Bewertung zu Städtische Galerie im Lenbachhaus
sunflouerDas Lenbachhaus hat die Stadt München 1924 von der Witwe des Malers Franz Lenbach erworben und gänzlich zu einem Museum umgebaut. Da Haus besteht aus drei Trakten, dem ehemalige Atelier, dem Haupthaus, gebaut im toskanischen Stil und einem nördlichen Gebäudeteil.
Gezeigt werden einmal die historischen Räume von Lenbach mit seinen Kunstwerken, das waren vor allem Porträts (auch von Bismark, der hier einmal herkam) und Einrichtungsgegenständen, weiterhin der Sammlung Münchner Malerei aus dem 19. Jahrhundert, dann der wichtigste Bereich, wie ich finde, mit den Werken der Gruppe der Blaue Reiter, und weiterhin einige Werke aus der Neuen Sachlichkeit und schließlich der Bereich Zeitgenössische Kunst. Hier kann man von der Installation “Zeige deine Wunde” von J. Beuys staunend stehen bleiben.
Der Blaue Reiter ist ein loser Zusammenschluss von Künstlern, die die Neue Münchner Künstlervereinigung im Streit 1911 verlassen hatten, hier sind Wassily Kandinsky, Franz Marc, Gabriele Münter, Paul Klee und August Macke zu nennen, von denen hier etliche Bilder in der aktuellen Ausstellung “Der Blaue Reiter in 21. Jhdt” gezeigt werden. Auch die Geschichte des Zusammenlebens von Münter und Kandinsky in Murnau am Staffelsee wird eingehend dargestellt.
Ab dem 25.10.08 wird eine Sonderaustellung zu Kandinsky “Das druckgrafische Werk” gezeigt, die Vorbereitungen sind nahezu abgeschlossen. Die Grafiken gehören zum größten Teil dem Lenbachhaus selbst und sind aus der Schenkung Gabriele Münters im Jahre 1957.
Unzumutbar?

