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Bewertungen zu Schauburg Kino

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Als alter Dortmunder kennt man die Schauburg in vielen Facetten, und das jetzige Gesicht eines rot- samtigen Etablissement ist gewiss nicht das schlechteste Outfit - wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig.
Die Technik des Kinos entspricht in Sound und Bildqualität neuem Standard, obschon das Äußere und die düster schwarze Kinodecke des Saales das nicht erwarten lässt.
Aber viele Neu- Dortmunder gehen wohl einfach an dem schmalen, verstaubt wirkenden Eingang achtlos vorbei, denn dass dies ein... weiterlesen
Kino ist, sieht man erst auf den zweiten Blick. Auch der Name Schauburg ist diskret in kleiner Schrift über einer Türscheibe angebracht, vielleicht will man so eine echte Clubatmosphäre schaffen.
Ich habe auf der Brückstraße, an der ja dieses Clubkino liegt, einige jüngere Passanten nach der Schauburg gefragt, erst der fünfte kannte das Kino, ohne jedoch genau zu wissen, wo genau es in dieser längeren Fußgängerzone liegt.
Das winzige Foyer ist mit Stehtischchen und einer Bank gut gefüllt, Besuchermassen wären hier völlig fehl am Platze. Dafür ist es hier gemütlich- retro, und der nette Service bringt gerne diverse Getränke und Knabbereien.
Trotz dieser Erschwernisse sind die Abendvorstellungen ordentlich besucht - auch von Filmkennern aus den Nachbarstädten. Denn das Programm zeigt ausgewählte, anspruchsvolle Filme, die die modernen Kinopaläste nicht anrühren.
So trafen wir in den "geliebten Schwestern" Besucher aus Soest und Witten, die eine 45- minütige Anfahrt nicht gescheut hatten. Überhaupt kommt man in der Schauburg schnell ins Gespräch, denn die Besucher scheinen durchweg gesellig zu sein.
Parken kann man vor dem Kino nicht, aber die Tiefgarage des nahen Konzerthauses ist nur knapp 100 Meter entfernt.

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Im Jahr 1912 wurden in Dortmund zwei völlig unterschiedliche Institutionen gegründet oder besser in Betrieb genommen. Das Beständigere war der Hauptfriedhof, das mit einem bewegten Auf und Ab ein Kino, das ursprünglich Corso-Lichtspiele hieß, aber erst unter dem Namen Schauburg wirklich bekannt wurde.

In Dortmund hat es viele Kinos gegeben, allein in der Brückstr. gab es zeitweise drei und in der parallel gelegenen Hansastr. zwei von ihnen. Aber allein die Schauburg bestand durchgehend mit... weiterlesen
kleinen Unterbrechungen. In den letzten Kriegsjahren wurde sie völlig zerstört, aber danach wieder augebaut. Anfänglich gab es nur einen großen Vorführraum, in den späten 70er Jahren wurde aber ein Bereich abgeteilt und das kleine Kino Cinema gegründet. Der Ruf der Schauburg in den 60er und 70er Jahren war nicht besonders gut, da hier hauptsächlich sogenannte Sandalen-, Horror- oder Kriminalfilme gezeigt wurden.

Nach einer sehr gründlichen Renovierung und Umgestaltung in den 90er Jahren wurden die beiden Kinos Schauburg I und Schauburg II genannt. Zeitweise war das Kino geschlossen, doch mittlerweile hat es sich einen guten Ruf erarbeitet, viele Filme laufen in der Originalversion mit deutschen Untertiteln. Es werden durchaus auch Blockbuster gezeigt, allerdings nicht in 3D. Die Uraufführung des vorletzten Dortmund-Tatorts fand mit vielen Gästen in der Schauburg statt. Besonders bekannt ist die Teilnahme an der Programmaktion 'Homochrom', in dieser Reihe werden in Dortmund wie auch in Köln und Düsseldorf Filme mit lesbischen und schwulen Themen gezeigt, die sonst kaum eine Chance haben, in Kinos gezeigt zu werden.

Die beiden Vorführräume sind gut klimatisiert und mit bequemen Sitzreihen ausgestattet (Beinfreiheit). Die Sitze sind auch so angeordnet, dass der Blick auf die Leinwand gewährleistet ist, auch wenn ein sehr langer Mensch vor einem sitzt.
Am Kassentresen kann man auch Getränke und weitere Erfrischungen kaufen. Die Eintrittspreise liegen mit 7€ im unteren Bereich. Über die Anfangszeiten der Vorstellungen sollte man sich gründlich informieren, da sie von der Länge der gezeigten Filme abhängig gemacht werden. Das Personal ist durchgehend freundlich und zuvorkommend.

Die Schauburg hat sich im Laufe der Zeit zu meinem Dortmunder Lieblingskino entwickelt, da sie nicht zu überlaufen ist.

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    Das größte Kino in Dortmund ist das Cine-Star. Wer keine großen Multiplex-Kinos mag, sondern es lieber eine Nummer kleiner mag, der ist in der Schauburg gut aufgehoben. Auch hier werden die üblichen Hollywood-Streifen gezeigt, aber auch teilweise alternative Filme angeboten.
    Die Lage in der Innenstadt ist sehr gut. Nach dem Kinobesuch kann man also noch prima in der Innenstadt ausgehen.

      Die Schauburg in der Dortmunder-Innenstadt ist das Alternativkino Dortmunds. Hier werden überwiegend Undergroundfilme, sowie einzelne bekanntere Filme vorgeführt. Besonders die charmant altmodische Atmosphäre, sowie die fairen Essens- und Getränkepreise gefallen. Ebenso ist das Personal superfreundlich und passend zum gesamten Flair "alternativ". Hier zählt nicht die Masse an Besuchern, sondern das Wohl des Einzelnen und der Spassfaktor.

      Übrige Bewertungen (zusammengefasst)

      4.5

      aus 6 Bewertungen