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  1. Gemäldegalerie - Staatliche Museen zu Berlin

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    1 Bewertung

    Matthäikirchplatz 4, 10785 Berlin
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von spreesurfer
    Hallo liebe Leser!!!

    Nein, ich will Euch nicht lange mit Geschichte und so einen Kram hier quälen, denn dieses Museum ist eines der schönste Kunstmuseen mit einer der besten Gemäldesammlungen auf der ganzen Welt. Der Text hier ist eh Banane und unwichtig, denn worauf es hier ankommt hier sind die Fotos bzw. die Gemälde!!! :)

    Die Galerie ist Teil des Kulturforums Berlin und liegt gut versteckt hinter einer Baustelle derzeit am Ende von 2019. Doch der Weg lohnt, denn für 8 Euro und mit berlinpass für Umme kann man da eine großartige Reise durch die ältere Kunsthistorie der klassischen Malerei unternehmen, das was der Normalbürger auch als Kunst anerkennt!!!!

    Kein modernes Geschmiere, sondern noch "echte" Kunst. Denn Kunst kommt ja schließlich von Können!!! Und diese Künstler von damals, die dort vertreten sind durch ihre Gemälde KONNTEN es!!!

    Dürer, Canaletto, Tizian, Cranach, Rembrandt, Boticelli, Tintoretto, Holbei usw. Ein Who-is-who der Kunstgeschichte dort!!! Sehr sehenswert!!!! :)

    Schöne und unschätzbar wertvolle Werke von unvergänglichen Künstlern, die bleiben werden und jeden Zeitgeist überdauern werden!!!

    Die Europäische Hochkultur in Extraklasse dort!!! :)

    Die heutige Galerie gibt es dort seit 1998, aber derartige Sammlungen in Berlin schon seit 1797.

    Wer noch mehr Kunst sehen will, kann in Berlin danach zur Alte Nationalgalerie fahren und zum Hamburger Bahnhof, dann hat er die gesamte Geschichte der Kunst auf der Welt einmal durch!!! :)

    Alles in einer Stadt, in Berlin!!! :)

    Klar gebe ich hier Bestnote!!! Direkt im Kulturforum dort neben der Philharmonie nahe Potsdamer Platz gelegen, Bus M48, M85 und 300.

    Euer spreesurfer.:)

    Und nun die Fotos!!!! :) Sie folgen!!!! :)

    Nun doch noch ein wenig Zusatztext von mir.

    Das Museum dort ist wirklich riesengroß und man sollte selbst bei wenig Zeit Minimum 2 Stunden einplanen, um wenigstens jedes der prächtigen Gemälde mal kurz ausreichend wahrnehmen zu können!!! :)

    Nun werdet ihr mich fragen, welches mein Lieblingsbild ist, und dazu muss ich sagen, dass mir viele der Bilder sehr gefielen, doch eines gefiel mir ganz besonders, und dieses ist erstaunlicherweise eines der, sagen wir mal, nicht ganz so berühmten Bilder dort!!! :)

    Mehr dazu gleich noch!!!

    Zuerst möchte ich mal sagen, dass die Kunst dort sich vor allem, aber eben nicht nur, mit zwei großen Themen auf den Gemälden auseinander setzt: Zum einen Themen des Christentums, und zum anderen oft Porträts von oft damals wichtigen und bekannten Menschen zeigt, die aus dem Bürgertum, Adel oder beidem entstammen.

    Als Drittes findet man Darstellungen von Landschaften bzw. meist Städten, wie jene die Canaletto gemalt hat (Rom, Venedig), die Menschen wurden gern von Künstlern wie Rembrandt oder Rubens hervorragend gemalt, während die Szenen des Christentums oft auf italienische Künstler, aber auch auf die Cranachs zurückgehen, die ja zur selben Zeit wie Martin Luther in Wittenberg wohnten, und auch für Martin Luther, dem Reformator, dort Werke schufen, wie den "Reformationsaltar" auf dem Luther im Gemälde verewigt ist, siehe in meinem Text zu "Stadtkirche Wittenberg bzw. St. Marien" dort unter Lutherstadt Wittenberg. Ich habe Euch ja damals auch das Cranachhaus (in Wittenberg) dort hier auf golocal gezeigt, siehe Bewertung dort von mir.

    So schließt sich der Kreis meiner Achtung und Liebe zur Kunst und zur christlichen Religion!!! :)

    Mein Lieblingsbild in der Gemäldegalerie ist aber die "Marktfrau am Gemüsestand" von Pieter Aertsen, denn dieses Bild strahlt bunte und positive Energie aus uns ist eines der eher wenigeren aus jener Zeit, die das "normale" Leben der einfachen Menschen so wunderbar und positiv darstellen. Es setzt jenen, die meist gedemütigt worden sind von den Obrigkeiten, so ein würdiges Denkmal!!!

    Das ist auch aus menschlichen und sozialen Gründen ein Meisterwerk, dennoch ist es ebenso von toller malerischer Qualität!!! :)

    Demnächst gibt es dort eine Sonderschau über die "Madonnen von Raffael" in der Galerie, zur Zeit gibt es ein Spezial zur Konversion der Werke bzw. einiger Elemente der Werke von "ter Borch".

    Später reiche ich noch mehr Fotos nach!!!

    Soviel erstmal für heute, Dezember 2019.

    Euer spreesurfer.

    Mein Besuch vor Ort (war) und die Fotos sind vom November 2019.


    spreesurfer Danke Carlossa. Aus Zeitgründen, ich muss zum Termin, folgen die ausführlichen Bildbeschreibungen morgen!!! :)
    Ausgeblendete 22 Kommentare anzeigen
    Exempel Eine schöne Führung. Zwar schon besucht ,aber immer wieder sehens und lesens Wert. Wenn das alles nicht so weit wär. Noch schöne Bilder dazu, dann stimmt es!
    Ich hab das Grüne Dings Da bei Dir gerade erst entdeckt - zum Museumsdäumling - herzlichen Glückwunsch!
    NC Hammer Tom @WW, deine Bilder like ich ein anderes Mal. Am Smartphone dauert es mir zu lange. Und Glückwunsch zum Grünen Daumen. Ich habe ihn zwar jetzt nicht dabei aber der kommt sicher wenn jemand von der Gdvs mitliest ;-)
    saerdnA die location gibt's schon...

    https://www.golocal.de/berlin/museen/gemaeldegalerie-staatliche-museen-zu-berlin-YUwAf/
    spreesurfer Danke an alle hier!!! Für den gD!!! Und die Likes!!!
    Es gibt dort innen noch ein Kupferstichkabinett und eine Miniaturgemäldeschau, sowie einen "Künstlerraum" und eine Kindergemäldeschau.

  2. Die Müritz - Müritzsee

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    3 Bewertungen

    Müritzstraße 1, 17192 Waren (Müritz)
    Bewerten 2.
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von spreesurfer
    Hallo liebe Leser auf golocal!!!

    Heute schreibe ich Euch mal einen kurzen Artikel über die schöne Müritz in Mecklenburg, die auch für mich als Berliner ein grandioses Ausflugsziel ist. Aufgrund ihrer Ausmaße ist sie auch von bundesweiter Bedeutung!!! :)

    Dieser See ist der größte vollständig in Deutschland gelegene See und der größte See in Deutschland nördlich der Mittelgebirge!!! Er ist 112 km² groß und ist etwas über 9 Kilometer breit und fast 18 Kilometer lang!!!

    Ich fuhr dort mit dem "Dampfer" von Waren an der Müritz hinaus auf de see zum Schloss Klink und habe da ein paar Fotos gemacht, und trotz heißer 32 Grad an Land war es dort schön kühl, denn der See erzeugt eine unvergleichlich schöne frische Luft!!! :)

    Rund um den See gibt es Badestrände aber auch viel Natur mit Buchten und Seerosen und Möwen und noch vielen seltenen Tieren. Über den Müritz-Elde-Kanal gelangt man zu weiteren Seen dort wir dem Plauer See. Die Region ist ein perfekter Ort für alle Badende, Radfahrer, Bootsfahrer, Kanupaddler, Wanderer, Dampferpassagiere, Schwimmer und Naturfreunde jeder Art!!! :)

    Toll ist auch die Einfahrt nach waren Müritz mit dem tollen Stadtpanorama.

    Von Berlin aus für 29 Euro gut mit dem "Brandenburg-Berlin-Ticket" der DB zu erreichen in ca. 100 Minuten per Zug, plus 1,3 Kilometer Fußweg vom Bahnhof zum Hafen in Waren/Müritz.

    Die Stadt ist auch schön und lebendig dort, mehr dazu später!!! :)

    Fotos folgen sofort!!!

    Euer spreesurfer gibt volle 5 Sterne!!!

    Weil: megaschön dort!!! :)

    "Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr" :) Cool!!! :)


    spreesurfer Die drei 7 bedeuten beim Kartenspiel "Schwimmen" glaube ich, dass man sofort aufdecken muss und gewonnen hat und alle anderen auch aufdecken müssen!!! Und schwimmen und Müritz passt ja!!! ;)

    Danke an Dich Nike, und an alle, die hier geliked haben!!!

  3. Eiscafé San Remo

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    2 Bewertungen

    Kurt Schuhmacher Platz 1, 13405 Berlin
    Bewerten 3.
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von spreesurfer
    Hallo liebe Leser!!!

    In Berlin-Nord im EKZ der CLOU ist das Eiscafe San Remo und es ist mein Lieblingseiscafe im Berliner Norden!!!

    Es gibt dort eine zwar überschaubare Auswahl an Eis, das aber sehr gut ist und immer lecker und frisch daherkommt und geschmacklich und auch bei der Größe der Kugeln anderen klar voraus ist!!! Man kann dort drinnen im Ladenbereich sitzen oder draußen im Centerbereich!!! Innen gibt es eine gesonderte Raucher-Lounge.

    Das Eis kann man natürlich auch als Becher mit vielen kugeln bestellen oder einen der schönen Becherkreationen dort. Da gibt es natürlich auch Eiscafe, Eisschokolade und Spaghetti-Eis in einigen Varianten!!! Dann gibt es eine Frühstücks- und Kaffeekarte. Es gibt ein paar Torten und Crepes mit und ohne Eis. Auch lecker!!!

    Man kann aber auch herzhafte Salate und Flammkuchen und Co. konsumieren dort!!!

    Alkoholische Getränke gibt es auch, siehe Karte, aber Spreesurfer trinkt Null Alkohol.

    Aber oben im Regal findet man alles von Baileys über Sambuca, Fernet Branca bis Amaro Ramazzotti.

    Wer ein (größeres) Eis ist bekommt in der Regel noch ein kleines Extra auf das Haus!!! Schnaps, Espresso oder Saft.

    Alles auch to Go und Softeis gibt es auch da!!!

    Kaffee und Espresso sind da auch italienisch gut!!!! :)

    Ein Eisbecher mit 4 Kugeln, den ich da aß, siehe Foto hier!!!!:

    (Kaffee-Eis, Cookies, Schokolade und Pistazieneis!!! :)

    Euer Spreesurfer gibt 5 Sterne für das Eis "Unter der Flugschneise" am Kutschi.

    Das Eiscafe ist innen im Center, da stört kein Flugzeug und die Klimaanlage kühlt gut bei Hitze!!!! :)

    Bei Regen ist es da auch gemütlich innen!!! Surfer hat da schon so manchen Gewittersturm mit einem Kaffee oder Eis abgewartet!!!! :)

    Gruß Spreesurfer.:)

    Im Sommer 2018 nun konnte man dort auch Fußball schauen auf dem eigens aufgestellten Fernseher und das gute Eis gibt es nach wie vor, dazu auch Torten und vieles Herzhaftes wie das große Frühstück, Flammkuchen etc..:)

    Nachtrag von Juni 2019:

    Nun im Jahr 2019 war ich schon zweimal mit meiner neuen besten Freundin dort Eis essen, und auch sie mag das Eis dort sehr, wobei sie klar den Erdbeerbecher favorisiert und ich den Pocket-Coffee-Becher, siehe neues Foto hier von mir.:)

    spreesurfer:)


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  4. Schloßkirche Allerheiligen

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    3 Bewertungen

    Schlossplatz 1, 06886 Lutherstadt Wittenberg
    Bewerten 4.
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von spreesurfer
    Hallo liebe Leser!!!

    Heute möchte ich Euch einen der historisch relevantesten Orte in ganz Deutschland präsentieren, die Schlosskirche zu Wittenberg, die man heute, wie ich das ja auch tat nur durch das Besucherzentrum betreten kann, das über den Schlosshof rechts die Treppen rauf erreichbar ist.

    Man beachte dort das mittelalterliche Treppenhaus dort linke neben dem Eingang aussen mit der schönen Architektur dort und die schönen alten Türen am Schloss und der Kirche. :)

    Der Eintritt zur Kirche ist frei und ihr erreicht den Innenraum, der sehr sehenswert ist, siehe meine Fotos gleich noch, in dem ihr rechts dort die Treppe runtergeht!!!

    Ich werde kurz die Geschichte der Kirche und des Schlosses erläutern, auch wenn Nike und konnie dazu schon was schrieben.

    Der Anfang wurde um 1340 als askanischen Herzöge dort eine "Allerheiligenkapelle" bei ihrem Schloss errichten ließen und für den liturgischen Dienst in ihr ein Kollegiastift gründeten.

    Zwischen 1489-1509 ließ Kurfürst Friedrich der Weise das alte Schloss mit der Kapelle abreißen und ließ an der Stelle sein neues Residenzschloss mit einer geräumigeren Schlosskirche errichten, die im Jahre 1503 am 17. Januar "allen Heiligen" geweiht wurde, daher der Name der Kirche.

    Vier Jahre später 1507 wurde die Kirche akademisches Gotteshaus und Auditorium der Universität. Siehe meinen Beitrag hier zur Universtiät bzw. Stiftung Leucorea in Wittenberg.

    Im Jahre 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablassmissbrauch, der Überlieferung nach an der Haupttür der Kirche (Thesenanschlag). Dadurch begann die Reformation und die Kirche erlangte später dadurch Weltruhm.

    Im Jahre 1525 wurde Friedrich der Weise in der Kirche begraben. Die Privatmessen werden abgeschafft und der evangelische Gottesdienst eingeführt. Auch für mich als evangelischer Christ ein Meilenstein, so war ich am „Ursprung“ meiner Glaubensrichtung innerhalb der christlichen Kirche hier!!!

    Im Jahre 1546 starb Martin Luther in Eisleben (Gruß an Tikae!!!) und wurde am 22.02. in der Kirche begraben.

    1560 dann starb Phillip Melanchthon in Wittenberg und wurde ebenso hier in der Kirche begraben.

    1760 brannte die Kirche nach einem Beschuss im Siebenjährigen Krieg aus dabei ging ein Teil der Inneneinrichtung und die hölzerne Thesentür verloren.

    1770 wurde die wieder aufgebaute Kirche erneut geweiht, der Schlossturm zum Kirchturm umgebaut.

    1813 wurde der obere Teil des Turms mit den Glocken zerstört.

    1815-1817 wurde Wittenberg preußisch, die Universität musste dann nach Halle umziehen, die Kirche wurde dann dem neugegründeten Predigerseminar zugewiesen.

    Johann Hinrich Wichern erklärt im Jahre 1848 vor einer großen Versammlung in der Kirche, dass der Dienst an den Notleidenden im Volke eine Pflicht der Evangelischen Kirche sei. Er leitet damit die Gründung der "Inneren Mission" ein.

    1858 wurden die von König Friedrich Wilhelm IV. gestifteten neuen Thesentürflügel aus Bronze eingesetzt und das alte Portal neu gestaltet nach Zeichnungen Ferdinand von Quasts und Modellen von Friedrich Drake, gegossen vom Erzgießer Friebel aus Berlin. Ein „Bruder“ aus meinem Berlin erschuf die heutige Thesentür, wow!!! :)

    1885-1892 wurden die Kirche und der Turm zu einem Denkmal der Reformation im neogotischen Stil umgebaut.

    1996 dann wurde die Kirche von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

    Und nun 2018 war Euer spreesurfer dort.
    Das ist ja fast so als würde Jesus das erste Mal zu Luther gehen!!! ;)

    Euer spreesurfer war begeistert vom schönen Innern der Kirche!!!

    Er sah die vor den Wandpfeilern überlebensgroßen Standbilder von neun Repräsentanten der Reformation. Es sind Martin Luther, Philipp Melanchthon, Johannes Bugenhagen, Georg Spalatin, Julius Jonas, Johannes Brenz, Urbanus Rhegius, Nikolaus von Amsdorf und Caspar Cruciger.

    Bewusst nahm er aber nur die von Luther und Melanchton wahr, dort vor Ort!

    Die Chorfenster dort bestechen durch ihre wunderschöne Farbigkeit, die im Kontrast stehen zum davor liegen sehr sehenswert-kunstvollem Altar im gotischen Stil, dessen Architektur an eine gotische Domkathedrale erinnern soll!!! Siehe Fotos!!! :)

    Die Fenster sind gestaltet nach Motiven aus Holzschnitten von Albrecht Dürer, und zeigen die Geburt Christi, die Kreuzigung, die Auferstehung und das Pfingstwunder, von dem meine beste Freundin immer glaubt, ich glaubte nicht an das Pfingstwunder, was einfach nicht wahr ist!!! :(

    Die Orgel gegenüber wurde nach dem Kirchenbrand von 1760 von Johann Ephraim Hübner im Jahr erbaut.

    In den Jahren 1985 bis 1994 wurde das Instrument durch die Orgelbaufirma Hermann Eule aus Bautzen, auch da war ja der spreesurfer, rekonstruiert, und um ein Schwellwerk erweitert, das einige Sauer-Register einbezog. Das Instrument mit insgesamt etwa 3500 Pfeifen verfügt heute über 57 Register auf vier Manualen und Pedal.

    Hauptblickfang der Kirche von aussen ist der Turm. Er ist einer der beiden Schlosstürme, der zum Kirchturm umfunktioniert wurde. Auf einem wuchtigen runden Schaft trägt er eine filigran verzierte, kupfergedeckte neugotische Turmhaube (1885/92) und erreicht so eine Höhe von 88 Metern, das ist sehr ordentlich.

    Damit ist er von weitem sichtbar und stadtbildprägend. Unterhalb der Haube umschließt ihn ein Spruchband aus Mosaiksteinen, auf dem die Worte des Kirchenliedes Martin Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen“ zu lesen sind.

    Als ich den Innenraum der Kirche besichtigt habe, ging ich mit dem Chip, den ich zuvor für 2 Euro im Besucherzentrum kaufte, aussen herum um die Kirche zur Nordseite, vorbei an der Thesentür zum Turmeingang, und steckte dort den Chip in den Automaten,stieg auf den Turm und genoss den tollen Blick über Wittenberg und zur Elbe hinüber.

    Bei 32 Grad Hitze waren die Stufen schön anstrengend, aber der Ausblick herrlich. :)

    Man muss unten beachten, dass dort eine Anzeige ist, wie viele Menschen noch rauf dürfen. Sind 30 Menschen oben zur selben Zeit wird der Turmzugang gesperrt!!!

    Soviel zur Schlosskirche Wittenberg und Luther hier.

    5 Sterne plus von Eurem spreesurfer.:)

    NACHTRAG vom 08.10.2018: Noch viele neue Fotos von mir zur Location hier nun zu sehen!!!! :)

    Euer spreesurfer.:)


    Ausgeblendete 4 Kommentare anzeigen
    spreesurfer Danke für den gD und allen Lobes hier. Die "Arbeit" für golocal macht mir Freude und daher fällt es mit leicht. Wenn ich denke was ich alleine 2018 durch gl alles in Deutschalnd an Schätzen entdeckt habe. So lerne ich mein eigenes Land erst mal richtig kennen und 2019 möchte ich Euch wieder neue tolle Städte und Kulturhighlights präsentieren, auch wenn es mich so manchen Euro kostet, doch das ist es mir wert!!! :)

  5. Stiftung Stift Neuzelle - Kloster Neuzelle

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    2 Bewertungen

    Stiftsplatz 7, 15898 Neuzelle
    Bewerten 5.
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von spreesurfer
    Hallo liebe Leser!!!

    Ich werde in den kommenden Tagen noch einen langen und ausführliche Text zur schönsten Location schreiben, die ich jemals sah, seit ich Bewertungen schreibe!!! Der Stiftskirche des Klosters Neuzelle!!!

    Dieses Barockwunder ist eine der schönsten Kirchen in ganz Europa!!! Das Kirchenschiff hat neben dem Hauptaltar, dem Hochaltar, drinnen fünf prunkvolle Seitenaltarpaare links und rechts an den Säulen, die jeder einem Heiligen oder Jesus und Maria gewidmet sind. Hinzu kommen die fantastischen Deckenmalereien und Wandmalereien mit Motiven aus der Bibel und der Geschichte bzw. dem Leben Jesus Christus!!!

    Bemerkenswert sind auch die schönen Türen und die unglaublich schöne Seitenkapelle mit Kuppel, verschwenderisch schönem Altar und beeindruckend mit Gemälden ausgestatteter Kuppel.

    Von außen kommt die Kirche mit ihrem Turm in weiß und gelb daher mit einem Turm,der sich nach oben hin verjüngt und einer schönen Turmuhr sowie einem schönen Eingang und einer vorgelagerten Seitenkapelle mit Kuppel, die ich eben von innen beschrieb!!!

    Zum Gelände des 750 Jahre alten Klosters gehören noch zwei Museen, der Kreuzgang und das Himmlische Theater, der Klostergarten mit Café und Brunnen und Teich, und vor allem die Evangelische Kirche zum Heilige Kreuz, die auch sehr prachtvoll ist und die ich hier kurz bereits bewertet habe. Auch dieser Text wird noch ausgebaut dort. Schaut erstmal auf die Fotos, die sind eh besser als jeder Text es hier jemals sein könnte!!! :)

    Man kommt dort mit dem RE11 ab Frankfurt an der oder hin und kann wochentags auf den Bus warten, der etwa 20 Minuten nach dem Zug abfährt oder man läuft die 15 Minuten vom Bahnhof zum Kloster, ich bin trotz schwüler Wärme gelaufen!!! :)

    Falls ich meine "golocal-Karriere" beenden sollte, dann habe ich wenigstens noch es geschafft hier, die schönste ALLER meiner Locations für Euch zu präsentieren und zu bewerten!!!! :)

    MAXIMALWERTUNG, man müsste hier eigentlich 7 Sterne geben für so eine Pracht!!! :)

    Best of Europe!!! :)

    Euer spreesurfer.:)

    PS.: Der Eintritt in beide Prachtkirchen dort ist FREI!!!! :)

    So liebe Leser!!!

    Nachdem ich Euch meine ersten Eindrücke vermittelt habe, wird es nun Zeit noch ein wenig auf die Geschichte und die architektonischen Details, Altäre und Bilder und so weiter des Klosters bzw. hier der Stiftskirche Neuzelle einzugehen.

    Das Kloster begann seine Geschichte am 12. Oktober 1268 als Heinrich der Erlauchte, Markgraf der Lausitz, das Zisterzienserkloster Neuzelle zum Seelenheil seiner verstorbenen Gemahlin Agnes stiftete.

    Um 1280 siedelten sich dort Mönche aus Altzella bei Meißen an, trugen einen Hügel ab und errichteten bis 1309 die heute noch vorhandene Klosteranlage. Bis zur 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts entstanden die gotische Kirchenhalle und der Kreuzgang.

    Nach Erstürmung durch die Hussiten im Jahre 1429, die dort brandschatzten, mordeten und Mönche entführten, wurden Teile des Klosters erneuert.

    Gewölbe, Speisesaal und Kalfaktorium der Kirche entstanden im frühen 16. Jahrhundert. Das Kloster blieb als einziges im Gebiet dort über die Reformationszeit erhalten und fand Anschluss an die Krone Böhmens.

    Der 30-jährige Krieg zerstreute das Konvent und dezimierte die Bevölkerung im Gebiet auf 15% des Vorkriegsniveaus!!!

    Nach dem Krieg wurde die gotische Hallenkirche (Stiftskirche) zu einem barocken Raum umgebaut, den man innen unterhalb des gotischen Gewölbes einzog. Das geschah ab 1655 durch Abt Bernardius von Schattenbach und von 1660-1665 durch Abt Albericus von Burghoff.

    Die große barocke Bauphase begann dort mit Conradus Proche (1703-1727); der die Kirche mit einer Kanzlei versah und eine neue Orgel bauen ließ.

    Abt Martinus Grafft ließ von 1727-1741 die Kirche durch böhmische Künstler neu ausstatten, um den „Triumph des Glaubens“ zu demonstrieren.

    Am 24. September 1741 wurde der Haupt- bzw. Hochaltar geweiht. Von 1742-1745 wurde die Klosterkirche (Stiftskirche) und die anderen Gebäude von Abt Gabriel Dubau vollendet.

    Etwa 38 Mönche lebten dort, die meisten aus Nordböhmen.

    Am 26. Februar 1817 hob der preußische König das Kloster per Kabinettsorder auf, nachdem die Niederlausitz an Preußen fiel.

    1892 zerstörte ein Feuer das barocke Konventgebäude, das bis 1897 vereinfacht wiederaufgebaut wurde.

    Von 1969 bis 2014 gab es verschiedene Sanierungen. Offenbar blieb das Kloster im Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschädigt.

    Die Deckenmalereien und oberen Wandfresken schuf von 1655-1658 der Italiener Giovanni Vanetti.

    Seine Brüder Guilio V. und Giovanni Bartlomeo Cometa schufen den weißen Säulenstuck und den Wandschmuck (Fruchtgehänge, Volutenkapitelle und die Reihe der 12 Apostel darüber).

    Einige weitere Baumeister statteten die Kirche aus, darunter Mitglieder der Familie Hennevogel.

    Nachdem wir nun die Geschichte gelesen haben, machen wir gemeinsam einen Gang durch den Kirchenraum:

    Zuerst zu den Seitenaltären vom Eingangsbereich hin bis zum Hochaltar hinten:

    Der 1. Altar rechts ist dem heiligen Antonius von Padua geweiht. Er kniet auf dem Altarbild vor dem Jesuskind.

    Der 1. Altar links ist der heiligen Anna, Mutter Mariens, geweiht.

    Das 1. Altarpaar soll uns an die Überlieferung des Glaubens durch unsere Vorfahren erinnern.


    Der 2. Altar links ist der Verkündigungsaltar. Maria wird die Botschaft ihrer Gottesmutterschaft durch Erzengel Gabriel überbracht.

    Der 2. Altar rechts ist der Altar der Priester, gewidmet dem heiligen Johannes Nepomuk.


    Danach folgen links die Kanzel mit den 4 Evangelisten und dem Anker (Hoffnung), Kreuz und Kelch (Glaube) und dem brennen dem Herz (Liebe).
    Der Taufaltar rechts davon stellt die Taufe Jesu im Jordan dar.

    Das 4. Altarpaar zeigt links den Kreuzaltar mit Jesus am Kreuz und im rechten Altar wird die Pieta gezeigt.

    Das hintere 5. Altarpaar zeigt links Jesus als Kind mit einer Krone als göttliches Kind und der rechte Altar ist der Marienaltar mit Maria als Königin (siehe meine Fotos).

    Der Haupt- bzw. Hochaltar mittig ist dem Geheimnis der Aufnahme Mariens in den Himmel gewidmet.

    Das Altarpaar an der Ostseite der Seitenschiffe der Kirche ist den beiden Mönchsvätern Benedikt und Bernhard gewidmet.

    Steht man dann vor dem Hochaltar vorne, so sieht man auf dem Rückweg zur Orgel folgende Deckenmalereien in der Mitte oben:

    1. Der Lobpreis Gottes
    2. Mariä Verkündigung
    3. Jesu Geburt
    4. Taufe Jesu
    5. Abendmahl Jesu
    6. Kreuzigung Jesu
    7. Grablegung Jesu
    8. Auferstehung Jesu
    9. Himmelfahrt Jesu

    Die Seitenkapelle auf der Südseite der Kirche ist die 1740 gebaute Josephskapelle. Der Altar zeigt Jesu Geburt.

    Die Kuppel mit den Fresken zeigt Geschichten des heiligen Joseph aus dem Alten und dem Neuen Testament. Beeindruckend sind die dreidimensional- wirkenden gemalten Säulen dort, die die Kuppel höher wirken lassen und das wohl angedeutete Fegefeuer dort.

    Fazit:

    Man kann über diese Kirche ganze Bücher verfassen, so prachtvoll und reichhaltig ist sie, aber das hier von mir muss für hier jetzt reichen.

    Man beachte auch die schönen Türen, Portale, Fresken, Engel, den Goldschmuck usw. dort!!! :)

    Man sollte schon MINDESTENS eine Stunde im Kirchenraum verweilen, um alles ein wenig zu erkunden!!!

    Euer spreesurfer.:)


    Ausgeblendete 10 Kommentare anzeigen
    spreesurfer Danke Euch allen für die Likes und für den gD. nun ist die Bewertung mit den langen Ausführungen zur Historie und der ausführlichen Beschreibung des Kirchenraumes fertig!!! :)
    ubier "Man kann über diese Kirche ganze Bücher verfassen..."

    Na, das hast Du hier jetzt fast auch!
    Kulturbeauftragte Der Begriff 'schönste /beste' nur auf ein einziges Gebäude zu verwenden, erst recht für ein ganzes Kontinent! Persönlich hätte ich zwar nicht gemacht, weil man sehr schnell seine Meinung ändern kann oder bei nächster Gelegenheit etwas einen größeren "Waw-Effekt" hervorrufen kann! Hinzu kommt, dass die Geschmäcker sehr unterschiedlich ausgeprägt sein dürften.

    Wenn ich mir aber in diesem Zusammenhang deine Fotos anschaue, könnte mir vorstellen, dass es auch mir gefallen könnte, auch wenn dieses Baustil bisweilen einen "erschlagen" kann.

    Glückwunsch zum Daumen!
    spreesurfer Ich fand diese Kirche besser Schrägstrich schöner als den Petersdom in Rom, den ich auch besichtigte, aber jeder hat halt seine Meinung.

    Ich kenne ja auch nur einige wenige aller schönen Kirchen in Europa, so gilt das nur für jene die ich sah in echt oder auf Bildern.

  6. Historisches Kaufhaus Freiburg

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    1 Bewertung

    Münsterplatz 24, 79098 Freiburg im Breisgau
    Bewerten 6.
    Neu hinzugefügte Fotos
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von spreesurfer
    Hallo liebe Leser!!! :)

    +++ FREIBURG !!! +++ :)

    Heute stelle ich Euch eines der schönsten historischen Gebäude in Deutschland vor, das Historische Kaufhaus in Freiburg. :)

    Das Haus ist eines der herausragenden Gebäude in Freiburg im Breisgau.

    Es befindet sich auf der Südseite des Münsterplatzes, gegenüber des berühmten Freiburger Münsters und ist als Sehenswürdigkeit auf fast jeder Freiburg-Postkarte zu sehen. :)

    Schreibt Postkarten, Leute!!!! :)

    Ein kommunales Kaufhaus in Freiburg gab es schon seit 1378.

    Das heutige Kaufhaus wurde 1520 am Münsterplatz dort mit Blick auf das Freiburger Münster errichtet. Der Abschluss des "Neuen Kaufhauses" wird auf 1532 datiert. Der Architekt des Gebäudes ist nicht einwandfrei belegt.

    Das Kaufhaus wurde später mehrfach umgestaltet. 1550 wurde es um einen Balkon ergänzt, nach den Belagerungen der Stadt 1714 und 1744 mussten Kriegsschäden beseitigt werden, 1814 wurde die Fassade von Simon Göser neu bemalt.

    1880/84 wurde das Gebäude dem Zeitgeschmack entsprechend historisierend umgestaltet und mit neuen Dachgauben in der Art des Hôtel-Dieu von Beaune versehen.

    1924/25 wurden nach Plänen von Stadtbaudirektor Karl Gruber die Änderungen von 1884 wieder rückgängig gemacht und das Kaufhaus in den vorigen Zustand versetzt, 1987 bis 1991 und 2000 erfolgten die letzten umfangreichen Renovierungen.

    Von 1946 bis 1947 war das Gebäude Tagungsort der Beratenden Landesversammlung Badens, von 1947 bis 1951 diente das Historische Kaufhaus als Parlamentsgebäude des Landes Baden.

    Durch ein großes Tor gelangt man in eine zum Innenhof geöffnete Halle. Der Innenhof ist nur zu speziellen Zeiten geöffnet. An der Balkendecke dort sähe man noch den großen Balken, an dem die Stadtwaage aufgehängt war. Im Hof befindet sich ein Turm mit aufwändiger spindelloser Wendeltreppe (Kaiserstiege), die ursprünglich den Hauptzugang zum großen Saal bildete.

    Das gesamte Obergeschoss des Gebäudes nimmt ein Saal ein, der sich zum Marktplatz in spätgotischen Vorhangbogenfenstern öffnet. Er wird von zwei zierlichen, polygonalen und mit farbigen Ziegeln gedeckten Erkern an den Gebäudeecken flankiert.

    Die Front wird durch habsburgische Skulpturen und Wappen verziert, die zwischen 1520 und 1531 von Hans Sixt von Staufen angefertigt wurden
    Bedeutendster Innenraum dort ist der Kaisersaal, der heute als repräsentativer Veranstaltungsort dient und bis zu 350 Personen fasst.

    Er weist eine 1629/31 eingebrachte Stuckdecke mit ausgemalten Wappenfeldern sowie zahlreichen Porträts von habsburgischen Herrschern an den Wänden auf.

    Ich musste wegen der vielen Historie hier einiges von wikipedia übernehmen, aber selber will ich sagen,
    dass als ich dort war vor dem Haus ein Wochenmarkt stattfand,
    und ich (FAST) in dem Haus unter einem der Bögen ein paar Postkarten der Stadt Freiburg kaufte. :)

    Das Haus ist eine Perle mittelalterlicher Baukunst der Extraklasse!!! :)

    Leider ist es nur früh am Vormittag in der Sonne, aber da mein Hotel, der Schwarzwälder Hof gleich um die Ecke war, habe ich sofort nach dem Frühstück dort die beiden Bilder gemacht!!! :)

    Von dort aus ist es nicht weit zum Schwabentor und zum Schlossberg, von wo aus man vom Café und Biergarten oben einen Wahnsinnsblick über Freiburg in den Sonnenuntergang hat abends!!! :)

    Da oben trifft sich die Jugend der Stadt abends!!!! :)

    Da das Kaufhaus hier für mich eine der schönsten Bauwerke Deutschlands ist gibt es Höchstwertung: 5 Sterne mit Herz!!!! :)

    Spreesurfer grüßt!!! :) „Bächlesurfer“.:)


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    spreesurfer Privat grüße ich Dich: Tina aus Gottenheim!!!! :) Danke für alle lieben Briefe und Postkarten!!!! Never forget you!!!! :)
    ubier Fleißarbeit! Der Innenhof ist beliebter Treffpunkt beim Freiburger Weinfest am ersten Juliwochenende - lohnt sich!

  7. Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    1 Bewertung

    Am Bassin 2, 14467 Potsdam
    Bewerten 7.
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von spreesurfer
    Hallo liebe Leser!!!

    Heute stelle ich Euch die katholische Kirche St. Peter und Paul („Petruskirche“) in Potsdam, am östichen Ende der Fußgängerzone, Brandenburger Straße, am Bassinplatz vor.

    Sie wurde 1870 fertiggestellt und diente gleichermaßen der Potsdamer Pfarrgemeinde (die heute zum Erzbistum Berlin gehört) und den katholischen Soldaten, die in der Stadt stationiert waren. Seit 1992 hat sie den Status einer Propsteikirche.

    Es gab dort bereits einen barocken Vorgängerbau war, der auf Initiative des Dominikanerpaters Raimund Bruns von Friedrich Wilhelm I. finanziert und 1738 von Bruns benediziert worden. Das Gotteshaus hatte keinen Turm und befand sich auf dem Gelände der Königlichen Gewehrmanufaktur. Für diese Kirche entstanden die noch heute vorhandenen Altarbilder von Antoine Pesne.

    Der barocke Bau wurde später jedoch baufällig, daher wurde ab den 1860ern der alte Bau beseitigt uns ab 1867 die heutige Kirche errichtet. Die Pläne dazu lieferten der bekannte August Stüler und Wilhelm Salzenberg schon ab 1856. Die Bauleitung übernahm Albert Badstübner.

    Die feierliche Grundsteinlegung erfolgte am 4. Juni 1867 unter dem Erzpriester Franz Xaver Beyer. Am 7. August 1870 war der Bau vollendet und Propst Robert Herzog benedizierte ihn.

    Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erlitt die Kirche St. Peter und Paul Schäden an den Fenstern und am Dach. Die nach Kriegsende von der Gemeinde begonnene Wiederherstellung endete am 27. Juni 1950 mit der Konsekration.

    Zwischen 2002 und 2006 wurden im Auftrag der Gemeinde das Kirchenschiff, der Dachstuhl und der Glockenturm unter Leitung des Ingenieurbüros Wolfgang Stich in vier Bauabschnitten instand gesetzt.

    Der Turm der Kirche ist dem Campanile von San Zeno im italienischen Verona nachgebildet ist. Er trägt die Glocken und ist 64 Meter hoch. Über dem Hauptportal erheben sich die Apostel Peter und Paul, in der Mitte befindet sich Maria mit dem Christuskind. Siehe Foto von mir.

    Der Grundriss der Kirche besitzt die Form eines griechischen Kreuzes und hat die Außenabmessungen von etwa 65 Meter mal 38 Meter.

    Die Orgel der Firma Alexander Schuke mit 41 Registern wurde 1936 angefertigt.

    Die katholische Pfarrgemeinde selber dort hat über 6100 Mitglieder.

    Nach diesen ganzen historischen und Architekturfakten zur Kirche,
    die ich aus dem Internet, wikipedia recherchierte, und teils übernahm, muss ich aber selber noch was schreiben!!! :)

    Ich gebe dieser Kirche heute und hier die Maximalwertung, auch wenn sie äußerlich eher schlicht wirkt,
    denn innen ist sie sehr schön und prachtvoll, doch der eigentliche Grund für meine hohe Wertung liegt auch darin,
    dass sie für mich der Ruhe- und Betpunkt ist, im schönen und oft auch quirligen Potsdam.

    Und bei Hitze ist es dort angenehm kühl zum Erholen nach langen Wanderungen, wie ich sie oft durch Potsdam laufe.

    Hier ist die Kirche immer offen, wenn ich komme, und ich komme ja oft nach Potsdam, daher ist sei einen Favoritenlocation für mich!!!

    Andere Dome und Kirchen in Deutschland sind auch prachtvoll und schön,
    aber dort komme ich ja eventuell nur 1 mal im Leben hin,
    und Potsdam aber ist ein Ort, den ich als meinen

    „Berliner Vorgarten“

    sehe und daher sehr oft besuche!!! :)

    Gegenüber der Kirche ist das Haus, in dem Wolfgang Amadeus Mozart eine Zeit lang wohnte,
    und wer mich privat kennt, weiß, dass Mozart aus privaten Gründen mir SEHR viel bedeutet!!!

    Auch daher die 5 Sterne mit Herz hier, denn für mich ist das dort ein magisch-esotersicher Ort. Ein „Kraftort“!!! :)

    Euer spreesurfer.:)

    Schaut Euch die Fotos von mir vom Juni 2018 an, die Kirche ist da INNEN soooo schön!!!! :)



  8. Martin-Gropius-Bau

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    4 Bewertungen

    Niederkirchner Straße 7, 10963 Berlin
    Bewerten 8.
    Neu hinzugefügte Fotos
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von spreesurfer
    Hallo Leute!!!

    Der Martin-Gropius-Bau ist von 1887 bis 1891 von Martin Gropius erbaut worden. Der Architekt ist ein Vorfahre des ebenfalls beknatten Architekten Walter Gropius, der auch die Großwohnsiedlung Gropiusstadt entwarf. Der Bau dort in Kreuzberg direkt gegenüber vom Preußischen Landtag, den heutigen Abgeordnetenhaus von Berlin war als ein Kunstgewerbemuseum errichtet worden.

    Charakteristisch sind seine rote Fassade aus Steinen und seine Spuren aus Schusswechseln des 2. Weltkrieges, die noch heute am Haus sichtbar sind!!! Der Bau ist ein geräumiger Bau mit Innenhof , der im Laufe der Jahre regelmäßig saniert wurde, zuletzt im Jahre 2000 umfangreicher. Heute finden dort Wechselaustellungen statt, die oft sehr gut besucht sind!!! Eine der touristischen Höhepunkte der Stadt Berlin ist das Museum dort.

    Es gab dort zuletzt eine Ausstellung über David Bowie und dem chinesischen Künstler Ai Wei Wei, der aber selber nicht dort sein konnte, weil er wegen politischer Systemkritik in China unter Arrest steht. Das ist für eine moderne Welt beschämend, aber leider sind Freiheit und freie Meinung noch immer rar auf unserer Erde!!!

    Seit einiger zeit ist dort eine Austellung über die Wikinger zu sehen.
    Über Eintritt und Öffnungszeiten informiert euch bitte auf www.berlin.de !!!

    Für Berlinpassinhaber ist der Eintritt FREI!!! :)

    Euer Spreesurfer. :)

    Foto des Baus mit Lichtgrenze vom 08.11.2014 folgt von mir hier.

    Fazit: Garde-Lokalitaet in Berlin!!! ;)

    Schaut Euch meine neue Fotostrecke vom Mai 2018 hier an.

    Das ist der schönste Jugendstilbau Berlins!!! :)

    Ich gebe diesem tollen Bauwerk die Bestnote nun!!! :)

    spreesurfer.:)


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  9. Bautzen Vermittlung / Auskunft

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    2 Bewertungen

    Fleischmarkt 1, 02625 Bautzen
    Bewerten 9.
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von spreesurfer
    Hallo liebe Leser!!!

    Die schönste Kleinstadt, die ich je in Deutschland gesehen habe, ist Bautzen!!! :)

    Das Panorama ist schon einzigartig, denn die Stadt hat sage und schreibe 17 Türme, und die meisten davon sind noch aus dem Mittelalter, auf zweien davon, Alte Wasserkunst und Reichenturm war ich oben!!! Dazu kommen ein sehenswertes Rathaus, ein sehenswerter gotischer Dom, dann eine mittelalterliche Burg, die Ortenburg, heute Gerichtsgebäude, dazu zahlreiche äußerst üppig und schön dekorierte Häuser oft mit Blattgolddekos. Dann schöne Restaurants und Geschäfte, also Leben dort!!!

    Die Stadt hoch auf den Felsen über der Spree (!!!) wurde 1002 erstmals urkundlich erwähnt, die Ortenburg stammt schon von etwa 950 dort. Im Gegensatz zu den Infos auf wikipedia, bedeutet Bautzen aus dem sorbischen heraus, "Zentrum", auch heute noch leben dort viele Sorben und pflegen ihr Brauchtum, wie das schmücken der Brunnen derzeit zur Osterzeit!!! :)

    Die Anreise von Berlin hat mich fast 3,5 Stunden per Bahn gekostet, aber sie war es wert. Und oft scheint da unten auch die Sonne, daher die vielen Sonnenuhren in Bautzen!! :)

    Ich gebe der Stadt, deren Bahnhof ne Großbaustelle ist, 2018, dennoch die Höchstwertung, und dann gibt es gleich Fotos von mir.

    Die Locations werde ich dann nach und nach teils noch einzeln bewerten!!! ;):)

    Euer spreesurfer.:)

    Einfach "spreektakulär" in Bautzen!!! :)

    Sogar Napoleon soll da schon gewesen sein!!! :)


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    Papa Uhu + Theo einer der grossen Gewinne Ostdeutschlands durch die Wiedervereinigung ist, das solche Juwele zum Blühen gebracht wurden - davon gibt es eine ganze Reihe mehr...

    Ich bin am zweifeln, ob Du diese Stadt vor 30Jahren für genauso schön gehalten hättest....

    Ich mag Dich ganz sicher nicht in Deiner Euphorie bremsen-wirklich nicht, das liegt mir total fern. Ich denke, das jede Region unserer Heimat seine Diamanten, Rosen oder Goldstücke hat - man muss sie nur finden.
    Und genau dafür sind die Hinweise und Tipps unserer User unbezahlbar und wertvoll!

    Ich grüsse Dich!
    spreesurfer Ja, also Bautzen ist durch seine Anlage und die Kombination verschiedenster Schönheiten so einzigartig irgendwie!!! :)
    grubmard Andere Städte sind durch ihre "Schönheiten" auch einzigartig. Mit solchen Superlativen bin ich immer vorsichtig.

    Im übrigen ist Bautzen mit aktuell über 40.000 Einwohnern keine Kleinstadt.
    grubmard Napoleon war in Bautzen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bautzen#/media/File:Sachse_1750_bis_1850_pg133_Napoleons_Einzug_in_Bautzen_1807.jpg

  10. Dorotheenstädtischer und Friedrichswerder Friedhof

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    2 Bewertungen

    Chausseestr 126, 10115 Berlin
    Bewerten 10.
    Neu hinzugefügte Fotos
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von spreesurfer
    Hallo liebe Leser!!!

    Dieser Friedhof an der Berliner Chausseestraße unweit vom Oranienburger Tor entfernt ist einer der beeindruckendsten historischen Promifriedhöfe in ganz Deutschland.

    Dort sind Hegel, Schinkel, Schadow, Borsig, Brecht, Heinrich Mann, Beuth, Rauch, Litfaß und viele Promis mehr von damals und aus der neueren Zeit begraben, dazu gibt es eine Fülle sehr sehenswerter Grabdenkmäler!!!

    Es ist eine schöne grüne Oase voller Kunst und Hochkultur im Häusermeer von Berlin-Mitte dort!!!

    Und nun mal etwas ausführliche Infos von mir zur Geschichte des Friedhofes dort und zum Friedhof selber:

    Der Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden
    (kurz: Dorotheenstädtischer Friedhof) liegt im Berliner Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte). Er ist 17.000 Quadratmetern groß und sein Eingang befindet sich in der Chausseestraße Nr. 126.

    In der Umgebung findet man die Charité und den U-Bahnhof Oranienburger Tor, sowie einige Fachbereiche der Berliner Humboldt-Uni sowie deren eine Mensa.

    Der Dorotheenstädtische Friedhof selbst wurde 1762 gegründet und seit 1770 gab es dort Bestattungen.

    Benannt wurde er nach Dorothea, der zweiten Frau des Großen Kurfürsten, die auch der Dorotheenstadt und der heute noch vorhandenen Dorotheenstraße ihren Namen gab!!!

    Auf dem Gebiet der beiden zugehörigen Kirchengemeinden, Dorotheenstadt und Friedrichswerder, lagen Institutionen wie die Akademie der Künste, die Singakademie, die Bauakademie, die Akademie der Wissenschaften und die Berliner Universität.

    Viele der dort Beschäftigten wohnten auch in diesem Stadtviertel, daher nahm die gesellschaftliche Bedeutung derjenigen, die auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof bestattet wurden zu.

    Daher wurden dort zunehmend aufwändig und künstlerisch anspruchsvoll gestaltete Grabmäler errichtet!!!

    Zwischen den Jahren 1814 und 1826 wurde der Friedhof mehrfach vergrößert.

    Nun noch kurz ein paar Details zu von mir ausgewählten Prominenten, die dort bestattet wurden und deren Gräber man dort heute noch findet. Diese Aufzählung ist nur stichprobenartig, denn in Wahrheit sind noch viel mehr Prominente dort bestattet.

    Wer dort herumläuft wird sehr, sehr viele berühmte Namen finden!!! :)

    Dort findet man das Grab von Johann Gottfried Schadow (* 20. Mai 1764 in Berlin; † 27. Januar 1850 ebenda). Er war ein preußischer Grafiker und der bedeutendste Bildhauer des deutschen Klassizismus.

    Seine Hauptwerke sind unter anderem die berühmte Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin (erbaut 1793) und die Prinzessinnengruppe, das Doppelstandbild der Prinzessinnen Friederike und Luise von Mecklenburg-Strelitz (1797).


    Man findet dort außerdem das Grab von Karl Friedrich Schinkel (* 13. März 1781 in Neuruppin; † 9. Oktober 1841 in Berlin). Er war zu jener Zeit hierzulande der bekannteste und erfolgreichste Maler und Bildhauer, der zahlreiche große Werke vollbrachte!!!

    Ab 1815 verwirklichte Schinkel bedeutende Staatsbauten wie die Königswache (Heutige Neue Wache Unter den Linden in Berlin), das Schauspielhaus am Berliner Gendarmenmarkt und das Alte Museum am Berliner Lustgarten.

    Mehr zu Schinkel siehe in meiner Bewertung: „Schinkel-Denkmal Neuruppin“ auf www.golocal.de hier!!!


    Ein weiterer Prominenter, der dort begraben wurde war August Borsig (* 23. Juni 1804 in Breslau; † 6. Juli 1854 in Berlin).

    Er gründete die später weltweit renommierte Fabrik für Dampfmaschinen und Dampfloks im Jahre 1836 in Berlin an der Chausseestraße. Schon weniger als 20 Jahre später hatte seine Fabrik bereits über 500 Dampfloks gebaut, und prägte somit den Eisenbahnbau und die Entwicklung der Eisenbahn in Deutschland maßgeblich!!!.


    Soviel mal noch zur Historie des Friedhofes dort und zu einem Paar der Promis die dort begraben sind!!! :)


    Ich gebe da zu 100% gerne die vollen 5 Sterne!!!

    Euer spreesurfer.:)

    Ein absoluter Top-Tipp für Berlin hier!!!!!! :)

    (Einzelne Textfuzzelchen von Wikipedia verarbeitet!)


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