Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

  1. Bewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    SCHADOW HAUS - Schadow Gesellschaft Berlin e.V.

    Schadowstraße 10 - 11, 10117 Berlin
    Tel: (030) 226 73 02
    1.
    Hallo liebe Leser!!!

    Heute stelle ich Euch mal das Schadowhaus in Berlin vor, dass ich kürzlich im Herbst 2018 besucht habe.

    Das wichtigste zuerst: Der EINTRITT IST FREI DORT!!!! :)

    Das Haus, in dem Johann Gottfried Schadow ab 1805 wohnte, und das er selber von 1803 bis 1805 erbauen ließ, wurde von den späten 90ern bis zum Jahr 2013 aufwendig renoviert, und ist Sitz der Schadow-Gesellschaft, wobei es unten im Erdgeschoss eine Dauerausstellung zum Thema Schadow und sei Wirken beherbergt. Diese Ausstellung wird allerdings mit wechselnden Kunstwerken ausgestattet und von wechselnden Künstlern "bespielt".

    Wer eine gründliche Sicherheitskontrolle über sich ergehen lässt, mit Metalldetektor usw. wie am Flughafen, der kann dann zur sehenswerten Ausstellung in dem sehenswerten Haus eichecken!!! :)

    Das ist so, weil das Haus zu den Gebäuden des Deutschen Bundestages in Berlin gehört.

    Johann Gottfried Schadow lebte von 1764 bis 1850 überwiegend in Berlin.
    Er war einer der bedeutendsten Bildhauer und Künstler jener Zeit.

    Sein berühmtestes Werk ist das Fries oben am Brandenburger Tor in Berlin auf der östlichen Seite, welches in der Ausstellung zu sehen ist, siehe meine Fotos.

    Johan Gottfried von Schadow schuf Kunstwerke (Reliefs, Friese etc.) unter anderem in Dresden, Stettin und in Berlin, wobei hier noch Friese an den Gebäuden am Berliner Gendarmenmarkt zu nennen sind, so wie jenes am Schauspielhaus (heute Konzerthaus).

    Außerdem schuf er zahlreiche Denkmäler und Grabmäler.

    So auch das Lutherdenkmal in Wittenberg, siehe auf den Fotos zu meiner Bewertung vom „Marktpatz Wittenberg“ auf www.golocal.de, wo bei der Baldachin vom Lutherdenkmal dort von Schinkel erschaffen wurde.

    Er schuf (1796-1797) auch die berühmte Doppelstatue von Prinzessin Luise und Frederike, die man heute in der Alte Nationalgalerie Berlin sehen kann, und die 2018 Motiv einer Briefmarke zu 85 Cent ist.

    Zur Zeit (2018) ist die sehenswerte Ausstellung von Moritz Götze „Lorbeeren für Schadow“ in den Räumen zu sehen. Ein Beweis dafür, dass auch zeitgenössische und moderne Kunst ästhetisch ansprechend sein kann!!! Siehe meine Fotos!!! :)

    Auch von außen ist das lachsfarbene Haus sehr sehenswert. Vormittags liegt es im Sonnenschein bei gutem Wetter. Der S-Bahnhof Brandenburger Tor ist dort direkt in der Nähe, ebenso der Neustädtische Kirchplatz.

    Ich gebe dem schönen Haus 5 Sterne!!! :)

    Ja, was denn sonst!!! :)

    Toplocation und Geheimtipp in einem!!! :)

    Und das mitten in Berlin!!! :)

    Euer spreesurfer.

    Neu hinzugefügte Fotos

    Ausgeblendete 6 Kommentare anzeigen


  2. Bewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    Alter Garnisonfriedhof

    Kleine Rosenthaler Straße 3, 10119 Berlin
    2.
    Hallo liebe Leser!!!

    Diesmal schreibe ich einen kleinen Artikel zum Alten Garnisonsfriedhof in Berlin und fasse mich dabei etwas kürzer, denn aus historischer und auch sonstiger Sicht hat grubmard hier schon eine ertklassige Bewertung geschrieben, die nicht zu toppen ist, deshalb ergänze ich nur eigene Eindrücke!!!

    Im Herbst 2018 war ich das zweite Mal dort auf dem Friedhof.
    Der Friedhof dient auch als Ort für die Ausblidung von Gartenarbeitern des Senats in Berlin-Mitte.

    Heute ist der Friedhof, an dessen Tor das Jahr 1722 geschrieben steht, und der somit eventuell der älteste noch bestehende Friedhof im Zentrum Berlins ist,
    vor allem eine Fläche zur Erholung. Leute aus den umliegenden Büros und Geschäften machen da ihre Mittagspause und so lehnen schöne Frauen mit ihren Broten in der Hand oder ihren Büchern an der Nordmauer und sitzen da im Sonnenschein. Es gibt da auch Sitzbänke vor Ort.

    Manchmal hat das Nordtor offen, das zur Linienstraße rausgeht. Dort am Friedhof befindet sich eines der allerletzten besetzten Häuser in der Mitte Berlins. Die Besetzer dort sind aber nicht solche Anarchos wie jene aus der Rigaer Straße 94. In Mitte kann man gefahrlos dort als Passant langlaufen!!!

    Der Friedhof dort, auf dem schon lange nicht mehr bestattet wird ist sauber und gepflegt. So leuchteten die dort Bäume im Herbstlicht über grünen Wiesen, auf denen sich die wenigen aber sehr sehenswerten historischen Gräber verteileten, als ich dort war im Herbst 2018.

    Er ist versteckt im Altbaukiez und sehr ruhig gelegen und nur etwa 300 Meter vom Rosenthaler Platz entfernt!!! Auch der Hackesche Markt ist nicht allzuweit weg von dort.

    Dort sind unter anderem folgende Berühmtheiten von damals beerdigt worden:

    Franz Heinrich von Barfuß
    Carl Friedrich Ludwig von Gontard
    Karl Friedrich von Holtzendorff
    Karl Friedrich von dem Knesebeck
    Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow
    Heinrich Emin von Wildenbruch

    Nach allen diesen Menschen sind in Berlin teils sehr bekannte Straßen benannt worden, daher wählte ich die Namen aus hier!!!

    Ich wünsche mir, dass diese wertvolle historische und grüne Oase inmitten der dicht bebauten Innenstadt dort dauerhaft (!!!) als Ort der Ruhe und Erholung unbebaut erhalten wird, und die Menschen ihn auch in Zukunft achten und pflegen werden!!! Etwas Grünes dort ist sehr wertvoll für Mensch und Umwelt!!!

    Euer spreesurfer. Fotos folgen. :)

    Neu hinzugefügte Fotos

    Jolly Roger Nu nu nu; mein lieber spreesurfer, heb den Grubmard man bloss nicht so in den Himmel. Der hebt ja auch so ab.

    Deine Ergänzung finde ich auch nicht schlecht.
    Ausgeblendete 4 Kommentare anzeigen


  3. Bewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Friedhof in den Kisseln - Berlin

    Pionierstraße 82, 13589 Berlin
    Tel: (030) 902 79 70 08
    3.
    Hallo liebe Leser!!!

    Berlin Spandau - Unendliche Weiten!!! ;)

    Nun stelle ich heute mal kurz den größten Friedhof innerhalb Berlins vor, den Berliner Friedhof - "In den Kisseln" in Berlin-Spandau, der sich über 62 Hektar rechteckig erstreckt und der nicht weit vom Spandauer Forst entfernt liegt.

    Der Friedhof ist etwas Besonderes für Berlin auch deshalb, weil man ihn auf einer Straße mit dem Auto bis zur Kapelle befahren kann. Dort ist ein Parkplatz vor der Kapelle. Aber als ich dort war, waren alle Stellplätze wegen einer Beerdigung dort bereist voll. Insgesamt fand ich auf dem Friedhof an dem Tag im November 2018, als ich dort war, vier frisch ausgehobene Gräber.

    Der Friedhof wurde im November 1886 eröffnet und hat eine idyllische aber große über eine Treppe erreichbare Kapelle, siehe Fotos. Ich konnte sie wegen einer Beerdigung nur von etwas weiter weg aufnehmen.

    Nördlich der Kapelle ist die Erbgrabstellenreihe mit den sehenswerten Wandgräbern, östlich davon ist eine große Kriegsgräberstätte für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, die jedoch leider extremst von WILDSCHWEINEN zerwühlt war!!! Die Wild(schwein)schäden auf dem gesamten Friedhof sind enorm, sind aber vor allem auf den Wiesen sichtbar!!!

    Nach Westen hin gelangt man zu zwei weiteren Gefallenendenkmälern, eines davon für die Opfer des 1. Weltkrieges und eines für die Opfer von Kriegen noch davor. In der Nähe davon sind schöne und fantasievolle Gemeinschaftsgrabstätten angelegt.

    Im Norden des Friedhofes an der Kante dort ist ein Ehrenhain mit den ehemaligen Bezirksbürgermeistern von Berlin-Spandau zu finden, darunter Konrad Birkholz.

    In Nordosten ist auch noch ein Ausgang und ein zweites WC-Haus. Alle WCs waren offen als ich dort war.

    Dann ging ich wieder zurück zur Kapelle, wobei meine Runde etwa 90 Minuten dauerte, denn man braucht da sehr lange um alles zu sehen!!!

    Auch der berühmte "Eisbär Knut"-Tierpfleger Thomas Dörflein vom Zoo Berlin ist dort bestattet worden, doch fand ich sein Grab nicht mehr!!!!

    Ich gebe dem größten Friedhof Berlins 4 Sterne!!!

    Einer Abzug, wegen der vielen Wildschweinschäden!!!!

    Euer spreesurfer.:)

    Hinkomen: Per Auto bis Spandau, Pionierstraße oder mit dem Bus 134 ab Rathaus Spandau bis "(Friedhof) in den Kisseln".

    Man findet da im Herbst tolle Fotomotive!!!! :)

    Neu hinzugefügte Fotos

    Ausgeblendete 5 Kommentare anzeigen


  4. Bewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Bahnhof Zahna

    Bahnhofstr 26, 06895 Zahna-Elster Zahna
    4.
    Hallo liebe Leser!!!

    Nun hatte ich also auf dem Weg nach Lutherstadt Wittenberg einen technisch bedingten Zwangsstopp (Zugpanne)
    in Zahna am Banhhof, und ich muss sagen, das ist einfach mal ein Satz mit X - Nix!!!

    Man sieht Felder und eine Baracke von weitem, keiner der 9361 Einwohnrer von Zahna-Elster war im Sonnenschein dort auf dem Bahnsteig anwesend!!! :o

    Der Bahnsteig ist einer der schmalsten, die ich je im Leben sah, wobei dort der Bahnsteig jeweils in Fahrrichtung rechts vom Zug ist.

    Hinter dem Bahnsteig ist direkt ein Zaun, wenn man also vom Sog eines vorbeifahrenden ICEs dort mitgerissen wird, könnte man vorher vor dem heransausenden Zug noch nicht mal auf das Feld daneben flüchten!!!

    Lebensgefahr!!!!! :o

    Bei solchen "Zug-Sog-Unfällen" gab es in Deutschland in den vergangenen Jahren schon mehrere Todesopfer!!!

    Im Dunkeln möchte ich auch dort nicht alleine auf dem sauberen und moderen, aber sehr einsamen Bahnhof verweilen müssen!!!

    Ansonten gilt:

    "Der Zahnarzt von Zahna befahl seinen Babys nicht eher zu Zahnen, bis der Zahnarzt von Zahna seinen Babys das Zahnen befiehlt!!!"

    (Zahna hat sogar 6 Zahnärzte!!!)

    Euer spreesurfer.

    Sorry, hier nur 2 Sterne!!! :);)

    Neu hinzugefügte Fotos

    Konzentrat Wer Sorgen hat, hat auch Likör.
    Der kam hundert Jahre lang aus Zahna. Nun leider nicht mehr, die Likörfabrik ist zu.
    Ein weiterer Grund, nicht am 2-Sterne-Bahnhof Zahna auszusteigen.
    Schöne Bewertung, lieber spreesurfer.


  5. Bewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Katholische Kirche St. Marien "Unbefleckte Empfängnis" Wittenberg

    Mauerstraße 14, 06886 Lutherstadt Wittenberg
    Tel: (03491) 628 58 10
    5.
    Hallo liebe Leser!!!

    Im Ort der Wiege der Reformation, die vor allem für Martin Luther und den evangelischen christlichen Glauben bekannt ist, fand ich tatsächlich auch eine katholische Kirche mitten in der Altstadt von Wittenberg dort.


    Diese katholische Kirche wurde bereits 1868/1869 nach Plänen des Architekten Arnold Güldenpfennig erbaut und 1872 von Bischof Konrad Martin geweiht, als sie schon zuvor drei Jahre genutzt wurde. Einst war die Gemeinde dem Bistum Paderborn (ab 1930 Erzbistum) zugehörig, von 1973 bis 1994 gehörte sie zum Bischöflichen Amt Magdeburg, das 1994 zum Bistum Magdeburg erhoben wurde.

    Mit den Heimatvertriebenen aus den ehemaligen Deutschen Ostgebieten kam von 1945 bis 1947 ein großer Zustrom von Katholiken nach Wittenberg, so dass die Gemeinde zeitweise bis zu ca. 20.000 Mitglieder umfasste.
    Heute hat die Gemeinde ca. 2000 Mitglieder.

    Die Kirche ist als solche ist eine neogotische Halle aus Backstein mit rechteckigem Chor und einem Dachreiter über dem Portalgiebel. Der Innenraum wird durch zwei Säulen in der Mittelachse geteilt.

    Die Kirche wurde in den Jahren 1999/2000 unter der Leitung des Architekten Gerold A. Ringelhan renoviert.

    Innen verfügt die Kirche seit 1975 über einen gotischen Schnitzaltar. Er zeigt Maria (Mutter Jesu) mit dem Jesusknaben, umgeben von musizierenden Engeln. In den Ecken des Altars befinden sich vier Darstellungen marianischer Symbole, drei biblische und eine der antiken Mythologie entnommen, die für die Unbefleckte Empfängnis und die Heilsbedeutung Marias stehen.

    Der Altar stammt vom Kronacher Bildhauer Heinrich Schreiber. Die Kirchenfenster hat Günter Grohs aus Wernigerode entworfen.

    Leider kam ich vor Ort nicht rein in die äußerlich adrette, aber unspektakuläre, eher kleinere Kirche. Sie liegt im nördlichen Teil der Altstadt von Wittenberg, unweit der Stadtkirche, die die Predigtkirche Martin Luthers war.

    Zur Höhe des Kirchturmes fand ich keine Angaben im Netz, ich schätze ihn aber auf 25-30 Meter wobei ich eher zu 25 Meter tendiere!!!

    Ich gebe der Kirche hier 3 Sterne!!!

    Euer spreesurfer.:) (Textteile von www.wikipedia.de verarbeitet)

    Fotos folgen.

    Neu hinzugefügte Fotos

    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen


  6. Bewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Erlöserkirche Berlin-Lichtenberg

    Nöldnerstraße 43, 10317 Berlin
    Tel: (030) 512 91 03
    6.
    Hallo liebe Leser!!!

    Heute stelle ich Euch mal kurz die Erlöserkiche in Berlin-Lichtenberg vor, die fast genau gegenüber vom von mir neulich beschriebenen Schrotkugelturm steht.

    Die Kirche, die ein evangelisches Gotteshaus ist wurde von 1890 bis 1892 erbaut und steht zusammen mit dem Pfarrhaus unter Denkmalschutz.

    Am 4. Mai 1890 nahm die Kaiserin Auguste Victoria die Grundsteinlegung für eine diese Kirche vor. Zwei kleinere Kirchen mussten dafür weichen.
    Der Kirchenbau wurde nach Entwürfen der Architekten Conrad Wilhelm Hase und Max Spitta zurück, letzterer war damals bekannt für seine Entwürfe zu kirchenbauten in Berlin. Wie zu jener Zeit üblich wurde die Kirche aus Backstein im neogotischen Stil erbaut. So wie jene Kirche in Berlin-Friedenau, die ich hier kürzlich bewertete.

    Diese Kirche hier wurde am 21. Oktober 1892 eingeweiht. Die Baukosten der Kirche von etwa 230.000 Mark wurden teilweise von Kaiser Wilhelm II. und seiner Gemahlin Auguste Victoria selber getragen!!!

    Die Erlöserkirche ist die erste von später mal 52 Kirchen, die bei einem großangelegten Kirchenbauprogramm, fertiggestellt wurde. Das Kaiserpaar besuchte diese Kirche hier nach ihrer Fertigstellung sehr oft.

    Die beiden prachtvollen Stühle, die sie bei ihren Besuchen benutzten, sind noch immer vorhanden und dienen heute bei Hochzeiten dem jeweiligen Brautpaar. Heiraten wie ein Kaiser!!! Wow!!! :)

    In den Jahren 1892/1893 wurde nebenan das Gemeindehaus in zur Kirche passenden neugotischen Formen erbaut. Ebenfalls nach Plänen von Max Spitta.

    Das Gemeindezentrum unterhielt eine Suppenküche, eine Krankenstation und eine „Kleinkinderbewahranstalt“, die es heute noch gibt als evangelische Kindertagesstätte, welche 1894 eröffnet wurde und 1992 ein neues Haus erhielt.

    In den 80ern wurde die Kirche ein Ort für Aktivitäten der DDR-Friedensbewegung. Sogar die West-Punk Band „Die Toten Hosen“ spielten dort mal heimlich zu DDR-Zeiten!!!

    Im Herbst 1989 gingen Bilder von Protestveranstaltungen und Fürbittgottesdiensten aus der Kirche dann medial um die ganze Welt.

    Seit 2001 gehört die Erlöserkirche zur Paul-Gerhardt-Gemeinde Berlin-Lichtenberg.

    Die Kirche wurde zwischen 2000 und 2005 äußerlich saniert und ihr Turm ist 60 Meter hoch.

    2008 war dann die vollständige Neueinweihung.

    Ihre derzeitige Orgel wurde in den Jahren 1940–1943 in der Potsdamer Orgelbaufirma Alexander Schuke hergestellt und nach 1945 in Betrieb genommen.

    Die Kirche ist eine typische Berliner Kirche, die für die große christliche und evangelische Tradition der Stadt steht. Dennoch fand ich die Kirche in Friedenau schöner und frischer als diese, daher gebe ich hier 3 Sterne!!!

    Euer spreesurfer.:)

    Neu hinzugefügte Fotos



  7. Bewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Kirche Zum Guten Hirten

    Bundesallee 76 a, 12161 Berlin
    7.
    Hallo liebe Leser!!!

    Heute möchte ich Euch mal kurz die Kirche Zum Guten Hirten in Berlin-Friedenau am (U-Bahnhof) Friedrich-Wilhelm-Platz (U9) vorstellen.

    Und dieses Mal kommt mir der Zufall zur Hilfe, denn wie ich eben gerade bei meiner Recherche erfuhr wird die Kirche in wenigen Tagen 125 Jahre alt!!! :)

    Die schöne und sehr gut erhaltene Backsteinkirche mit dem 70 Meter hohen Turm, die eine weithin sichtbare Sehenswürdigkeit von Berlin-Friedenau darstellt, wurde nämlich am 10. November 1893 vor 125 Jahren eingeweiht, und am 18. November findet ein Jubiläumsgottesdienst dort statt, siehe Internetseite der Kirche!!!

    Die Kirche wurde vom 22. Oktober 1891 bis zum 10. November 1893 unter Leitung von Baumeister Albert Koch und Architekt Karl Doflein im Stile der Neugotik erbaut.

    Sie nimmt eine Fläche von 45 × 22 Metern ein und biete Platz für immerhin 940 Personen.

    Die Grundsteinlegung erfolgte damals am Geburtstag der Kaiserin Auguste Viktoria. Die Kaiserin selber war sowohl bei der Grundsteinlegung der Kirche als auch bei der Einweihung der Kirche anwesend.

    Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde ihr Inneres schlicht wiederhergestellt, später aber wieder mehr an das Original von einst angepasst. Die Kirche steht heute unter Denkmalschutz.

    Die Baukosten der Kirche betrugen damals 274.000 Mark was heute rund 2 Millionen Euro entsprechen würde.

    Die Kirche wurde mehrfach nach 1945 umgebaut, jene Umbauarbeiten, die zum heutigen Zustand der Kirche führten, fanden in den 1980ern vorwiegend statt.

    Die nun heute in der Kirche befindliche Orgel, besteht in ihrer jetzigen Form seit 1972 und wurde von der renommierten Orgelbaufirma Schuke hergestellt. Sie hat insgesamt 44 Register.

    Die Kirche wirkt von außen sehr schön und sauber und besonders sehenswert sind ihre schönen Türen!!!

    Im Gegensatz zu den meisten christlichen Kirchen, die von West nach Ost ausgerichtet sind, hat diese Kirche ihren Haupteingang und Turm auf der Südseite, und das Schiff Richtung Altar und Chor geht gen Norden hin, was sich aus der Ausrichtung des Platzes dort, bzw. der Bundesallee und des gesamten von Nord nach Süd ausgerichtetem Stadtteil Berlin-Friedenau ergibt.

    Als Tipp rate ich Euch einen langen Spaziergang durch die Umgebung dort an, ihr findet dort im Kiez viele tolle Altbautüren und die ehemaligen Wohnsitze bekannter Schriftsteller. Friedenau wird auch oft der „Autorenkiez“ genannt!!!!
    Ich gebe hier 4 Sterne!!! Fotos folgen!!!

    Euer spreesurfer.:)

    Neu hinzugefügte Fotos



  8. Bewertung: 4 von 5 Sternen

    7. von 7 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Restaurant Zum Fliegenden Holländer

    Benkertstr. 5, 14467 Potsdam
    Tel: (0331) 27 50 30
    8.
    Hallo liebe Leser!!!

    Nun da es wieder kälter wird im November 2018 möchte ich Euch mal ein Restaurant vorstellen in dem ich kürzlich, als es im Oktober noch warm war in Potsdam essen war, weil ich hunger hatte und satt werden musste und wollte und dort auch WURDE!!! :)

    Ich ging also nicht in irgendein x-beliebiges Restaurant, sondern in eines der bekanntesten Restaurants in Potsdam. Da ich schon lange nicht mehr in einem richtigen Restaurant war, war es für mich etwas ungewohnt, aber ich fand mich rasch zurecht dort!!!

    Nach einiger Suche entschloss ich, aus der Speisekarte, die regionale und deftige ur-deutsche Küche anbietet den Schweinebraten zu bestellen, als ich im Gastraum Platz nahm, dazu nahm ich ein Wasser mit Sprudel, das angereichert mit einer Zitronenscheibe auch prompt kam!!!

    Nach einiger Wartezeit von vielleicht so zwanzig Minuten kam dann mein Essen!!!!

    Nun gehen wir in die Essensbewertung:

    Auf meinem Teller waren zwei Klöße (klassisch), der Braten als große Scheibe, dazu Rotkohl, und in der Mitte der Bratenscheibe, in einem Loch noch Backpflaumen!!! Siehe auf de Foto von mir!!! :) Foto folgt noch!!!!

    Die Klöße waren gut und fluffig, aber auch kugelrund. Ich weiß daher nicht ob es Convenienceware war, oder selber geknetet. Euer spreesurfer bekommt die Klöße zu Hause, wenn er sie selber knetet, nie so rund hin!!! :o;)

    Ich gebe denen vom Geschmack und der Konsistenz her 4 Sterne!!!

    Der Braten war echt 1A!!!:)

    Er war weder zu fest, noch zu weich, sondern genau auf den Punkt gegart!!!:)

    Das war großartig, denn wie sagte Christian Rach so schön: "In vielen Restaurants wird das Fleisch tot gebraten!!!" - Hier nicht!!!

    Hinzu kommt dass die Füllung mit den Backpflaumen dort sehr lecker war!!!

    Fleisch also volle 5 Sterne hier von mir!!! :)

    Unter dem Fleisch war der Apfelrotkohl, wobei dieser geschmacklich nur ein Rotkohl war, Äpfel waren nicht sichtbar oder herausschmeckbar!!!
    Der Rotkohl war frisch und sagen wir mal eher etwas mäßiger durchgegart!!!

    Meine Mutter hatte früher in den Apfelrotkohl noch nachträglich angedünstete Apfelstücke rein geschnitten und kurz mitgegart, die man dann natürlich noch sehen und schmecken konnte!!!

    Also davon war der Rotkohl hier Lichtjahre entfernt, daher nur drei Sterne!!!

    Zum Fleisch gab es "nur" den natürlichen Fleischsaft und keine gesonderte Soße in einer Sauciere für die Klöße, wie ich es aus einem Restaurant in Bautzen kannte!!! Daher waren/blieben meine Klöße hier etwas trocken am Ende!!!

    Fazit: Essen gesamt hier noch 4 Sterne!!! :)

    Das Restaurant verfügt über zahlreiche Plätze innen, in zwei großen Gasträumen und einem kleinen Raum mit Theke, einer davon nur über eine Treppe erreichbar. Draußen kann man auf zwei Straßen sitzen, Gehsteigen, die nachmittags sowohl Plätze in der Sonne als auch im Schatten bieten!!!

    Das Restaurant liegt in der Mitte des Holländerviertels in Potsdam und ist schon auf jeden Fall wegen der guten Deutschen Küche ein Tipp von mir!!!!

    Fazit. Ich gebe 4 Sterne. Nicht alles war perfekt, aber es war gut, und die Preise sind noch moderat, nicht so überteuert wie auf dem Burgberg in Meissen!!!

    Euer spreesurfer.:)

    Fotos folgen!!! ;)

    Neu hinzugefügte Fotos

    Ausgeblendete 23 Kommentare anzeigen
    Tikae Nicht übel .....
    Ich bevorzuge mein Fleisch allerdings sehr tot .
    Aber bei Klössen sind wir uns einig : viel Sosse ! ;-)
    spreesurfer Danke an Euch alle für die schnelle und tolle Resonanz hier. Ich war gerade in der Zwischenzeit heute mal kurz im Café und shoppen und habe schon den gD und 7 Likes hier!!! Wow!!! Danke!!! :)
    dg5ha Da haben die wahrscheinlich mal den Koch gewechselt. Bin nächste Woche wieder in Potsdam. Wenn ich Zeit habe, werde ich da mal unauffällig was Essen gehen.
    vinzenztheis Nur 20 Minuten Wartezeit bis das Essen kommt. Da hab ich so meine Zweifel ob der selbstgemachten Klöße oder überhaupt ob der frisch zubereiteten Speisen. Aber was solls. Hauptsache es schmeckt. Rotkohl ist halt in fast allen Gaststätten nicht der Brüller. Sehr informativer Bericht.
    Papa Uhu + Theo zum Frischeverständnis:

    -Rotkohl bedarf mehrer Stunden um ihn in ein geniessbares Produkt, egal welcher Geschmacksrichtung (Apfel, Wald- u./o. Johannisbeere o.a) vom Kohlkopp uff'n Teller zu bringen. Und selbst dann wirst Du nie den Geschmack des einzelnen Gastes treffen. Ähnlich bei Braten - auch hier bedarf es längerer Zubereitung... Die Klösse sollten da noch die geringste Zeit beanspruchen...

    Schöner Beitrag Surfer...
    Gratulation...
    Papa Uhu + Theo Nu ja Falk, ick meente och den Rotkohl vons Feld und nich den aus de Konserve...

    und jede anjesachte Location wird den Rotkohl doch hoffentlich nich im Supamarjtrejal koofen als Dose oda so....


    :-))
    FalkdS War mir schon klar, aber nach 2 Stunden schwitzen ist jeder Rotkohl eine einheitliche Masse und nur noch für Püreeernährung geeignet.
    Über die Rotkohlselbstschnippelbrücke gehe ich nicht unbedingt.
    spreesurfer Danke an alle Leser hier!!! Ihr habt die Bewertung hier mit 14 Likes zu einer meiner erfolgreichsten überhaupt auf golocal gemacht!!! Und dabei habe ich die Bewertung, sprich den Text, sofort drauf losgeschrieben aus meiner Erinnerung von vor ein paar Wochen, als ich dort war, ohne ihn in einer Word-Datei oder so vorzuschreiben!!! :)
    Nike 15 ;-))

    Ich glaube, wir müssen mal zusammen üben, wie man Klöße formt .... ;-))

    ach .... und natürlich Glückwunsch zur Begrünung!
    FalkdS So richtig schöne Grüne Klöße, aus 1/4 gekochten und 3/4 geriebenen rohen Kartoffeln?
    Die nicht gebrauchten Klöße können dann in Scheiben geschnitten angebraten werden oder in der Rotzfadelsuppe zerkochen... ;-)
    spreesurfer Meine Klöße sind zwar unförmig, aber dafür durch und durch lecker und sahnig. Die zergehen wirklich auf der Zunge!!! :)
    FalkdS Dann sind es aber keine Grünen Klöse, die haben die Späne der rohen Kartoffeln und in Butter goldgelb angeröstete Croûtons in sich.
    Konzentrat Ein Bericht, der Appetit macht. Kloßartig !
    Glückwunsch zum Daumen.
    Übrigens bin ich ganz auf der grünen Kloßseite von FalkdS, genau so geht das !


  9. Bewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Schwartzsche Villa

    Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin
    Tel: (030) 902 99 22 12
    9.
    Hallo liebe Leser!!!!

    Heute möchte ich Euch mal kurz die Schwartzsche Villa am U-Bahnhof Rathaus Steglitz in Berlin an der Schloss- Ecke Grunewaldstraße vorstellen.
    Diese wunderschöne im grünen befindliche Villa mit Garten ist ein Baudenkmal. :)

    Sie wurde 1895/1896 von Christian Heidecke erbaut und 1898 Sommersitz des Bankiers Carl Schwartz, daher ihr Name. Heutzutage wird die Villa kulturell genutzt.

    Die Familie von Carl Schwatz wohnte dort noch bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs in der Villa. Gabriele Schwartz, das letzte noch dort lebende Familienmitglied, starb in den letzten Kriegswochen bei einem Luftangriff.

    Von 1945-1947 war dort ein Waisenhaus drin. Danach war sie ein Lager der Firma Butter-Beck. Um 1961 wurde die Villa vom Land Berlin erworben. Man wollte dort eigentlich einen Erweiterungsbau vom Rathaus Steglitz nebenan, siehe auch meine dortige Bewertung dazu auf golocal.de errichten, wozu es aber nie kam.

    1983 wurde die Villa unter Denkmalschutz gestellt. Mit Hilfe des nun gegründeten Kulturvereins und Geld vom Berliner Abgeordnetenhaus wurde die Villa renoviert und konnte 1995 dann (endlich) als Kulturhaus eröffnet werden.

    Dort befinden sich eine Galerie, ein Zimmertheater, ein Konzertsaal und eine Druckwerkstatt sowie ein schönes Café mit Garten auf der Nordseite.

    Auch ich besuchte dort schon mal Ausstellungen. Es gab da vor einiger Zeit eine, die Berlin-Steglitz in Fotos zeigte, von 1900 bis etwa 1990.

    Beim letzten Mal dort schaute ich aber nur aussen vorbei, als ich die Fotos machte!!!

    Ich gehe bald noch mal rein und schreibe Euch dann die aller-aktuellsten Eindrücke hier noch dann!!!!

    5 Sterne für die Schönheit in Steglitz hier!!!! :)

    Euer spreesurfer.:)

    Neu hinzugefügte Fotos

    spreesurfer Das Café dort werde ich bald nochmal gesondert bewerten, aber dazu muss ich den Kaffee da nochmal trinken gehen erst!!!


  10. Bewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    St.-Lukas-Kirche der Berliner Stadtmission

    Bernburger Straße 4 -5, 10963 Berlin
    Tel: (030) 691 90 00
    10.
    Hallo liebe Leser!!!

    Zumindest äußerlich ein echter Hingucker ist die historische Sankt-Lukas-Kirche in Berlin-Kreuzberg, die sich ein wenig in der Bernburger Straße versteckt, doch vom Askanischen Platz am Anhalter Bahnhof gut sichtbar ist durch ihren hohen campanileartigen Turm. Deshalb ging ich da mal hin und beschaute sie mal für Euch!!! Ich entdeckte sie zufällig, als ich vom Bus M29 in die S-Bahn umsteigen wollte.

    Und da ich Christ bin und an Gott glaube, nahm ich mir die Zeit da mal rein zu gehen!!! :)

    Die Kirche wurde von 1859 bis 1861 unter Leitung von Bauinspektor Gustav Möller errichtet. Der Entwurf stammte vom berühmten Architekten Friedrich August Stüler. Am 17. März 1861 wurde die Kirche eingeweiht.

    Am 29. April 1945 wurde sie zerstört. Nur wenige Tage vor Kriegsende, was ich nun doch echt traurig finde. Es ward im Netz nicht überliefert, WER die schöne Kirche zerstört hatte!!!!

    Die Kirche wurde 1953 unter Denkmalschutz gestellt. Und nach Plänen des Architekten Georg Thofehrn wieder aufgebaut. Am 19. Dezember 1954 wurde sie neu eingeweiht. Die Kirche gehört zum Kirchenkreis Berlin Stadtmitte.

    Ich musste vor Ort erstmal sehen, wie ich dort überhaupt über die Straße komme, wegen der Bauarbeiten davor, und so trat ich aus Versehen mit dem linken Fuß auf noch recht heißen Teer dort, weil ich glaubte der wäre schon kalt!!! Autsch!!! :o Das tat schon a bisserl weh!!! :o :(

    Vor der Kirche ist eine Pergola oder ein vorgelagerter überdachter Säulengang, an dem an den Seiten steinerne Figuren stehen, die ich auch fotografiert habe.

    Da die Kirche offen hatte, ging ich auch hinein. Doch innen war die Kirche leider sehr schmucklos nüchtern. Der Altar mit dem Kreuz ist ein reiner Zweckbau ohne Ausschmückungen, die Darstellungen von de Evangelisten Lukas und Matthäus an den Wänden sind auch eher modern im Stil der 1950er-Jahre und nur die bunten Kirchenglasfenster heben das ganze etwas zu Postitiven.

    Drinnen spielte jemand Orgelmusik als ich da war und man kann dort für die Berliner Stadtmission spenden.

    Außen ist die Kirche wie schon erwähnt schön historisch mit dem Turm und dem Italien-Look. Sehenswert finde ich dort auch die schöne Turmuhr!!!!

    Fazit: Außen top!!! Innen naja!!! ;)

    Ich gebe hier drei Sterne!!! :)

    Euer spreesurfer. Fotos folgen!!! :)

    Neu hinzugefügte Fotos

    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen

Benutzerfoto
Großherzog
spreesurfer