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  1. Hemmelsdorfer See

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    1 Bewertung

    Seestraße 15, 23669 Timmendorfer Strand
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von Philipp
    Warum in die Ferne schweifen?

    Wer in der Nähe ist, sollte einmal einen Abstecher nach Hemmelsdorf machen. Zwei Parkplätze stehen direkt an der Durchgangsstraße zwischen Ratekau und Timmendorfer Strand zur Verfügung; der kleinere, aber zentral gelegene Parkplatz liegt an der Seestraße 15 in Hemmelsdorf. Parken ist kostenfrei, aber da der Parkplatz sehr eng ist, ist das Ein- und Ausparken sehr figelinsch.

    Von dort sind es keine 50 Meter bis zum nach der letzten Eiszeit entstandenen und von landwirtschaftlichen Nutzflächen umgebenen See. Das Ufer ist mit Schilf gesäumt. Mehrere Vögel brüten in der Umgebung. Im See schwimmen unter anderem Hechte, Aale, Karpfen, Brassen und Zander. Frank aber nicht…

    Der Zustand des Wassers ist nicht zufriedenstellend. Im Sommer entstehen Blaualgen und Schaum im Uferbereich, weil durch die Zuflüsse Nährstoffe in den See gelangen. Deswegen gehört der See zu den gefährdeten Seen Schleswig-Holsteins.

    Am oberen Seeufer soll sich früher eine Wikingersiedlung befunden haben, Beweise hat es jedoch noch nicht gegeben. Im Norden des Sees war früher eine Turmhügelburg angelegt. Dabei handelte es sich vermutlich um die Burg Gosevelde. Später sollte der See als Kriegshafen Kriegshafen für Napoleon gelten und im Dritten Reich sollte de See als Flug- und U-Boothafen dienen. Jedoch sind beide Pläne nie ausgeführt worden.

    Jetzt einen Zeitsprung von meiner kleinen Geschichtsstunde in die Gegenwart.

    Man geht vom kleinen Parkplatz hinunter zum See und sieht rechts ein paar Gebäude; eine Eisdiele, eine Küche und ein Restaurant. Letzteres ist auf Pfählen im Wasser errichtet worden. Leider stehen alle Gebäude leer, weshalb man dort meistens Ruhe hat. Ab und an trifft man Leute, aber vor allem Fotografen, die auf den See gehen.

    ,,hää, wie soll dat denn gehen??‘‘

    Direkt dort kann man auf einen kleinen Steg gehen, der über den See führt. Das Beste daran: Man muss nicht umdrehen, um zum Ufer zu gelangen. Auf dem Steg macht man immer wieder Pausen, um den herrlichen Blick auf den großen See und die Uferlandschaft zu genießen. Es gibt mehrere Bänke, auf die man sich setzen kann und es gibt sogar eine größere Plattform, die überdacht ist. Es gibt nichts Schöneres, als dort mit einem heißen Kaffee und einem guten Buch zu sitzen – da vergeht die Zeit wie im Flug! Morgens kann man von dort über dem See den Sonnenaufgang genießen – das werde ich demnächst auch tun.

    Auch wenn man dort Menschen trifft, ist die Atmosphäre dort sehr besonders. Ruhig. Idyllisch. Entspannend. Man kann ungestört die Natur genießen. Ein wundervoller Ort zum Erholen nach einer anstrengenden Zeit.

    Wer vom Hemmelsdorfer See noch nicht genug hat, der kann den ca. 0,5km langen Uferwanderweg begehen. Dieser führt zwischen dem See und Privatgrundstücken entlang. Man kann dort die Ufervegetation begucken und auf den Bänken Pause machen. Über den Weg gelangt man zum eingangs erwähnten, großen Parkplatz an der Feuerwache.

    Ich liebe diesen Ort wegen seiner Ruhe und Beschaulichkeit, wegen des Erholungsfaktors und der Idylle vor allem auf dem See. Es ist dort lange nicht so (über-) voll wie am Ostseestrand und man kann auf den Steg gehen. Hier vergebe ich alles, was ich kann!

    Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah!


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    Sedina Ich gratuliere auch herzlich zur besonderen Auszeichnung und kann das Zitat im letzten Absatz nur unterstützen. Beruflich war ich oft in Timmendorfer Strand, habe aber am See nie angehalten...
    ubier „Figelinsch“ - mein Wort der Woche!!! Das hab ich vor vierzig Jahren zuletzt benutzt. Allein deswegen muss ich an den Tümpel. Tolle Beschreibung übrigens...
    Sedina Da sollten wir den Süddeutschen aber vorsorglich sagen, dass beide "i" lang gesprochen werden ;-)))

  2. real GmbH

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    4 Bewertungen

    Grandkuhlenweg 11, 22549 Hamburg
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    Userbewertung: 3 von 5 Sternen
    von klarkensen
    Große Auswahl, aber der Laden kommt in die Jahre. Mir fehlt eine größere Auswahl an vegetarischen oder veganen Produkten.



  3. Italienisches Eiscafé SANTIN

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    3 Bewertungen

    Westernstr. 2, 38855 Wernigerode
    Bewerten 3.
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von Philipp
    Das beste Eis von Wernigerode!

    Wenn man allabendlich durch das Zentrum von Wernigerode schlendert, hier und da guckt, langsam bummelt, denn man hat ja Zeit, bekommt der Eisfan gerne mal Appetit auf Eis. Und wenn er am Rathausvorplatz steht, was hat er dann im Rücken? Das Eiscafé Santin.

    Oft bin ich vorbeigelaufen und jetzt war der Zeitpunkt gekommen, zwei Kugeln für je 1,20€ mitzunehmen. Ich probierte mich quer durch das Sortiment, das mir durchweg sehr gut schmeckte. Fruchtig, nicht künstlich. Von der Konsistenz her fest und ohne jeglichen Schnickschnack. Hier überzeugt der Geschmack!

    Eines Abends war das Haselnusseis dran und ich war hin und weg. So nussig, natürlich und lecker! Ich kam mit einer Kundin ins Gespräch und so empfahl ich ihr das Eis auch. Und es hat ihr auch geschmeckt. Daraufhin war meine Bestellung jeden Abend die selbe:
    2 Mal Haselnuss, bitte.

    Die Kugeln sind sehr groß, trotzdem finde ich 1,20€ fast zu teuer, aber bei dem Geschmack sehe ich darüber mal hinweg.

    Genießen kann man das Eis dann in der historischen Altstadt am hübschen Rathaus oder in einer der netten Straßen.

    Fazit: Eis in Wernigerode - nur noch bei Santin.



  4. Eiscafe Dolomiti

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

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    Kremper Str. 12, 23730 Neustadt in Holstein
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    von Philipp
    Meine Stammeisdiele!

    Dieses Eiscafé, das auf den Namen Dolomiti hört, liegt zentral in Neustadt in Holstein, allerdings etwas abseits des Marktplatzes in der Kremperstraße und vor dem Zeittormuseum. Solange, wie ich denken kann, gibt es diese Eisdiele und noch nie hat sie mich enttäuscht. Weder mit zu hohen Preisen, noch mit nicht leckeren Waffeln und auch nicht mit ungenießbarem Eis. Schleck!

    Vor dem Eingang stehen einige Tische bis auf die Straße, was nichts ausmacht, denn die Kremperstraße ist Fußgängerzone.

    Ein paar wenige Stufen sind zu erklimmen und schon steht man im Eiscafé. Wenige, kleine Tische stehen in dem kleinen Raum. Das ganze Café hat einen ganz besonderen Charme, alles harmoniert perfekt miteinander.

    Rechts stehen große Torten in einem gläsernen Kühlschrank und dahinter kommt dann die große Auswahl an Eissorten. Neben bekannten Sorten wie Vanille, Schokolade, Zitrone und Co (die alle göttlich schmecken) gibt es auch ausgefallene Sorten, die wechseln.

    Für eine Kugel, die wirklich groß ist, werden 1 Euro verlangt, das ist bei uns normal.

    Am letzen Verkaufstag im Jahr bekommt man immer eine Kugel geschenkt :-)

    Fazit: Hier stimmt alles, verdiente 5 Sterne!


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    Aski72 Bisher sind wir bei unseren Fehmarn-Aufenthalten an Neustadt immer nur vorbeigefahren. Im nächsten Jahr machen wir hier mal einen Stopp :)

  5. Decathlon Lübeck - auf voller Fläche geöffnet!

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    4 Bewertungen

    Lohgerberstraße 1, 23556 Lübeck
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    Userbewertung: 2 von 5 Sternen
    von Juleika
    Habe im Okt.2019 2 ebikes im Wert von 3600,-€ gekauft. Im Prinzip war das ein guter Kauf.
    Was schlecht ist ist der Service am Fahrradreparaturstand. Die Mitarbeiter sind unqualifiziert und wirken teilweise sehr überheblich.
    Obwohl bei der Abgabe zur Inspektion in 3 Fällen alles zeitaufwendig und detailiert aufgenommen wurde, hat es in allen Fällen nicht geklappt.
    Bei der Abholung der Fahrräder wurde der eine oder andere Auftrag nicht ausgeführt obwohl er auf der Rechnung aufgeführt und im Serviceheft eingetragen war. Das hatte in jeden Fall zur Folge, dass ein neuer Termin vereinbart werden müsste. Jedes mal eine Anfahrt von 45 Kilometer und zurück ist unzumutbar und teuer.
    In einem Fall wurde mir ein Gutschein für die Spritkosten angeboten.
    Kundenbindung und Servicegedanke werden hier nicht gelebt.



  6. Gömnitzer Turm Major

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    3 Bewertungen

    Zum Major, 23701 Süsel
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von Philipp
    Ein absoluter Geheimtipp

    Die kleine Gemeinde Süsel hat ein Wappen. Und auf diesem Wappen ist ein Turm zu sehen. Und dieser Turm ist der Gömnitzer Turm auf dem Gömnitzer Berg. Dieser liegt zwischen den Ortschaften Roge (Gemeinde Neustadt in Holstein) und Gömnitz (Gemeinde Süsel).

    Ich war erst einmal drauf, als kleiner Steppke vor etlichen Jahren. Da war es für mich an der Zeit, wieder einmal dort hinzukommen. Ich wartete auf geeignetes Wetter und das haben wir heute, allerdings war es in der Ferne etwas diesig.

    Man parkt auf einem unscheinbaren Parkplatz, der rechts neben dem Aufgang liegt. Das ist natürlich nicht der Aufgang zum Turm, nein, man muss erstmal auf den Gömnitzer Berg rauf. Eine Seilbahn wie auf die Zugspitze gibt es nicht.

    Der Gömnitzberg ist 93,80 Meter hoch und damit nach dem Bungsberg und dem Weiberberg der dritthöchste Punkt in Ostholstein und der höchste Punkt in der Gemeinde Süsel.

    Vom Berg aus hat man einen wunderbaren Blick über die Holsteinische Schweiz und an klaren Tagen auch über die Lübecker Bucht.

    Der Turm an sich ist 12 Meter hoch und 2 Meter breit. Für den Bau wurden 20000 Backsteine verwendet. Besagter Turm ist zugänglich. 41 Stufen müssen erklommen werden, um oben anzukommen.

    Aber warum setzt man mitten in die Wallachei einen Turm? Bis 1815 stand dort eine sehr große Buche oder Eiche, der Major. Dieser diente den Schiffen in der Lübecker Bucht zur Orientierung, damit sie Lübeck fanden. Im Jahre 1815 schlug in den Baum ein Blitz ein und der Major wurde zerstört. Würde der Baum heute noch stehen, wäre es der größte Baum Ostholsteins.

    Jetzt haben die Seeleute dumm aus der Wäsche geguckt, denn Navi und GPS gab es damals nicht. Einen Baum wollte man nicht anpflanzen, das hätte zu lange gedauert. Also wollte man einen Turm bauen, was 1826 genehmigt wurde. Ein Jahr später stand der Turm dann da. Aber im Jahre 1961 wollte das Wasser-und Schifffahrtsamt den Turm plattmachen. Daraus wurde nichts, sondern er wurde 1969 unter Denkmalschutz gestellt. 1982 und 1990 wurde der Turm restauriert und seit Mitte 1993 ist der Turm für die Öffentlichkeit zugänglich.

    Ich erklomm die über 100 Stufen auf den Berg über Stock, Stein und Wurzeln (High Heels wären fehl am Platze) und dann sah ich ihn da stehen. Den Turm. Irgendwie hatte ich ihn größer in Erinnerung...

    Ich schritt vorwärts, auf ein Drehkreuz zu. Jetzt war ich auf der Kuhwiese. Da ich nicht LUTen wollte, achtete ich darauf, wo ich hintrat, aber außer Maulwurfshügeln waren keinerlei Tretminen zu finden.

    Hinter dem zweiten Drehkreuz kommt eine weitere kurze Treppe und dann ist man auf dem Berg und kann den Blick genießen. Man kann Neustadt sehen, den Hansapark und bei klarer Luft auch Lübeck. Auch der Bungsberg, seines Zeichens höchster Berg in Schleswig-Holstein, ist zu sehen. Ich ließ mich auf einer Bank nieder und genoss die Ruhe...

    Gastronomie oder ähnliches gibt es nicht, dafür kostet es dort weder Parkgebühren noch Eintritt.

    Ich war alleine. Ein Ehepaar ging, als ich kam, und ein Ehepaar kam, als ich ging. Aber soweit bin ich noch nicht.

    Enttäuschung machte sich in mir breit, als ich das Gitter vor dem Eingang zum Turm sah. Aber es ließ sich öffnen und so ging ich auf die enge, schmale, bei jedem Schritt knacksende und sich biegende Wendeltreppe. 41 Stufen weiter oben kam ich auf eine kleine Plattform. Der Blick ist hier sehr beschränkt, es gibt 2 kleine Fenster und zwei noch kleinere ovale Öffnungen. Der Blick von dort ist also nicht der Beste; und so konnte ich wieder runtergehen und noch etwas den Blick vom Berg genießen. Wenn man auf der Wendeltreppe ist, kann man nicht rausgucken.

    Nachdem ich mich noch am Blick sattgesehen habe, ging ich wieder hinunter, mit dem festen Vorsatz, zur Rapsblüte wiederzukommen. Denn als Bürger der Gemeinde Süsel muss man dahin, was auf dem Wappen abgebildet ist :-)

    Fazit: Was für ein Erlebnis. Toller Blick vom Berg, vom Turm eher nicht so doll. Und auch der Funkmast, der direkt nebenan steht, stört dann doch etwas. Barrierefrei ist der Turm und der Weg dorthin auch nicht. Trotzdem vergebe ich 5 Sterne und kann sagen, dass ich mich neu in meine Heimat verliebt habe. Das Herz gibt es daher auch :-)


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    Philipp Huppsala, ein Däumling! Dankeschön :-D

    Grüße nach Regensburg, Eisleben, Berlin und Wiesbaden ;D

    @Papa Uhu: Selbst wenn ich weiblich wäre, hätte ich hier auf High Heels verzichtet :-)
    Papa Uhu + Theo man(n) muß nich weiblich sinn, um die Dingas zu tragen...

    ähhh....
    falsches Thema

    und 'n super klasse Beitrag...
    hat uns sehr gefallen...

    Nochmals liebe Grüße...
    Philipp @Papa Uhu: Das ist wohl wahr :-D aber zieh mir welche an, ich breche mir nach zwei Schritten was :-/ :-)
    Puppenmama Danke für Deinen wiederum klasse Bericht mit schönen Fotos.
    Herzlichen Glückwunsch zum verdienten grünen Turm-Daumen.

  7. Baltic Café

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    1 Bewertung

    Liebigstraße 5 -7, 24223 Schwentinental
    Bewerten 7.
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von Philipp
    Baltic Café oder der Kampf in der Öffentlichkeit

    Nein, keine Angst. Ich habe niemanden verhauen, das tue ich auch nicht. Einen kleinen Kampf musste ich trotzdem führen, dazu aber später mehr.

    In Schwentinental im Baltic Center, welches bis vor wenigen Jahren ein gottverlassenes Einkaufszentrum war und jetzt mit diversen Non-Foodläden belebt wurde, gibt es ein Café, welches man im Erdgeschoss (E1) gegenüber des Sonnenstudios findet. Und ich gehe gerne dorthin, denn es schmeckt dort immer gut.

    Kleine Gerichte kann man auch zu sich nehmen, wie zum Beispiel Nudelgerichte, Lasagne, Aufläufe oder auch Pizzen, welche im Durchmesser ca 28cm betragen. Die Preise hierfür gehen auch absolut in Ordnung, für eine Pizza wird hier knapp über 7€ fällig.

    Anstehen tut man direkt im Gang. Während ich da so rumstand und durch die Weltgeschichte glubschte, fiel mein Blick auf die Vitrine mit den Torten. Hui, eine sehr üppige Auswahl! Ich entschied mich nach kurzem Überlegungskampf für eine Schokobanane. Dazu sollte eine Cola light her. Bedient wurde ich von einer jungen Dame, die ein Kopftuch trug. Menschen mit Ablehnung gegenüber anderen Kulturen sollten der Location also tunlichst fernbleiben. Sie war sehr nett, wenn auch etwas schusselig, sie fragte immer wieder, was ich denn da bestellt hätte. Aber irgendwann hatte sie dann alles für mich und meine Begleitung beisammen und wir konnten wie die heiligen Drei Könige von dannen ziehen. Das Konzept vor Ort heißt: SELBSTBEDIENUNG.

    Und hier beginnt der Gedankenkampf: Wo soll ich den Popes hinbugsieren? Ich watschelte in den Wintergarten, zu dem später noch mehr kommen wird und setzte mich hinten in die Ecke.

    Mit zwei Gabeln bewaffnet begann der oben erwähnte Kampf. Der erste Gabelstich war noch relativ einfach, hier störte nur die harte und knackige Schokolade, die sich in meinem Mund als Zartbitterschokolade entpuppte.

    Der nächste Gabelstich war dann schon schwieriger, denn unter der Banane, mit in Schokolade gehüllt, ist ein Keks. Und der ist dick und hart. Auf der Zunge entfaltet sich jedoch ein ganz eigenartiger Geschmack, ich kann ihn nicht zuordnen. Allerdings schmeckt er! Und mit dem Kleinkriegen des oben genannten Kekses hatte ich meine Probleme, also einen kleinen Kampf :-)

    Die Banane ist natürlich geschält, denn auch sie ist von der Schokolade umhüllt. Von außen sieht man also nur Zartbitterschokolade in der Form einer Banane.

    Meine Begleitung, die sich für eine Friesentorte entschied, war auch sehr zufrieden damit. Sowohl Schokobanane als auch Friesentorte bekommt man nicht in jedem Café!

    Zum Ambiente: Die Stühle sind modern aber bequem, es gibt Armlehnen und die Ausrichtung Sitzhöhe-Tisch passte bei mir ganz gut. Neben der teilweise gold angestrichenen Wand ziehen orientalische Säulen den Blick auf sich. Und jetzt, zur Weihnachtszeit, stand dort auch ein kleiner Tannenbaum, der beleuchtet und nett geschmückt ist.

    Im Wintergarten, dort wo ich saß, dominiert eine riesige Fensterfront, die auf dem einen Bild gut zu sehen ist. Der Blick hinaus ist weniger schön, man sieht Parkplätze, eine Straße und Läden. Aber wenigstens kann man rausgucken und sehen, wie's Wetter ist :-)

    Einen kleinen Kritikpunkt gibt's dann doch noch. Mitten im Raum steht die Rolltreppe in das darüberliegende Stockwerk und zurück. Das führt dazu, dass dort gerne mal viele Menschen längstwatscheln und ich, ganz ausversehen, im ersten Obergeschoss (E2) gelandet bin. Dort gibt es allerdings die sauberen Toiletten, die gegen Gebühr nutzbar sind. Sie gehören nämlich zum Center und nicht zum Café, daher muss jeder bezahlen.

    Fazit: Große Auswahl, sauber und lecker! Nur die Rolltreppe stört etwas, aber sonst nichts. Für den Ausblick kann das Café auch nichts, also gibt's von mir 5 Sterne und das Herzchen. Wiederkommen werde ich auch...


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  8. Eichhörnchenbrunnen

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

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    Am Brunnen 1, 38700 Braunlage
    Bewerten 8.
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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von Philipp
    Toller Brunnen

    Ziemlich im Zentrum von Braunlage, dort wo die Kreuzung mit den Straßen nach Elend und Torfhaus abgehen, ist ein kleiner Platz angelegt, wo der Brunnen steht.

    Aber dort hat sich was getan; der Eichhörnchenbrunnen ist nicht mehr der einzige in der Stadt. Auf einem grau geplatteten Weg steht ein grau-blauer Brunnen, relativ schlicht und ohne Eichhörnchen. Dort gibt es aber auch einen kostenpflichtigen Parkplatz.

    Steht man aber an diesem schlichten Brunnen, kann man die Eichhörnchen auf der anderen Straßenseite schon sehen. Bänke ringsrum laden zum Verweilen ein. Vor dem Brunnen sind je nach Saison Blumen angepflanzt, ebenso wie oben am Brunnen (siehe Fotos)

    Ganz oben turnen drei Eichhörnchen rum. Das Exemplar, das ganz oben sitzt, hat vermutlich eine Nuss in den Pfoten, während die anderen sagen könnten: ,,Ey, du da oben! Ich sehe, du hast eine Nuss, gib sie mir sonst gibt's Saures!

    Direkt unter den Nagern sind Blumen angepflanzt.

    Dann kommt auch schon das Wasser, was von dort nach oben sprudelt und über eine doch recht kurze Distanz nach unten fällt, wo es in einen Ausguss läuft und vermutlich wieder nach oben gepumpt wird.

    Zum Künstler: Georg Arfmann (geboren 20.6.1927 in Bremen, gestorben am 9.8.2015 in Königslutter) war schon als kleiner Junge ein begeisterter Künstler. Dies belegt eine erhaltene kleine Tierplastik. Er wurde durch seinen Großvater gefördert.

    1944 begann er eine Lehre zum Bildhauer und Steinmetz, welche er jedoch pausieren musste, weil er in den Reichsarbeitsdienst eingezogen wurde. Er machte eine handwerkliche Ausbildung, die er wenig später mit sehr gut abschloss. Sein Gesellenstück war ein Löwe.

    Danach studierte er Bildhauerei in seiner Heimatstadt. Dieses Studium schloss er mit Auszeichnung im Jahre 1950 ab. Zuerst begann er, als freiberuflicher Bildhauer zu arbeiten. 22 Jahre nach Beendigung seines Studiums arbeitete er als Fachlehrer in einer Kunstschule in Königslutter zu arbeiten. Höhepunkt war die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz Mitte der 80er.

    Georg Arfmann rekonstruierte viele Fassaden unter Anderem in Bremen, Hannover und Braunschweig. Daneben schuf er eigene Werke wie in Bremen das Denkmal für die Verteidiger der Bremer Räterepublik und den Eichhörnchenbrunnen in Braunlage. Weitere Werke gibt es natürlich noch, eine Kopie des Bremer Roland steht in Brasilien. Auch dafür war Arfmann zuständig. Die Werke stellten meist Lebewesen in Stein oder auch Bronze dar. Abstrakte Werke hatte er auch im Repertoire. Alle Werke sind im Spannungsfeld von Handwerk und Bildhauerei.

    Fazit: Der Brunnen gefällt mir sehr gut, ich gebe hier die volle Punktzahl samt Herz :-)

    Anmerkung: Der ,,Kampf um die Nuss" ist meiner Fantasie entsprungen und ist nicht Teil des Brunnens. Es beschrieb die Positionen der Eichhörnchen nur ganz gut.

    Und eine Reise nach Braunlage lohnt immer!


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    saerdnA ich mag Eichhörnchen... z.B. als Squirrel all-in-one (Eichhörncheneintopf aus Ghana) oder gegrillt....

    Glückwunsch zum gD...

  9. Lidl

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

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    Plöner Landstraße 9, 23701 Eutin
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    Userbewertung: 4 von 5 Sternen
    von Philipp
    Sauber, neu und ziemlich okay.

    Am Ende von Eutin-Neudorf, Richtung Malente, gegenüber des Famila Marktes, befindet sich diese vor wenigen Jahren neu gebaute Lidl.

    Man betritt die Filiale durch zwei Türen. Hat man diese durchschritten, befindet sich links, parallel zur Außenwand, die Getränkeabteilung. Dort bekommt man Wasser und Schorlen. Säfte etc. sind woanders platziert.

    Geradeaus, wie auf einer Insel, werden Obst und Gemüse präsentiert. Das Sortiment umfasst hier nicht nur Bananen und Äppels, nein, Lidl hat aufgerüstet und so bekommt man auch Sachen wie Schnittlauch und kleine Melonen, eben solche Sachen, welche ich eher in Supermärkten zu finden vermute.

    Rechts gibt's Kaffee. Prost!

    Geht man weiter, kommt man zum Backshop. Zuerst werden die abgepackten Backwaren verkauft, dann aber die frisch gebackenen. Es gibt nicht nur Brot und Brötchen, sondern auch Sachen wie Hotdogs, Pizzabrötchen und Donuts. Schönes Sortiment!

    Rechts gibt's dann Tiefkühltruhen, auf denen Regale stehen, weshalb man nicht zum nächsten Gang gucken kann.

    Am Ende des Ganges, gegenüber des Eingangs, befindet sich die Kühlwand mit Wurst, Käse und auch diversen Milchprodukten.

    Geht man in den zweiten Gang, befindet sich links wieder die gleiche Truhe, mit Fleisch unten drin und obenauf alles, was man braucht, um einen Kuchen oder eine Torte zu backen.

    Rechts beginnt die Aktionsware, sprich die Angebote. Leer gekaufte Wühltheken gehörten dort zu der Abteilung wie das blanke Chaos. Aber daran sind ja nicht die Mitarbeiter schuld.

    Kurz vorm Ende kommt die Abteilung für die Naschkatzen. Schokolade, Nüsse, Chips, hmmmm, es wartet auf den potenziellen Käufer in Kartons. Letzteres stellt jetzt aber keine Lidl untypische Situation dar.

    Um die Geschichte nicht unnötig in die Länge zu ziehen gehe ich jetzt nach hinten links, wo der allerletzte Gang anfängt. Links gibt es wieder die bereits beschriebenen Tiefkühltruhen, auf die man Tiefkühlschränke mit Türen gesetzt hat. Diese Lösung finde ich eher semioptimal, denn das oberste Regal hängt nun in einer solchen Höhe, dass so mancher Kunde dort seine Probleme haben könnte.

    Rechts geht die Kühlwand weiter, mit Snacks wie Joghurts oder auch Schokosnacks, welche gekühlt einfach besser schmecken.

    Geradeaus wird es sauber. Rechts hat man Toilettenpapier aufgestapelt, sowohl von der Eigenmarke als auch von einer Markenmarke.

    Links gibt es alles fürs Bad. Zahnpasta, Duschlotion, Shampoos und wenn ich mich nicht täusche, sogar Haarfarbe.

    Rechts gibt es noch Nahrung für den kleinen Vierbeiner, der entweder wau-wau oder miau sagt :-)

    Dann kommen die Kassen, von denen es drei Stück gibt. Dahinter folgt eine gigantische Glaswand.

    Ein paar Worte zum Ambiente möchte ich an dieser Stelle loswerden. Da das Gebäude, in dem sich die Filiale befindet, nicht alt ist, ist die Decke angenehm hoch, was den Raum groß erscheinen lässt, wat er aber gar nicht ist, denn er ist nicht sonderlich lang. Der weiße mit gelben Punkten dekorierte Fußboden in Kombination mit der weißen Wand lässt den Markt steril wirken, dadurch aber auch sauber.

    Fazit: Schöner, neuer Lidl. Ich gebe allerdings nur 4 Sterne, weil mir die Tiefkühltruhen mit den aufgestellten Regalen oder Tiefkühlschränken nicht so gut gefällt. Empfehlen kann ich den Markt trotzdem, weil er ordentlich ist. Deshalb ein Herz :-)


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    Konzentrat Eine herzige und ausführliche Bewertung.
    Den Laden kenne ich noch gar nicht.
    Kommt man aus Richtung Ostsee eher nicht vorbei !?
    Philipp Danke Konzentrat und Puppenmama. Und natürlich auch für den Daumen :-)

    @Konzentrat: Nein, der Markt liegt am Ende der Stadt in Richtung Plön und Malente.
    Philipp Danke Peeti. Es gibt bei uns größere und kleinere Menschen :-) wir sind nicht die Region der Riesen :-)

  10. Labyrinth der Männer

    Durchschnittsbewertung: von 5 Sternen

    2 Bewertungen

    Margarethenhof, 23714 Malente
    Bewerten 10.
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    Userbewertung: 4 von 5 Sternen
    von Philipp
    Interessant

    Zwischen Malente und Neversfelde in der wunderschönen holsteinischen Schweiz befindet sich, relativ unscheinbar, das Labyrinth der Männer. Warum das Labyrinth diesen Namen trägt, werde ich etwas später erzählen. Soviel nur vorab: Es hat mit Männern zu tun.

    Wir kommen aus Malente, fahren in Richtung Neversfelde und parken am Parkplatz vom Aussichtsturm auf dem Holzberg, denn auf der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes führt ein Weg in den Wald, der mit Labyrinth und Margarethenhof gekennzeichnet ist.

    Auf dem nicht asphaltierten Weg gehen wir etwas bergab. Manche Leser fragen sich bestimmt: ,,Berge in Schleswig-Holstein? Da isses doch platt wie 'ne Flunder!" Das muss ich dementieren, denn in der holsteinischen Schweiz ist die Landschaft hügelig, aber natürlich nicht so wie im Harz oder in den Alpen. Aber jetzt schweife ich ab.

    Wo waren wir? Ach ja - der Weg. Auf ungefähr halber Strecke hat man eine Bank aufgestellt, wo man sich ausruhen kann, sofern man dies möchte. Ich ging aber weiter, den Schildern mit der Aufschrift LABYRINTH folgend.

    Eine allerletzte Weggabelung: rechts der Margarethenhof mit Parkmöglichkeiten, geradeaus der Weg zum Labyrinth und links der Weg in den Wald hinein. Geradeaus ging es, direkt an ein sehr windschiefes Tor, dass ich öffnete und so auf das Gelände gelangte.

    Zu meiner Linken sah ich nicht wenige aneinandergereihte Steine, ergo das Labyrinth. Viele stellen sich unter einem Labyrinth vor, dass man nicht über die Wände sehen kann und es diverse Wege gibt, auf denen man sich verlaufen kann. Neben dem Eingang, auf einer Hinweistafel, steht jedoch, dass ein Labyrinth kein Irrgarten ist. Man soll entspannt durch das Steinlabyrinth schreiten. An jeder Wende um 90 Grad, die es im Labyrinth geht, soll man sich Gedanken über Wendungen im eigenen Leben machen. Und da gibt es bestimmt in jedem Leben einige.

    Labyrinthe werden in anderen Kulturen nicht als Spaß und Zeitvertreib betrachtet, sondern als kulturelles Objekt, an dem Zeremonien und Rituale vollführt werden. Ob solches auch am Labyrinth der Männer vollzogen wird, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

    Da war es wieder, das Wort ,,Männer". Aber warum heißt es so? Nicht etwa, weil Frauen der Zutritt nicht gestattet ist, sondern, weil das Labyrinth an Himmelfahrt 2005 von einigen Männern angelegt worden ist. Näheres dazu kann man auf der Infotafel nachlesen.

    Jetzt geht es aber ins Labyrinth. Ich betrete es durch den vorgesehenen Eingang und der Weg führt mittenrein ins Steinlabyrinth. Neben mir gibt es auf beiden Seiten noch Wege, denn wie erwähnt, geht der Weg nicht schneckenförmig auf den Mittelpunkt zu, sondern mit einigen Wendungen. Ich gehe weiter und gelange irgendwann auf den ganz äußeren Weg. An jeder Wende denke ich kurz an eine Wendung in meinem Leben, sei sie nun traurig, wunderschön oder keins von beiden.

    Plötzlich werde ich jäh aus meinen Gedanken gerissen, als ein herunterhängender Ast an meinen Kopf klatscht. Aber das konnte mir nur ein kleines Lächeln abringen, denn die spirituelle Energie des Labyrinthes löst bei mir innere Ruhe und Tiefenentspannung aus, ich entfliehe für kurze Zeit den Problemen des Alltags und kann mich ganz auf meine Gefühle konzentrieren.

    Weiter geht's, über gefühlt 1000 Wenden, bis ich im kleinen Mittelpunkt des Labyrinthes stehe. Hier denke ich über mein aktuelles Leben nach und blicke in die Zukunft. Manche Pläne sind konkret, andere eher weniger.

    Ich sehe mich um und bemerke, dass sich das Zentrum direkt neben dem Eingang befindet, natürlich ist dazwischen eine Steinwand. Und ich schaue auf die Wege. Sollte ich die Mauern übertreten? Bezogen auf das Leben würde das eher bedeuten, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Aber man muss sich oft fügen und so füge ich mich und gehe den vorgesehenen Weg zurück. Und an jeder Wende, die da so kommt, denke ich an Wendungen in... das hab ich ja schon geschrieben. Unter dem Ast bückte ich mich diesmal und es gelang mir, eine Kollision mit dem Baum zu vermeiden. Einmal reicht ja auch.

    Ich gehe hinaus aus dem Labyrinth, weil der Ausgang erreicht ist. Und wie ich da entspannt gehe, meinen Blick nochmals über die Steine schweifen lasse, sehe ich ein kleines Kind, welches inmitten des Labyrinthes hingefallen ist, und das an einer Stelle, an der ich schon wegen Unwegsamkeiten umgeknickt bin.

    Ich gehe, noch ganz von meditativer Energie umwoben, weiter über das Gelände und lese erneut die Infotafel. Aber über deren Inhalt habe ich bereits alles erzählt.

    Dann lasse ich meinen Blick über die restliche Anlage schweifen und sehe einen Hügel, der natürlich von mir gleich erklommen wird. Und dann liegt es mir zu Füßen, das mystische und magische Labyrinth der Männer.

    Und hier bewahrheitet sich das Sprichwort ,,Wahre Größe kommt von innen", denn von meiner jetzigen Position wirkt das Labyrinth alles andere als groß. Aber das tat es ja auch beim Betreten des Geländes schon. Steht man jedoch im Inneren des Steinlabyrinthes, wirkt es plötzlich alles andere als klein.

    Ich drehe mich auf dem Hügel um und betrachte die hügelige Landschaft. Hinter meinem kleinen Hügel erscheinen größere Hügel. Links schmiegt sich die Straße in die Landschaft. Obwohl ein paar Autos fahren, hört man auf dem Gelände keinen Lärm der Motoren. Ich atmete ein paar Mal kräftig durch, genoss die Ruhe und wünschte mir eine Picknickdecke mit einem gefüllten Picknickkorb, aber dann weiß ich jetzt schon, was ich beim nächsten Besuch dort machen werde.

    Aber auch der schönste Ausflug endet mal und so ging ich ein letztes Mal am Labyrinth vorbei und verließ das Gelände.

    Die Anlage an sich ist relativ gepflegt. Aber zwischen den Steinen veranstaltet das Gras Wildwuchs, während es an anderer Stelle noch verdorrt ist. Das Gelände ist nicht rollstuhlfreundlich und auch der Weg dorthin ist es nicht. Allerdings ist der Eintritt frei.

    Fazit: Ich bin beeindruckt und begeistert. Aber die Anlage könnte etwas Pflege gebrauchen, weshalb ich einen Stern abziehe. Aber das Herz gibt's trotzdem.


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    Ein golocal Nutzer Herzlichen Glückwunsch zum grünen Daumen und Grüße aus Karlsbad. Sehr schöner Bericht. Nach dem Lesen denkt man, man wäre dabeigewesen. Ich würde zum Durchschreiten des Labyrinths allerdings etwas länger brauchen als Du, weil ich länger brauchen würde, um mich an sehr lange zurückliegende Wendungen in meinem Leben zu erinnern ;-)
    Kulturbeauftragte Glückwunsch zum Daumen.

    Falls es dich (in nicht absehbarer Zeit) nach NRW "verschlagen" sollte - nach Münsterland, um genau zu sein, kann ich das Labyrinth im Schlosspark Anholt in Isselburg bestens empfehlen! Es ist klein, doch es hat es in sich! Falls es sich in den letzten Jahren nichts geändert hatte, kostet der Eintritt fürs Gelände (ebenfalls sehenswert - aber ohne die Räume im Schloss) 4 €. Mehr unter: https://www.golocal.de/isselburg/museen/museum-wasserburg-anholt-4dPd1/
    ich kann mir vorstellen, dass es auch an der Stelle einen großen Spaß machen würde, auch wenn es mit einer (meistens sehr langen) Anreise verbunden ist!
    kisto Man Philipp, was für ein Bericht! Ich gratuliere dir herzlich zur verdient erhaltenen Trophäe und nehme diesen Tipp mit auf meine nächste OH-Reise. Da möchte ich jetzt unbedingt hin.
    Da das Labyrinth keinen Eintritt kostet, würde ich großzügig über die nicht 100prozentige Pflege hinwegsehen. :)