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  1. Cinestar - Der Filmpalast Treptower Park Berlin

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    4 Bewertungen

    Elsenstraße 115 -116, 12435 Berlin
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von Ines Ji
    freundliches Personal, das Personal ist immer ansprechbar wenn man Fragen hat und auch sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
    Die Räume sind gut aufgeteilt und auch sehr bequem, am tollsten sind die Pärchensitze.



  2. Stadt Berlin

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    18 Bewertungen

    Friedrichstraße 77, 10178 Berlin
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    von Jolly Roger
    Hallo

    Berlin ist schon eine Reise wert, weil es die Hauptstadt der Deutschen ist. Ob nun in der Kaiserzeit, Weimarer Republik, in der Zeit des Nationalsozialismus (nach dem Endsieg sollte es Germania werden), im geteilten Deutschland (DDR) und danach im wiedervereinigtem Deutschland. Bonn war für mich immer nur der Regierungssitz der Bundesrepublik, nie Hauptstadt.

    Lange Jahre hatte auch ich einen Koffer in Berlin, wie Harald Juhnke und ich fuhr jeden Monat für eine Woche dorthin, weil ich angesammelte Überstunden abbauen konnte.

    Warum gerade Überstunden in Berlin (Ost) abbummeln? Auf einem Flug von Hamburg nach Paphos/Zypern, sassen neben mir eine Mutter mit Tochter aus Berlin Friedrichhain und die Kleine animierte mich auf dem Flug zu einem Gespräch, denn sie hatte Angst vor dem Fliegen.

    Vier Stunden können ganz schön lag werden, aber ich konnte sie beruhigen. Beim Ausfüllen der Einreisekarten, die auf Englisch waren, musste ich den beiden helfen, da die Mutter nur Russisch gelernt hatte.

    Während der Busfahrt verloren wir uns aus den Augen, aber Paphos ist zu klein und alle Augenblicke lief man sich über den Weg. Da ich schon mehrfach (25 Mal) auf Zypern geurlaubt hatte und die Insel kannte, bot ich mich den beiden als "Fremdenführer" an, was dankend angenommen wurde.

    Nach 14 Tagen mussten sie nach Berlin zurückfliegen und ich hatte noch weitere 14 Tage zur Verfügung. Eine Woche später erhielt ich Post aus Berlin und man bedankte sich für die schönen interessanten Tage. Ich hatte ihnen ja auch noch meine Hamburger Adresse und Telefonnummer gegeben und als ich zurück war, kam auch prompt der Anruf. Sie wollten sich einmal über das Wochenende Hamburg ansehen. Ich lud sie ein.

    Die Bekanntschaft entwickelte sich und ich besuchte sie im vier Wochen Turnus für jeweils eine Woche in Berlin. Sie wohnten in Friedrichshain, genau dort, wo sich die ganzen besetzten Häuser befanden.

    Da sie als Floristin tätig war, musste ich die meiste Zeit Berlin alleine erkunden. Oft ging ich zu Fuss von Friedrichshain in Richtung Mitte, wo sich die interessantesten, noch aus der Wilhelminischen Zeit befindlichen Gebäude befanden. So bummelte ich über den Alex, bestieg den Fernsehturm dann weiter über *Unter den Linden* und der Botschaft der Russischen Föderation zum Brandenburger Tor.

    Auf dem Platz vor dem Tor waren eine Menge fliegende Händler, die, wenn die Polizei erschien, ihren Stand von stationär auf mobil ändern mussten. Denn ein stationärer Verkauf wurde nicht toleriert. Für abgehackte Mauerstücke wurden Mondsteinpreise verlangt, aber Gegenstände aus dem Militär, wie Gasmasken, Nachsichtgeräte, Uniformteile oder Russische Uhren mit Prägung KGB konnte man günstig erstehen. Die meist "Farbigen" Händler liessen mit sich handeln und so konnte ich die Taschenuhren für 5 DM ergattern.

    Ich kam mal mit einem Polizeibeamten ins Gespräch und er gab mit den Hinweis, dass ich den ÖPNV mit meinem Dienstausweis benutzen könne. Zu der Zeit, wo ich mich in Berlin aufgehalten hatte, wurde das Hotel Adlon an gleicher Stelle wieder errichtet. Ich sah auch, wie der Künstler Christos den Reichstag verhüllt hatte und bekam einige Stoffproben 3 x 3 cm und Reichstagsabzeichen.

    Weiter bummelte ich zum Roten Rathaus und dem dahinter befindlichem Nicolaiviertel. Zurück ging es dann zu Fuss über die Karl Marx Allee. Dort fiel mir die Prager Hopfenstube auf, die ihre Tschechischen Spezialitäten zu sehr günstigen Preisen anbot. Rinderbraten, Sauerbraten und Goulasch wurden immer mit Klössen gereicht. Es war sehr sehr lecker.

    Bei einem Besuch ihrer Mutter in der Grevesmühlener Strasse/Hohenschönhausen lief mir Erich Mielke mit zwei Begleitern vor die Füsse. Er wohnte in einem Hochhaus. Als ich ihn begrüsste, gab er mir die Hand und nannte einen Namen. Dann ging er ins Haus. Ich fragte den Begleiter, was für einen Namen er genannt hatte und dieser sagte zu mir, dass er mich als den MfS Oberst ... erkannte. Mein Gesicht sei ihm auch bekannt.

    Bei einem Besuch in Potsdam an einem See, sass neben mir auf der Bank ein älterer Mann, mit dem ich ins Gespräch kam. Im Laufe des Gesprächs, nachdem ich mich als Polizeibeamter (PHK) zu erkennen gab, teilte er mir mit, das er General bei der Zollgrenztruppe gewesen sei. Mit ihm hatte ich noch einigen Kontakt und besuchte ihn, wenn ich meine Touren über Berlin/Potsdam/Dresden nach Zelina/Slowakei machte, wo ich auch noch einen jungen Koffer hatte.


    Jolly Roger Zwei Mal traf ich Grubmard in Potsdam und Berlin zum Kaffeetrinken. Er ist in Wirklichkeit gar nicht so eckig, wie er sich hier oft zeigt
    Ausgeblendete 5 Kommentare anzeigen
    Sedina Ja man kann in Berlin wirklich liebe Leute kennenlernen. Meine Frau fürs Leben habe ich allerdings am Blankeneser Elbstrand getroffen ;-)))
    FalkdS Jolly, erst einmal Glückwunsch zum Daumen

    Soweit ich weiß war und ist das Benutzen des ÖPNV nur in Uniform kostenlos. Die Begründung dafür dürfte ausschließlich in der Erhöhung des Sicherheitsgefühles und nicht in der Gewährung eines geldwerten Vorteils liegen.

    Wann hast du denn den im Hochhaus wohnenden Erich Mielke getroffen? Das klingt für mich recht seltsam…

    Ich kann mir ehrlich gesagt auch gar nicht so richtig vorstellen, dass aktive oder ehemalige Offiziere von Polizei, Militär und oder auch StaSi nach der Wende nach kurzem Kontakt so offen für Informationsweitergaben waren.
    vinzenztheis Jolly, GzgD. Berlin ist allemal eine Reise wert. Die Stadt der vielen Brücken und Parks.
    Eigentlich ist es ja ein Sammelsurium von ehemaligen Dörfern.