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Bewertungen (2)


  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Ich weiß gar nicht so recht, wie man hier anfangen soll und inwieweit man überhaupt Sterne vergeben darf & sollte, bei einer Firma, deren Hauptgeschäftsfeld die Veräußerung vom Hab und Gut insolventer Firmen ist.

    Über den Weg gelaufen ist mir diese Firma bereits im Jahr 2002 auf ebay, dazumal noch zusammen firmierend unter Martin & Partner in einer kleinen Seitenstrasse in Plauen. In der folgenden Zeit wurde man Größer, eröffnete Außenstellen und schließlich erfolgte irgendwann die Spaltung und es wurde aus einer Firma, 2 Konkurrenten. Und nun fängt auch schon das Grübeln an, nämlich mit der Frage kann und darf man eine Firma positiv bewerten, die mit Insolvenzen anderer Firmen ihr Geld verdient?
    Letztlich ist es ja aber nicht deren Schuld, dass sie als „Leichenflederer“ die letzten Sachen zu Bargeld machen und somit andererseits wiederum denjenigen helfen, die das eine oder andere daraus erwerben.
    Und ja, auch wir haben das eine oder andere Male profitiert und so mancher Kauf lässt sich echt noch in die Kategorie „Schnäppchen“ einstufen, die es ja heute eher meistens nicht mehr so gibt. Ohne Käufe dort, die in unserem Falle einige Male Baumaterial (Installateurbedarf, Fliesen, Tapete, Alu-Regale, Edelstahltisch, Dämmung, Zwischendecken) betrafen, aber auch Einrichtungsgegenstände in der Gaststättenküche (und wer sich damit etwas beschäftigt, weiß was dies heute kostet), hätten wir wohl einiges nicht realisieren können.
    Verkauft wird in aller Regel so, wie es die Firmeninhaber zurückgelassen haben, sprich teils durcheinander, teils defekt, aber eben darunter auch hochwertige Neusachen, die Sprichwörtlich noch für „nen Apel & Ei“ zu haben sind. Da wir ausschließlich Posten erworben haben, die abgeholt werden mussten, kann ich zum Versenden nichts schreiben!

    Bei den Abholungen gab es auch verschiedene Erfahrungen, das hing meist von der Größe der aufzulösenden Firma ab und man kann schon sagen, desto größer die zu beräumende Firma war, desto Größer war auch das Chaos, aber so wirklich ärgerlich war dies nur am Anfang, dann wusste man worauf man sich einließ ;-) und kann damit leben. Bezahlt wurde dabei eigentlich immer bei Abholung in Cash, wer möchte kann aber auch vorab überweisen.
    Bei den Preisen ist im Prinzip zu sagen, desto außergewöhnlicher die aufzulösende Firma, desto preiswerter war es meistens. Außerdem sind die Abholtermine immer sehr kurzfristig, was wiederum den Einen oder Anderen mit einer weiten Abreise etwas abschreckt, obgleich man an den Abholorten teils schon Leute aus allen Ecken Deutschlands getroffen hat! Obgleich natürlich auch Ware für „Otto-Normal-Verbraucher“ versteigert wird, sind solche Firmen wohl eher gewerbliche Leute Interessant. Und man sollte bei technischen Artikeln darauf gefasst sein, dass „untergehende“ Firmen da auch das eine oder andere Teil in der Ecke liegen haben, die ihren Dienst nicht mehr so ganz richtig verrichten möchten ;-)

    geschrieben für:

    Auktionshäuser in Hof an der Saale

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    1.

    FalkdS Mit Sicherheit ist so eine Firma gut. Ich gehe davon aus, dass das finanzielle Ergebniss den Gläubigern zu gute kommt, wenn die Firmenkosten beglichen sind.


  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    … es fing an, ja, wo soll ich hier anfangen.

    Angefangen hat es eigentlich schon im August 2008, als die Idee geboren wurde, ein altes Ferienheim der Deutschen Reichsbahn, welches nach der Wende (natürlich wie viele seiner Artgenossen) einfach stillgelegt wurde.
    Überlegt, gegrübelt, gesponnen und dann, ja dann ist wirklich Ernst draus geworden. Es wurde viel ausgearbeitet, ein Unternehmenskonzept erstellt und bei der SAP zur Beantragung eines Förderkredites eingereicht.
    Dort fand man nicht nur die Idee ganz toll, sondern auch das perfekt ausgearbeitete Konzept fand großen Respekt und am Ende stand sie, die Aussage: Kein Problem, das fördern wir gerne, falls Sie eine Hausbank finden, die Ihnen den Kredit durchreicht!
    Tja und da war es plötzlich da, das Problem, das unüberwindbare Problem, das Problem der Probleme. Keine Bank in Sachsen war mehr bereit im Gastronomie- und Beherbergungsbereich Förderkredite durchzureichen, wenn man die hälftige Kreditsumme, für welches die Hausbank hätte haften müssen, nicht ausreichend durch privates Vermögen selbst absichern kann.

    Also musste eine Entscheidung her, die da lautete: Selbst ist der Mann und somit stand fest, die komplette Sanierung muss in Eigenleistung und selbst finanziert erfolgen.

    Und hier beginnt jetzt meine eigentliche Bewertung. Es war uns klar, unser Ziel zu erreichen wird steinig und schwer und ist nur durch viel Eigenleistung und preiswertem Baumaterial möglich.
    Als erstes ging es also um die Sicherung der Bausubstanz und daher dem Ersetzen der eingeschlagenen Fenster und vernagelten Türen.
    Hier hilf am eheste ebay weiter und schnell wurden viele Firmen gefunden, die uns auf dem langen Weg teilweise auch lange begleitet haben.
    Dazu zählt auch die Firma Christ, welche ganz am Anfang auf seinem privaten Hof in Mahrzahne nur kurz verbaute Fenster aus einem Abriss anbot, welche die passenden Masse aufwiesen. Also kurz telefoniert und ab nach Mahrzahne. Gesucht – Gefunden – stundenlang Rahmen und Fenster gereinigt (was ne sch… Arbeit kann ich sagen) – eingebaut und so gingen sie los, die ersten Arbeiten an dem alten Ferienheim.

    Klar, die ersten Fenster reichten nicht lange und so blieb man über die Jahre im Kontakt. Irgendwann wurde der (echt kleine Hof) zu klein und es begann der Umzug nach Brandenburg/Havel der nun mittlerweile auch gegründeten Firma die sich auf den Ausbau und Vertrieb von gebrauchten Bauelementen spezialisierte. Auch in dieser Halle haben wir dann so einige Stunden verbracht und das eine oder andere Schnäppchen (wenn man die Zeit des mühsamen reinigen nicht mitrechnete) erworben. Zu unserer Freude gab es irgendwann auch eine Verkaufshalle in Halle/Saale so dass die Entfernungen nicht mehr soweit waren.

    Wir haben so bei der Firma einige Fenster und Türen erstanden und waren mit allen Sachen zufrieden, zumal es auch immer eine Klärung gab, falls sich zu Hause an den Fenstern Fehler oder fehlende Teile zeigten.
    Obgleich es natürlich an sich eine tragische Komik hat, dass einerseits viele Fördergelder für Modernisierung flossen, wieder Fördergelder für den Abriss solcher Häuser und wir nun davon profitierten, was für ein Kreislauf … Ohne einige dieser Firmen hätten wir es nie geschafft, den Umbau voran zu bringen und das Objekt für den Tourismus wieder nutzbar zu machen!

    Mittlerweile ist das Sortiment erweitert und die Firma bietet nun auch viele neue Sachen im Bereich der Bauelemente an, wobei unser Bedarf (bis auf wenige fehlende) nunmehr gedeckt ist.
    Aber für Leute aus dem Umkreis, die einfach mit etwas handwerklichem Geschick einen preiswerten Wintergarten bauen möchten, die Fenster tauschen oder zum Beispiel ein kleines Gartenhäuschen stellen wollen, sind die Adressen in Brandenburg oder (nun) Merseburg einen Anlauf wert …

    geschrieben für:

    Fenster / Baustoffe in Brandenburg an der Havel

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