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  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Das Paradies ist eine sehr schöne location etwas oberhalb von Ulm - ein Grieche im Grünen. Nur die nahe Bundesstraße ist zu vernehmen, wenn man draußen sitzt. Der Innenraum ist modern eingerichtet und man hat angenehmerweise auf den üblichen Antike-Kitsch verzichtet, den man so oft in anderen Restaurants findet.
    Die Bedienung war aufmerksam, schnell, freundlich und kompetent, das war schon mal ein guter Einstieg. Auch später hatte man den Eindruck, dass man dort sehr um den Gast bemüht ist.
    Der Rotwein und der Retsina waren von guter Qualität, vom Preis her angemessen. Bestellt wurde außerdem ein Vorspeisenteller und ein Souvlaki. An dem Vorspeisenteller gab es definitiv nichts auszusetzen - wobei etwas verwunderte, dass in der Mitte des Tellers ein Häufchen Gyros mitgeliefert wurde. Aber OK. Das dazu gereichte Weissbrot war allerdings sehr gut! Aromatisch-schmackhaft und kross.
    Die Souvlaki bestanden aus zwei Spießen, mit (anstelle Tomatenreis georderten und guten) Pommes, sowie Zaziki. Für das Fleisch hatte man ein mageres Stück genommen. Da die Stücke flach und breit waren, könnte das aus einem Schweineschnitzel stammen. Es war gut gegrillt - aber das wird, vor allem wenn die Stücke langsam abkühlen - leider trocken. In Griechenland (das macht in Ulm aber nur das Bam Bam BBQ und das Meta) schneidet man kleinere Würfel aus einem Nackenstück und grillt die dann auf dem Spieß - Zitrone, Olivenöl, etwas Salz und Oregano drüber - fertig. Das ist aromatischer und saftiger als das gegrillte Schnitzel.
    Ansonsten: Alles OK und wir kommen gerne wieder!

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Griechische Restaurants in Ulm an der Donau

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    1.



  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    Wenn man an den Mummelsee kommt und weiss, wie da täglich die Touristenbusse ausgekippt werden, denkt man nicht, dass man dort etwas hochwertiges erleben kann. Gefehlt!
    Im Hotel, in dem wir zwei Nächte Anfang April verbrachten, wird man von einer entspannten Rezeption freundlich empfangen und aufs Zimmer gebracht. Das Gebäude selbst hat innen eine sehr gelungene Mischung aus modern/stylisch und Tradition zu bieten.

    Wir hatten eine kleine Suite mit Blick auf den See gemietet, zu einem vernünftigen Preis. Alles modern und hochwertig, keine versteckten Seltsamkeiten. Ein großes Bad mit Wanne und zwei Zimmer mit breitem Balkon davor. Die Betten sind wirklich sehr gut und auch der (nicht riesige, aber schöne) Wellnessbereich im OG überzeugt mit Ausstattung und Angebot. Im Ruhebereich kann man nach Süden auf die schön gestaffelten Berge des Schwarzwalds schauen. Perfekt wäre es, wenn die Liegen noch 10-20 cm höher wären, dann könnte man das auch im Liegen geniessen.

    geschrieben für:

    Hotels in Seebach in Baden

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    2.



  3. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Das hat in Ulm noch gefehlt: ein kleiner Laden, in dem man unkompliziert eine Suppe essen kann, für den kleinen Hunger. Die drei Suppen, die ich bisher probiert habe, waren alle sehr gut, das Brötchen dazu (Roggen, Walnuss o.a.) ebenfalls sehr gut. Bei der Thai-Suppe hätte ich mir neben der überwiegenden Champignon-Einlage noch etwas mehr Vielfalt gewünscht, geschmacklich war sie aber nahe am Original.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Ulm an der Donau

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    3.



  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Stand Mai 2017: Leider hat das Notos schon wieder geschlossen. Wahrscheinlich war die Lage zu abgelegen und der Laden einfach zu groß. Schade!

    Das Notos in der Magirusstraße wurde im September 2016 neu eröffnet. Es ist zwar verkehrsgünstig gelegen und man kann gut parken, aber leider liegt es eher etwas außerhalb irgendwo zwischen Ulm West und Söflingen.

    Das tut der Qualität im Restaurant aber keinen Abbruch, wie sich zeigt. Der Innenraum wurde modern und geschmackvoll renoviert, leicht edel, und ohne den üblichen griechischen Krimskrams, den man allerorts findet.

    Die Bedienung war sehr freundlich und professionell - also zurückhaltend und dennoch aufmerksam und um das Wohl des Gastes bemüht. Die Karte bietet eine gute Abwechslung von Fleisch- und vegetarischen Gerichten sowie Salaten. Ein Buffett gibt es abends auch, zumindest als wir dort waren.

    Positive Überraschung: im Gegensatz zu vielen anderen griechischen Restaurants waren die Souvlaki hier so wie sie sein sollten. Kleine Würfelchen auf Holzspießchen und dann genau richtig gebraten. Kein eingedeutscher Soßenschnickschnack dazu, sondern Zitrone, Oregano und Olivenöl. Dazu Pommes Chips, die nicht vor Fett trieften und einen sehr leckeren Tzaziki. Die Begleitung hatte mit (Frisch)Käse gefüllte Paprika, auch sehr gut. Am Wein gab´s ebenfalls nichts auszusetzen. Gute Marke, richtig temperiert.
    Und dann brachte man uns noch einen Ouzo und etwas Halva vom Buffett, damit könnte man einen Abend verbringen. Die Halva war Original gemacht: Grieß in der Pfanne mit Olivenöl gedünstet, bis er durch und durch gelb ist, dann Zucker dazu, mit Weißwein aufgießen und köcheln bis der Grieß fest wird, auf ein Blech streichen und Zimt darüber pudern.

    Und der Ouzo dazu war auch noch von Plomari. Besser geht´s nicht!
    Wir kommen wieder...

    geschrieben für:

    Mediterrane Restaurants / Griechische Restaurants in Ulm an der Donau

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    4.



  5. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    2. von 5 Bewertungen


    Das Restaurant Ratstube (mit angeschlossenem Hotel) bietet deutsche und griechische Gerichte an, das Interieur der Gaststube ist das einer typischen deutschen Wirtsstube. Sitzt man erstmal, bemerkt man die an der Wand angebrachten Leuchten mit den klassischen Energiesparlampen. Diese verbreiten dieses typische leicht geisterhafte Licht, welches leider nicht besonders anheimelnd wirkt. Da gibt es bessere, freundlichere Lösungen, gerade wenn´s gemütlich sein soll.

    Ich bestellte einen Retsina und die Souvlaki (12,50 EUR), also zwei Klassiker. Die Bedienung war sehr freundlich, brachte aber fälschlicherweise erstmal einen normalen griechichischen Weisswein, was dann umgehend und freundlich korrigiert wurde. Der Retsina war eine klassische griechische Marke und gut.

    Dann, vorweg der Salat - und ein Schreck:
    auf dem Teller eine durchaus frische Mischung aus verschiedenen Zutaten, Eichblatt, Krautsalat und Mais sowie Tomate. Soweit der einfache Wirtshausklassiker und nichts Besonderes.
    Aber die Soße! Auf den Blättern klebte obenauf eine dickliche Masse aus etwas, das Verdickungsmittel, Säuerungsmittel, Öl und Trockengewürz-Fitzelchen und die sonst üblichen Bestandteilen einer Fertigsoße enthielt. Leider gar nicht gut. Ich frage mich, warum es ein angestellter Koch nicht schafft, am Abend einmal einen Liter einer einfachen Vinaigrette (Wasser, Essig, Öl, Salz, Pfeffer, etwas Senf und etwas Zucker, vielleicht ein paar frische Kräuter dazu, fertig, dauert etwa 2 Minuten) herzustellen und statt dessen den Salat mit solch einem angerührten Unsinn verunstaltet. Nicht gut. Der Salat ist gewissermaßen die Visitenkarte eines Restaurants und stimmt auf das ein, was kommt.

    Die Souvlaki waren, wie so oft bei den Deutsch-griechischen Restaurants breite, flache, aus einem Schnitzel abgeschnittene und gebratene Fleischstücke, die waren nicht trocken und schmeckten gut. Der Zaziki war ebenfalls in Ordnung. Leider schwammen aber die in der Karte angepriesenen, selbst gemachten Pommes derart im Fett, dass ich die Hälfte liegen lassen musste. Das wäre sonst zu heftig geworden. Die Pommes waren zwar gut von der Farbe, aber warum lässt der Koch ihnen nicht genügend Zeit, um im Durchschlag abzutropfen und wirft sie statt dessen gleich auf den Teller?

    Abschließend noch einen Ouzo auf´s Haus? Gerne.
    Vielleicht sind die deutschen Gerichte anders und besser gemacht, denn leider fand ich das hier nicht wirklich gut.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Bad Urach

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    5.

    Siri "Ratstube" ist gut ;-) ...

    ... und läßt erst mal einen schreibfehler vermuten.

    oder kann man hier was raten?? ;-)

    die heimatseite scheint noch nicht fertig programmiert (seiten-Menü funzt nich):
    http://www.hotel-ratstube.de/


  6. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Die Weinstube Renker fällt zunächst mal durch den schönen Außenbereich an der Stadtmauer auf, der gerne von Gästen frequentiert wird. Im Innenraum dann aufeinander abgestimmte Dekoration, frische Tulpen auf jedem Tisch, Gemälde von Tulpen an der Wand. Gemütlich, aber trotzdem nicht überladen oder kitschig.

    Der Service ist professionell, bestimmt und freundlich, eine Wohltat. Die Weinkarte enthält eine Reihe badischer Weine, auch aus der Region Bodensee, aber auch die Freunde mediterraner Tropfen kommen auf ihre Kosten. Die Preislage ist durchschnittlich für Überlinger Verhältnisse.

    Zum Essen hatten wir einfach nur Bratkartoffeln (einmal mit Spiegelei) und einem Beilagensalat. Letzterer war definitv frisch, gut angemacht, optisch ansprehend, mit einer sehr leckeren handgemachten Salatsoße. Die Bratkartoffeln waren schlicht perfekt. So etwas erlebt man eher selten. Nicht matschig, nicht überbraten, leicht braun an den Rändern und kross.
    Jederzeit wieder!

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Überlingen

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    6.



  7. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    4. von 4 Bewertungen


    Kurz gefasst: die Location ist wunderbar und bekommt alle Sterne, die man vergeben kann.

    Das Essen habe ich nicht probiert, aber die Bar ist eher am unteren Durchschnitt sortiert. Whiskeys gibt es nur als Verschnitt, die (Billig-)Rums kennt man aus der Fernsehwerbung und sind allenfalls OK für Mixgetränke - und der Pernod (keine Ahnung was man dem angetan hat) lieferte dicke ölige Flecken, wenn man Wasser zugoß (also nicht die feine, milchige Trübung wie man das üblicherweise erwartet). Das wären dann maximal 2-3 Sterne...

    Die Bedienungen sind aber alle nett und ansprechbar, also kommen wir in der Summe auf 4****

    Schade, mit etwas mehr Sorgfalt und Sachverstand bei der Getränkeauswahl wäre der Laden nicht zu schlagen in Überlingen.

    geschrieben für:

    Cafés / Restaurants und Gaststätten in Überlingen

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    7.



  8. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    Am ersten sonnigen und warmen Wochenende im Mai waren wir in der "Krone", im Innenhof, um dort etwas zu essen und zu trinken. Es war 13h30, fast alle Plätze waren besetzt, wir hatten noch einen Tisch erwischt, allerdings in der vollen Sonne, die dabeistehenden Sonnenschirme waren geschlossen.

    Als ein Gast am Nebentisch den Kellner fragte, ob man den Schirm aufmachen könne, da er Sonnenallergie habe, ging dieser unverrichteter Dinge wieder weg und amüsierte sich laut und kopfschüttelnd darüber, wie man denn von solch einem Wetter eine Allergie bekommen könne ("Mama mia, Sonnenallergie!").

    Nach etwa 5 Minuten bekamen wir dann die Karte: darauf eher rustikale Klassiker vom Wurstsalat über etwas Bodenseefisch bis zum XXL Schnitzel, von den Preisen her moderat für Überlinger Verhältnisse.

    Nachdem wir unsere Bestellung aufgegeben hatten, kam ein Herr auf den Kellner zu und beschwerte sich, er und seine Frau würden schon seit 30 min darauf warten, eine Bestellung abzugeben. Der Kellner zuckte die Achseln und beschwichtigte - um dann erstmal einen Tisch abzuräumen und im Innenraum zu verschwinden. Dort stellte er erstmal die Getränkebestellung eines anderen Tisches zusammen und brachte sie dann dorthin. In der Zwischenzeit verließen die anderen Gäste demonstrativ und ärgerlich ihren Tisch.

    Das darauffolgende Schauspiel der Lieferung von Speisen an die verschiedenen Tische habe ich, ehrlich gesagt, noch nicht erlebt. An *keinem* der uns umgebenden Tische wurden die bestellten Sachen so gebracht, dass alle hätten zusammen essen können. Vielmehr kam ein Teller, dann wurden wieder verschiedene andere Tische serviert, dann kam wieder was usw. Es gab deshalb ständig Ärger und Verstimmung, aber das interessierte niemanden. Die einen waren mit dem Essen schon fertig, bevor andere überhaupt den Teller vor sich hatten. Ein Gast rief lautstark den Kellner und wollte zahlen, nachdem er erfolglos 1h auf sein Essen gewartet hatte (seine Frau war schon lange fertig mit dem Essen).

    Solche Vorkommnisse sind natürlich weniger ein Problem des Service, sondern eines, das bereits in der Küche entsteht, die hier ganz offensichtlich strukturlos und ohne Plan verfährt. Eine Kontrolle des Inhabers und ein ernstes Wort mit dem Küchenchef wären hier mehr als angebracht.

    Wir bekamen unseren Schweizer Wurstsalat und die Spinatknödel nach ca. 45 bzw 60 min. Die Getränke waren bereits leer bzw. warm. Von der Qualität her war das einfache Touristenküche - was im Prinzip OK wäre, hätte man nicht diese chaotischen und despektierlichen Begleitumstände, die einem eher an eine Tourifalle erinnern denn an ein gut geführtes Restaurant.

    Schade, aber definitiv keine Empfehlung.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Gästehäuser in Überlingen

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    8.

    Ausgeblendete 4 Kommentare anzeigen
    Ein golocal Nutzer Miese Erfahrungen. Da würde ich sagen völlig ungeeignet für die Gastronomie. Dennoch Bericht wirklich gut geschrieben.
    Nike Dass hier mal die Kochprofis ran müssen, habe ich ebenfalls gedacht.
    Unglaubliche Verhältnisse und der eine Stern absolut nachvollziehbar !


  9. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Das "Odysseus" ist ein familiengeführtes griechisches Restaurant im alten Ortskern von Ketsch, bei dem offenbar (wie so oft) ein deutsches Lokal mit deutschem Interieur in einen "Griechen" umgewandelt wurde. Was hier heisst, man hat den Gelsenkirchener Barock belassen und dann noch "griechisch" anmutende Elemente hinzugefügt wie z.B. auf rustikal gemachte Steinwände aus Gips, eine Menge "antiker" Fresken berühmter Helden der Sagen - und jeder Menge Bilder an der Wand und Kleinkram auf den ganzen Ablagen. Da fehlt irgendwie ein Konzept, wie ich finde. Das Publikum bestand (am Sonntagmittag) auschließlich aus älteren Semestern.

    Die Bedienung empfing mich und meine Begleitung sehr freundlich, alles war irgendwie familiär. Wir setzten uns. Beim Durchblättern der schön gemachten Karte fiel uns zunächst die enorme Anzahl an Gerichten auf. Es gab da fast alles, von den typischen griechischen Speisen bis zum Zigeunerschnitzel. Das ist unter Umständen schwierig zu bewerkstelligen, in der Regel muss die Küche bei so etwas Kompromisse machen, um das alles anbieten zu können. Die Preislage ist bei den Getränken eher günstig, bei den Gerichten moderat, ein Großteil der Hauptgerichte liegt zwischen 13 und 17 EUR. Die Portionen sind eher groß.

    Ich bestellte eine Lammkeule mit Salat, grünen Bohnen und Bratkartoffeln, die Begleitung wählte ein Zwiebelsteak (Schwein), mit Salat, Pommes und Reis. Die bestellte Saftschorle kam schnell, zusammen mit je einem Ouzo und zwei Minuten später wurde schon der Salat gebracht. Der bestand aus zwei Blättern Lollo Rosso in der Mitte, dann noch Bohnensalat, Möhrensalat mit einer cremigen Sauce und Zaziki drumherum gruppiert. Leicht mürrische Reaktion meinerseits: die Salatsauce war auf der Basis einer Fertigsauce gemacht (erkennt man an den mikroskopisch kleinen Gewürz-Fitzelchen überall und dem emulgierten Essig-Ölgemisch) - und natürlich am Geschmack. Das ist sehr schade, denn der Salat kommt als erstes auf den Tisch und ist sowas wie die Visitenkarte des Restaurants. Eine Fertigsauce mag ja für einen kochunfähigen Single bei sich zu Hause das Geeignete sein - aber im Restaurant??

    Die beiden Hauptgerichte kamen etwa 10-15 min nach Bestellung, also sehr schnell. Die Keule war schön aufrecht im Teller gestellt und gut und lange gebacken, sie war wirklich zart. Die grünen Bohnen dagegen gingen ins leicht bräunliche, waren also nicht wirklich frisch blanchiert und dann abgeschreckt, was die Farbe erhalten hätte. Sie waren zu weich - und an einigen Ecken noch kalt. Die waren also schlicht nicht komplett aufgewärmt...
    Die Bratkartoffeln waren gut gebraten, aber auch etwas weich.

    Das Zwiebelsteak bestand aus zwei etwa handgroßen 2 cm dicken Stücken, die dick mit (frisch) gebratenen Zwiebeln belegt waren. Dazu gab es einen extra tiefen Teller voll mit Pommes und dem Reis. Bei den Pommes fiel auf, dass sie leicht glasig/durchscheinend wirkten - sie waren einfach sehr fettig und möglicherweise war die Fritteuse nicht heiss genug gewesen. Über den weissen Reis hatte man eine Art Zigeunersauce gegossen (ich hatte Anfangs die Kompromisse erwähnt, die eine Küche machen muss in so einem Fall). Also keine im Reis mitgegarten Tomatenstückchen, die leicht aufschmelzen, sich mit dem Reis verbinden und ihn etwas der Erdenschwere entheben, wie man das vielleicht erwartet oder erhofft hätte. Das Fleisch war gut durch und zart, aber einigermaßen trocken.

    Wir waren am Ende mehr als satt, nahmen dankbar den Ouzo zu uns und zahlten, zusammen etwa 32 EUR.
    Wenn an anderer Stelle geschrieben wurde, das sei der beste Grieche in Ketsch, kann ich dem zustimmen - es ist der Einzige im Ort.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Ketsch am Rhein

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    9.

    Ausgeblendete 7 Kommentare anzeigen
    Ein golocal Nutzer Heute erst gelesen und danke für den exzellenten Tipp. Dank deiner wohlüberlegten Beschreibung konnte ich mir jedes Detail bildhaft vorstellen. Klasse Bericht und meinen herzlichsten Glückwunsch zum verdienten GD.


  10. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 7 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Das bi:braud befindet sich (etwas versteckt) in den Räumlichkeiten des früheren "Guckehürle" und ist eine Adresse, in der man hingehen kann (oder sogar muss) wenn man in Ulm mal wirklich gut essen möchte.

    Dabei ist die Speisekarte etwa genauso winzig wie der Gastraum, in dem vielleicht geschätzte 15-18 Leute Platz finden. Zur Not muss man sich im Vorraum an die Theke setzen. Reservieren lohnt sich also, denn das bi:braud entwickelt sich vom Geheimtipp zum Tipp und ist eigentlich fast immer voll besetzt.

    Die Speisekarte kommt auf einem Klemmblock daher und enthält gerade mal für jeden Gang ein bis maximal zwei Gerichte. Es geht also weniger darum: Hauptgericht 1, 2 oder 3, sondern eher um: Hauptgericht ja oder nein. Das mag man etwas spärlich empfinden - bei mir hat das noch nie zu einer Enttäuschung geführt bei meinen etwa 3 Besuchen bisher. Ist das Hauptgericht nicht passend wie letztes Mal: OK, dann nehme ich die (verdammt leckere) Kürbiscremesuppe mit Kokos und irgendwas Thailändischem, leicht scharfen sowie die Vorspeise: ein auf der Haut gebratener, krosser Saibling mit zwei Tupfen eines schönen Kartoffel-unddenResthabichvergessen-Pürrees und etwas Gemüse. Das reicht eigentlich für mich. Dazu einen leckeren Grauburgunder und der Abend wird wunderbar.

    Ganz wunderbar ist auch die Köchin Alina Bebrout, die in der kleinsten mir bekannten Küche Dinge zaubert für die andere Kollegen noch ein Weilchen in die Lehre gehen müssten (aber nicht bei ihr, denn da ist schlicht kein Platz).

    Vertreter schwäbischer Geldausgabepolitik werden hier nicht restlos glücklich werden, denn die Gerichte sind natürlich teurer als die in den anderen Ulmer Wirtschaften drumherum. Keinesfalls aber sind sie überteuert, und Qualität darf auch seinen Preis haben.
    Daumen hoch!

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Ulm an der Donau

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    10.

    Ausgeblendete 7 Kommentare anzeigen
    Tikae Sie ist entzückend.....
    Und erinnert mich dran, das ich noch in der Orangerie reservieren wollte.
    Das ist auch sehr klein mit gigantomanischem Blick.