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  1. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    geschrieben für:

    Branche: Friedhof

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    1.
    Hallo liebe Leser!!!

    Heute stelle ich Euch mal einen Ort vor, an dem ich ganz aktuell war, nämlich die „Gedenkstätte der Sozialisten“ in Berlin.

    Der Ort besteht aus der Gedenkstätte vorne mit einem Mauerring mit Gräbern und dem großen rötlichen Stein in der Mitte mit der Aufschrift:
    „Die Toten mahnen uns“.

    Die Gedenkstätte wird jährlich im Januar genutzt, um den Toten auch politisch zu gedenken, wobei dieser Politaufmarsch in Form einer Demo stattfindet, die vor allem von der Partei „Die LINKE“ und deren nahe stehenden Organisationen unterstützt wird.

    Ich habe mich daran selber nicht beteiligt, denn wenn dort Leute am Gedenkstein von Walter Ulbricht, der für den Mauerbau und die folgenden Mauertoten mitverantwortlich ist, Blumen niederlegen, hat das für mich nichts mehr mit unschuldiger Kritik an Kapitalismus oder Unterdrückung zu tun!!! :(

    Und ich bin selber in großen Teilen ein Antikapitalist!!! :)

    Mein Grund dorthin zu gehen, war es der berühmten Rosa Luxemburg die Ehre zu erweisen, denn die Familiengeschichte von meinen Vorfahren und ihre persönliche Geschichte kreuzten sich einst. So war ich auch aus ganz persönlichen Gründen dort!!! :)

    Dafür ging ich dann gerne bei eisiger Kälte, Sturm der Stärke 6 und Null Grad dort hin im Januar 2019!!!

    Nun zur Geschichte:

    Die Gedenkstätte der Sozialisten ist eine Grab- und Gedenkstätte innerhalb des Zentralfriedhofs Friedrichsfelde in Berlin und wurde 1951 offiziell eingeweiht. Sie war zu Zeiten der DDR ein Ehrenfriedhof für Personen, die sich um die sozialistische Idee verdient gemacht hatten.

    Schon von 1926 bis 1933 gab es dort bereits ein Revolutionsdenkmal für getötete KPD-Führer, dass dann aber von den Nationalsozialisten zerstört wurde.

    Die heutige Anlage wurde nun (bis 1951) aber nach Entwürfen der Architekten Hans Mucke und Richard Jenner sowie des Gartenarchitekten Reinhold Lingner ausgeführt.

    Am 14. Januar 1951 wurde die Anlage bei Anwesenheit führender Politiker der DDR wie Wilhelm Pieck, Friedrich Ebert junior und Erich Honecker in ihrer heutigen Form unter dem Namen „Gedenkstätte der Sozialisten“ eingeweiht.

    Bis zum Ende der DDR diente die Gedenkstätte dann als Ehrenfriedhof der DDR.

    Die Entscheidung, wer hier ein Ehrengrab erhalten sollte, behielt sich das Politbüro der SED vor. War natürlich klar, was denn auch sonst, werte Genossen!!! ;)

    Am 11. Dezember 2006 wurde neben der „Gedenkstätte der Sozialisten“ auf der gegenüberliegenden Seite vorne, ein doch recht kleiner Gedenkstein mit der Aufschrift „Den Opfern des Stalinismus“ aufgestellt, der an die während des stalinistischen Terrors getöteten, inhaftierten oder an die Nationalsozialisten ausgelieferten Sozialisten und Kommunisten erinnern soll.

    Besonders erwähnen möchte ich noch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, denn es ist heute am 15.01.2019 genau 100 Jahre her, dass sie in Berlin beide am 15.01. 1919 ermordet worden sind. Beide im Umfeld des Berliner Tiergartens.

    Am Landwehrkanal am Berliner Zoo wurde damals die Leiche von Rosa Luxemburg ertränkt bzw. versenkt. Dort ist heute ein kleines Mahnmal.

    Die Leiche von Karl Liebknecht, soll in der Nähe von dort, offenbar im Neuen See im Tiergarten ertränkt bzw. versenkt worden sein, wo ebenfalls ein Gedenkort ist.

    Rosa Luxemburg (* 5. März 1871 als Rozalia Luksenburg in Zamo, Königreich Polen; † 15. Januar 1919 in Berlin) war eine einflussreiche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung, des Marxismus, Antimilitarismus und „proletarischen Internationalismus“.

    Ab 1887 wirkte sie in der polnischen, ab 1898 auch in der deutschen Sozialdemokratie. Dort bekämpfte sie von Beginn an Nationalismus, Opportunismus und Revisionismus.

    Sie trat für Massenstreiks als Mittel sozialpolitischer Veränderungen und zur Kriegsverhinderung ein. Sofort nach Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 gründete sie die „Gruppe Internationale“, aus der der Spartakusbund hervorging.

    Diesen leitete sie als politische Gefangene zusammen mit Karl Liebknecht durch politische Schriften, in denen sie die Burgfriedenspolitik der SPD analysierte und verurteilte.

    Als Autorin des Spartakusbund-Programms forderte sie am 14. Dezember 1918 eine Räterepublik und die Entmachtung des Militärs. Anfang 1919 gründete sie die Kommunistische Partei Deutschlands mit.

    Sie und Karl Liebknecht von Angehörigen der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ermordet.

    Wenn man das aus heutiger Sicht sieht, hätte Rosa Luxemburg mit Sicherheit die Gelbwesten-Bewegung unterstützt!!! :)

    Karl Paul August Friedrich Liebknecht (* 13. August 1871 in Leipzig; † 15. Januar 1919 in Berlin) war ein prominenter Marxist und Antimilitarist zu Zeiten des Deutschen Kaiserreiches.

    Seit 1900 war er Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, war er von 1912 bis 1916 einer ihrer Abgeordneten im Reichstag, wo er den linksrevolutionären Flügel der SPD vertrat.

    Ab 1915 bestimmte er zusammen mit Rosa Luxemburg wesentlich die Linie der Gruppe Internationale.

    1916 wurde er aufgrund seiner Ablehnung der Burgfriedenspolitik aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen und wenig später wegen „Kriegsverrat“ zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach etwa zwei Jahren Haft wurde er knapp drei Wochen vor dem Ende des Ersten Weltkrieges freigelassen.

    Während der Novemberrevolution rief Liebknecht am 9. November 1918 vor dem Berliner Schloss eine „freie sozialistische Republik“ (Räterepublik) aus.

    Zum Jahreswechsel 1918/19 war Liebknecht einer der Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands.

    Ich rate jedem der sich für Geschichte interessiert zu einem Besuch des Ortes dort!!! :)

    Ich gebe diesem umstrittenen Ort 3 Sterne!!!

    Hinkommen mit dem Bus 265 ab Lichtenberg (U-Bahnhof) oder per Auto zur Gudrunstraße, parken kann man da gut!!!

    Euer spreesurfer..:)

    Textfuzzel von wikipedia eingearbeitet!!! :) Wegen soviel Historie!!! :o

    (1919 – 2019 - 100 Jahre Antikapitalismus !!! :))

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    spreesurfer Na von meinem hohen Niveau aus, kann ich nicht mehr erkennen, was da unten auf der Erde rechts oder links ist, von hier aus ist alles ne runde Kugel!!! :)


  2. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    geschrieben für:

    Branche: Imbiss / Schnellrestaurants

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    2.
    Hallo liebe Leute!!

    Heute mal ein kurzer Text zu einem Imbiss den ich vor wenigen Wochen im Dezember 2018 aufsuchte,weil ich einfach megamäßig Mordshunger hatte!!!

    Ich kam also mit dem Bus von der Warschauer Straße und hatte dort Umstieg, aber weil ich zu sehr verhungert war an dem kalten und sonnigen Tag ging ich in den Ostbahnhof hinein, und mir war klar: Wenn ich richtig SATT werden will, muss ich mir nun einen Big Döner holen gehen, und so tat ich das dann auch bei Fatih Servet dort!!!

    Der berühmteste Fatih in der Geschichte des Orients war vor vielen Jahren einst ein böser Mensch, der in Konstantinopel wütete und schwere Verbrechen an Christen begang, als er die Stadt für das Osmanische Reich eroberte, aber das ist lang her im Orkus der Geschichte!!!

    Zurück in das Heute: Der Döner mit doppelt Kalbfleisch dort ist sehr lecker und von guter Qualität und daher nicht nur für Durchreisende zu empfehlen auch die, die im Bahnhof abreiten gehen dort oft essen!!!

    Salat und Beilage und auch Käse waren alles frisch da!!!

    Der Imbiss ist schön dekoriert mit schönen orientalischen Wandfliesen und man findet dort eine ordentlich Anzahl an Sitzen bzw. Sitzsofas um die Tische dort im Gastraum, dennoch war es sehr voll, weshalb ich nur den Döner selber fotografieren konnte, aber auf den kommt es ja am meisten an!!!

    Es gibt da noch mehr als Döner, aber voller Hunger ging mein "Tunnelblick" nur auf den großen Spieß mit Kalbsdöner, da konnte ich dann vor Hunger auch nicht mehr klar denken, sorry!!! :o;)

    Als mein Urteilsvermögen wieder klar war, und ich satt war, stellte ich fest, dass der Döner lecker und gut verträglich war, also gebe ich hier 4 Sterne!!!

    Euer spreesurfer.:)

    Service usw. waren auch gut, und am Nebentisch waren zwei hübsche Frauen mit denen ich noch geflirtet habe!!!:)

    Also: Alles roger dort!!! :)

    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen
    Jolly Roger Hoffentlich hast du den Döner nicht bis heute liegengelassen, denn dann ist er für uns Europäer nicht mehr geniessbar.


  3. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    geschrieben für:

    Branche: Restaurants und Gaststätten

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    3.
    Hallo liebe Leser!!!

    Euer spreesurfer hatte ja gegen Ende 2018 Geburtstag und war mit seinem Papa hier in Berlin-Frohnau im wunderschönen Villenviertel gemütlich essen gegangen, und das dort war auch sehr schön!!!

    Vom Zeltinger Platz, dem Zentrum von Berlin-Frohnau mit dem S-Bahnhof läuft man 5 Minuten in den Edelhofdamm und steht dann rechts genau vor dem Restaurant Adriatic in der alten 1910 erbauten Villa von Gustav Behrendt.

    Schon vorne ist es einladend mit Weihnachtsbaum und bepflanztem Brunnen. Im Sommer ist das die Außenterrasse die herrlich im Grünen liegt ohne Verkehrslärm dort!!!

    Ich bestellte mir dann also das Gericht Nummer 23.

    "Kleiner Zigeunerteller - 1 Cevap, 2 Koteletts, Pljeskavica, Reis,
    Pommes frites und gem. Salat" - zu 10,50 Euro

    von der Speisekarte, die auch auf der Internetseite einsehbar ist!!!

    Und ich war begeistert!!!

    Die Kotletts waren gut durch und kräftig auf dem Teller, ich nehme an, dass sie vom Schwein waren.

    Die Pljeskavica, das ist eine kroatische Boulette, war deftig und durch und dennoch zart zugleich, Voltreffer!!!!

    Die Cevap, die woanders auch Cevapcici genannt werden, waren auch lecker und gut gebraten.

    Der Reis wurde in zwei Teilen serviert, einmal als Djuvecreis mit Paprika und einmal als Curryreis, zwei Reiskugeln auf dem Teller. Waren beide lecker!!! :)

    Die Pommes waren auch kross!!! Dazu wurde, wie in kroatischen Restaurants üblich eine Silberschale mit Deckel und Löffel gereicht mit Paprikazwiebeln drinnen, die waren auch sehr scharf, son nahm ich nur einen Teil davon!!!

    Ich wurde von der "kleinen" Portion jedenfalls mächtig satt, denn zuvor gab es noch einen gemischten Salat mit Mais und Weißkraut, auch üblich bei kroatischen Restaurants!!!

    Mein Papa hatte die Potpourri-Platte, fast das selbe, nur ohne Pljeskavica, er fand es auch lecker!!! Das ist richtig Fleisch, von wegen nur "Seniorenteller"!!!


    Zu Neujahr 2019 waren wir dann nochmals dort, dann nahm ich den Teller Nummer

    "33. Grill-Teller mit
    2 Stücken Schweinefleisch, 1 Rumpsteak,
    1 kleine Pljeskavica, 2 Cevapcici, 2 Sorten Reis,
    Pommes frites und gem. Salat" zu dann 15,50 Euro.

    Der Teller war auch sehr lecker, aber mit der kleinen Einschränkung, dass das Rumpsteak sich nicht gut kauen ließ!!! So konnte ich das nicht aufessen. Aber man versprach mir, das nächstes Mal auf Wunsch länger zu grillen!!!
    Zu Neujahr machte ich da keine Fotos, so sind meine Fotos hier vom 1. Besuch im Dezember 2018.

    Fazit: Sehr gutes kroatisches Restaurant, mit nur einem kleinen Mangel, dem zu zähen Rumpsteak, daher gebe ich hier 4,4 Sterne!!!

    Also wir kommen den 5 Sternen schon sehr Nahe hier!!! :)

    Nach dem Essen bekamen wir noch jeder einen Espresso aufs Haus, denn wir trinken beide keinen Alkohol!!!

    Das Mineralwasser bei meinem 2. Besuch war auch ganz frisch und kalt!!!

    Die WCs sind ebenso blitzsauber, mit etwas engen Kabinen allerdings!!!

    Das Ambiente dort ist schön mit hellen Tischen, Kerzen, roten Sofas und Gemälden an den Wänden und es gibt eine GROßE ZAHL an Plätzen!!! :)

    "Croatia - twelve points!!! - La Croacie - douze points !!!" :)

    Top-Restaurant!!! Euer spreesurfer.:)

    Fotos folgen!!!

    Und surferle wurde an seinem Geburtstag lecker und gut satt!!! :)
    Und zu Neujahr 2019 auch!!! :)

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  4. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    geschrieben für:

    Branche: katholische Kirche

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    4.
    Hallo liebe Leser!!!

    Heute stelle ich Euch die römisch-katholische St.Jospehs-Kirche in der Müllerstraße 161 im Berliner Ortsteil Wedding vor. Die heute unter Denkmalschutz stehende Kirche entstand nach einem Entwurf des Kirchenbaumeisters Wilhelm Rincklake aus der Abtei Maria Laach und dessen Überarbeitung durch den Berliner Architekten Wilhelm Frydag 1907–1909 als neoromanische dreischiffige Basilika mit Platz für 3000 Personen.

    Die Pfarrei St. Joseph gehört zusammen mit St. Aloysius, die direkt in meinem Kiez liegt, zum Dekanat Mitte in der Diözese Berlin.

    Die Kirche wurde dem heiligen Joseph von Nazareth, dem Patron der Arbeiter, geweiht, daher ihr kommt Name!!!

    Am 2. Mai 1909 wurde sie nach 2 Jahren Bauzeit eröffnet, und sie fügt sich mit ihren beiden Türmen in die Straßenfront der Müllerstraße zwischen den Häusern ein, daher ist sie zum Altar hin auch nach SÜDWESTEN ausgerichtet, wobei der Eingang gegenüber im Nordosten ist.

    Im Zweiten Weltkrieg wurde sie teils beschädigt. Also ließ die Kirchengemeinde das Gotteshaus 1948/1949 in großen Teilen wieder herstellen.

    Anfang des 21. Jahrhunderts wurde die Originalausmalung des Kirchenraums wieder aufgedeckt und restauriert, um sie als Gesamtkunstwerk der Beuroner Kunstschule zu erhalten.

    Als Beuroner Kunstschule (auch Beuroner Schule) wird eine Gruppe von Künstlern bezeichnet, die 1868 in der Abtei Beuron bei Sigmaringen zur Erneuerung der katholisch-kirchlichen Kunst begründet wurde.

    Sehenswert ist der i den 1920ern dort eingebaute Kreuzweg mit seinen insgesamt 15 Tafeln, eine Tafel seht ihr auf meinem Foto, Jesu Kreuzigung, weitere Fotos lade ich später noch hoch. Laut Gemeinde ist das dort der mit 15 Tafeln längste „beuronische“ Kreuzweg der Welt in einer Kirche!!!

    In der Kirche wird an den Priester Max Josef Metzger erinnert.

    Der Priester Max Josef Metzger (* 03.02.1887, + 17.04.1944) war ein prophetischer Christ.

    Von 1940 bis 1943 nahm er Zuflucht vor den Nazis in dieser Kirche St. Joseph hier bei den von ihm gegründeten Christkönigsschwestern, die noch bis 1988 in der Gemeinde tätig waren und sich, dem Ideal ihres Urhebers Dr. Max Josef Metzger entsprechend, besonders den sozial schwachen Menschen zuwandten.

    Hier in St. Joseph wurde er durch den Verrat einer Spionin am 29. Juni 1943 von der Gestapo verhaftet. Durch den Volksgerichtshof zum Tode verurteilt, wurde er am 17. April 1944 hingerichtet. Die Fotos in der Krypta dokumentieren die Lebensstationen von Dr. Max Josef Metzger.

    Vor Ort war ich im September und nahm bevor ich die Fotos machte an einem Gottesdienst in Lateinischer Sprache mit viel Gesang Teil, der Priester trug eine grüne Robe bzw. Talar.

    Es gibt dann eine Abendmahl und dann wird der Kelch dazu wieder hinter dem Altar in ein Schließfach verschlossen, wo er auch zuvor herausgenommen wurde.

    Da ich die katholische Bräuche und Verse nicht so auswendig konnte, sprach ich nur leise mit den Lippen mit.

    Die Kirche war sehr gut besucht an jenem Septembersonntag waren dort außer mir noch über 150 Gläubige!!!

    Die Kirche ist sehr sehenswert innen und außen schlicht.

    Euer selber sehr gläubiger spreesurfer vergibt hier 4 Sterne plus!!! :)

    spreesurfer Ich habe mir erlaubt ein wenig text von wikipedia zu verarbeiten, weil hier viel Historie drin ist. Für jeden gläubigen Christen in Berlin mein Tipp:

    Geht mal dort in den Gottesdienst, auch wenn er lang und groß ist und von Gesang begleitet sein kann/Chor.
    Ausgeblendete 3 Kommentare anzeigen
    spreesurfer Danke grubmard!!! Diese von außen unscheinbare Kirche ist INNEN sehr sehenswert, und das in meinem Wedding, der so viel blöde News produziert sonst!!! :);)
    spreesurfer Danke auch an Dich Peeti0610!!! Wer diese Kirche mag ist entweder gläubig und/oder hat einen guten Geschmack!!!

    Peeti und grubmard haben einen guten Geschmack, wie immer!!! :)
    spreesurfer Danke an Puppenmama und ps.schulz. Spätestens, wenn Deine Bewertung 5 Leute gut finden, wäre ein gD eh nicht mehr so wichtig!!! ;)


  5. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    geschrieben für:

    Branche: Freizeitanlagen

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    5.
    Hallo liebe Leser!!!

    Zum Start in das Jahr 2019 nun stelle ich Euch den Antonplatz in Berlin-Weißensee vor, ein typischer Berliner Kiezplatz, der aus zwei Hälften besteht und von der Berliner Allee mit ihrer Mittelpromenade und der Tram zerteilt wird!!!

    Als ich im Dezember 2018 dort war, stand auf dem Nordteil ein Weihnachtsbaum, der auch geschmückt war, aber dem unten herum die Kugel fehlten, er war unten ohne und das wohl vielleicht, weil Diebe die unteren kugeln klauten, ein Phänomen, dass es in Berlin leider öfter vor Weihnachten gibt!!! Der Baum steht vor dem Kino Toni. :o

    Der Antonplatz selber ist wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt und nach 1945 auf rund 4200 m² vergrößert.

    Ein Herr Gustav Adolf Schön gründete das städtische Weißensee das Kapital, dass er für seine Bodenspekulationen benötigte, erlangte er von seinem Bruder Anton Matthias Schön. Ihm zu Ehren bekam der Platz um 1874 den Namen Antonplatz.

    Seit 1897 gab es dort ein Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal auf dem Antonplatz. Der Platz trug zwischen den Jahren 1898 und 1903 den Namen Kaiser-Wilhelm-Platz. In einer umzäunten Grünanlage stand um 1900 ein Denkmal von Kaiser Wilhelm I. den Antonplatz. Heute gibt es das Denkmal nicht mehr.

    Im September 1920 wurde dort am Platz das Stummfilmkino mit 700 Plätzen als Decla-Lichtspiele eröffnet, heute ist es das Kino Toni, das mit 99 Jahren zu den ältesten Kinos Berlins gehört.

    Im Süden des Platzes in der Grünfläche stehe ein sehr schlichter Brunnen, den Matthias Heinz, Bildhauer und Steinmetz, entwarf und baute und der am 15. Oktober 2008 in Betrieb genommen wurde.

    Man findet am Platz zahlreiche Läden, darunter sogar zwei Biomärkte auf einmal!!!

    Dazu einen großen EDEKA und so weiter.

    Peter Hacks erwähnte den Antonplatz in seinem Gedicht Irrtümer:

    Eine rosarote Katze,
    Eine himmelblaue Maus
    Treffen sich am Antonplatze
    Und erkennen sich durchaus.
    […]
    Und sie wandeln von dem Platze
    Ohne Zwischenfall nach Haus,
    Rechts, nach Weißensee, die Katze,
    Links, nach Lichtenberg, die Maus.


    Wenn Euer spreesurfer aber an den Platz kommt, hat er andere Zeilen im Ohr:

    „Ich bin so schön,
    Ich bin so toll,
    Ich bin der ANTON aus Tirol!!!

    Meine gigaschlanken Wadeln
    Saan a Wahnsinn für die Madeln,
    Mei Figur – a Wunder der Natur!!!

    I bin so stark, und auch so wild,
    I treib es heiß und eisgekühlt,
    Wippe I mit dem Gesäß,
    schein die Hasn SOS
    und wolln den ANTON aus Tirol!!!

    ANTON ANTON ANTON ANTON……“

    3 Sterne – Game over!!! :)

    Spreesurfer.:)

    (Textbröckchen von wikipedia hier verwurstelt!!! :))



  6. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    4. von 4 Bewertungen


    geschrieben für:

    Branche: Kaufhäuser / Freizeitanlagen

    Neu hinzugefügte Fotos
    6.
    Hallo liebe Leser!!!

    Das Europa Center ist wohl so mit eines der ältesten Malls in Berlin, denn es wurde schon Ende der 1960er-Jahre eröffnet.
    Früher gab es dort mal einen offenen Lichthof mit einer Schlittschuhbahn.

    Das Europa-Center ist zwar eher klein, aber hat teilweise einen schönen Stil, der durch die bunten Leuchten im Mittelteil und durch die einzigartige Wasseruhr mit der grünen Flüssigkeit drin, siehe Fotos von mir, geprägt wird. Man sollte zur Wasseruhr kurz vor 13 Uhr hingehen, dann läuft das Wasser dort komplett aus!!!

    Der schöne Geschenkladen, der da einst war ist raus und das Café Tiffany wurde sehr nüchtern modernisiert, so dass vom einst tollen Palmengarten nix mehr zu sehen ist, und die Holzbrücke über das Wasser dort ist auch weg!!!

    Es gibt da einen Riesen Saturn auf 6 Etagen, die Stachelschweine (Theater) , etwas urige Restaurants, einen Camp David Laden (gutsortiert), einen Bücherladen, Souvenirs, einen Kitschladen und im Keller einen großen Waffenladen.

    Eine Zeit lang gab es dort regelmäßige Events wie die tolle Unheilig-Autogrammstunde am 28.03.2012, die dort war!!! Lohnt sich!
    Später war auch Howard Carpendale dort!!!

    Minus: Zu klein, kein Supermarkt drin, alles eher etwas teuer, teils zu dunkel !!!

    Ich gebe dem etwas sehr in die Jahre gekommenen, aber auch teils stilvollen Center 3 Sterne!!!

    Aber mit dem Licht da ist es zu dunkel!!!! :(

    Euer spreesurfer.:)

    Fotos von Dezember 2018!!! :)



  7. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    geschrieben für:

    Branche: evangelische Kirche

    Neu hinzugefügte Fotos
    7.
    Hallo liebe Leser!!!

    Anfang Dezember 2018 war ich an einem der letzten sonnigen Tage 2018 mal in Berlin-Lichtenberg unterwegs und habe den Loeperplatz mit seiner Alten Pfarrkirche Lichtenberg, Schrägstrich Dorfkirche Alt-Lichtenberg, erkundet, denn der Loeperplatz ist in Wahrheit der Dorfanger Berlin Alt-Lichtenberg!!! :)

    Zur Historie nun, bei der ich Textteilchen auch von wikipedia verarbeiten werde:

    Die Alte Pfarrkirche Lichtenberg ist ein frühgotischer rechteckiger Feldsteinbau im Berliner Ortsteil Lichtenberg, der aus dem 13. Jahrhundert stammt und mehrmals umgebaut, zerstört und wieder aufgebaut worden ist.

    Die Kirche ist seit der Reformation in Brandenburg 1539 evangelisch.

    Unter seinem Turm, der im Jahr 1792 erbaut wurde, als quadratischer Kirchturm mit achteckiger Laterne und Helm bekrönter Haube, befindet sich eine Empore mit einer kleinen Orgel, die 1964 von der Potsdamer Orgelbaufirma Alexander Schuke gefertigt wurde. Wie so viele Kirchenorgeln in ganz Ostdeutschland!!!

    Im Turm hängen oben außerdem noch zwei große Stahlglocken.

    Rabimmel-Rabammel-Rabumm!!! ;)

    Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche durch Bombentreffer schwer beschädigt, hinzu kamen Brand und Holzdiebstahl. Das Gotteshaus wurde zwischen 1950 und 1954 wieder repariert und rekonstruiert. Später wurde noch das Dach erneuert (Bis 1965).

    Links vom Eingang der Kirche steht seit Oktober 2001 (wieder) an auffälliger Stelle auf einem steinernen runden Podest eine Urne aus weißem Marmor als Denkmal für Anna Katharina (Catharina) Schadow, die Mutter des berühmten Bildhauers Johann Gottfried Schadow, das dieser mit der Widmung "Der guten Mutter" errichten ließ.

    Anna Schadow war 1788 mit ihren Kindern nach Lichtenberg gezogen und 1797 in diesem Ort gestorben. Wer sich für Schadow interessiert, kann auf golocal meine Bewertung "Schadowhaus" Berlin lesen!!!

    Das Originaldenkmal ging im Krieg verloren und wurde neu hergestellt.

    Der Loeperplatz selber in Alt-Lichtenberg ist rund 7000 m² groß und entstand aus dem Anger des ehemaligen Dorfes Lichtenberg.

    Um 1890 erhielt er zunächst den Namen Wilhelmplatz nach dem deutschen Kaiser. 1914 wurde er in Loeperplatz umbenannt, womit an die für Berlin-Lichtenberg bedeutende Bauern- und Gutsbesitzerfamilie Loeper erinnert wird.

    Direkt auf dem Loeperplatz stehen die bereits von mir beschriebene denkmalgeschützte Alte Pfarrkirche Lichtenberg und das Denkmal "Der Sämann". Seit 1950 befindet sich hier ein Ehrenmal für die Opfer des Faschismus.

    Der Loeperplatz und zahlreiche seiner umgebenden Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Die Wohnhäuser wurden zwischen 1905 und 1959 errichtet.

    Heute ist der Platz ein leider vom Verkehr umtoster Platz an dessen Westseite auch normale Altbauten und auch im Norden des Platzes (Westseite) große Plattenbauriegel aus DDR-Zeiten stehen, die etwas vom Platz weg nach hinten versetzt angeordnet sind.

    Man muss bei viel Verkehr schon einen festen Glauben haben, um sicher über die Straße zu kommen, denn der Weg zur Mittelinsel, wo die Kirche steht ist weder behindertengerecht, noch gibt es dort einen Zebrastreifen oder gar eine Fußgängerampel!!! :o

    Wer die Mittelinsel erkunden will, so wie ich es tat, muss auf die vielen Hundehinterlassenschaften auf der Wiese dort Acht geben!!! :o

    Am Platz fährt unter anderem die Tram M13, die ja bis zu mir nach Hause fährt, und das Rathaus Lichtenberg sowie die Ring-Center sind nicht weit, siehe meine dortigen Bewertungen bei golocal.de!!! :)

    Gottesdienst in der Kirche dort ist regelmäßig sonntags um 10.30 Uhr!!!

    Am 24.12.2018, Heiligabend, sind dort um 16, 18 und 23 Uhr Andachten in der Kirche!!!

    Ich gebe dem Ensemble aus Kirche und Platz hier 3 Sterne!!! :)

    Euer spreesurfer.

    Ausgeblendete 4 Kommentare anzeigen
    spreesurfer Danke an Euch, nun sind auch die ersten Fotos vom Dezember 2018 von mir oben. Weitere später noch mal dann. Bei genauem Hinsehen, Großbildmodus, könnt ihr links an der Kirche auf dem 1. Foto hier den Weihnachtsstern sehen.
    spreesurfer Danke ps.schulz. Da golocal offenbar etwas schläft, habe ich mal als Erster eine Reihe von Fotos von dir geliked!!! Siehe in Deinem Profil!!! Soll ja nicht umsonst geknipst worden sein!!! :)
    ps.schulz Vielen Dank, spreesurfer, für die likes. Habe mich schon gefragt, ob keinem meine Fotos mehr gefallen......
    spreesurfer Doch mir schon. Ich versuche immer mal reinzuschauen bei denen, die auch mich supporten!!!! Das ist nun mal so, dass der Mensch auch dankbar sein sollte.:)


  8. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    8. von 8 Bewertungen


    geschrieben für:

    Branche: Kaufhäuser

    Neu hinzugefügte Fotos
    8.
    Hallo liebe Leser!!!

    Heute schreibe ich mal kurz was zum Ring-Center, das ich neulich besuchte. Siehe auch meine Fotos vom Dezember 2018 hier.

    Es besteht aus zwei Teilen und das ist auch schon der größte Nachteil, denn um vom Ring-Center 1 in das Center 2 zu kommen, muss man bei Regen, Schnee und Kälte, genau wie bei Hitze, erst unter einer extrem vergammelten S-Bahn-Brücke durch laufen, unter der es dunkel, dreckig und fies ist, und dort treiben sich üble Personen herum!!!

    Baulich wäre das Problem durch eine große gläserne Verbindungsbrücke von Center zu Center über den S-Bahnhof hinweg LÖSBAR!!! Aber das ist der Centerfirma wohl zu teuer??? :o

    Im Ring Center 1 sind vor allem Modeläden, aber auch der begehrte Fanshop des 1. FC Union, die ja eventuell sogar in die 1. Bundesliga aufsteigen werden oder könnten (EISERN UNION!!!) , und unten ein EDEKA, ein Nordsee und im 1. OG am Ausgang zur S-Bahn eine Apotheke und ein Fotostudio.

    Vor dem Center beginnt die Rigaer Straße hinten. Es ist die gefährlichste Straße Berlins mit den meisten schweren Straftaten in einer Wohnstraße pro Jahr!!! Daran ist eine gewalttätige Hausbesetzerszene dort Schuld, und eine Politik, die illegal okkupierte Häuser nicht räumt!!! :(

    Auf der anderen Seite im Ring-Center 2, östlich der Bahntrasse, sind weitere Geschäfte wie Yves Rocher, ALDI oder Medimax Elektro. Dazu Imbisse, ein Kiosk, ein Buchladen (Thalia) und vorne angebaut die große Filiale von Kaufhof. Das Center ist eines von mehreren Shoppingcentern in Berlin mit integriertem Kaufhaus.

    Kaufhof gibt es auch im Berliner Linden-Center (Hohenschönhausen),
    in den Gropiuspassagen (Neukölln), und Karstadt ist in Steglitz in das EKZ Boulevard Berlin integriert.

    EKZs mit Kaufhaus drinnen sind offenbar ein neuer Trend!!! Das Beste aus zwei Welten, Shopping-Center und klassischem Kaufhaus/Warenhaus. :)

    Östlich vom Center, am Ring-Center 2 fährt auch die Tram, sonst liegt das Center, dass nach dem Berliner S-Bahn-Ring benannt ist, am S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee - (S-Bahn-Ring bzw. U-Bahnlinie U5).

    Wie sangen die "ABBA-Copy-Stars" schon:

    "Ring, Ring, ich fahr nur immer im Kreis!!!
    Ring, Ring, ist es auch kalt oder heiß???
    Ring, Ring so geht es den ganzen Ta-haaag!!!
    Ring, Ring, weil ich nun die S-Bahn so mag...!!!"

    Fazit: Ich gebe dem Center 3 Sterne!!! Durchschnitt halt!!! ;)

    Und denkt dran: "Ring, Ring...." ;)

    Euer spreesurfer.:)



  9. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    11. von 12 Bewertungen


    geschrieben für:

    Branche: Kaufhäuser

    Neu hinzugefügte Fotos
    9.
    Hallo liebe Leser!!!

    Vorweihnachtszeit - Shoppingzeit!!! :)

    Erstaunlicherwiese habe ich das Center hier mitten in meinem eigenen Stadtteil Wedding bei golocal noch nie bewertet, vielleicht, weil ich da nicht so oft bin, denn diese Gegend ist ein durchaus krasser sozialer Brennpunkt dort!!!

    Das Center hat 3 Verkaufsebenen und Anschluß an Bus, sowie U-Bahn, S-Bahn, Regionalbahnen und Fernzüge und ist daher auch für Besucher aus Bernau bis rauf nach Eberswalde noch interessant!!!

    Das Center ist mittlerweile nach umfangreicher Sanierung ein doch schönes Shoppingcenter geworden. Es gibt dort einige neue Läden und Lounge-Zonen!!! Wichtig zu erwähnen ist dort das erste Rewe Center Berlins, ein XXL-Rewe, das ich aber nun auch nicht besser finde als den XXL-Kaufland am Alex oder den real-Markt in der Weddinger Müllerstraße oder das Edeka-Center im Tempelhofer Hafen.

    Es gibt nun unten auch einen TK-Maxx-Laden, den ich aber ramschig finde und vom Aufbau und vom Angebot nicht, bei weitem nicht so gut finde, wie den TK Maxx in den Hallen am Borsigturm!!!

    Unten gibt es einen Saturn, dessen Auswahl an CDs und DVDs aber ebenso überschaubar ist!!! Auch nicht so der Burner dort!!!! :o

    Es gibt im Center noch einen der wenigen Yves Rocher-Läden in Berlin und es gibt neu vorne einen Burgerladen mit guten (???) Burgern rechts am Haupteingang vorne. Ich habe da noch nicht gegessen, aber der Laden sieht gut aus!!! Hat wohl auch Bio-Burger usw...!!! Könte ein Lichtblick sein dort!!!

    Der Centerumbau ist fertig und so gebe ich dem Center nun Danke der diesjährigen 2018er Weihnachtsdeko, dei doch sehr schön ist, nun 4 Sterne!!! :)

    Von außen erinnert das Center von seiner Form her an einen Ozeandampfer, wobei diese Shopping-Kathedrale genau wie die meisten Kirchen den Haupteingang nach Westen hat und die größten Läden dort wo bei der Kirche der Altar wäre, im Osten (Saturn, TK Maxx und Rewe Center), aber glaubt lieber an Gott; Konsum und Geld und so sind alles vergänglich, Gott bleibt!!!

    Euer spreesurfer:)

    Fotos (von 2018) sind schon da und es folgen noch welche gleich!!! :)

    Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen mit Fernbahn, S-Bahn, Regionalbahn und U-Bahn ist direkt am Center!!! Und der 247er Bus. :)



  10. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    geschrieben für:

    Branche: Religiöse Gemeinschaften / Vereine

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    10.
    Hallo liebe Leser!!!
    Heute stelle ich Euch (erneut) das Gebäude „Neue Nazarethkirche“ in Berlin-Wedding vor, nachdem eine frühere Bewertung hier von mir auf unerklärliche Weise verschwunden ist!!!

    Sie ist das prägende Wahrzeichen des Berliner Leopoldplatzes in Berlin-Wedding, dem westlichen Zentrum des Ortsteiles mit dem Rathaus in der Nähe und der Shoppingmeile Müllerstraße sowie dem U-Bahnhof Leopoldplatz.

    Die Kirche wurde von 1891 bis 1893 nach Plänen des Architekten Max Spitta in neogotischen Formen errichtet. Am 10. März 1893 erfolgte die Einweihung.
    Die Kirche verfügt über einen 78 m hohen quadratischen Turm mit spitzem Helm. Sie ist eine typische Berliner Backsteinkirche jener Zeit und hat auch noch ein Seitentürmchen. Die Kanzel innen schuf Holzbildhauer Gustav Kuntzsch aus Wernigerode. Sie stellt die vier Evangelisten und Apostel Paulus dar.

    Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Neue Nazarethkirche 1945 beschädigt. 1960 wurde der Innenraum umgestaltet, und fast die gesamte neugotische Ausstattung wurde entfernt und die Malereien übertüncht. Das war nicht gut durchdacht!!! :(

    1989 wurde die Kirche entwidmet, da im Zuge der zunehmenden Migration von Nichtchristen (vor allem Muslime) in den Stadtteil, die Gemeinde immer weiter schrumpfte, was durch den Fortzug von Christen verstärkt wurde. In diesem Teil Berlins fand und findet eine Verdrängung (Gentrifizierung) von Christen durch muslimische Migranten, im Straßenbild auch stark und gut sichtbar dort, statt!!!

    Von September 1991 bis Mai 2016 wurde das Gebäude durch die Gemeinde Gottes Deutschland KdöR, einer pfingstlich-freikirchlichen Gemeinde, genutzt. In jener Zeit wurden Bemalungen im Innenraum in vereinfachter Form wieder hergestellt!!!

    Seit Mai 2016 wird die Neue Nazartehkirche von dem „Hilfszentrum UKRG e. V.“, die neocharismatische Kirche Igreja Universal do Reino de Deus von Edir Macedo mit Hauptsitz in Rio de Janeiro, Brasilien, seinen Sitz in der Neuen Nazarethkirche und ist alleinige Nutzerin des Kirchengebäudes.

    Diese Kirche hier vertritt einige Inhalte, die meiner Glaubensauffassung zutiefst entgegen stehen, zum Beispiel den Materialismus und Wohlstand als Segen Gottes auszulegen.

    Ich verstehe die Botschaft Jesu als einen spirituellen (!!!) Segen und eine Hilfe zur Erlangung von SEELENREIFE!!!

    Ich weiß aber aus meinem privaten Umfeld (meine Stammleser wissen Bescheid!), dass viele Freikirchen Druck auf ihre Mitglieder ausüben, ihr Vermögen zu mehren. In vielen Freikirchen sind Arbeitslose oder mittellose Menschen gar nicht gern gesehen!!!

    Das ergibt sich auch daraus, dass viele der „Pfingstkirchlichen Gemeinden“ ziemlich rigoros erwarten, dass die Gläubigen 10% ihres Einkommens an die Gemeinde abführen, und wer mehr verdient, kann auch mehr einzahlen. Dann sollen die Gläubigen möglichst noch zusätzlich spenden!!! …

    Lest Euch das hier auf wikipedia durch:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Igreja_Universal_do_Reino_de_Deus

    Ich gebe der Kirche, dem Bauwerk – NICHT der Nutzerin – drei Sterne!!!

    Euer spreesurfer.:)

    (Textelemente von wikipedia in eigenen Worten adaptiert.)

    Wer einsam und verzweifelt ist, sollte sein Seelenheil lieber beim Psychologen, in einer „normalen“ Kirche oder sonst wo suchen, aber nicht in einer „Freikirche“!!!

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