Bewertung von spreesurfer zu U-Bahnhof Otisstraße

3

Bewertung zu U-Bahnhof Otisstraße

spreesurfer
Hallo liebe Leser!!!

Heute stelle ich Euch mal kurz den Berliner U-Bahnhof Otisstraße vor, der sich direkt an der Fahrstuhlfirma Otis befindet, die auch einige Aufzüge für Berliner U-Bahnhöfe gebaut hat.

Die Straße dort ist benannt nach Elisha Graves Otis (* 3. August 1811, Halifax (Vermont); † 8. April 1861). Er war ein US-amerikanischer Mechanikermeister und erfand 1853 eine Sicherheitsfangvorrichtung für Aufzüge, welche einen Absturz der Kabine verhindert, und gründete die "Otis Elevator Company".

Der Bahnhof dort wurde im Rahmen der Verlängerung der U-Bahnlinie U6 von der Seestraße nach Alt-Tegel im Jahre 1958 im Mai eröffnet. Willy Brandt persönlich, damals Regierender Bürgermeister von Berlin war derjenige der die Strecke offiziell (symbolisch) freigab!!!

Der Bahnhof hieß damals viele Jahre lang Seidelstraße, benannt nach der Straße, die dort in der Nähe ist. Vor 1974 war von dort aus der Zugang zum Flughafen Berlin-Tegel, deshalb trug die Station den Zusatz "Flughafen Tegel", heute ist auf der Nordseite des Flughafens nur noch der militärische Teil, wo u. a. Staatsgäste ankommen. Er wird von der Bundesregierung genutzt.

Der Bahnsteig ist oberirdisch und man hat dort wie von keinem anderen Bahnhof im Berliner U-Bahnnetz einen einzigartigen Blick über die schön blühenden Bäume im Frühling aktuell unten in den Laubengärten beiderseits der Strecke von oben!!!

Der Bahnhof ist schlicht gestaltet und das damalige Wartehäuschen, in dem man in den 80er-Jahren noch in einem beheizten Raum auf den Zug warten konnte ist seit vielen Jahren leider verriegelt!!! Die 80er waren eben doch besser, da gab es auch noch auf jedem U-Bahnhof Zugabfertiger in den Häusern dort, was zu wesentlich MEHR Sicherheit führte und WENIGER Vandalismus!!!

Das, was durch die kosten für die Zugabfertiger eingespart wurde, musste die BVG auf der anderen Seite für die Kosten durch Vandalismus der stark anstieg und durch mehr Kosten für Kameras, Sicherheitskräfte etc. wieder ausgeben. Das ganze Einsparen der Abfertiger war eine "Milchmädchenrechnung" für die BVG!!!! :(

Das passiert, wenn mangelnde Weitsicht regiert!!! :(

Der Bahnhof hat einen Fahrstuhl, doch wird diese Strecke im Jahre 2021 wohl für 12-18 Monate außer Betrieb sein, denn die gesamten Bahnhöfe, Gleise und Brücke zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Alt-Tegel sollen saniert werden, das wird eventuell in dieser Fahrgastzahlengröße der längste und chaotischste SEV in der Geschichte Berlins werden!!!! :(

Da zeitgleich auch die Autobahn nebenan und die S-Bahn nach Tegel saniert werden sollen, droht ein Verkehrsinfarkt für ganz Nord und Westberlin!!!! Der könnte bis zu eine Million Menschen betreffen hier!!! No good News!!! :(

Ich gebe dem "Blütenbahnhof" hier in Nordberlin 3 Sterne!!! :)

Euer spreesurfer.:)

Ich muss noch was nachschieben hier:

Der Bahnhof dort, ist der U-Bahnhof in Berlin, der am nächsten von allen Berliner U-Bahnhöfen an einem Waldrand liegt. Nur 500 Meter maximal entfernt beginnt der Tegeler Forst Jungfernheide, in dem sich nicht weit weg der Flughafensee befindet.

So fahren im Sommer viele Leute, auch Mädchen im Bikini, mit der U-Bahn dort zum See. In den 90ern war ich da selber oft baden, doch der See ist stark verschmutzt und es gibt viel Leute da, die auf Ärger aus sind, heutzutage!!!

Gefährliche Unterwasserströmungen, die einem raus ziehen gibt es auch zum Teil...!!! :o

Gruß nochmals vom spreesurfer.:)

Der Beitrag wurde zuletzt geändert


ubier Willi Brand, Mädchen in Bikinis, gefährliche Unterwasserströmungen, früher-war-alles-besser, Aufzugssicherung von Otis, Staatsgäste im Militärbereich, Schienenersatzverkehr für Millionen - ein typischer Bahnhofsbericht von spreesurfer...