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  1. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    3. von 3 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    An historischer Stelle befindet sich die Comturei (ehemals die Münzstätte Bremens) in einem Keller neben dem Amtsgericht. Das Ambiente mit Gewölbedecke, Schwertern, Degen und sonstiger mittelalterlicher Ausstattung bietet eine besondere, einladende Atmosphäre. Das war´s dann leider auch schon. Wir hatten für 8 Leute vorbestellt und erhielten 4 Speisekarten, mehr gäbe es gerade nicht - ein Armutszeugnis.
    Die Getränke wurden sofort abgefragt und schnell serviert. Auch die Essenbestellung wurde in angemessener Zeit nachgefragt. So weit, so gut.
    Dann wurde das Lokal voller und das Essen wurde serviert, was sich über längere Zeit hinzog, so dass die ersten schon zu essen begannen, bevor alle ihr Essen hatten. Ein Essen kam sogar erst auf Nachfrage!
    Bis auf die Fischplatte waren alle Essen zu beanstanden. Dreimal Steak auf heißem Stein: der Stein war gut lauwarm, so dass man sich bei der Fingerprobe diese nicht verbrannte. Bei der Bestellung wies eine Bestellerin darauf hin, dass sie ihr Steak "eher durch" haben wollte, worauf der Kellner meinte, das könne sie mit dem heißen Stein selber regeln - machen Sie das mal mit einem lauwarmen Stein! Also ging das Steak zurück und kam in kurzer Zeit "durch" zurück, war dann allerdings zäh.
    Ein weiteres Filetsteak enthielt deutliche Einschlüsse; sowas gehört nicht in ein Filet. Wir haben die lauwarmen "heißen Steine" beim Kellner angesprochen. Dieser meinte, er hätte die Bestellung gar nicht annehmen dürfen, wenn das Lokal voll werde; man habe dafür nicht genug Kochstellen.
    Vielleicht sollte man es gar nicht erst auf die Karte setzen oder sich ein entsprechendes Gerät zum Aufheizen der Platten kaufen. Ich habe das Gefühl, dass man nicht nur an der Ausstattung, sondern auch am Personal spart.
    Die übrigen Essen (Steak, Schweinemedaillons und Spieß Hubertus) waren qualitativ im Großen und Ganzen i.O., allerdings eher lauwarm als heiß. Lediglich die Fischplatte war ohne Beanstandungen.
    Der Kellner war mit über 40 Gästen, bei ca. 60 Plätzen, offenbar überfordert (wundert mich nicht). Für die lediglich 4 Speisekarten kann er wohl nichts. Die Bestellung und erste Getränkelieferung ging i.O., für die Essenlieferung über etliche Minuten ist wohl eher die Küche verantwortlich. Allerdings: angesichts drei leerer Gläser wurde erst nach weiteren Getränkewünschen gefragt, als auch die Teller fast schon leer waren. Als alle aufgegessen hatten, saßen wir eine gute viertel Stunde vor leeren Tellern und Gläsern (bis auf die nachgeorderten). Der Kellner saß derweil zeitweise vor der Essensausgabe und wartete auf die Essen aus der Küche. Diese Zeit kann man besser nutzen!
    Als er dann endlich kam, um abzuräumen, und angesichts mittlerweile 6 leerer Gläser frug, ob wir noch etwas trinken wollten, haben wir lieber nach der Rechnung gefragt. Zumindest hat man sich angesicht unserer Beschwerden bzgl. des Essens kulant gezeigt und den Herren (die Frauen waren schon draußen) einen Ouzo ausgegeben, natürlich ohne zu fragen, ob alle Ouzo mögen. Aber: einem geschenkten Gaul...
    Eine weitere Bedienung würde sich alleine dadurch bezahlt machen, dass die Gäste zufrieden sind, länger bleiben und Getränke nachordern; durch Getränke lässt sich mehr Gewinn erzielen als durch Speisen! Dass die Tresenkraft sich ein einziges Mal aushilfsweise an unseren Tisch bewegt hat, kann das Manko nicht wettmachen.
    Es wird Zeit, dass diese Traditionsgaststätte an historischer Stelle wieder in kompetente Hände gerät.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Bremen

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    1.

    Ausgeblendete 8 Kommentare anzeigen
    joergb. Schließe mich dem Kommentar von Papa Uhu + Spike.

    Schöne Bewertung, schade das der Abend für Euch so negativ verlief.


  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 3 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Mal wieder mit 5 Paaren unterwegs gewesen und alle waren zufrieden!
    Das Gasthaus erreicht man aus Bremen am besten über Achim, über die Weserbrücke und an der ersten Kurve links (ist ausgeschildert). Nicht verzweifeln, wenn auf dem Weg eher Rehe zu finden sind als ein Lokal. Irgendwann taucht es auf. Gemütlich aussehendes Äußeres mit großer Terrasse, ebensolches Innenleben.
    Die Küche ist absolut deutsch - es gibt sogar noch belegte Brote, Rühr-und Spiegeleier, Bauernfrühstück und Omelett. Das ist sicherlich ideal für Wanderer und Radfahrer, die den Weg auf der linken Weserseite gerne nutzen.
    Zum Sonntagabendessen haben wir dann doch lieber Schnitzel, Steaks, Nackensteaks und den Hirtenschmaus bevorzugt. Als Herbstgericht, das nicht auf der Karte stand, wurden Wildbratwürste auf Linsen angeboten.
    Alle waren mit ihren Speisen rundum zufrieden. Die Bratkartoffeln waren kross wie von Muttern und dabei nicht fettig. Das Linsengemüse (mit kleinsten Mohrrüben- und Frühlingszwiebelstückchen und Graupen?) war ein Gedicht, da es knackig war und bestens zu den Würsten passte.
    Auch sonst passte alles, der Service war aufmerksam und freundlich, Biere hatten die richtige Temperatur, der Hausschnaps (Kräuterschnaps) war mild. Da auch die Preise moderat sind, lohnt sich auch eine Anfahrt aus Bremen. Demnächst kommen wir sicherlich mal im Hellen und genießen die Terrasse zum Mittagessen oder Kaffee trinken mit Blick auf die Weser.
    Da wir im Dunkeln gekommen sind, können wir ansonsten wenig über das Umfeld berichten.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Thedinghausen

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    2.

    Ausgeblendete 8 Kommentare anzeigen
    joergb. Schöne Bewertung, sehr informativ. Ein paar Kleinigkeiten wie Preis Leistung oder behindertengerecht wären noch gut, ist aber noch nachtragbar.

    Glückwunsch zum grünen Daumen, verdient !


  3. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    9. von 16 Bewertungen


    Im wohl schönsten, zumindest aber ältesten Teil Bremens, dem Schnoorviertel, liegt das Restaurant "Aioli" mit spanischer Zielrichtung. Hinter einer schmalen Fassade befindet sich ein tiefer Raum mit von außen nicht erahnten Ausmaßen sowie einem weiteren geräumigen Raum im ersten Obergeschoss. Die Räume strahlen mit ihren hellen Wänden, einer Balkendecke und dunkler Einrichtung eine rustikale Gemütlichkeit aus.
    Der schon von anderen Gästen beschriebene Wirt saß am Tresen, als wir kamen und ebenso, als wir gingen, kam uns also nicht in die Queere; bewegt er sich überhaupt? Sein Personal dagegen hat uns ebenso flott wie freundlich bedient. Fragen zur Speisekarte wurden bereitwillig und kompetent beantwortet. Man spürte aber auch eine gewisse Routine, zumindest in Bezug auf die Empfehlung, allen Gästen Tapas schmackhaft machen zu wollen. Bei der telefonischen Tischreservierung für 5 Paare wurde (natürlich) bereits versucht, dass wir einheitliches Weihnachtsmenu bestellen mögen, mit dem Hinweis, dass man andernfalls ggf. recht lang warten müsse. Wir haben uns auf die "Handschrift" des Wirtes nicht eingelassen und haben es nicht bereut.
    Apropos Tischreservierung: es empfiehlt sich vorzubestellen. Bei unserem Kommen an einem Samsatg kurz nach 18:00 Uhr waren augenscheinlich alle Tische belegt und ebenso, als wir gingen. Eine kleine Gruppe versammelte sich gerade vor dem Haus und war froh, zu erfahren, dass wir gerade einen Tisch frei gemacht hatten.
    Wir bestellten quer durch die Speisekarte: kalte Tapas als Vorspeise, warme Tapas als Hauptspeise, Fisch- und Fleischgerichte sowie teilweise Desserts. Tapasliebhabern empfehle ich das Taps-Menu, welches als 2- und 3-Gang-Menu zu haben ist. Unterm Strich waren alle zufrieden, sowohl mit den Tapas-, Fisch- und Fleischgerichten, insbesondere mit den Desserts und, siehe da, auch mit den Wartezeiten. Die Anrichtung der Speisen erschien u.U. etwas ungewöhnlich, z.B. Spinat auf dem Fisch, also nicht zum Fisch, was aber natürlich den Genuss nicht beeinträchtigt. Auch die Getränke, z.B. die gereichten Weine, waren absolut i.O.
    Die Preise sind eher etwas gehoben. Auch der vom Service ans Herz gelegte sehr schmackhafte Aperitiv, der nicht auf der Karte stand, dessen Preis also niemand kannte und der von unseren Frauen gerne zwei Mal nachgeordert wurde, trug zur Rechnung nicht unerheblich bei.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Spanische Restaurants in Bremen

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    3.

    Laffer Fake, hat der Inhaber schreiben lassen. Der Text taucht überall auf unter anderen User namen. Schweinerei


  4. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    2. von 919 Bewertungen


    Wegen einer kurzfristig aufgetretenen Magen-Darm-Geschichte mussten wir den Wochen zuvor gebuchten Aufenthalt absagen. Es handelte sich um ein Angebot mit Vorkasse.
    Ich erwarte keine Rückzahlung der Kosten, hätte aber zumindest eine Reaktion des Hilton Hotels erwartet, z.B. ein neues Angebot, um das Haus einmal kennenzulernen, oder zumindest ein Bedauern - nichts.
    So gewinnt man keine neuen Kunden!!

    geschrieben für:

    Hotels in Düsseldorf

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    4.



  5. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    Der Bremer Marktplatz wird von Bremern gerne als "Gute Stube" bezeichnet. Er kann eine 1200-jährige Geschichte aufweisen und ist seit 2004 UNESCO-Welterbestätte, letztere bestehend aus Rathaus und Roland.
    Das Rathaus* ist 1405-1409 als nüchterner gotischer Bau entstanden, wurde 1608 mit einer Renaissance-Fassade versehen und ist seitdem unzerstört geblieben. Anbauten und Erweiterungen sind immer unauffällig angepasst worden, zuletzt rückwärtig ein Anbau aus dem frühen 20. Jahrhundert. Während das Erdgeschoss früher als Markt genutzt und deshalb sehr schlicht gehalten wurde, ist das 1. Obergeschoss sehr repräsentativ ausgeschmückt worden.
    Vor dem Rathaus wacht der Roland* über die Stadt. Nach einem hölzernen Vorgänger wurde die (mit Sockel und Baldachin) über 10 Meter hohe Statue aus Kalksandstein im Jahre 1404 aufgestellt.
    Am Roland stehend (mit Blick auf das Rathaus) sollte man sich im Uhrzeigersinn drehen. Man entdeckt, etwas zurück, den (St. Petri-) Dom*, dessen Baubeginn im 11. Jahrhundert lag, der aber über die Jahre immer wieder Veränderungen, insbesondere der Türme, erleben musste.
    Am Marktplatz selber liegt an der Ostseite die "Bremische Bürgerschaft"*, der Sitz des Bremer Landesparlaments (die Bürgerschaft, Bremen einschließlich Bremerhaven) und gleichzeitig des (kommunalen) Stadtparlaments (Stadtbürgerschaft). Nach wechselvoller Geschichte wurde das jetzige Gebäude im Jahr 1966 errichtet. Anfangs von der Bevölkerung heftig kritisiert, ist es mittlerweile als markantes Gebäude akzeptiert und denkmalgeschützt.
    Durch die Straße rechts der Bürgerschaft blickt man auf die "Bremer Baumwollbörse"* an der Marktstraße/ Wachtstraße. Das Gebäude wurde vom gleichnamigen Verein, d.h. von Baumwollhändlern und -maklern, für den Handel der in den bremischen Häfen angelandeten Baumwolle errichtet. Die ursprüngliche Fassade (1900/ 1902) mit aufwändigen Stuckverzierungen musste wegen Witterungsschäden bereits zwischen 1922 und 1924 komplett restauriert werden (mit Wesersandstein).
    An der Südseite des Marktplatzes befinden sich, bis auf den "Schütting"*, infolge Bombenschäden des 2. Weltkriegs keine historischen Gebäude mehr. Alle Neubauten sind jedoch dem Ambiente des Marktplatzes angepasst. Der Schütting findet sich am rechten Rand der Häuserkette, gut erkennbar an der großen Freitreppe. Der in den Jahren 1537/38 gebaute Schütting beherbergt die Bremer Handelskammer, ist also ein Gebäude der Bremer Kaufmannschaft und nicht ohne Absicht direkt gegenüber des Rathauses gebaut worden; die Fassade ist beim Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg größtenteils erhalten geblieben bzw. wiederhergestellt worden. Links des Schüttings gelangt man durch eine Gasse in die Böttcherstraße*.
    An der Westseite des Marktplatzes hat leider kein Haus den 2. Weltkrieg überstanden. Die Wiederaufbauten sind stilgerecht, teilweise unter Verwendung alter Fassaden oder zumindest Teilfassaden bzw. Fassadenelementen, erstellt worden, insbesondere die Sparkasse auf der linken Seite der Häuserzeile. Daneben befindet sich das Café "Rahts-Konditorei", welches unter diversen gastronomischen Betrieben auf dem Marktplatz unser Favorit ist. Empfehlenswert ist die Schneemustorte, die in zwei Geschmacksrichtungen angeboten wird.
    Wo bleiben denn nun die Bremer Stadtmusikanten*? Diese stehen auf der Westseite des Rathauses und damit auf dem sog. Liebfrauenkirchhof (Richtig: Unser Lieben Frauen Kirchhof). Ein bisschen suchen muss man schon, weil sie kleiner sind als gemeinhin angenommen wird.
    Wer sich etwas mehr Zeit für den Marktplatz nehmen und dort verweilen möchte, kann auf den Außenplätzen einiger Cafés oder Restaurants Platz nehmen - oder ganz kostenlos unter den Rathausarkaden.
    Besichtigungen sind möglich im Rathaus (unbedingt empfehlenswert; mehrmals täglich, außer bei Ratsempfängen), sowie im St.-Petri-Dom (tagsüber kostenlos geöffnet). Turmbesteigung und Bleikammer (gruselig, aber interessant) sind gegen kleines Entgeld möglich.
    Es lohnt sich die Suche nach dem Bremer Loch. Wer es findet, kann dort eine oder mehrere Münzen einwerfen und wird mit Tönen der Bremer Stadtmusikanten belohnt. Auch hilft er, das Bremer Finanzloch zu stopfen :-)
    Der Marktplatz wird seinem Namen nicht mehr gerecht, da kein Markt mehr stattfindet [Ausnahme: kleiner Freimarkt (17 Tage im Oktober/November), Weihnachtsmarkt und gelegentlich eine Veranstaltung]. Dadurch fehlen dem Fotografen häufig Blickfänge im Vordergrund des großen Platzes.
    *Zu den o.g. Gebäuden und Sehenswürdigkeiten erstelle ich nach und nach kleine Berichte.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Bremen

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    5.



  6. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    7. von 8 Bewertungen


    Der Bremer Marktplatz kann eine 1200-jährige Geschichte aufweisen und ist seit 2004 UNESCO-Weltkulurerbe, letztere bestehend aus Rathaus und Roland. Das Rathaus ist 1405-1410 entstanden, wurde Anfang des 17. Jahrhunderts mit einer Renaissance-Fassade versehen und ist seitdem unzerstört geblieben.
    Mit einer Gesamthöhe von über 10 m, einschließlich Sockel und Baldachin, ist er die größte freistehende Statue des deutschen Mittelalters. Die Figur selbst hat eine Höhe von 5,50 m.
    Der steinerne (Kalksandstein) Roland aus dem Jahre 1404 ist Symbol für Freiheit und Marktrecht. Sein hölzerner Vorgänger wurde 1366 von der Geistlichkeit umgestürzt und verbrannt. Einerseits erkannte Bremen mit dem Roland den Kaiser an, der der Stadt Rechte und Privilegien verschafft hat, andererseits steht er für bürgerliche Autonomie und Souveränität und letztendlich für den heutigen Stadtstaat Bremen. Es wird gemutmaßt, dass die Blickrichtung des Roland auf den Dom nicht von ungefähr kommt, d.h. er ist gegen den weltlichen Herrschaftsanspruch des Bischofs gerichtet.
    „vryheit do ik ju openbar / d’ karl vnd mnich vorst vorwar / desser stede ghegheuen hat / des danket god’ is m radt“ steht auf seinem Schild (Freiheit offenbare ich Euch, die Karl und mancher Fürst fürwahr, dieser Stätte gegeben hat, dessen danket Gott ist mein Rat); so sind die Bremer überzeugt: solange er steht, bleibt Bremen frei und unabhängig.
    Der Roland war im Mittelalter der Gentleman in Rittergestalt; daher der Ausdruck, sich "ritterlich" verhalten, im Sinne von ""als Ehrenmann"".
    Roland mit den spitzen Knien ist und bleibt Bremens Wahrzeichen; wer ihm das Knie gerieben hat, der kehre nach Bremen zurück, besagt ein beliebter Brauch. Ähnliches gilt bei den Bremer Stadtmusikanten. Einfach mal nachschauen, wie sich das auf die jeweiligen Figuren auswirkt!

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Bremen

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    6.



  7. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    4. von 5 Bewertungen


    Der Bürgerpark Bremen ist nordöstlich des Hauptbahnhofs Bremen gelegen. Man geht aus dem Nordausgang über die Bürgerweide - ein riesiger Parkplatz, der für Freimarkt, Osterwiese und Zirkusgastspiele ebenso genutzt wird wie als Außenfläche von Messen/Ausstellungen - zum Hollersee, dem südlichen Ende des Bürgerparks.
    Der Hollersee ist ein gestaltetes Gewässer mit großer Fontäne, an dessen Ende das legendäre Parhotel gelegen ist. Am Hollersee finden Veranstaltungen, wie z.B. das Freiluftkonzert "Musik und Licht", statt, die Tausende Bremer zum Zuhören bei mitgebrachtem Picknick einladen.
    Dahinter befindet sich der weitläufige Bürgerpark mit Wegen, Wiesen (z.T. Liegewiesen, z.T. gesperrte Wiesen für frei lebendes Wild), Seen und Gräben, auf denen man mit gemieteten Booten rudern kann. Ein kleines Tiergehege, verschiedene Spielplätze, ein Minigolfplatz, eine Finnenbahn, eine Reihe von Springbrunnen, Skulpturen, Schutzhütten, Bänken und gastronomischen Betrieben runden das Angebot ab. Man kann stunden- und tagelang durch den Bürgerpark und den im Norden angrenzenden Stadtwald streifen und entdeckt immer wieder Neues.
    An Sommertagen findet man hier und da Eisverkäufer, die Erfrischung versprechen. Die stationäre Gastronomie ist an schönen Tagen gut besucht, aber nicht überall günstig.
    Ich erspare mir hier Hinweise zur, z.T. angeblichen, Geschichte des Bürgerparks. Man sollte ihn als Besucher einfach nur genießen und erlaufen. Sicher ist nur, dass der Bürgerpark den Bremer Bürgern "gehört", dass er über eine Stiftung mit u.a. jährlicher Tombola gefördert und betrieben wird. Viele Bänke, Bäume und andere Dinge sind von Bürgern und Firmen gestiftet worden. Interessant ist, dass der Bürgerpark von allen Bevölkerungsschichten angenommen wird, Alte und Junge, Arme und Reiche, Unterhaltung und Ruhe Suchende, Bremer und Besucher, Deutsche und Immigranten - hier gibt es keine Grenzen.
    Bevor man zum Bahnhof zurück geht, lohnt es sich, auf die Villen in der Hollerallee zu achten, z.B. auf das Standesamt, das Haus der Kirche etc.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Bremen

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    7.



  8. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 4 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Man hätte es auch bayerisches Wirtshaus am Dom nennen können. Damit habe ich fast schon alles über Getränke und Speisen verraten. Da wir am letzten Oktoberfestwochenende da waren, hätte ich in der gereichten Speisekarte einen Hinweis auf entsprechendes Bier erwartet. Fehlanzeige! Bei der freundlichen und flinken Kellnerin also einfach ein "Wiesenbier" bestellt und nach deren Rückfrage "meinen Sie das Oktoberfestbier?" bejaht; Bier wird in den Größen 0,3 l, 0,5 l und 1,0l angeboten.
    Doch sollte ich beim Entré anfangen: ein historisches Gebäude mit mehreren Räumen, die über Stufen miteinander verbunden sind, sowie einem Biergarten. Beim Umbau sind alte Elemente (Nischen) erhalten geblieben, während Tische und Bänke in hellem Holz erneuert wurden. Die Küche wurde offen gestaltet. Man geht am großen Tresen vorbei auf Platzsuche. Eine Kellnerin (alle im Dirndl) des zahlreich vorhandenen Personals hat uns schnell zu einem freien Tisch geführt. Die Karte kam zügig und wir wurden auch nach angemessener Zeit zu unseren Wünschen befragt. Nach den Getränken kam das Essen binnen ca. 20-30 Minuten an den Tisch: 2x Haxe mit Sauerkraut (wahlweise Rotkraut) und Kartoffelknödeln sowie einmal "Dreierlei", d.h. Leberkas, Fleischpflanzerl (für Nichtbayern: Frikadelle) und Rostbratwürstel mit Stampfkartoffeln und Sauerkraut.
    Die Haxen waren riesig, kross gebraten und durchgegart. Hierzu wurde ein extra großes Wellenschliffmesser gereicht. Die Haxenesser waren rundum zufrieden, wobei unsere erwachsene Tochter die Portion nicht geschafft hat und sich den Rest hat einpacken lassen (war kein Problem, kommt wohl öfters vor). Meine Frau fand ihr Fleischpflanzerl eher fad, was unsere Tochter und ich bei einer kleinen Kostprobe nicht bestätigen konnten. Das Stück war locker und bestand meiner Meinung nach aus mehr Rind- als Schweinefleisch (Schweinefleisch gibt aufgrund seines höheren Fettgehalts mehr Geschmack her). Die Stampfkartoffeln fand meine Frau eher dröge und zu wenig gesalzen. Unsere Tochter und ich haben hier keine Gegenprobe gemacht.
    Zu den Toiletten geht es eine Treppe runter; das Restaurant ist also nicht barrierefrei; die Toiletten waren einwandfrei sauber.
    Für die richtige Klientel ist das Wirtshaus ein guter Tipp. Wer es weniger deftig mag oder gar vegetarisch, der sollte sich eine Alternative suchen.

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    Restaurants und Gaststätten / Bayrische Restaurants in Lübeck

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    8.



  9. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    Einkauf beendet, %-Gutschein in der Tasche, Appetit auf Fisch: also zur Nordsee-Filiale im Weserpark, Hans-Bredow-Straße 19.
    Wir wurden am leeren Tresen freundlich empfangen, die Bestellung aufgenommen und bekamen einen "Piepser" in die Hand, der blau aufleuchtet und summt, wenn die Bestellung an der Theke abgeholt werden kann. Achtung! 2 Tresen: in der Passage Snacks und belegte Brötchen für den Außer-Haus- Verkauf oder "auf die Hand"; für den Imbiss in den Laden reingehen! Das Positive: Sättigungsbeilagen können frei gewählt werden: Petersilienkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Pommes - alles ein Preis.
    Wir hatten Alaska-Seelachs mit Kartoffelsalat und Schollenfilet mit Bratkartoffeln bestellt. Zum Gutscheinpreis wurde ein Erfrischungsgetränk gereicht, ein kleines und ein großes. Die Speisen werden auf einer Elektroplatte zubereitet.
    Nun zum Negativen: Der Seelachs war ein Convenience-Produkt mit sehr dicker Panade, während der Kartoffelsalat in Ordnung war; andererseits war die Scholle in Ordnung, dafür waren die vorgefertigten Bratkartoffeln ohne Geschmack, trocken und teilweise schwarz (liegt am Braten auf der Heizplatte, weitgehend ohne Fett, wenn man nicht ständig aufmischt - umdrehen alleine reicht nicht).
    Die Tische sind längere Zeit nicht abgewischt worden, d.h. fettige Essensreste und klebrige Getränkeränder auf dem Tisch. Während unseres Essens wurden einige Tische abgewischt, aber nicht alle und auch nicht der, an dem wir gerade aßen. Wir hätten gerne die Teller hochgenommen!
    Für ein Essen auf die Schnelle in Ordnung, aber Ansprüche sollte man nicht stellen!

    geschrieben für:

    Fisch Restaurants / Schnellrestaurants in Bremen

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    9.



  10. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    14. von 20 Bewertungen


    Bei IKEA einkaufen und Möbel aufbauen. Danach läuft das EM 2016 Gruppenphasenspiel Deutschland vs. Polen, zweite Halbzeit. Wir haben Hunger und verzichten aufs Fußballschauen. Also ab ins Steakhaus. Außer zwei Damen vom Service: gähnende Leere. Die Damen nehmen´s mit Humor und versprechen uns freie Platzwahl. Wir wurden natürlich freundlich und aufmerksam bedient und auch die Frage nach der Zufriedenheit wurde gestellt. Daran hat sich auch nichts geändert, als nach Spielende schlagartig noch gut 20 Gäste das Restaurant betraten. Von früheren Besuchen können wir berichten, dass das Haus sonst zumindest 3/4 besetzte Tische aufweist.
    Zum Restaurant selber: wenn man vom Holstentor die Untertrave überquert, sieht man das Restaurant und die Werbung. Den Eingang muss man aber in der Holstenstraße suchen. Dann geht es eine Etage hoch. Das Lokal ist eher steakhaustypisch rustikal eingerichtet, mit einer langen Bar und der obligatorischen Salatbar. Wer das Glück hat, einen Fensterplatz zu erwischen, kann auf die Trave, das Holstentor und/oder die Salzspeicher blicken.
    Wir bestellten Rumpsteak, Rib-Eye-Steak und Filetsteak mit den steakhausüblichen Beilagen (als sog. Menü). Der gemischte Salat wurde an den Tisch gebracht. Die Steak waren korrekt gegart: zweimal medium, einmal medium well, wie gewünscht. Die Küche konnte also ebenso überzeugen wie der Service. Eine solide Leistung.

    geschrieben für:

    Steakhaus / Restaurants und Gaststätten in Lübeck

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    10.