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Neueste Bewertungen für Hamburg im Bereich Familie & Soziales

  1. 27 Bewertungen *
    +177 weitere

    bestätigt durch Community

    Hauptkirche St. Michaelis

    Branche: evangelische Kirche / Religiöse Gemeinschaften

    Englische Planke 1, 20459 Hamburg

    Tel: (040) 37 67 80

    1.
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Wenn mir jemand vor meinem 1. Besuch in Hamburg gesagt hätte, dass es dort eine barocke Kirche gibt, die von Anfang an evangelisch gewesen ist, dem hätte ich für Verrückt erklärt. In einer Zeit, als das Internet keine Selbstverständlichkeit gewesen ist und der Gang zu Bücherei aus Zeitgründen für mich nicht in Frage kam (höchstens nach der Berufsschule möglich war), war es wirklich eine große Überraschung gewesen, als ich in der Winterzeit dort "gelandet" war. Es war ein WAW-Erlebnis, das für lange Zeit im Gedächtnis geblieben ist. Jahre später, hat es bei weiteren Besuchen auch bei meinen Begleitern zu dem gleichen Effekt geführt! Bei Kerlen, die im Normalfall nichts mit Kunst am Sinn haben, alles andere als selbstverständlich!

    Der "Michel", wie die Kirche liebevoll genannt wird, gehört meiner Meinung nach zu den Wahrzeichen der Hansestadt, die man nicht versäumen sollte. Einige Besonderheiten, die ich in den vergangenen 20 Jahren entdeckt habe, komme ich etwas später zu sprechen. Falls ich diese in nicht absehbarer Zeit erneut ansteuern sollte, wird es an der jeweiligen Stelle weiter vertieft.

    Noch bevor man den Innenraum betritt, entdeckt man über dem Eingang den Namensgeber den Heiligen Erzengel Michael, der als lanzenschwingender Krieger den auf dem Boden liegenden Teufel in "Schach" hält. Der Sieger wird vor 2 weiteren Figuren flankiert, die das ganze als "Zuschauer" beobachten. Wenn man sofort weiter ins Innere der Kirche weiter läuft, dem entgeht etwas: man kann es als "Kontrastprogramm" nennen, doch es hat mir gefallen. Es war ein Bleiglasfenster mit weiteren Engeln, die man der Kunstrichtung des Jugendstils einordnen kann.

    Auch in der Kirche selbst mangelt es nicht an diesen himmlischen Geschöpfen: als Putten unter dem Taufbecken, Details an einem Altar oder erneut der Patron als eine Figur. Doch bevor man diese wahrnimmt, ist man von der Größe des Innenraums beeindruckt und wie viele Menschen dort Platz finden können. Beim Vorgängerbau des 17. Jahrhunderts konnte davon keine Rede sein. In etwa an der Stelle gab es eine Friedhofskapelle, die bei einem Gewitter ca. ein Jahrhundert später, wurde ein Neubau erforderlich. Das konnte damit begründet werden, dass die Einwohnerzahl stark gewachsen war und im Gegensatz zu früher nicht mehr sich an den katholischen Vorbildern orientieren.

    Nach 1750 stand fest: der Prediger sollte so positioniert werden, damit ihn eine große Schar gläubiger sehen uns vor allem gut hören konnte. Mit dieser Aufgabe wurden die Architekten Johann Leonhard Prey (1700, Gotha- 1. Dezember 1757) und Ernst Georg Sonnin (10. Juni 1713 Quitzow Perleberg - 8. Juli 1794 Hamburg) vom Kirchenkollegium beauftragt. Es basiert auf dem Grundriss eines vieleckigen griechischen Kreuzes mit Sitzplätzen die auf die Kanzel ausgerichtet ist. Insgesamt haben hier bis zu 3000 Menschen platz. Wenn ich mich recht entsinne, kann man noch heute anhand von kleinen Plaketten erkennen, welche Familie in der jeweiligen Reihe (früher?) sitzen durfte. Ob das weiterhin so gehandhabt wird, ist mir nicht bekannt.

    Schaut man sich weiter um, so stellt man fest, wie reich geschmückt der Innenraum wurde. Diese gehen auf Conrad Michael Möller zurück, sowie auch die Stuckarbeiten. Der markante Turm wurde in den Jahren 1777-86 errichtet. Es war das erste mal, dass es ein strenges klassizistisches Aussehen innerhalb der damaligen Stadt erhalten hatte. Eine Verkettung von einem Ausmaß, der verheerende Auswirkung nach sich zog: bei Reparaturarbeiten sprang ein Funke des Schweißgerätes auf Holz, was bis zum Verlust des Wahrzeichens führte.

    Dementsprechend war die Bevölkerung sehr darüber bestürzt, wie man es sich vorstellen kann! Diese und weitere Details aus der Geschichte der Kirche kann man sich kostenpflichtig in der hiesigen Krypta anschauen. Das ist einer der Tipps, den ich Anfangs erwähnt habe. Vielen schwärmen hingegen von der tollen Aussicht von dem 1906 zerstörten und am 19.10.1912 erneut zugänglichem Turm. Das habe ich selbst noch nie unternommen, sodass es bei einer Erwähnung bleiben muss.

    Im musikalischem Sinne ist der "Michel" aus mehreren Gründen bemerkenswert: es ist nicht nur die imposante Orgel, die einen wunderbar warmen Klang besitzt (habe ich selbst bei einem Konzert gehört), sondern es wir hier an die namhaften Musiker erinnert. Zum einen ist es die Grablege(in der Krypta) des jüngsten Sohns von Johann Sebastian Bach - Carl Philipp Emanuel, der als Kantor in den 5 Hauptkirchen gewesen ist. Wenn man ihn denkt, dann darf man seinen Patenonkel und Vorgänger in dem Amt Georg Philipp Telemann erinnern. Auf mehreren Platten wird im Eingangsbereich daran erinnert. Doch da fehlt noch einer: hier wurde Johannes Brahms wurde hier getauft. Dabei wird ein genaues Datum nicht genannt.

    Wenn man das alles zusammen nimmt, macht es den Charme der Kirche aus. Geöffnet ist die Michaeliskirche jeden Tag zwischen 10-18 Uhr, abgesehen von den Gottesdiensten kann man sie sich ansehen. Da könnte ich noch viel mehr darüber schreiben, doch jetzt ist es schon lang genug. Am besten selbst anschauen, denn das ist es mehr als wert. Da es unser Favorit ist, kommt nur eine Option möglich: volle Zustimmung und Herzchen dazu!

    grubmard Wenigstens die Locationbezeichnung hätte man korrekt von der Website abpinseln können.

    Die "Operation Gomorrha" der Bomberkommandos von Royal Air Force und US-Air-Force vom Juli und August 1943 überstand die Kirche nahezu unbeschadet. Allerdings wurde sie später bei Luftangriffen 1943 und 1945 beschädigt.
    Nur mal so am Rande.
    Ausgeblendete 11 Kommentare anzeigen
    Kulturbeauftragte peeti , du hast dich in den letzten Tagen ein wenig rar gemacht ;-), da sind dir ein paar "Romane" entgangen. Es freut mich, dass du jetzt Zeit zum Lesen gefunden hast!
    Peeti0610 Ich schaue nachher mal drüber, liebe Kulturbeauftragte. Wobei du hast doch eh bestimmt schon was neues in der Mache schätze ich mal oder.?
    Kulturbeauftragte Richtig geschätzt peeti! Da "wühle" ich mich durch die Merkzettel durch, wo noch etliche unentdeckte "Juwels" warten ans "Licht" geholt zu werden, die bisher weitgehend aus weißen Flecken hier besteht. Mehr an den passenden Stellen ;-)!

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  2. Assahaba Moschee

    Branche: Religiöse Gemeinschaften

    Fuhlsbüttler Str. 230, 22307 Hamburg

    Tel: (040) 80 79 22 22

    2.
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    MASHALLAH immer gutes Gefühl wenn ich da Bete mit freunden das ist einer der besten Moschee Hamburgs und die beste Barmbek Nord der kleine kiosk relativ günstig eure Brüder Jakob und Wassi

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  3. 27 Bewertungen *
    +177 weitere

    bestätigt durch Community

    Hauptkirche St. Michaelis

    Branche: evangelische Kirche / Religiöse Gemeinschaften

    Englische Planke 1, 20459 Hamburg

    Tel: (040) 37 67 80

    3.
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Wenn mir jemand vor meinem 1. Besuch in Hamburg gesagt hätte, dass es dort eine barocke Kirche gibt, die von Anfang an evangelisch gewesen ist, dem hätte ich für Verrückt erklärt. In einer Zeit, als das Internet keine Selbstverständlichkeit gewesen ist und der Gang zu Bücherei aus Zeitgründen für mich nicht in Frage kam (höchstens nach der Berufsschule möglich war), war es wirklich eine große Überraschung gewesen, als ich in der Winterzeit dort "gelandet" war. Es war ein WAW-Erlebnis, das für lange Zeit im Gedächtnis geblieben ist. Jahre später, hat es bei weiteren Besuchen auch bei meinen Begleitern zu dem gleichen Effekt geführt! Bei Kerlen, die im Normalfall nichts mit Kunst am Sinn haben, alles andere als selbstverständlich!

    Der "Michel", wie die Kirche liebevoll genannt wird, gehört meiner Meinung nach zu den Wahrzeichen der Hansestadt, die man nicht versäumen sollte. Einige Besonderheiten, die ich in den vergangenen 20 Jahren entdeckt habe, komme ich etwas später zu sprechen. Falls ich diese in nicht absehbarer Zeit erneut ansteuern sollte, wird es an der jeweiligen Stelle weiter vertieft.

    Noch bevor man den Innenraum betritt, entdeckt man über dem Eingang den Namensgeber den Heiligen Erzengel Michael, der als lanzenschwingender Krieger den auf dem Boden liegenden Teufel in "Schach" hält. Der Sieger wird vor 2 weiteren Figuren flankiert, die das ganze als "Zuschauer" beobachten. Wenn man sofort weiter ins Innere der Kirche weiter läuft, dem entgeht etwas: man kann es als "Kontrastprogramm" nennen, doch es hat mir gefallen. Es war ein Bleiglasfenster mit weiteren Engeln, die man der Kunstrichtung des Jugendstils einordnen kann.

    Auch in der Kirche selbst mangelt es nicht an diesen himmlischen Geschöpfen: als Putten unter dem Taufbecken, Details an einem Altar oder erneut der Patron als eine Figur. Doch bevor man diese wahrnimmt, ist man von der Größe des Innenraums beeindruckt und wie viele Menschen dort Platz finden können. Beim Vorgängerbau des 17. Jahrhunderts konnte davon keine Rede sein. In etwa an der Stelle gab es eine Friedhofskapelle, die bei einem Gewitter ca. ein Jahrhundert später, wurde ein Neubau erforderlich. Das konnte damit begründet werden, dass die Einwohnerzahl stark gewachsen war und im Gegensatz zu früher nicht mehr sich an den katholischen Vorbildern orientieren.

    Nach 1750 stand fest: der Prediger sollte so positioniert werden, damit ihn eine große Schar gläubiger sehen uns vor allem gut hören konnte. Mit dieser Aufgabe wurden die Architekten Johann Leonhard Prey (1700, Gotha- 1. Dezember 1757) und Ernst Georg Sonnin (10. Juni 1713 Quitzow Perleberg - 8. Juli 1794 Hamburg) vom Kirchenkollegium beauftragt. Es basiert auf dem Grundriss eines vieleckigen griechischen Kreuzes mit Sitzplätzen die auf die Kanzel ausgerichtet ist. Insgesamt haben hier bis zu 3000 Menschen platz. Wenn ich mich recht entsinne, kann man noch heute anhand von kleinen Plaketten erkennen, welche Familie in der jeweiligen Reihe (früher?) sitzen durfte. Ob das weiterhin so gehandhabt wird, ist mir nicht bekannt.

    Schaut man sich weiter um, so stellt man fest, wie reich geschmückt der Innenraum wurde. Diese gehen auf Conrad Michael Möller zurück, sowie auch die Stuckarbeiten. Der markante Turm wurde in den Jahren 1777-86 errichtet. Es war das erste mal, dass es ein strenges klassizistisches Aussehen innerhalb der damaligen Stadt erhalten hatte. Eine Verkettung von einem Ausmaß, der verheerende Auswirkung nach sich zog: bei Reparaturarbeiten sprang ein Funke des Schweißgerätes auf Holz, was bis zum Verlust des Wahrzeichens führte.

    Dementsprechend war die Bevölkerung sehr darüber bestürzt, wie man es sich vorstellen kann! Diese und weitere Details aus der Geschichte der Kirche kann man sich kostenpflichtig in der hiesigen Krypta anschauen. Das ist einer der Tipps, den ich Anfangs erwähnt habe. Vielen schwärmen hingegen von der tollen Aussicht von dem 1906 zerstörten und am 19.10.1912 erneut zugänglichem Turm. Das habe ich selbst noch nie unternommen, sodass es bei einer Erwähnung bleiben muss.

    Im musikalischem Sinne ist der "Michel" aus mehreren Gründen bemerkenswert: es ist nicht nur die imposante Orgel, die einen wunderbar warmen Klang besitzt (habe ich selbst bei einem Konzert gehört), sondern es wir hier an die namhaften Musiker erinnert. Zum einen ist es die Grablege(in der Krypta) des jüngsten Sohns von Johann Sebastian Bach - Carl Philipp Emanuel, der als Kantor in den 5 Hauptkirchen gewesen ist. Wenn man ihn denkt, dann darf man seinen Patenonkel und Vorgänger in dem Amt Georg Philipp Telemann erinnern. Auf mehreren Platten wird im Eingangsbereich daran erinnert. Doch da fehlt noch einer: hier wurde Johannes Brahms wurde hier getauft. Dabei wird ein genaues Datum nicht genannt.

    Wenn man das alles zusammen nimmt, macht es den Charme der Kirche aus. Geöffnet ist die Michaeliskirche jeden Tag zwischen 10-18 Uhr, abgesehen von den Gottesdiensten kann man sie sich ansehen. Da könnte ich noch viel mehr darüber schreiben, doch jetzt ist es schon lang genug. Am besten selbst anschauen, denn das ist es mehr als wert. Da es unser Favorit ist, kommt nur eine Option möglich: volle Zustimmung und Herzchen dazu!

    grubmard Wenigstens die Locationbezeichnung hätte man korrekt von der Website abpinseln können.

    Die "Operation Gomorrha" der Bomberkommandos von Royal Air Force und US-Air-Force vom Juli und August 1943 überstand die Kirche nahezu unbeschadet. Allerdings wurde sie später bei Luftangriffen 1943 und 1945 beschädigt.
    Nur mal so am Rande.
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    Kulturbeauftragte peeti , du hast dich in den letzten Tagen ein wenig rar gemacht ;-), da sind dir ein paar "Romane" entgangen. Es freut mich, dass du jetzt Zeit zum Lesen gefunden hast!
    Peeti0610 Ich schaue nachher mal drüber, liebe Kulturbeauftragte. Wobei du hast doch eh bestimmt schon was neues in der Mache schätze ich mal oder.?
    Kulturbeauftragte Richtig geschätzt peeti! Da "wühle" ich mich durch die Merkzettel durch, wo noch etliche unentdeckte "Juwels" warten ans "Licht" geholt zu werden, die bisher weitgehend aus weißen Flecken hier besteht. Mehr an den passenden Stellen ;-)!

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  4. Kita Eulenstraße

    Branche: Kindertagesstätten

    Eulenstr. 31, 22765 Hamburg

    Tel: (040) 390 01 21

    4.
    Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    Häufiger Personalwechsel! Mindestens 5 von 8 Erzieherinnen sind innerhalb eines Jahres gegangen.
    Es gibt eine kleine, schöne Turnhalle im Erdgeschoß, die recht selten benutzt wird. Normal laut Plan wäre es eine Stunde in der Woche. In Schulen hätten die Kinder in den Vorklassen aber meistens 3 Mal die Woche Sport.
    Schöner Spielplatz gegenüber der Kita wird kaum besucht. Der Fussballplatz wird nur von der Vorschulgruppe besucht.
    Wer kein Basteln und Malen, die sehr häufig im Angebot ist, mag, der passt nicht in diese Kita. In der Vorschule ist es Pflicht, Schreiben zu lernen. Es gibt viele Schreibübungen. Meistens ist es das Abschreiben von langen Wörtern wie z.B. "Schneeglöckchen".

    Sedina "Schneeglöckchen", ob es das ist, was die "Hamburger Bildungsempfehlungen" vorgeben, auf die sich die Kita in ihrem Flyer beruft...?!

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  5. 1 Bewertung *

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    Checkin

    Römisch-Katholische Kirchengemeinden Altona und St. Joseph

    Branche: katholische Kirche

    Große Freiheit 43, 22767 Hamburg

    Tel: (040) 31 49 19

    5.
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Heute machten Jenna und ich wieder einmal unseren obligatorischen St. Pauli Bummel. Unser Auto stellen wir dann meist in der Trommelstrasse oder am Hexenberg ab. Parkplatzmässig gibt es dort wenig Probleme. Dann geht es durch die Lincolnstrasse über die Reeperbahn in die Grosse Freiheit.

    Die Grosse Freihielt gehört nicht nach St. Pauli, sondern ist noch im Stadtteil Altona. Dieser Stadtteil wurde erst 1937 Hamburg zugeschlagen und wurde somit zur Millionenmetropole.

    Die Grosse Freiheit ist ja neben der Herbertstrasse, die Strasse, in der es am erotischstem zugeht. Ein Sextempel neben dem anderen, einige Beatschuppen und eine Handvoll Dregg Queens, wie Olivia Johns.

    Aber gegenüber dem Kaiserkeller befindet sich das Schild Gottes in Form der Katholischen St. Josephs Kirche. Eine Tafel, die dort angebracht ist, besagt, dass sie 1718 bis 1721 durch die katholische Gemeinde Altona erbaut wurde. Baumeister war vermutlich der aus Österreich stammende Baumeister Melchior Taz.

    Es ist ein einschiffiger Backsteinbau mit reichgegliederter Barockfassade mit Sandsteinzierformen. Über dem Portal befindet sich die Figur des Heiligen Joseph mit dem Jesuskinde. Der barocke Innenraum wurde im Kriege zerstört und in modernen Formen neugestaltet. Die Fassade blieb erhalten, wurde restauriert und in den Kirchenbau integriert.

    Ein Kirchendiener, der mich interessiert die Kirche betrachten sah, bot sich an, mir die Krypta mit dem Beinhaus und den Altarraum zu zeigen.

    Fünf Stufen ging es hinter einer Stahltür hinab in die Krypta. Hier herrschte ein warmes gedämpftes Licht und alles strahlte eine wohlige Ruhe aus. Jenna, die mitdurfte, war auch ganz ergriffen und folgsam. Hinter dicken Glasscheiben liegen in den Vitrinen Fundsachen, die nach dem Krieg ausgegraben wurden. Es sind Dokumente besonderer Frömmigkeit.

    In einer weiteren Vitrine lag das Messgewand (Kasel), und das Beffchen. Das Beffchen („Halsbinde“) ist ein seit dem 17. Jahrhundert am Halsausschnitt getragenes 10–15 cm langes rechteckiges weißes Leinenstück und wurde als Vatermörder bezeichnet.

    Gegenüber dieser Vitrine war das Memento Mori, dass sogenannte Beinhaus mit den Knochen und den Schädeln der Verstorbenen. Diese Schädel und Gebeine stammen von ca. 350 Verstorbenen, die in den Jahren 2011 bis 2015 in den ehemaligen Grufträumen gefunden wurden.

    Danach zeigte er mir den prunkvollen Kirchenraum mit dem grossen herrlichen Hauptaltar und den beiden Nebenaltaren. Links neben den Altar steht der Beichtstuhl, in dem man unter dem Mantel der Verschwiegenheit dem Priester seine Sünden beichten kann. Nachdem man seine obligatorische Strafe erhalten hat, ist man wieder frei von allen Sünden.

    Rechts von dem Nebenaltar steht das moderngehaltene Taufbecken und wie in fast jeder Kirche sehen wir in der Empore gegenüber dem Altar die Grosse voluminös klingende Orgel.

    Hauptsächlich wird sie von Polnischen Gläubigen besucht und meine Mutter, die auch dem Römisch – Katholischen Glauben angehörte, war immer zum Mitternachtsmesse an den Weihnachtstagen dort.

    Die Historie der St. Joseph Gemeinde kann man hier nachlesen:

    http://www.st-joseph-altona.de/St_Joseph.html

    Ausgeblendete 5 Kommentare anzeigen
    Puppenmama Danke für Deinen tollen Bericht und die vielen schönen Fotos.
    Herzlichen Glückwunsch zum grünen Kirchen-Daumen.
    Sedina Das Beinhaus muss Jenna doch besonders gut gefallen haben ;-)))
    Glückwunsch zum schönen Erlebnis, zum interessanten Bericht und zum Grünen Daumen!

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  6. Bestattungen Eggers GmbH

    Branche: Bestattungen

    Ohlendieck 10, 22399 Hamburg

    Tel: (040) 602 23 81

    6.
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Sehr einfühlsames und kompetentes Unternehmen, viel Erfahrung, der Ablauf stimmt, sehr hübsch arrangierte Trauerfeier, vielen Dank an das Team für die gute Beratung

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  7. Sängerin & Moderatorin Yasmin Reese

    Branche: Musik / Hochzeitsservice

    Bandwirkerstr. 39, 22041 Hamburg

    Mobil: (0160) 96 64 01 77

    7.
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Wir dürften Yasmin Reese auf dem Gospel-Konzert in Großenaspe am 8.7.17 erleben und können nur positives berichten. Yasmin Reese ist eine herzliche und sympatische Powerfrau mit einer begnadeten Stimme. Ihre Darbietung der Songs ist so schön und macht einfach Spaß zuzuhören. Wir können abschließend nur ein Fazit ziehen, man sollte Yasmin Reese auf jeden Fall einmal gehört haben.

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  8. Sängerin & Moderatorin Yasmin Reese

    Branche: Musik / Hochzeitsservice

    Bandwirkerstr. 39, 22041 Hamburg

    Mobil: (0160) 96 64 01 77

    8.
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Wir dürften Yasmin Reese auf dem Gospel-Konzert in Großenaspe am 8.7.17 erleben und können nur positives berichten. Yasmin Reese ist eine herzliche und sympatische Powerfrau mit einer begnadeten Stimme. Ihre Darbietung der Songs ist so schön und macht einfach Spaß zuzuhören. Wir können abschließend nur ein Fazit ziehen, man sollte Yasmin Reese auf jeden Fall einmal gehört haben.

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  9. HSP Pflegedienst GmbH

    Branche: Pflegedienste

    Neusurenland 98, 22159 Hamburg

    Tel: (040) 18 15 13 68

    9.
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Super Pflegedienst und die Tagespflege ist Mega schön geworden. Sehr empfehlenswert.
    Die Adresse ist jedoch nicht aktuell.

    Die Standorte befinden sich unter Neusurenland 104 und Rennbahnstr. 32


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  10. Hanse Ambulanter Pflegedienst

    Branche: Pflegedienste

    Bramfelder Chaussee 31, 22177 Hamburg

    Tel: (040) 63 66 97 60

    10.
    Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    Bei diesem Multi-Kulti Verein mit sparsamsten Kleinwagen muß ich nicht unbedingt arbeiten...

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