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Bewertungen (1440 von 1442)

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  1. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    5. von 5 Bewertungen


    Nach einem selbstverschuldeten Fehlkauf an anderer Stelle, frei nach dem Motto " wer billig kauft, kauft zwei mal" wurden wir hier in Sachen Waschmaschine sehr gut beraten.
    Markenware und doch nicht überteuert. Es wurde auch ein Gerät 2. Wahl mit Rabatt angeboten. Fehler daran war lediglich eine winzige Delle am Außenblech (Transportschaden).
    Das störte uns nicht, daher kauften wir die "2. Wahl" und sind bisher höchst zufrieden.
    Auch Anlieferung klappte termingerecht, also alles bestens bei Hausgeräte Richter.

    geschrieben für:

    Hausgeräte in Chemnitz in Sachsen

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    1.



  2. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    Hier war viele Jahre die Filiale einer anderen Gartenmarkt-Kette ansässig. Nach deren Auszug stand das Objekt etwa ein Jahr leer.
    Nun ist Dehner drin, die betreiben schon eine Filiale im Chemnitzer Einkaufscenter in Röhrsdorf.

    Ich weiß nicht genau, woran ich es festmachen soll, aber in Röhrsdorf gefällt es mir besser. Hier im Neefepark hat Dehner weniger Ware im Angebot, es ist nicht so schön eingeräumt und irgendwie fehlt das gewisse Etwas, das ich von Dehner in Röhrsdorf kenne.
    Immerhin ist fachkundiges und freundliches Personal angestellt.
    Daher 4 gute Sterne, für die Höchstbewertung reicht es mir hier nicht.

    geschrieben für:

    Blumen in Chemnitz in Sachsen

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    2.

    Kulturbeauftragte Nenn es einer "Bauchgefühl" ;-). Auch, wenn ein Unternehmen mehrere Filialen in einem Ort / Region haben kann, gibt es dennoch (nicht näher zu bezeichnende) Gründe, die eine oder andere zu bevorzugen. Bei dir ist es sicherlich nicht anders, als bei einer anderen X-Beliebigen Person.


  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Die 4. Sächsische Landesausstellung blieb zeit ihres Lebens ein schwieriges Kind. So richtig da ist es nun auch nicht mehr, aber es ist nicht gestorben. Man verzeihe mir diese gewisse Pathetik am Anfang.

    Auf den Namen "Boom" getauft gab es von Anfang an Probleme. Das Thema war klar, es sollte um Industrie, Bergbau, um wirtschaftlichen Aufschwung in Sachsen gehen. Und das mit einem Rückblick von heute auf die letzten 500 Jahre.

    Unterschiedliche Auffassungen gab es zunächst bei der Suche nach dem geeigneten Ort für die Zentralausstellung. Mehrere Bewerber stellten sich vor, es wurde geprüft, abgewogen, verworfen. Das kostete bis dahin noch recht wenig Geld, aber viel Zeit. Termine platzten, alles verschob sich nach hinten. Es sollte ein Kind mit verspätetem Geburtstermin werden.

    Für 2020 war dann alles klar. Ort gefunden, Ausbau realisiert, Finanzierung gesichert. Weiche Geburtswehen, die Entbindung in Sicht, wenn ich das mal aus laienhaft männlicher Sicht so sagen darf.
    Nur konnte das Kind nicht zur Welt kommen, denn Corona funkte dazwischen.
    Zwangsweise Schließung aller Ausstellungen und Museen.
    Immerhin konnte dann von Mai bis Oktober geöffnet werden , erhoffte riesige Zuschauermengen waren allerdings wegen der Corona-Einschränkungen und der verkürzten Gesamtöffnungszeit nicht möglich.

    Ich hatte Gelegenheit, an einer Führung durch die Ausstellung im Audibau teilzunehmen. Anberaumt waren 90 Minuten, es wurden fast drei Stunden daraus. Ein junger Mann, voll in der Materie stehend und bestens vorbereitet, erklärte sehr viel zu den Ausstellungsobjekten. Fragen der Besucher wurden beantwortet, bei Bedarf viel länger an manchem Ort verweilt, als geplant.
    Daher die Länge des Rundgangs.
    Es hat sich außerordentlich gelohnt, hier gewesen zu sein. In den Hallen des Audibaus wurde sehr anschaulich und exemplarisch vorgestellt, was die "Satelliten" von Boom vertieften.

    Die von mir so genannten Satelliten waren die Außenstellen der Landesausstellung.
    Als da wären: Direkt nebenan in Zwickau der AutoBoom im August Horch Museum , nicht weit weg in Crimmitschau der TextilBoom im Museum Tuchfabrik Gebr. Pfau , 40 Kilometer entfernt in Chemnitz dann MaschinenBoom im Industriemuseum und EisenbahnBoom im Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf. Das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge beherbergte den KohleBoom und am weitesten von Zwickau entfernt in Freiberg war im Forschungs- & Lehrbergwerk Silberbergwerk der SilberBoom zu erleben.

    Die ersten drei hier genannten Museen besuchte ich ebenfalls, für die anderen bleibt Zeit, denn alle Ausstellungen sind auch weiterhin unabhängig von der Landesaustellung besuchbar. jedenfalls sobald es die Corona-Situation wieder zulässt.

    Zum Inhalt und den vielen schönen Objekten der Zentralausstellung habe ich nun recht wenig geschrieben. Das spare ich mir deshalb, weil sich Interessenten die sehr informativen Videos dazu ansehen sollten. Sind hier bei der Location eingebunden.
    Die Kuratorenführung kommt etwas ruhig her, zeigt aber viele schöne Objekte.
    Jugendlich frisch mit passender Musik unterlegt - so präsentiert sich das zweite Video unter dem Titel "Boom. Deine Zeitreise durch ein halbes Jahrtausend Sachsen!" .

    Warum wurde nun ausgerechnet "Boom" als Titel der Landesausstellung gewählt ? Ja weil es ein regelrechter Boom war, der Sachsen in den letzten 500 Jahren wirtschaftlich erstarken ließ.
    Ein nicht der deutschen Sprache entsprungenes Wort, zugegeben. Aber treffend.
    Und der Sachse hat natürlich seine eigene Version dazu. Boom, so nennt sich im sächsischen Dialekt der Baum. Von dem heruntergeklettert haben sich die fleißigen Bürger allezeit an die Arbeit gemacht und viel geschaffen.
    3.

    Ausgeblendete 4 Kommentare anzeigen
    saerdnA Glückwunsch zum gD...

    die Ausstellung ist abgebaut und kann nur noch online besucht werden....

    https://de-de.facebook.com/Boom.Sachsen/
    Konzentrat Vielen Dank für den Boom-Daumen und die Kommentare.
    Ja, die Ausstellung ist geschlossen und wie saerdnA richtig anmerkt, online besuchbar.
    Ich meine aber, die Location sollte bestehen bleiben, denn die Onlineausstellung gibt es noch und die an "Boom" angehängten Außenstellen ebenfalls.
    Ansonsten müssten ja viele (ehemalige) Locations zur Löschung gemeldet werden wie z.B. Landesgartenschauen, temporäre Ausstellungen oder Golocal-Treffen.


  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    7. von 7 Bewertungen


    Die "Hartmannhalle" ist eine Sportstätte, eine sogenannte 4-Felder-halle, geeignet für Mannschaftssportarten wie Handball, Basketball, Volleyball , Fußball. Wird aber auch für Boxwettkämpfe oder für Turnen genutzt.

    Auf dem Gelände gegenüber der Markthalle, getrennt durch das Flüsschen Chemnitz, entstand das Gebäude im Jahr 2002 neu und ist daher noch recht modern.
    Vor mehr als 100 Jahren stand an dieser Stelle die Lokomotivenfabrik des Unternehmers Richard Hartmann. Als Erinnerung an den damals in Sachsen und ganz Deutschland bekannten Fabrikanten erhielt die Sporthalle dessen Namen.

    Die bekanntesten ( und erfolgreichsten ) Nutzer der Halle waren bisher die Basketballer der "Niners" Chemnitz. Die Herrenmannschaft ist in der Stadt sehr beliebt und hat bei Punktspielen mittlerweile mehr Zuschauer als der Fussballverein Chemnitzer FC.
    Die Basketballer schafften 2020 erstmals den Aufstieg in die oberste Profiliga Deutschlands, in die Basketball-Bundesliga (BBL).

    Da sich der Erfolg schon im Jahr zuvor abzeichnete , erfolgte ein Umzug von der Hartmannhalle in die Messe Chemnitz, wo mehr Zuschauerplätze zur Verfügung stehen.
    Leider konnten aufgrund der Corona-Einschränkungen alle Heimspiele der "Niners" nur vor leeren Rängen stattfinden.

    Auch die Hartmannhalle bleibt momentan leer, da die Amateurvereine der Stadt noch immer im Lockdown verharren müssen und Training sowie Spiele nicht möglich sind.

    geschrieben für:

    Sportanlagen in Chemnitz in Sachsen

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    4.

    Konzentrat Basketball-Bundesliga findet weiterhin statt. Aber wie die anderen Profiligen ohne Zuschauer.
    Mich stört auch diese Geld-regiert Mentalität. Sportarten im Profibereich dürfen durch die Welt reisen und ihrer Arbeit nachgehen. Viele Gewerbe, Museen, Kultur usw. dürfen das nicht.
    Unfair und ungerecht. Corona hin oder her.


  5. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    3. von 10 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Nun endlich mal eingekehrt, nachdem das "Roß" immer nur für Vorbeifahrt gut war.
    Große Räumlichkeiten, alles ein wenig dunkel. Aber sauber und gepflegt.
    Vorbestellung ist ratsam, denn hier ist oft durch Bus-Reisegruppen die Kapazität schnell erschöpft. Oder es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.
    Wir hatten hier ordentlich zubereitete Hausmannskost erhalten. Rinderroulade ( die MUSS ich in Gaststätten immer probieren ) , eine schöne Art Schlachtplatte mit Blut-,Leber- und Bratwurst + Schniztel, Sauerkraut dazu sowie gefülltes Kalbsschnitzel und Rinderzunge.

    Wir vier Gäste waren allesamt sehr zufrieden. Getränkeauswahl groß genug, um für jeden was anderes zu finden. Sächsischer Wein natürlich, der Fahrer musste mit Radler verkommen :-)
    Die Preise sind hier erfreulicherweise trotz des hohen Touristenaufkommens noch recht niedrig. Hauptgerichte kosten zwischen 8 und 15 Euro. da kann man sich überhaupt nicht beschweren.

    Nach dem Gaststättenbesuch kann man zum Verdauen sehr gut wandern, hier geht es bequem an der Elbe entlang. Am besten mit dem Fahrrad herkommen, denn der Elberadweg führt direkt am Roß vorbei.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Hotels in Nünchritz

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    5.

    Ausgeblendete 8 Kommentare anzeigen
    Konzentrat Kommt ein Roß und bringt `nen Daumen mit :-)
    Dankeschön !
    Wie ich lese, sind die Geschmäcker verschieden. Ist ganz normal und gut so.
    Im "Roß" werden alle lukullischen Bedürfnisse gestillt, nur für Veganer ist die Auswahl vielleicht etwas dünn.
    Betrifft mich aber nicht ;-)


  6. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    Ich selbst bin nicht gerade ein Freund dieser Art Speisenversorgung.
    Kürzlich zwei junge Leute im Auto mitgehabt, da führte letztlich kein Weg an McD vorbei. Zumal ich gleich nebenan zur Tankstelle musste.

    Die Jugendlichen waren es zufrieden, was hier angeboten wurde. Die Räumlichkeiten selbst ganz ansprechend eingerichtet ( was für so ein Schnellrestaurant halt ansprechend ist...) , sauber und mit nicht zu lauter Musik beschallt.
    Wartezeit kurz, es war nicht viel los.
    Ich ließ mich zu so einem gefüllten Brötchen ( Hähnchenbeefsteak gegrillt mit Soße ) überreden.
    Hat recht ordentlich geschmeckt, auch die Pommes, die ich bei den anderen mit naschen durfte, waren ok .
    Ein Stammkunde werde ich hier sicher nicht, nach einer Stunde hatte ich schon wieder Hunger :-)
    Aber nur weil ich diese Ernährungsform im Schnelldurchgang nicht besonders mag, will ich keine Sterne abziehen. Daher 4 Stück für ein ordentliches Angebot.

    geschrieben für:

    Schnellrestaurants in Oberlichtenau Gemeinde Lichtenau

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    6.



  7. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    5. von 13 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Durch Zufall entdeckt.
    Es sollte eigentlich nach Schneeberg gehen, dort waren die beiden vorab ausgesuchten Restaurants leider geschlossen.
    Dann fiel uns das Kurzentrum im Nachbarort Bad Schlema ein, wo es mehrere Hotels + Restaurants gibt.
    Das erste auf dem Weg dorthin war die "Neue Thüringer Klause". Was für ein Glücksfall !

    Verkehrsberuhigte Zone zwei Gehminuten vom Kurpark und den Badeanlagen entfernt. Ringsum Parkmöglichkeiten am Straßenrand oder ins Parkhaus am Kurzentrum fahren.
    Achtung: Es wird überall Geld verlangt und die Politessen sollen sehr rührig in der Aufgabenerfüllung sein ;-)

    Leider kein Kleingeld dabei, was nun tun ? Erstmal ins Gasthaus rein und einen Schein wechseln. Der Wirt selbst steht an der Theke und drückt mir einen Euro in die Hand und meint, das sollte für`s Erste reichen. Eine Gegenleistung will er dafür keine. Service, wie er fast schon kaum zu glauben ist.

    Plätze sind zur Mittagszeit knapp, hier scheinen es sich viele Kurgäste schmecken zu lassen. Altersgruppe 65plus und Sprachengewirr, welches nicht nur auf einheimische Erzgebirgler schließen lässt. Ein Tisch für 2 Personen, der letzte für die nächste Stunde, ist gerade noch frei.

    Eine sehr freundliche Bedienung im Dirndl ( nun gut, ob das unbedingt hier her passt...Ansichtssache ) bringt die Speisekarte und fragt nach Getränken. Obwohl in den zwei Räumen an die 60 Gäste sitzen dürften, schafft sie es mit ihrer Kollegin ( und dem Chef an der Theke) , alles flott und versiert zu organisieren. Getränke kommen unverzüglich und die Essensbestellung wird aufgenommen.

    Warum ein Restaurant mitten im Erzgebirge, dort wo über mehrere Jahrzehnte die Wismut Bergbau betrieb, ausgerechnet Thüringer Klause heißt, erschließt sich uns nicht sofort. In der Speisekarte und später im Internet erfahren wir mehr darüber. Das werde ich irgendwann mal noch als Anhang an diese Bewertung setzen.
    Jetzt wird erstmal gespeist.

    Wir bestellten Rote Beete-Kartoffelsüppchen und Lachstatar vorab und als Hauptgang Rindsroulade mit Thüringer Klößen und Zanderfilet mit Gemüse und Kartoffelpüree.
    Suppe in dieser Form noch nie gegessen, sehr lecker. Auch alle anderen Speisen frisch, heiß
    ( außer dem Lachstatar, versteht sich ) und schön angerichtet.
    Teller nicht überladen und doch genug, um ordentlich satt zu werden.

    Nach einem weiteren geborgten Euro, der in die städtische Parkuhr wanderte, bestellten wir noch Dessert und Espresso sowie zwischenzeitlich weitere Getränke. Beim Nachtisch fiel die Entscheidung schwer zwischen Eisstollen und hausgebackenem Käse-Mandarinen-Kuchen. "Kann ich Ihnen von jedem eine kleine Portion bringen, kein Problem". Gesagt, getan, geschmeckt. So geht perfekter Service.

    Für insgesamt sieben Getränke und die genannten Speisen waren etwas über 60 € fällig. Großzügig aufgerundet auf 70 fehlte von uns nicht der Hinweis, 2 Euronen in das Parkuhr-Sparschwein ( falls vorhanden) zu geben, der nächste Gast ohne Kleingeld aber mit Auto vor der Tür kommt bestimmt.

    Zum Haus selbst wäre noch zu sagen, dass alles gut renoviert und sehr gepflegt wirkt. Neben der alten Gaststube im und dem kleinen Nebenraum im erzgebirgischen Stil ( herrlich hier die aufwändigen Holzverkleidungen ) gibt es noch einen Anbau in "modern" mit großen Fenstern, die viel Licht herein lassen.
    Außerdem besteht die Möglichkeit zur Übernachtung in einem von acht Zimmern in den oberen Etagen.

    Inzwischen waren wir bereits mehrmals an diesem heimeligen Ort und wurden stets auf das Beste bedient. Von den speziellen Kloßgerichten, eine Reminiszenz an den früheren , aus Thüringen stammenden Inhaber , sind wir total begeistert und es wurde schon fast alles probiert.

    geschrieben für:

    Hotels / Restaurants und Gaststätten in Bad Schlema

    Neu hinzugefügte Fotos
    7.

    Ausgeblendete 11 Kommentare anzeigen
    Kulturbeauftragte Alleine von der Beschreibung bekomme ich Hunger (trotz das ich bereits gegessen habe) und das will schon was heißen! Glückwunsch auch von mir zum (leckeren) Klause-Daumen!
    Konzentrat Vielen Dank für den Klause-Daumen.
    Ja, Hunger kommt auf :-)
    Wird Zeit, in der Klause ( und andernorts ) wieder einkehren zu können.
    Blattlaus Wir mussten keine Parkgebühr dort bezahlen, vielleicht weil es schon 20 Uhr war.
    Würde mich auch freuen, hier mal wieder essen zu können, auch wenn mein Schnitzel nicht das tollste war. Aber Service und Ambiente wirklich gut.
    Konzentrat @Blattlaus, das ist gut möglich. Ich werde beim nächsten Besuch lesen, was an der Parkuhr wegen der Zeit steht.


  8. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Der FSV Zwickau ist einer der bekanntesten Sportvereine der Stadt.
    Bereits 1912 im Stadtteil Planitz gegründet begann man unter dem Namen Planitzer SC.
    Im Laufe der Jahre kam es mit den wechselnden Gesellschaftsverhältnissen auch zu Umbenennungen.
    Im Jahr 1946 entstand so die SG Planitz, 3 Jahre später hieß der Verein mit den damaligen Horch-Autowerken als "Sponsor" ZSG Horch Zwickau, woraus 1950 die BSG Motor Zwickau und 1968 die BSG Sachsenring Zwickau wurden.

    Als Betriebssportgemeinschaft (BSG) hatte man es nie leicht gegen die Übermacht der Fussballclubs in der DDR. Erfolge konnten dennoch gefeiert werden.
    Noch vor Gründung der DDR wurde die SG Planitz Ostzonenmeister, 1950 dann zum Sieger der DDR-Fussballmeisterschaft.

    Es folgten der 3-malige Gewinn des sogenannten FDGB-Pokals ( vergleichbar mit dem heutigen DFB-Pokal) in den Jahren 1963, 1967 und 1975, wobei die nachfolgende Teilnahme an den Europapokalspielen gegen Panathinaikos Athen, AC Florenz und Celtic Glasgow in der Saison 1975/76 sensationell bis ins Halbfinale führte. Dort endete die beinahe unglaubliche Reise mit zwei Niederlagen gegen den späteren Europapokalsieger RSC Anderlecht.

    Nach einem weiteren knappen Jahrzehnt ging es sportlich wie auch wirtschaftlich leider bergab.
    Der Abstieg aus der DDR-Oberliga 1983 nach 34-jähriger ununterbrochener Zugehörigkeit kündete vom sportlichen Niedergang, es gelang zwar noch zweimal der Aufstieg, mit dem Ende der DDR verblieb man aber zunächst nur in der NOFV-Oberliga.
    Ein immerhin vierjähriges Intermezzo in der 2. Bundesliga ließ Hoffnung keimen, da aber nun mit dem Wegfall des stützenden PKW-Produzenten Trabant/Sachsenring der finanzielle Rückhalt fehlte, kam es auch wirtschaftlich bitter.
    Querelen in der Vereinsführung taten ein übriges, und so musste der seit 1990 unter dem bis heute aktuellem Namen FSV Zwickau agierende Verein im Jahre 2000 Insolvenz anmelden, was sich nach einigen Jahren der versuchten Konsolidierung im Jahr 2010 wiederholte.

    Die Zeichen standen also schlecht, sportlich musste man in der 5. Liga neu anfangen.
    Die neue Geschäftsführung machte vieles besser, die Finanzen wurden geordnet, die Strukturen im Verein ebenfalls. Die Beteiligten zogen nun endlich wieder an einem Strang und zwar alle auf der gleichen Seite.
    Da man auch die Stadt Zwickau für den Fussball begeistern konnte und zur Unterstützung hatte, wurden der Aufstieg und gute Ergebnisse in Liga 4 möglich.

    2015 scheiterte man kurz vor Schluß der Saison am 1. FC Magdeburg und wurde Vizemeister, ein Jahr später gelang dann der lang ersehnte Aufstieg in den Profifussball. Als Regionalliga-Meister gewann man die Aufstiegsspiele zur 3. Liga und ist nun in der Saison 2016/17 am ersten Ziel der Wünsche angekommen.

    Es erwies sich dabei als kluge Entscheidung der Stadt, bereits im Frühjahr 2015 den Bau eines nagelneuen Stadions, welches für die 3. Liga tauglich ist, veranlasst zu haben.
    Fast pünktlich fertig gestellt wird am 22. August 2016 der Hamburger Sportverein zur 1. Runde im DFB-Pokal, für den sich die Zwickauer ebenfalls qualifizierten, als erster Profiverein seine Visitenkarte im neuen Stadion des FSV Zwickau abgeben.

    Danach finden dann die Heimspiele des FSV Zwickau in der 3.Liga hier im Stadtteil Eckersbach statt.
    Ich wünsche den Zwickauern gutes Gelingen, vielleicht schafft man die Sensation und erreicht gegen den HSV die 2. Runde im Pokal.
    Der Klassenerhalt in Liga 3 sollte bei konzentrierten Leistungen auf jeden Fall möglich sein.


    Update 2021

    Die oben stehende Bewertung entstand vor mehr als vier Jahren. Inzwischen zog die Geschäftsstelle des Vereins von der Geinitzstraße um in Räumlichkeiten am Stadion in der Stadionallee 1.
    Das Pokalspiel im August 2016 gegen den Hamburger Sportverein, gleichzeitig Eröffnungsspiel im neuen Stadion, ging übrigens knapp aus. Zwickau verlor mit 0:1 , damit war die Pokalsaison für den Verein beendet.

    Erfolgreicher verliefen seither die Punktspiele in der 3. Liga. Seit dem Aufstieg 2016 ist der FSV Zwickau ununterbrochen in dieser Spielklasse vertreten. Gleich im ersten Jahr gelang Platz 5, zwei Jahre später wurde der 7. Platz erreicht. Knapp wurde es zum Ende der Saison 2019/20, lediglich ein Tor Unterschied rettete den Klassenerhalt gegenüber dem punktgleichen Absteiger Chemnitzer FC.

    Betroffen von den Corona-Einschränkungen sind natürlich auch der FSV Zwickau und seine Zuschauer. Leere Stadien, keine leistungsanspornende Stimmung von den Fans , weniger Einnahmen.
    Das trifft so einen kleinen Verein natürlich härter in der Finanzierung als z.B die großen Bayern, Dortmund oder die nicht ganz so supererfolgreichen aber solide wirtschaftenden Freiburger.

    Findige Ideen helfen den Zwickauern dabei, Verluste wenigstens zum Teil auszugleichen. So wurde 2020 im Frühjahr nach dem ersten Lockdown, der auch leere Stadien zur Folge hatte, die Aktion „EGAL WO DU AUCH SPIELST – MIT DEM ZUG DURCH UNSERE GESCHICHTE“ gestartet.
    Ein geile Idee, die unter maßgeblicher Mithilfe zahlreicher Fans ein voller Erfolg wurde. In kleinen Filmen, Interviews mit ehemaligen Spielern, Erfahrungsberichten von Fans und mit vielen Fotos wurde der "Zug" in Bewegung gesetzt und zuckelte durch die Jahrzehnte.

    Um damit etwas Geld zu verdienen, verkaufte der Verein "Zugfahrkarten" zu je 1,75 €. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, es wurden 75.180 dieser Tickets an Mann und Frau gebracht. Da es zusätzlich noch einige Versteigerungsaktionen gab , konnten mehr als 132.000 Euro eingespielt werden.
    Der FSV Zwickau behielt das Geld nicht für sich allein, sondern spendete im Gegenzug (sic!) je 1235 € an 5 Zwickauer Vereine und das SOS-Kinderdorf in Zwickau. Sehr löblich, diese Einstellung.

    Im aktuellen Lockdown, die zuschauerlose Zeit dauert ja fast schon die ganze Saison, gibt es eine neue Idee. Für das Punktspiel gegen den derzeitigen Spitzenreiter, die mit den Zwickauern befreundete SG Dynamo Dresden, werden sogenannte "Geistertickets" verkauft. Für 5,10 € kann jeder der will dabei sein. Stand 17. Februar sind 13.700 Karten raus, mehr als das Stadion Zuschauer fassen würde.Diesmal gehen wieder 10 Cent pro karte an Zwickauer vereine und 10 % der Gesamteinnahmen werden an die Dynamos aus Dresden überwiesen.Tolle Aktionen.

    Ich würde gern wieder mal live im Stadion in Zwickau dabei sein. Wann das wieder geht, ist ungewiß. Bis dahin heißt es Daumen drücken, damit erneut der Klassenerhalt gelingt. Nach 22 Spieltagen sieht es mit Rang 11 derzeit nicht schlecht aus.
    Und aktuell heute fällt leider das geplante Nachholespiel in Saarbrücken wieder wegen Unbespielbarkeit des Platzes dort aus.

    geschrieben für:

    Sportvereine in Zwickau

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    8.

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    Felixel schön - aber Fußballleidenschaft liegt uns leider nicht. Fußballer Glückwunsch für den schönen Bericht.


  9. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    7. von 8 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Montags auf dem flachen Lande außerhalb der Großstadt eine gute Gaststätte zum Mittagstisch zu finden, die auch noch geöffnet hat, ist gar nicht so einfach. Zumal wenn das "flache Land" im nicht ganz so dicht besiedelten Landkreis Mittelsachsen, so ziemlich genau im Dreieck Dresden, Chemnitz, Leipzig liegt.

    Das Internet ist da bei der Suche natürlich eine große Hilfe, werden doch nicht nur Lage und Öffnungszeiten von Gaststätten angezeigt, sondern gleich noch die Speisekarte und im besten Falle schöne Fotos oder Videos von der Location.

    So fiel unsere Wahl auf die Margarethenmühle in Roßwein. Verkehrsgünstig runde 5 Kilometer von der Ausfahrt Döbeln Ost an der A14 entfernt.
    Ein Glück, sich zuvor die digitale Karte angesehen zu haben. Denn bei der Anfahrt zum Gasthof führte uns der gewiss nicht schlechte Navigator im Auto in den Ortsteil Naußlitz zur Hausnummer 22, da die 24 als Zielort nicht einzugeben war.
    Im Dörfchen kam nach der 22 nur noch Feld und Wiese, weit und breit kein Waldgasthof Naußlitz 24. Also kehrt, zur Hauptstraße zurück und die grauen Zellen angestrengt.
    Von der Autobahn musste es nach einigen Kilometern rechts in den Wald gehen, nicht links ins Dorf. Und so war es, nach einigen hundert Metern wies ein Schild den rechten Weg . Danke für diesen wertvollen Service.

    Einen Kilometer auf schmaler Straße durch den Wald, hier wird es heimelig und sehr still. Bis auf die Geräusche der Waldtiere. Man glaubt fast, falsch zu sein, dann taucht das Gebäudeensemble, mehrere meist zweietagige Häuser in freundlichem Weiß, teils mit Fachwerk, zwischen den Bäumen auf.
    Parkplätze 50 Meter vom Haus, gleich daneben eine schöne Freiterrasse. Einen Kinderspielplatz gibt es ebenfalls.
    Und Tiergehege. Hinter dem Nebengebäude erhebt sich ein Felsen nebst Hang auf geschätzte 15 Meter Höhe, hier fühlen sich einige Ziegen ( oder sind es Gemsen ?) sehr wohl. Hochgekraxelt auf Felssvorsprünge in luftiger Höhe beobachten sie schläfrig die ankommenden Gäste. Die unten gebliebenen kommen an den Zaun, es wird wohl Futter erwartet.
    gegenüber eine kleine Stallung und auf der angrenzenden Wiese weiteres Hausgetier - Schweine sind es, denen es hier saugut geht. Zufriedenes Grunzen, neben Vogelgezwitscher die einzigen Geräusche hier mitten im Wald.

    Wir hatten vorsichtshalber für 4 Personen bestellt, was sich als gut erwies, denn wir bekamen den vorletzten freien Tisch im Biergarten. Eine größere Gruppe von etwa 12 Leuten ( vermutlich Arbeitskollegen und somit die im Herbst 2020 geltenden Coronaregeln einhaltend) sorgten für nun doch etwas Lautstärke.
    Schnell brachte der freundliche Kellner die Karten, fragte nach Getränken die dann nach kurzer Zeit serviert wurden.
    Bei den Speisen entschieden wir uns für zwei Suppen (Kürbis und Kraftbrühe ) und einen Salat der Saison sowie als Hauptgänge für Mühlensack (gefülltes Schnitzel), Mühlenteller (verschiedene Steaks) , eine Forelle und einen Saibling.

    Schönes, abwechslungsreiches Angebot. Das gefiel uns sehr gut. Ebenso die nach knappen 30 Minuten frisch und heiß auf den Tisch gebrachten Speisen. Ansprechend angerichtet, vorgewärmte Teller. Portionsgröße normal bei den Fischgerichten, sehr üppig für die beiden Fleischesser.
    Ein zweites Getränk wurde von allen vier Gästen geordert, der flinke Kellner hatte dies ob unserer fast geleerten Gläser abgefragt. Sehr aufmerksam !

    Das Wetter schön, der Tag noch jung, also weiter gemütlich hier sitzen bleiben. Platz war noch für Espresso und zwei Eisbecher. Dann ging beim besten Willen nichts mehr rein.
    Die Rechnung für vier Personen mit elf Getränken, drei Vorspeisen, vier Hauptgängen und zwei Dessert belief sich auf knapp 130 Euro. Ein der gebotenen Qualität absolut angemessener Preis.

    Beim Toilettengang, WCs im Gasthaus, sahen wir uns noch die an diesem Tag wegen des schönen Wetters leere Gaststube an. Fein eingerichtet, viel Holz, sicher sehr gemütlich, wenn draußen sitzen nicht möglich ist. Auf die Zimmer zur Übernachtung, es sind sieben mit insgesamt 19 Betten, wird hingewiesen.

    Hier kehren wir gern wieder ein, sobald dies im Jahr 2021 möglich sein wird.
    Wahrscheinlich aber nicht an Feiertagen wie Himmelfahrt oder Pfingsten.
    Dann tobt an und in der Margarethenmühle nicht das Schwein sondern der Bär und mit der herrlichen Ruhe dürfte es vorübergehend nichts mehr sein. Und ob man überhaupt einen Platz bekommt, bleibt ebenfalls zu bezweifeln.

    Unser Besuch in der Mühle fand übrigens im Herbst 2020 statt, kurz bevor die Gaststätten in eine inzwischen 4 1/2 Monate andauernde Zwangsschließung wegen Corona verfielen.

    geschrieben für:

    Deutsche Restaurants / Neue deutsche Küche in Roßwein

    Neu hinzugefügte Fotos
    9.

    Felixel Da sind wir ebenfalls schon eingekehrt, aber mit Vorbestellung. War sehr schön und das Essen super lecker!
    Ausgeblendete 3 Kommentare anzeigen


  10. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Die Firma Alloheim mit Hauptsitz in Düsseldorf betreibt deutschlandweit rund 160 Pflegeheime, die man oft etwas hochtrabend "Seniorenresidenz" nennt.
    Nie hätte unsere Familie gedacht, mit diesem in öffentlichen Medien nicht gerade positiv beleumundeten Konzern in Kontakt zu kommen.
    Doch wie das Schicksal so spielt...

    Das die Zahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland ständig wächst und nicht alle davon in heimischer Umgebung von Angehörigen betreut werden können, dürfte mittlerweile allseits bekannt sein. Die Verfügbarkeit an Betreuungseinrichtungen für kurzzeitige und vor allem dauerhafte Pflege wächst nicht im erforderlichen Maße.
    Gut daher, dass es "Alloheim" gibt, denn die tun was. Anders will ich es gar nicht ausdrücken und ich schreibe hier natürlich nur aus der eigenen Erfahrung heraus.

    Das ZDF hatte in einer Reportage aus dem Jahr 2018 übelste Zustände in einem Heim der Alloheim-Gruppe in Süddeutschland aufgedeckt. Im Herbst 2017 wurde dieses Heim durch daszuständige Landratsamt zwangsweise geschlossen. Weitere Beispiele von Mißständen in Heimen der Gruppe wurden angefügt. Das ZDF unterstellte "Alloheim", sein Geschäftsmodell alleinig auf Profitmaximierung auszurichten und dabei elementare Grundsätze der Pflege in Sachen Hygiene zu vernachlässigen.

    Wenn man das liest, sieht oder hört, vergeht einem zunächst der "Appetit" an Alloheim.
    Das es sich bei der ZDF-Recherche um die Beschreibung von Einzelfällen - die Echtheit will ich gar nicht in Zweifel stellen - handelt, bedeutet lange noch nicht, bei "Alloheim" sei insgesamt nichts in Ordnung.

    Nun zur eigentlich bewerteten Location.
    Und hier stellt sich für mich die Situation völlig konträr zu den ZDF-Erfahrungen dar.
    Ein betagtes Familienmitglied konnte zuhause nicht mehr betreut werden, ein Pflegeheimplatz stellte sich als unabdingbar heraus.
    Von jetzt auf gleich funktioniert das natürlich nicht, es existieren in zahlreichen Heimen ( wenn nicht in allen...) Wartelisten. Wobei natürlich vorab kein Termin genannt werden kann, da der Freizug eines Zimmers in den allermeisten Fällen für die Bewohner der letzte Umzug ist.

    Durch die hervorragende Mithilfe einer Mitarbeiterin des Sozialdienstes, verbunden mit vielen Telefonaten, konnte ein freies Zimmer in Waldheim vermittelt werden.
    Nicht gerade der Wunschvorstellung entsprechend, ist doch der Heimatort runde 30 Kilometer entfernt.
    Ein noch für den selben Tag in der Senioren-Residenz anberaumtes Gespräch überzeugte uns vollständig.

    Schon der erste Eindruck war überwältigend. Das im Sommer 2019 als Neubau eröffnete Haus mit 116 Pflegeplätzen in 88 Einzel- und 14 Doppelzimmern auf drei Etagen präsentierte sich modern, freundlich eingerichtet, sauber. Man meint, eine Hotellobby zu betreten. Im Erdgeschoss gibt es ein Cafè für Heimbewohner und auch für Besucher und Gäste von außerhalb nutzbar. Eine kleine Bibliothek ist vorhanden und Räumlichkeiten für den Friseur, der auf Vorbestellung ins Haus kommt.
    Das Haus verfügt über eine eigene Küche und Wäscherei.

    Dann das erste Gespräch mit der Pflegedienstleiterin, hier wurden unsere Fragen in aller Ausführlichkeit beantwortet und zahlreiche Hinweise für den Heimaufenthalt gegeben.
    Es folgte die Besichtigung der Etage, wo sich zahlreiche Einzelzimmer, wenige Doppelzimmer und Pflegeeinrichtungen sowie Speise- und Aufenthaltsräume befinden.
    Auch hier alles sehr gepflegt . Und vom Personal grüßte uns ausnahmslos jeder, der uns begegnete.
    Am Ende des Flurs besteht die Möglichkeit, eine kleine Terrasse im Freien zu benutzen, ein Garten schließt sich an.
    Das Zimmer selbst groß genug für Bett, Schrank, Tisch mit Stühlen. Es können jederzeit eigene Möbel oder sonstige Accessoires wie Bilder oder Fernseher mitgebracht werden.

    Der Heimvertrag wurde von uns noch am selben Tag unterschrieben. Seither gab es unsererseits keinerlei Klagen . Alles funktioniert perfekt . Vom Hausarztbesuch über Beschaffung von Medikamenten oder Verbrauchsmaterial, Fußpflege- und Friseurtermine werden organisiert und die Abrechnung der privaten Leistungen außerhalb des festen Monatsbetrags wird korrekt erledigt.

    Schwierig die Zeiten des Corona-Lockdowns, in denen nur eingeschränkte bis gar keine Besuche möglich waren. Im Frühjahr/Sommer 2020 wurde in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ein großes Zelt im Hof aufgestellt, um Besuche nach Voranmeldung, Registrierung etc. zu ermöglichen.
    Alles bestens organisiert.
    Wir können uns nur ganz herzlich bedanken für die hervorragenden Leistungen aller Mitarbeiter in diesem Haus.
    Dem ZDF empfehle ich, sich hier mal anzumelden und andere Eindrücke zu sammeln als die oben erwähnten.

    geschrieben für:

    Altenpflege / Betreutes Wohnen in Waldheim

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    10.

    Antwort des Inhabers

    Sehr geehrte Kunde, vielen Dank für Ihr Feedback! Wir freuen uns sehr, dass Ihnen unsere Pflegeeinrichtung in Waldheim „An der Schillerhöhe“ so gut gefällt. Wir geben Ihre positive Bewertung gerne an unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort weiter und würden uns darüber freuen, wenn Sie uns auch in Zukunft weiterempfehlen würden. Mit freundlichen Grüßen Ihr Alloheim-Team
    am
    Hofie Vielen Dank für diesen Lanzenbruch !
    Der zeigt deutlich auf, wie populistisch auch die Öffentlich Rechtlichen unterwegs sind. Unabhängig von den Betreibern zeigt sich bei solchen Institutionen häufig, dass es einzelne Heime, Residenzen, was auch immer gibt, die zumindest temporär nicht den gewohnten und geforderten Standards entsprechen. Du sorgst für ein wunderbare Differenzierung. Freut mich, dass Ihr so gute Erfahrungen gemacht habt. :-)
    Ausgeblendete 26 Kommentare anzeigen
    Konzentrat Vielen Dank für den gut gepflegten grünen Daumen.
    Besonders freut mich auch, dass die Bewertung vom Pflegeheimpersonal gelesen und darauf geantwortet wurde. Danke !
    ubier Die Entscheidung pro Pflegeheim ist an sich schon schwierig. Dann auch noch das richtige unter Zeitdruck zu finden ist nahezu unmöglich. Alles richtig gemacht, Konzentrat!
    Konzentrat @Hofie, das hast du sehr gut beschrieben.
    Nicht nur Privat-TV, auch die ö.r. Sender stellen gern Sachverhalte überspitzt dar. Das bringt Zuschauer. Solche, die gern übertriebene Geschichten sehen.
    Dabei sind es oft nur gefilmte Wahrheiten, die aber so selten vorkommen, dass eine Berichterstattung höchstens das Prädikat "Sensationshascherei" verdient.
    vinzenztheis Glückwunsch zur Auszeichnung der Bewertung.

    Bezüglich der Problematik in Bezug Kompetenz der Altenheime bleibt mir nur Folgendes zu sagen:

    Meine eigenen Erfahrungen mit Alten und Pflegeheimen ist sehr unterschiedlich. Es ist so, dass man die Berichte in den Medien egal welcher Art nicht verallgemeiner sollte. Eine Nachbarin von uns ist in einem sehr guten Altenheim untergebracht, gleiches gilt für einen meiner Brüder.

    In diesen beiden völlig unterschiedlichen Heimen bzw Residenzen werden die Mitarbeiter nicht ausgenutzt und die Betreuten werden sehr ordentlich behandelt.

    Von der Unterbringung einer anderen Nachbarin und der Mutter eines ehemaligen Kollegen war ich überhaupt nicht überzeugt. Da hagelte es Beschwerden über die teilweise katastrophalen Zustände und unwürdige Behandlung der Betreuten. Das ging dann so weit, dass mein ex Kollege seine Mutter in ein anderes Heim bringen ließ.

    Leider wird in der heutigen Zeit sehr oft vieles verallgemeinert.
    Puppenmama Herzlichen Glückwunsch zu Deinem tollen und informativen Bericht, zum grünen Daumen und zum verdienten Wochenkrönchen.
    Konzentrat Was für eine schöne Überraschung !
    Da setze ich mich gleich in die Frühlingssonne und lasse das Krönchen aufblitzen :-)
    Vielen Dank für die Auszeichnung und ebenso für all eure freundlichen Kommentare und Glückwünsche.
    Konzentrat @ vinzenztheis, Verallgemeinerung ist eine Sache, da hast du völlig recht.
    Sich aber nur negative ( oder auch positive ) Gegebenheiten herauszupicken, um irgendwas unter Beweis stellen zu wollen, ist auch nicht der richtige Weg. Das beziehe ich jetzt auf Reportagen wie die vom ZDF.