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Kaiserin
Kulturbeauftragte 
„Düsseldorf-Stadtführer“

Kulturbeauftragte  Aus Düsseldorf, Mitglied seit 02.05.2013

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diese Woche auf Platz 3 in Nordrhein-Westfalen

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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu City Lagerverkauf in Mannheim.
    Danke für die Glückwünsche und die lieben Kommentare!

    @Ralf, kleiner Tipp: falls es hilfreich für dich sein sollte, dann mit den Bewertungen (mit und ohne Daumen) in deiner Stadt Berlin anfange. Es ist eine kleine "Fundgrube" bei unseren Aufenthalten zusammengekommen! Bei den meisten handelt sich um Sehenswürdigkeiten. Ein paar Klicks reichen aus :-D!

    @Falk, "Neid" ist so ein negatives Wort... auch wenn es in Verbindung mit einem Kompliment steht. Für mich ist stets die Qualität im Fokus, auch wenn dabei einige Beiträge (bei der Fülle) untergegangen sind... Da ist aber vieles noch gar nicht erzählt! Danke auch an dich zurück!

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    Kulturbeauftragte hat Bahnhofsbuchhandlung Grauert GmbH Gleis 13/14 in Düsseldorf mit 3 Sternen bewertet.
    Falls sich jemand wundern sollte, die Adresse der Buchhandlung und Zeitungs-, sowie Zeitschriftenverkauf ist an der Stelle berechtigt! Im Düsseldorfer Hauptbahnhof gibt es 2, unterschiedlich große Zweigstellen. Zum einen die im ... [komplett anzeigen] Falls sich jemand wundern sollte, die Adresse der Buchhandlung und Zeitungs-, sowie Zeitschriftenverkauf ist an der Stelle berechtigt! Im Düsseldorfer Hauptbahnhof gibt es 2, unterschiedlich große Zweigstellen. Zum einen die im Eingangsbereich zur Konrad-Adenauer-Platz, als auch diese, die neben einer der Treppen zu den Gleisen 13/14, sowie der Rolltreppe zur U-Bahn Richtung Altstadt und Stadtauswerts Richtung Neuss, Krefeld oder Duisburg.

    Heute hat mich mein Weg dahin geführt. Es ist, im Vergleich zu der vorher erwähnten Zweigstelle recht klein. Zwischendurch ist es gar nicht so schlecht, vor allem nutze ich diese Gelegenheit aus, wenn ich schnell etwas erledigen möchte und nicht durch den ganzen Bahnhof laufen möchte.

    Aufgrund der begrenzten Fläche ist das Sortiment auf wenige Zeitungen, Zeitschriften und Bücher (mit einer ansehnlichen Menge für Kinder und Jugendliche), die sich auch als Reiselektüre eignen kann.

    In der Vergangenheit (vor allem in der kalten Jahreszeit) habe ich mich gerne dort aufgehalten, um mir Anregungen zu holen, wenn ich noch Beschäftigung für einen unserer Tripps gebraucht habe.

    In den Körben kann man vereinzelt Angebote finden, die aber selten meinem Geschmack entsprechen. Das ist aber bekannter maßen eine private Meinungsäußerung, die nicht zu Wertung steht...

    Im vorbeigehen habe ich heute entdeckt, dass hier ebenfalls einige Souveniers angeboten werden, zu deren Preisen ich keine Angaben machen kann.

    Bei den angebotenen Büchern sind vor allem solche zu finden, die aktuell in den Regalen ausgelegt werden. Eine interessante Alternative, wenn man sie sich holen wollte.

    Je nach dem, an welchen Tag / Uhrzeit man hier vorbei kommt, ist es mehr oder weniger an der Bezahltheke, die sich neben dem Eingangsbereich befindet, los. Schade, dass ich meine bevorzugte Zeitschrift dort nicht gefunden habe, sodass ich eine andere gekauft habe.

    Für Zwischendurch gar nicht so schlecht, doch öfter habe ich eher den Verkaufsraum verlassen, weil nicht nur auf die Idee kommen bin, dort sich umzuschauen. Wenn die anderen Kunden noch ihre Koffer / Taschen dabei haben, dann wird es "kuschelig". Für mich ist es eher eine seltene Angelegenheit, sodass ich ein OK angemessen finde.
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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu Deutsche Post AG - Filiale Düsseldorf in Düsseldorf.
    Eine gute Frage, vor allem wenn es um die Frage geht, was aus dem Gebäude sein wird, wo die Bibliothek jetzt zu finden ist. Hoffentlich wird es (ggf.) an einer neuen Stelle besser laufen, als das was du oben angeführt hast! Hoffnung stirbt zuletzt ;-)

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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu City Lagerverkauf in Mannheim.
    Danke für den flotten Daumen!

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    Ausgezeichnete Bewertung
    Kulturbeauftragte's Bewertung von City Lagerverkauf in Mannheim haben golocals als toll gemeldet, daher hat sie die golocal Grünedaumenvergabestelle ausgezeichnet!

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    Kulturbeauftragte hat City Lagerverkauf in Mannheim mit 4 Sternen bewertet.
    Das erste mal überhaupt in den vielen Jahren, werde ich meinem “Nikname” untreu an dieser besonderen Stelle - 1750. Beitrag ist ein besonderes Geheimtipp wert. Warum nicht (ausnahmsweise) ein Geschäft alleine betreten habe und später mit ... [komplett anzeigen] Das erste mal überhaupt in den vielen Jahren, werde ich meinem “Nikname” untreu an dieser besonderen Stelle - 1750. Beitrag ist ein besonderes Geheimtipp wert. Warum nicht (ausnahmsweise) ein Geschäft alleine betreten habe und später mit meinem glücklichem Freund verlassen habe! Schade nur, dass man nichts an eine andere Stelle teleportieren kann! Vielleicht, wenn ich meinen Verwandten in der Stadt besuchen werde, komme ich erneut (in nicht absehbarer Zeit) erneut ansteuern! Die Auswahl, Preise und vor allem die tolle, unaufdringliche Beratung haben mich begeistert und was noch wichtiger ist: ich wurde fündig! Viele Gründe meinen Favoriten - City Lagerverkauf an dieser Stelle in den Vordergrund zu rücken, damit es kein weißer Fleck bleibt!

    ________

    Ausführlich


    Der letzte Tag ien Mannheim hat für uns begonnen und da ich mir vorgenommen habe einige Sachen zu fotografieren, bin ich alleine losgezogen, damit ich es in Ruhe tun konnte. Tja, wie ich an mehreren Stellen bereits angerissen habe, ist daraus nicht wirklich viel dabei raus gekommen... Das Outlet war einer der Gründe, warum es völlig anders gekommen ist. Was soll ich groß sagen: erneut so eine “Abkürzung”, wie meine Mama es zu mir sagen pflegte!

    Einmal auf den Weg gemacht, gelangt man zu Orten, die eigentlich gar nicht geplant gewesen sind! Es war ein Zufall, dass ich, nachdem ich einen bestimmten Buchstaben in den Quadraten entdeckt, den ich mir auf meine “To_DO-Liste” gesetzt habe. Wenige Schritte weiter lag eben der City Lagerverkauf, wie es offiziell heißt. Es war noch recht früh, als ich davor stand. Um es später, wenn es geöffnet hat, finden zu können, habe ich die Details fotografiert, die hier zu sehen sind.


    Ein Argument, dass für dieses Geschäft sprach, noch bevor ich es betreten habe, war dass auf die bereits gewährten Rabatte zusätzliche Prozente geben sollte. Die Sachen, die das Schaufenster zierten, hatten wirklich Schick ohne die Kasse zu sehr zu strapazieren (jedenfalls zu diesem Zeitpunkt)! Ein Kleidungsstück erregte meine Aufmerksamkeit, weil ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem besonderem Stückchen für eine Familienfeier, für die wir eine Einladung erhalten haben, passen würde. Es kommt sehr selten vor, doch in diesen Laden MUSSTE ich hin. Die Entscheidung hat sich definitiv gelohnt!

    Nach einem ausgedehnten Rundgang durch die Straßen Richtung Hotel konnte ich mir die ganze Zeit über das grinsen nicht verkneifen, denn so schnell bin ich NOCH NIE fündig geworden! Jedenfalls dem zu urteilen, das was meine Neugierde der maßen geweckt hätte, wie dieser Lagerverkauf. Ein Telefonat später mit einem Verweis, dass es “etwas” später werden könnte, weil ich mich mit Klamotten eindecken möchte und einem Verweis auf ein anderes Geschäft. Mein Partner winkte ab, sodass überpünktlich vor dem Schaufenster gestanden hatte.

    Noch bevor es die angegebene Uhrzeit erreicht worden ist, erschien ein gut gekleideter Mann in den “besten Jahren” am Eingang. Das, was hinterher passiert ist, läßt mich erneut schmunzeln, denn trotz der erwähnten Tatsache, entschuldigte sich, der Inhaber für eine “Verspätung”, die gar keine war! Ein perfekter Gentleman, wie man sich ihn vorstellt! Waw, welcher Unterschied zu dem, was ich über die Leute in vergleichbaren Bereich bei uns in Schnöseldorf!

    Die höfliche, zurückhaltende Art, die dennoch sehr fachmännisch durchgeführt wurde, ist ein weiterer Grund, der für den Inhaber und seinen Laden spricht! Da macht shoppen schon richtig Spass, wie ich es zuvor nur an wenigen Stellen erlebt habe. Es lebe der kleine, doch gewichtige Unterschied, der nicht nur bei mir für ein erneutes AHA-Erlebnis gesorgt hatte! Was für Auswahl, die hier angeboten wurde, das hat mich nicht nur Entzückt, sondern auch überrascht!

    Der Lagerverkauf liegt 2 Querstraßen vom hiesigen Marktplatz, wo sich Straßenbahnhaltestelle befindet. Von dort sind es (wenn man sich wie wir wenig auskennt) ca. 5-10 Gehminuten entfernt. Mit den Parkplätzen sieht es hier eher schlecht aus, deshalb auch der Verweis auf die Öffis (vom HBF StB 1, 5A und weitere) angebracht.

    Ein weiterer Pluspunkt bei dem recht überschaubarem Verkaufsraum ist, dass es sehr gut strukturiert ist: er nicht so vollgestopft, wie es häufig der Fall ist. Die Einrichtung wirkt hochwertig, wie das Sortiment auch. Es ist schon praktisch, dass die angebotenen Kleidungsstücke (vor allem für Frauen, doch nicht nur) den Größen und Farben nach sortiert werden. Das erleichtert die Suche enorm. Im Gegensatz zu vielen ähnlichen Geschäften hören hier die Kleidergrößen nicht bei Konfektionsgröße 40-42, sondern auch Frauen jenseits dieser werden hier fündig, was sonst eher schwer sich gestalten kann!

    Als erstes steuerte ich zielstrebig auf das erwähnte Schmuckstückchen zu, das mir sofort draußen aufgefallen hatte: eine Bluse mit ein wenig glitzer (auch wenn es sonst nicht wirklich auf “bling-bling” stehe!) in Schwarz. Es war ein Einzelstück, das hinterher (aufgrund der Farbe - Alternativen gab es bei dem Stück nicht :-( ) ich nicht in die engere Wahl genommen habe.

    Gewöhnlich bin ich, was Vorschläge bezüglich ausgefallener Klamotten, eher “resistent”, nach dem Motto - Experimente nein danke! Bei der tollen Atmosphäre aber ließ ich es zu. Auf das Oberteil mit dem asymmetrischen Schnitt und Spitze wäre ich von selbst nie gekommen, doch es hatte schon etwas, auch wenn es (das wurde von dem netten Berater bestätigt) für einen besonderen Anlass entsprechen würde, mich kleidete es nicht so dolle... Zum Glück habe ich einiges darüber hinaus entdeckt, das in die engere Wahl gekommen ist.

    In einem separaten Raum gibt es mehrere Umkleidekabinen, die wirklich sehr geräumig gewesen sind. Die Sachen, die “aussortiert” wurden, hat der Mann sofort an die vorherige Stelle weggeräumt und ggf. weitere Vorschläge gemacht, die je nach dem, wie sie mir gefallen hatten, angenommen oder verworfen worden sind.

    Wie sagt man, so schön: unverhofft, kommt (erneut) oft, denn nach einer Weile (ca. Eine Handvoll Klamotten später) bimmelte mein Handy... und richtig, mein Partner hat sich doch dazu entschieden mich zu “unterstützen” - so schnell sind die Entscheidungen passé, doch das ist eine andere Geschichte ;-).
    Nachdem wir gemeinsam erneut den Laden betreten haben, bestätigte mir mein Freud, was die Beratung vorher ergeben hatte. Da blieb ein Problem: welches der Stücke soll ich mir zulegen, weil man nie sich nie sicher sein kann, wie das Wetter am Tag “X” sein wird! Wer hat die Wahl, der hat bekanntlich die Qual. Einen meiner Favoriten habe ich doch ausgeschlossen, sodass ein pastellfarbenes Twinset und eine bordeauxfarbene Bluse übrig blieben. Was liegt da näher, als beide zu nehmen!

    Bezahlt, Eingetütet und ab weiter, denn einiges wollten wir noch schaffen. Selbst, wenn mein Partner auf dem Weg zum Hotel zustimmte, dass so ein Geschäft gerne bei uns vorhanden sein könnte, vor allem mit solcher tollen Beratung, das spricht schon für sich! Bei der Konversation habe ich drüber hinaus erfahren, dass das City Lagerverkauf nicht nur als Einzelhändler fungiert, sondern die Sachen in großen Mengen angekauft werden, sodass er diese an andere Händler ebenfalls als Großhändler verkauft.

    Eine kleine Abwertung gibt es doch: hochwertige Bekleidung hat, regulär ihren Preis und natürlich auch hier. Die ich hinterher bezahlt habe, war eine Ausnahme, denn regulär wäre ein Preis von ca. 60-80 € bei den erwähnten Teilen fällig gewesen, was ich (dank) der großzügigen Rabattierung für einen Bruchteil erhalten habe.

    Es ist erneut sehr lang geworden, doch die Leistung des Inhabers soll gewürdigt werden und bei einem solchen Fund, der aus den geschilderten Gründen zu unseren Favoriten zählt, ist es gerechtfertigt!
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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal in Wuppertal.
    Gerade erst endeckt, doch eine Frage habe ich doch: Darf man im inneren keine Fotos machen, weil du nicht darauf eingegangen bist und nur von außen hier zu sehen sind?!

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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu Hamburger Klönschnack in Hamburg.
    Hab seit gestern überlegt, ob es sich bei der beschriebenen Zeitung um so ein kostenloses Exemplar, das man hier (despektierlich) als ein "Käseblatt" bezeichnet, das einmal / 2 mal in der Woche verlegt wird. Das geht aus deinem Text nicht hervor... Bitte klär mich auf!

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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu Nordhessische Waffelfabrik Stüß in Hessisch-Lichtenau.
    Da "tanze" ich mit meinem Geschmack (als ehem. "Leckermäulchen - einige wissen warum ;-) aus der Reihe... Es leben die individuellen Vorlieben, die zum Glück sehr unterschiedlich ausfallen können! Gehöre eher zur "Gummibärchenfraktion" :-D an. Gut ge- und beschrieben, Glückwunsch zum Daumen!

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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu Deutsche Post AG - Filiale Düsseldorf in Düsseldorf.
    Kann ich nur bestätigen! Manche Dinge ändern sich nie (außer höchstens den Öffnungszeiten ;-)

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    Krieg, Tod und damit verbundene Denkmäler sind verschiedene Seiten eines von oben verordneten “Irrsinns”, der aus der Sicht unserer Zeit, als solcher angesehen wird. Es löst nicht selten ein Gefühl, das als zwiespältig zu bezeichnen ist. ... [komplett anzeigen] Krieg, Tod und damit verbundene Denkmäler sind verschiedene Seiten eines von oben verordneten “Irrsinns”, der aus der Sicht unserer Zeit, als solcher angesehen wird. Es löst nicht selten ein Gefühl, das als zwiespältig zu bezeichnen ist. Mir geht es jedenfalls so, wenn ich solche Mahnmale sehe. Dieses wurde, so wie es hier zu lesen ist, für die Gefallenen des 1. Weltkriegs errichtet. Zu finden ist es direkt neben dem “Zeughaus” an der Treppe und der Straße, die weiter Richtung Marktplatz führt.

    Schaut man sich das ganze genauer an, dann entdeckt man, dass oberhalb des gemauerten Unterbau auf dem Sockel eine Inschrift verewigt wurde. Wenn ich ehrlich sein soll, so stolz, wie es einst geklungen hatte, wirkt es auf mich gewöhnungsbedürftig :-(. Im Jahr 1929 sah man das vielleicht anders.

    Bei der Recherche zu diesem Beitrag habe ich gelesen, dass an dieser Stelle bereits im 19. Jahrhundert ein Denkmal stand, der zu Ehren der im Deutch-Österreichischen-Krieg gefallenen Neusser Soldaten errichtet wurde. In kaum einem Ort im jungen Kaiserreich, in dem es keine Erinnerungsstätte der Gefallenen der “glorreichen” Siege gegeben hatte. Da bildete diese keine Sonderrolle, höchstens wann es geschehen ist. Der Vorgänger stand ab 1878 an dieser Stelle.

    “Ihren gefallenen Söhnen im Weltkrieg 1914-18 - die Stadt Neuss”, heißt es auf dem Sockel, auf dem sich ein Löwe befindet. Schaut man sich ihn genauer an, hat er nicht diese “Siegerpose”, die man an einem solchen Monument vermuten würde! Das Tier ist verwundet. Reißt er seinen Maul auf, weil es seinen letzten Lebensatem holen möchte oder sind es das letzte Aufbäumen vor dem Tod... Das Pfeil in seiner Seite offenbart auch seine Verwundbarkeit. Kein stolzes Raubtier, sondern ein ausgemergeltes etwas, das anscheinend seit einer ganzen Weile keinen Bissen zu sich genommen hatte. Die Rippen zeichnen sich all zu deutlich. Auch, wenn es kein lebendiges Wesen ist, sondern eins aus Metall, ruft es irgendwo Mitleid aus, so eine jämmerliche Gestalt gibt es ab!

    Schaut man sich aber die Kehrseite an, kneift der verwundete Löwe seinen Schweif unter den ausgemergelten Rumpf. Es kann die Assoziation entstehen, dass die für Rheinland so streng verhängten Strafen des Vertrags nach dem 1. Weltkrieg, die kurz vor der Aufstellung am 10. März 1929, elf Jahre nach der Kapitulation, für seine demütigende Haltung verantwortlich sind. Natürlich ist es eine Spekulation, die mir schon vor Ort eingefallen ist.

    Der allgemein, als “König” der Tiere geltende, wirkt als ob er einer der 902 Neusser wäre, die im “großen Krieg” ihr Leben gelassen haben. In seiner Weiherede drückte der Pfarrer von St. Marien, Dechant Msgr. Karl Brucherseifer, 1929 die Gedanken seiner Zeit aus: "Das Denkmal muss ein dauernder Mahner sein an die Gefallenen. Unsere Gefallenen, das waren Männer, die im Verantwortungsgefühl und Pflichtbewusstsein handelten, an dem Platz, wohin sie gestellt waren, und in eisernem Willen, ihre Pflicht zu tun. (...) Das ist Manneswürde, das ist Mannestugend."

    Bei der Einweihung des Mahnmals sollten, laut den zeitgenössischen Quellen zufolge, mehre Zehntausend Zuschauer der Enthüllung zugeschaut zu haben. Trotz der politischen Uneinigkeit in der späten Weimarer Zeit haben die einzelnen Gruppierungen ihre Abordnungen geschickt, um eine der ca. 80-90 Fahnen vor Ort zu hissen! Das zeugt von der Bedeutung dieses Ereignisses für Neuss.

    Die einzige Angabe über den ausführenden Kölner Bildhauers war sein Nachmame: Miller, ohne diesen ist es schwierig weitere Angaben zu finden. Dennoch die Größenangabe hat mich schon überrascht! Die Gesamthöhe beträgt 1,50 Meter und die Figur selbst misst 3,25 Meter in der Länge.

    Der Anblick des Mahnmals hat mir einen Gänsehautmoment beschert, doch anders als gedacht. Wenn ich ehrlich sein soll, tue ich mich schwer eine angemessene Benotung abzugeben, trotz der geschichtlichen Bedeutung, die der sterbende Löwe einst besessen hatte. Wie bereits geschrieben und fotografiert, ist die Darstellung ein “Fall” für sich! Es ist kein Objekt, das durch seine Ästhetik zu gefallen weiß. Nach einigen Abwägungen, die ich hier angesprochen habe, erscheinen mir 3 Sterne angemessen, auch wenn ich meine Bedenken habe!
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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu Zeughaus in Neuss.
    Danke für den Hinweis, habe ich jetzt geändert!

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    Kulturbeauftragte hat Zeughaus in Neuss mit 4 Sternen bewertet.
    Die Bezeichnung “Zeughaus” deutet als solche auf eine militärische Nutzung des Gebäudes als solches, doch andererseits hat sich mein Gefühl nicht getäuscht, dass das Äußere schon nach einer Kirche aussieht. Das konnte ich anhand, der hier ... [komplett anzeigen] Die Bezeichnung “Zeughaus” deutet als solche auf eine militärische Nutzung des Gebäudes als solches, doch andererseits hat sich mein Gefühl nicht getäuscht, dass das Äußere schon nach einer Kirche aussieht. Das konnte ich anhand, der hier abgebildeten Platte, bereits vor Ort verstellen. In den früheren Jahrhunderten war es nichts ungewöhnliches, dass räumlich mitunter wenige hunderte Meter sie trennte, wie an dieser Stelle in Neuss, über das ich vor kurzem, in einem geschichtlich-kulturellem Kontext geschrieben habe. Dieser Verweis erscheint mir schon wichtig, weil in dem Kontext auch der große “Nachbar” das Quirinusmünster dort eine Erwähnung fand.

    Die katholische Kirche spielte über Jahrhunderte eine große Rolle Neuss, sodass nach den turbulenten Wirren des 30-Jährigen Krieges Ordensgemeinschaften gebeten wurden, mit der Lehrtätigkeit und zuvor der Niederlassung zu beginnen. In diesem Fall war es die Gemeinschaft der Franziskaner gewesen. Die für ihre Bescheidenheit bekannten Brüder haben, im Gegensatz zu anderen Barockbauten ein schlichtes Äußeres errichten lassen. Nur die Eingangstür vereist in die Entstehungszeit im ersten drittel des 17. Jahrhunderts.

    Es sind die Schnitzereien, die es überhaupt “verraten”. Der Backsteinbau wurde als Konvent und Kirche in der Zeit Von 1637 bis 1802 von ihnen benutzt. Ab 1699 war es darüber hinaus eine Lehranstalt für künftige katholische Geistliche. Ob es daran liegt, dass Rheinland ab dem frühen 19. Jahrhundert preußisch wurde und die kirchlichen Güter verweltlicht worden oder einen anderen Grund besitzt, dass ab 1803 das ganze an die Stadt Neuss überging, konnte ich nicht klären.

    Erst ab dieser Zeit ist auch die Nutzung als Zeughaus nachweisbar. Doch das ganze währte (zeitlich gesehen) nur wenige Jahrzehnte! Genau genommen waren es die Jahre 1826 bis 1864, zur Aufbewahrung des “Militärzeugs”. Das einstige Sakralraum wurde seit der Zeit von sehr vielen unterschiedlichen “Nutzern” gepachtet. Nur eine davon kann man als eine Fortführung der ersten Bestimmung: sie wurde (jedenfalls teilweise) als Schule genutzt.

    Die Jahrzehnte gingen aber auch dahin und es wurde erneut zum Lager, um nach dem 1. Weltkrieg einer neuen Benutzung zuzuführen: nach einem Umbau wurde das Gebäude wurde gleichzeitig ab den 1923/25 als eine Gaststätte aber auch bis 1949 als Theater. Da wurde ein Zwischenboden eingezogen, damit es überhaupt die besagte Nutzung möglich gewesen ist.

    Wie nicht selten in der Gegend wurde das (heute noch in Namen erkenntliche) Zeughaus während eines Luftangriff im Jahr 1944 schwer beschädigt. Erst nach dem Krieg konnte es 49 restauriert werden. Die Neusser betrachten es noch bis heute als ihre “gute Stube”, die ich nur von außen kenne.

    Bereits nach der erwähnten Restaurierung wurden seit 1950 die “Zeughaus-Konzerte” veranstaltet. Mit der Zeit war es 1999 erneut notwendig, dass zum einen ein Umbau mit sich führte, als auch Modernisierung in Verbindung mit Renovierungsarbeiten. Seitdem wird die einstige Kirche auch durch dritte für ihre Veranstaltungen genutzt, als auch von der Stadt Neuss selbst. Trotz einiger Recherchen konnte ich keine weitere Details darüber finden.

    Bei mir steht aber das Haus als eine Sehenswürdigkeit mit einem besonderem Flair im Vordergrund. Interessant zu wissen ist auch, dass an dieser Stelle einen Verweis auf das lokale Brauchtum, das hier eine große Rolle spielt bei den, über Neuss hinaus bekannten, Schützenumzug, das demnächst erneut stattfinden wird. Über das Relief “Wenn die Ernte ist vorüber...” werde ich erneut einen separaten Beitrag schreiben. Das am Rand erwähnt.

    Da es in eine m Bereich liegt, wo Autos nur geduldet werden, ist es sinnvoller mit den Öffis bis zu HS Markt zu fahren. Von dort ist es bestens ausgeschildert in Richtung Quirinusmünster, der dahinter liegt. Man kann es kaum verfehlen!
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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu Fernbusbahnhof Paderborn am HBF in Paderborn.
    Dankeschön euch allen!

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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu Fernbusbahnhof Paderborn am HBF in Paderborn.
    Danke zum Doppeldaumen!

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    Kulturbeauftragte hat zu Imbiss Bagfiz in Xanten ein Foto hochgeladen.

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    Ausgezeichnete Bewertung
    Kulturbeauftragte's Bewertung von Fernbusbahnhof Paderborn am HBF in Paderborn haben golocals als toll gemeldet, daher hat sie die golocal Grünedaumenvergabestelle ausgezeichnet!

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    Kulturbeauftragte hat Fernbusbahnhof Paderborn am HBF in Paderborn mit 3 Sternen bewertet.
    Im ländlichen Raum, auch wenn Paderborn offiziell als Stadt gilt, ist es immer ein großes Thema, wenn man auf die Öffis angewiesen ist, wie komme ich von A (in diesem Fall HBF des Ortes) nach B kommt. Hier hätten wir uns wirklich eine ... [komplett anzeigen] Im ländlichen Raum, auch wenn Paderborn offiziell als Stadt gilt, ist es immer ein großes Thema, wenn man auf die Öffis angewiesen ist, wie komme ich von A (in diesem Fall HBF des Ortes) nach B kommt. Hier hätten wir uns wirklich eine besser Beschilderung gewünscht, denn es liegt hinter dem besagten und vom Haupteingang ist es nicht ersichtlich, dass man ca. 200 Meter weiter zu finden ist. Da wir aber wußten, dass unser Anschluss erst in einer Weile kommen sollte, war Eile in dem Fall nicht geboten. Das kann sich aber bei nächster Gelegenheit aber ändern.

    Nachdem wir aber den Busbahnhof erreicht haben, musste ich bereits schmunzeln, weil hier an der rückseitigen Wand (die es vom HBF-Gelände trennt) ein Blickfang mit Obst und Gemüse geschaffen wurde, das ich in der Art kein 2. mal gesehen habe! Die erwähnten “Fressalien” sind witzig anzuschauen: auch sie haben eine Verbindung mit dem Verkehr, doch anders, als man denkt! Sie dienen als Brücke, Fahrzeug etc. Bei den vielen Motiven, die dort zu sehen waren und den Passagieren, die zum Teil davor saßen, habe ich nur diese beiden fotografiert, die ich hier verlinkt habe. Wenigstens kann ich dem gänzlich zustimmen, was man von den Verbindungen nur bedingt behaupten kann. Dazu aber etwas später.

    Nach außen hin steht zwar, dass es ein Fernbahnhof sein soll, doch die einzige Verbindung, die außerhalb der Region zu finden ist, wird vom grünem Busreiseanbieter nach Berlin führt. Wenigstens diese fährt (grob gesehen) jede Stunde von hier ab. Trotz, dass an jeder Abfahrtsstelle auf einer Übersichtstafel die jeweiligen Busse aufgeführt sind, war die Busverbindung, die wir gebraucht haben, gar nicht drauf verzeichnet :-(. Ernst nachdem wir einen der Busfahrer, der eigentlich abfahren sollte, gefragt, aus dem besagten Grund. Gut, dass es dank der Hilfe hinterher geklappt hatte.

    Wenn wir nicht so ungeduldig wären, könnten wir es einige Minuten später, von hier ebenfalls eingestellten digitalen Abfahrtsanzeige ablesen können. Diese Angabe wurde erst ca. 10 Min. davor ersichtlich. Nun, da es sich diesbezüglich so bald nichts ändern sollte, wissen wir Bescheid, wenn der gleiche Ort angesteuert wird, wo es zu finden ist.

    So wie ich gesehen habe, gibt es hier sowohl Busse, die im Auftrag der DB, als auch anderer Anbieter, die Ziele vor allem in einem Umkreis von ca. 40 km ansteuern. Je nach Tages- oder Wochentag ist die Taktung mehr oder weniger stark ausgebaut. Für uns am SA bedeutete es dass unsere Aufenthalt sehr knapp bemessen war, weil wir noch etwas anderes vorhatten und der Bus lediglich alle 2 h fuhr! Da heißt es abwägen! An Sonn- und Feiertagen muss man es sich gründlich überlegen, weil es noch seltener verkehrt (alle 3h). Die Info, dass demnächst das Angebot ausgebaut werden soll, läßt mich positiv in die Zukunft schauen. Mal schauen, wie es sich entwickeln wird, denn versprächen kann man viel und gehalten wird nur ein Bruchteil davon, wenn man es sich hinterher im Detail anschaut.

    Der Busbahnhof als solcher fällt, wie man es auf dem Foto sehen kann, recht übersichtlich aus. Es gibt insgesamt nur 3 Bussteige, an denen man aus- bzw. zusteigen kann. Positiv zu bewerten ist, dass der ganze Bereich überdacht ist. Wie es mit dem Wetterschutz aussieht, wenn das selbige nicht so dolle aussieht, kann ich, da es das erste mal überhaupt gewesen ist, dass wir von hier aus weitergefahren sind, nicht beurteilen. Trotz der großen Hitze in den vergangenen Tagen, haben wir den Schatten hier gut nutzen können.

    Eins möchte ich nicht unerwähnt lassen: wenn man eine längere Fahrt planen sollen und vorher noch die Notdurft verrichten zu wollen, ist das an der Stelle nicht möglich. Die einzige Möglichkeit ist am hiesigem HBF und ist kostenpflichtig.

    Aus den erwähnten Gründen, die ich eben aufgeführt habe, erscheinen mir 3 Sterne an der Stelle angemessen, weil einiges ausbaufähig mir erscheint und einige vergleichbare Busbahnhöfe mir besser gefallen hatten, als dieses. Über das Verkehrsunternehmen, das wir nach Büren Wewelsburg, das Ziel unserer Fahrt gewesen ist, werde ich noch einen separaten Beitrag schreiben. Trotz der neutralen Benotung möchte ich es weiterempfehlen, wenn man sich in der Gegend bewegen sollte.
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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu Café Bato in Düsseldorf.
    Direkt am Rhein zahlt man einen "Zuschlag" für die Lage, der nicht immer gerechtfertigt ist. Mir ist es aber lieber ein Stück weiter (zu einem günstigerem Preis) zu ordern. Das ist einem selbst überlassen.

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    Kulturbeauftragte kommentierte eine Bewertung zu Antiquariat am Mitteltor in Xanten.
    Schade, dass es letzte Woche geschlossen hatte, dann hätte ich gerne eine Weile dort gestöbert... Schön, dass es weiterhin bestand hat, was heute nicht selbstverständlich scheint!

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Reisen, Freizeit, Kunst & Kultur, Foto, Bücher, Flohmärkte, kreatives Schreiben

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Folgender Typ beschreibt mich am Besten:

wandelndes Lexikon (für unnützes Wissen)

Was mir den Tag vermiesen kann:

wenn man sich nicht an Absprachen hält