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  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 98 Bewertungen


    Das Hotel ist verkehrsgünstig in der Nähe der Bundesstraße gelegen, sodass sich viele Orte auf Rügen in relativ kurzer Zeit mit dem Auto erreichen lassen.
    Der Check-In darf in der Regel nur bis 18.00 Uhr erfolgen, danach ist die Rezeption nicht mehr besetzt. Wenn man vorher telefonisch eine spätere Ankunftszeit ankündigt, wird trotzdem zuvorkommend versucht, doch noch zu ermöglichen, in das gebuchte Zimmer zu kommen. Diese Praxis ist jedoch für ein solches Hotel ungenügend, da eine Ankunft auch nach 18.00Uhr bzw. auch sehr viel später auch kurzfristig eintreten kann und keine große Besonderheit darstellt. Andere Hotels zeigen, dass mittels verschiedener technischer Möglichkeiten der Gast auch ohne besetzte Rezeption den Zimmerschlüssel erlangen kann.
    Man findet ein rustikal eingerichtetes Zimmer vor. Das Bad hat eine noch angemessene Größe. Die Reinigung wird jeden Tag eingehalten. Neben dem Hotel befindet sich ein Feld. Der Straßenlärm ist gering.
    Das Frühstück bietet eine angemessene Auswahl in guter Qualität. Nur innerhalb des Gebäudes, in dem sich auch die Rezeption befindet, ist kostenloses WLAN verfügbar. Wenn das Hotel viele Gäste hat, kann es auf dem Parkplatz sehr eng werden.
    Im Außengelände gibt es viele Sitzgelegenheiten in Form von verschiedenen Klappliegen. Weiterhin gibt es eine Tischtennisplatte und eine Kinderspielecke mit einer Rutsche.

    geschrieben für:

    Hotels / Fremdenverkehr in Stönkvitz Gemeinde Samtens

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    1.

    Ausgeblendete 3 Kommentare anzeigen
    Felixel Klingt gut. Nur die Möglichkeiten nach 18 Uhr das gebuchte Zimmer zu beziehen sind nicht optimal. Versucht doch einmal, eine bessere Lösung zu finden. So groß ist Samtens doch nicht. Schlüssel in einem "Markt" abholen müsste doch lösbar sein. Da hilft nur, mit dem Hotel Betreiber sprechen.
    Salgranor Das Problem ist, dass die gegenwärtige Methode zum Erhalt des Schlüssels außerhalb der Rezeptionszeiten wahrscheinlich ausschließlich auf verschiedene Arten von persönlichem Entgegenkommen beruht. Bei anderen Hotels liegt der Schlüssel dann einfach in einem Schließfach, zu dem man telefonisch die Geheimnummer erhält. Das wäre dann unabhängig von mehr oder weniger vorhandenen Rentnern bzw. (wie in diesem Fall nicht vorhandenen) Abholmärkten.
    Volldampf ---hat sich inzwischen wohl doch sehr viel geändert. Wo ist die Hilfsbereitschaft geblieben, nur noch ich, ich, ich. Samtens kenne ich eigentlich anders.
    Felixel ja Samtens kenne ich ebenfalls als hilfsbereit. Die Zeiten ändern sich, leider.


  2. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Ich habe nur Logopädie absolviert. Man befindet sich in einer gut ausgestatteten Praxis, vor allem gibt es besonders viele Spiele. Gegenüber im Flur ist ein Sportraum zum Austoben.
    Die Logopädin, die ich hatte, ist freundlich und hat auch die nötige Kompetenz. Manchmal lädt sie einen sogar zu sich oder zu jemanden aus ihren Freundeskreis ein, damit man das Reden mit anderen besser beherrrschen lernt. Doch nicht immer war sie auch dabei, weil sie sich hin und wieder selbst zwischendurch mit anderen Menschen woanders getroffen hat.
    Insgesamt halte ich die Logopädie zwar nicht für schlecht. Doch da ihr z.T. die Hinwendung fehlt, finde ich die Qualität gerade noch durchschnittlich.
    2.



  3. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    In der Karate-Schule lässt sich spontan ein Probetraining absolvieren. Hat man den Vertrag abgeschlossen, kann man so oft in der Woche hingehen, wie man möchte, solange man innerhalb der passenden Gruppe teilnimmt.
    Alle Trainer sind nett und erklären die einzelnen Übungen sehr verständlich. Nur einer von ihnen übertreibt es sehr oft mit der Intensität der Übungen. An manchen Tagen wurde die Trainingszeit sogar weit überzogen, um einen noch besseren Trainingseffekt zu haben.
    Zuerst gab es oft organisatorische Probleme beim Verein, sodass ich oft vor verschlossener Tür stand. Doch nach einigen Monaten passierte das nur noch sehr selten.
    Anfangs hat man noch zusätzliche Kosten für den Karate-Pass und die dazu gehörigen Klebemarken. Auf jede Prüfung wird man ziemlich gut vorbereitet und es muss extra bezahlt werden. Je höher der Rang den man erreichen will, desto teurer wird es.
    Die Halle, die dem Verein selbst gehört, könnte etwas mehr Sauberkeit vertragen. Ansonsten habe ich an der Ausstattung nichts auszusetzen.
    Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Training. Man trainiert trotz kleiner Mängel in einer angenehmen Atmosphäre, mit relativ hohen Kosten.

    geschrieben für:

    Sportvereine in Rostock

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    3.



  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Die Tagesklinik Adoleszenz ist auf junge Erwachsene spezialisiert. Man kommt in eine von zwei Gruppen und in einem gut ausgestatteten Haus.
    Der Wochenplan besteht aus einem vielseitigen Angebot, aus dem man auswählen darf. Es gibt z.B. Ergotherapie, Sport, Gruppentherapie und Entspannung. Einmal im Monat macht man einen gemeinsamen Ausflug, den sich die Gruppe aussuchen kann. Die Betreuer sind alle sehr hilfsbereit und freundlich. Mit viel liebevoller Hingabe wird an den eigenen Zielen gearbeitet. Bei jedem Problem wird einem mit guter Kompetenz geholfen. Das Mittagessen bekommt man kostenlos mit durchschnittlicher Qualität. Einmal in der Woche wird etwas selbst Gekochtes angeboten.
    Die Ausstattung lässt an nichts vermissen. In einem Entspannungsraum darf sich jeder in den Pausen ausruhen. Sogar freies WLAN für alle gibt es. Selbst den eigenen Hund darf man mitnehmen, solange man einen umgänglichen hat.
    Nicht, dass es keine Verbote gibt: In den Küchen dürfen aus hygienischen Gründen generell keine Küchenschwämme verwendet werden.
    Diese Tagesklinik lässt keine Wünsche offen. Hier ist man besonders gut aufgehoben.
    4.



  5. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Das RPK ist eine berufliche Rehaeinrichtung für Menschen mit psychischer Erkrankung. Im Laufe der Zeit soll ein beruflicher (Wieder-) einstieg erreicht werden. Man wird in einer sehr kleinen Gruppe untergebracht. Jeder bekommt einen Bezugsbetreuer zugeteilt.
    Der Ablauf unterteilt sich in drei Phasen. Jeder bekommt einen abwechslungsreichen Wochenplan ohne Wahlmöglichkeiten. Kommt man sehr oft zu spät, füllt man ein Formular aus, in dem man sich mit den Umständen beschäftigen soll und man muss ein paar Gespräche dazu führen. Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch an Urlaubstagen. Jedoch darf man sich in größeren Abständen ein bis zwei Tage in der Woche mit schriftlicher Begründung freinehmen. Wer möchte, kann kostenlos Mittagessen erhalten, sogar die Fahrkarte bekommt man erstattet. Das Essen hat eine befriedigende Qualität.
    Ob man an der zweiten oder dritten Phase teilnehmen darf, hängt von der Beurteilung der eigenen Leistungen in den Phasen davor ab.
    In der ersten Phase verbringt man seine Zeit zwei Monate lang immer in der Einrichtung. Kurse sind z.B. Holz, Kochen, Bewerbungstraining, Gruppentherapie und es gibt regelmäßig Visite. Jeder Betreuer ist nett und hat die nötige Kompetenz. Die Möglichkeit der Änderung von Aufgaben innerhalb von Kursen hängt von der Zustimmung des jeweiligen Kursleiters ab. Im Allgemeinen wird das jedoch abgelehnt, im konkreten Fall hatte nur die Musiktherapeutin nichts dagegen.
    Die zweite Phase, die vier Monate dauert, ist drei Mal in der Woche mit Praktikum belegt. Im Rest der Woche geht ein Teil der Kurse weiter. Wo genau man sich bewirbt, darf man selber entscheiden, doch muss man alle zwei Monate das Praktikum wechseln. Die Betreuer möchten, dass man dadurch Erfahrungen in mehreren Bereichen sammelt. Es gibt einige Firmen, mit denen die Einrichtung zusammenarbeitet. An jedem Tag des Praktikums arbeitet man vier Stunden, ein guter Einstieg auf dem sich aufbauen lässt.
    In der dritten Phase hat man bis zu zwölf Monate lang an einem Tag in der Woche einen noch kleineren Teil der Kurse im RPK und vier Mal die Woche außerhalb Praktikum. Wie lange man den aktuellen Praktikumsplatz behalten darf, ist dann nicht mehr von der Einrichtung festgelegt.
    Das RPK bietet ein durchschnittliches Angebot, um auf dem Arbeitsmarkt wieder durchstarten zu können. Wer allerdings zu vieles am Wochenplan nicht mag, wird sich durch die fehlenden Wahlmöglichkeiten nicht wohlfühlen. Ich hatte das Glück, dass mir alle Kurse lagen, sonst hätte ich eine niedrigere Bewertung abgegeben.

    geschrieben für:

    Rehabilitationswesen in Rostock

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    5.



  6. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Jeder mit mindestens 19 Jahren kann über eine Bewerbung mit Vorstellungsgespräch und ohne große Hürden an dieser Schule teilnehmen. Man fängt in der 11. Klasse mit passablem Schwierigkeitsgrad an. Ab der 12. Klasse wurde der Lernstoff schwierig und in der 13. kommt das Abitur.
    Anfangs waren die Klassen zwar fast auf das Maximum gefüllt, doch viele brachen im Laufe der ersten beiden Schuljahre ab. Die Schule bot sogar Klassen mit Blended-Learning an. Dort variierte die Anwesenheit von 2 bis 4 Mal pro Woche. Per Mail bekam man dann viele Hausaufgaben zugeschickt. Ich entschied mich für den klassischen Unterricht. Da viele Schüler zusätzlich berufstätig waren, gab es hier allerdings relativ wenig Hausaufgaben. Man durfte sich zwar nach Ende eines Halbjahres zwischen den beiden Unterrichtsarten umentscheiden, doch ansonsten war es nicht erlaubt, die Klassen zu wechseln, obwohl die Schule das könnte.
    In der 11. Klasse durfte man sich im 2. Halbjahr nur zwischen Philosophie und Physik entscheiden. Ab der 12. Klasse standen viel mehr Fächer zur Auswahl. Es fehlten z.B. Informatik, Religion, Sport oder Kunst. Andererseits musste man nicht mehr als 24 Schulstunden pro Woche absolvieren, welches der zugelassenen Minimalzeit entsprach.
    In der letzten Woche vor den Sommerferien fand die Wissenschaftswoche statt. Jeder musste einen umfangreichen Vortrag zu einen der vorgegebenen Themen halten. Viel Aufwand für begrenzten Nutzeffekt.
    Fast alle Lehrer machten guten Unterricht. Eine Lehrerin für Mathe (stellvertretende Schulleiterin) zähle ich nicht dazu. Sie war oft unfreundlich, hatte ein zu schnelles Tempo im Unterricht und machte keine guten Tafelbilder. Da sich die Mathe-Fachschaft offenbar darauf geeinigt hatte, „tägliche Übungen“ zu schreiben, gab es außer bei Ausnahmen, fast regelmäßig diese Überprüfungen. Das waren Arbeiten, die jede Stunde geschrieben wurden, jeweils 10 Minuten dauerten, und immer mussten ein paar in der Klasse abgeben. Freiwilliges Abgeben war nicht vorgesehen. Am Ende von jedem Halbjahr bildete sich daraus eine Note, die als Klausur galt. Durch diese vielen Arbeiten war der Leistungsdruck extrem hoch. Normale Klausuren gab es dafür pro Halbjahr eine weniger.
    Durch die hohe Schwierigkeit in der 12. und 13. Klasse und weil viele Teilnehmer Zeit für einen Beruf aufwenden müssen, ist die Teilnahme nicht für jeden geeignet. Es lohnt sich aber eine Bewerbung zu erwägen, da das Abendgymnasium eine sehr solide Qualität bietet und das auch noch kostenlos.

    geschrieben für:

    Gymnasium in Rostock

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    6.



  7. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    Das Restaurant war urig eingerichtet und es gab einen relativ großen Außenbereich. Aus einer relativ umfangreichen Speisekarte bestellten wir „Tagliatelle mit Lachsfilet in einer Spinat-Sahnesauce“ und „Prerower Fischsuppe mit buntem Gemüse und Toast“. Der Fisch war sehr gut, die Nudeln und die Soße durchschnittlich. Die Fischsuppe hatte noch eine solide Qualität. Dafür waren die Preise für diese Art von Gaststätte etwas überteuert. Obwohl nur wenige Gäste gerade da waren (ca. 50% Auslastung) mussten wir knapp 45 min auf das Essen warten.
    Die Öffnungszeiten gingen in Ordnung. Kein anderes Restaurant oder Imbiss am Strand hatte so lange offen (bis 20.30 Uhr). Es gab kein WLAN, noch nicht mal eine Internetverbindung per Mobilfunk war dort möglich. Wenigstens konnte man den Hotspot von der Ferienwohnanlage, die direkt daneben lag, als einziges nutzen, wenn auch nur mit sehr schwachem Signal.
    Insgesamt machte die Qualität einen durchschnittlichen Eindruck. In Bezug auf den Gesamteindruck war es annehmbar.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Ostseebad Prerow

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    7.



  8. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Terra WG, 3 Sterne
    Die WG liegt in einem üblichen Wohnblock und besteht aus 3 separaten Wohnungen. Jeder Teilnehmer hat in einer dieser Wohnungen sein eigenes Zimmer. Man wird 24 h lang betreut. Für den Fernseher und den Computer waren faire Nutzungszeiten festgelegt. Jede Woche musste das eigene Zimmer gereinigt werden und man war abwechselnd mit dem Saubermachen von Bad oder Flur dran. War das erledigt, bekam man sein Taschengeld. Diese Reihenfolge war auch sinnvoll, sonst wäre die Hygiene in der WG zur Katastrophe geworden. In einer Wohnung waren auch Verwaltungs- und Gemeinschaftsräume. In dieser Wohnung, in der auch die Mahlzeiten eingenommen wurden, bekam jeder einen Dienst zugewiesen, der jeden Tag gemacht werden musste.
    1 x die Woche wurde für die WG eingekauft, vor allem Lebens- und Reinigungsmittel. Viele der Betreuer kauften zu viele Lebensmittel auf einmal ein. Da diese nicht schnell genug aufgebraucht wurden oder zum Teil auch gar nicht, wurden diese Waren oft nicht mehr verwendbar.
    Wenn man ein psychisches Problem hatte, dann waren die Betreuer immer sehr hilfsbereit. Sogar im Krankenhaus wurde man von ihnen besucht, wenn man schwer verletzt war. Sie organisierten abwechslungsreiche und unterhaltsame Aktivitäten, wovon jede freiwillig war.
    Ging es um Wünsche zum Einrichten, konnte es manchmal zu absurden Ablehnungen kommen. Dies lag teilweise an den mangelnden Kenntnissen oder an merkwürdigen persönlichen Vorstellungen der Betreuer.
    Wenn man Kassenbelege für berechtigte Ausgaben hatte, wurden diese oft erstmal nicht entgegengenommen. Der Grund sei, dass in Moment keine Zeit wäre oder gerade generell nicht abgerechnet würde. So konnte es passieren, dass der betreffende Bon erst nach ungefähr 5 Versuchen durch die Betreuer angenommen wurde.
    Insgesamt wird man in dieser WG ganz gut betreut. Es wäre sinnvoll, wenn das Personal auch zu praktischen und rechtlichen Fragen des Unterhaltens von Wohnungen geschult wäre. Ein besserer Umgang mit den Mitteln, die der Einrichtung vom Träger zur Verfügung gestellt sind, würde der WG guttun.
    8.

    Salgranor Na eben, so einfach wäre das gewesen. Und das, wo doch an sonsten stundenlang alles vorwärts und rückwärts diskutiert wurde. Diesen tollen Rat hätten wir eher haben müssen, leider zu spät.


  9. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Die Zeiten dort richteten sich nach einem abwechslungsreichen Wochenplan. Kurse, die immer stattfanden, waren z.B. Ergotherapie, Reinigen, Soziales Kompetenztraining und Sport. Ansonsten gab es welche, die eine zeitliche Begrenzung hatten, z.B. Musiktherapie, Computerkurs, Englisch und Mathe. Jeder in der Gruppe bekam einen Bezugsbetreuer zugewiesen. An ihn muss man sich beim Großteil der eigenen Anliegen wenden. Alle paar Wochen bis 1-mal im Monat gab es mit diesem ein Einzelgespräch. Wenn dieser meinte, dass man gerade starke Schwierigkeiten in etwas hatte, dann auch viel öfter.
    Kam man 10-mal im Monat zu spät oder war gar nicht anwesend, dann gab es eine Abmahnung. Bei 3 Abmahnungen wurde man aus der Einrichtung entlassen. Wenn sich bei jemandem zu den verspäteten oder verpassten Tagen ein Muster ergab oder man jeden Monat oft kurz vor einer Abmahnung stand, wurde die Anzahl dieser geduldeten Versäumnisse ab dem nächsten Monat gekürzt.
    Es gab nur wenige Kurse, zwischen denen man wählen durfte. Wenn man sich mit vielen nicht anfreunden konnte, weil einem die Inhalte nicht lagen oder weil die entsprechenden Betreuer einen schlechten Job machten, war das dann oft frustrierend. Da half es dann wenig, dass die Chefin zeitlich begrenzte Kurse, die schlecht in der Gruppe ankamen, nach der vertraglichen Laufzeit nicht mehr verlängerte (bzw. noch nicht mal das schaffte). Für eine Tagesstätte, die ein viel niedrigeres Ausbildungsniveau als z.B. Schule oder Berufsausbildung bietet und für Menschen, die sich auf eine Ausbildung vorbereiten, verschiedene Hilfestellungen anbieten sollte, halte ich eine größere Vielfalt an Kursen für zumutbar.
    Die Betreuer konnten zwar einfühlsam, hilfsbereit und kompetent sein. Doch zum Teil machten sie einem auch unberechtigten Ärger, vor allem, wenn man an Kursen fehlte, die einem nicht lagen. Einige Male machten sie sich über das Saubermachen lustig. In dem Bereich passierten auch andere komische Dinge. Als die Spülmaschine kaputtging, mussten wir ungefähr ein halbes Jahr lang alles an Geschirr per Hand abwaschen. Es wurde nicht sofort eine neue Spülmaschine gekauft, da die Chefin ursprünglich Geld sparen wollte, um die ganze Küche renovieren zu lassen, bis sie dann einsah, dass das viel zu lange dauern würde. Es kam ein paar Male vor, dass wir überflüssigerweise Scheuerleisten reinigen mussten.
    Die Gruppe wurde in sehr viele Aufgaben eingebunden. So lernte man das Übernehmen von Verantwortung und mit den anderen Teilnehmern gut auszukommen.
    Ziemlich lange machte die BvTs einen ganz guten Eindruck auf mich. Nach und nach häuften sich aber die merkwürdigen, überflüssigen und auch willkürlichen Anweisungen von Seiten der Betreuer. Teilweise wurde das Sanktionssystem zu einer Unverschämtheit.
    9.

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