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Bewertungen (21 von 1620)

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  1. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    16. von 18 Bewertungen


    Ich bestellte Ware in Bad Kreuznach. Versand wurde durch den Verkäufer am Dienstag bestätigt, Abholung durch DPD Depot Worms am Mittwoch.
    In der Sendungsverfolgung Liefertag Donnerstag festgelegt. Alles in der gleichen Woche, wohlgemerkt.

    Freitag kein Paket da, Lieferstatus gleich geblieben, Paket befindet sich noch in Worms.
    Am Sonnabend gleiches Bild, Montag dann die Nachricht, Paket im Verteilzentrum des Adressaten eingegangen. Die stellten dann am Dienstag im von dort aus angegebenen Zeitfenster zu.
    5 Sterne für die Endlieferung. Die aber eben nicht von DPD Worms erfolgte.

    Dieses Depot erhält von mir zwei Sterne, weil wenigstens das Paket unbeschädigt blieb und die digitale Sendungsverfolgung funktionierte.
    Vier Tage allein für den Weitertransport innerhalb Deutschlands zu benötigen ist allerdings unterirdisch. Zum Glück wurde die bestellte Ware nicht dringend benötigt und der Inhalt des Pakets war auch nicht leicht verderblich.

    geschrieben für:

    Postdienste / Kurierdienste in Worms

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    1.

    FalkdS Aber irgendwie sind wir total verwöhnt, ich kann mich an Zeiten erinnern, da ging ein Paket mindestens 14 Tage...
    Ausgeblendete 3 Kommentare anzeigen
    Konzentrat Ja, verwöhnt sind wir in Sachen Transportdienste und Schnelligkeit schon.
    Und nochmal ja, DHL finde ich im Vergleich ebenfalls als den besten Dienstleister in Sachen Qualität. Und die kostet nun mal etwas mehr.


  2. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Über die CCV GmbH habe ich mir das Wichtigste im Internet auf deren Homepage angelesen.
    In Kurzform:
    1994 als EL-ME GmbH gegründet war man ab 1995 mit Payment-Lösungen beschäftigt. Dabei hauptsächlich Verkauf von Taschenkartenlesern für die ZKA-Geldkarte.
    2009 in die neue CCV Deutschland GmbH umfirmiert, damit soll die Zugehörigkeit zur Firma CCV International vereuropäisiert werden und die neuen SEPA-Regelungen besser umgesetzt werden.
    2020 wird CCV Deutschland GmbH in die CCV GmbH - the international payment division of CCV Group - umbenannt.
    Focus liegt ab sofort auf , Zitat: "Großkundengeschäft auf den Verticals Retail, Vending, Mobility, Hotellerie und NSPs/Financial Sector".

    So weit, so gut. Unsere Firma hatte noch nichts mit CCV ( wie auch immer noch weiter...) zu tun und auch nicht die Absicht, ein Kartenlesegerät oder zugehörige Dienstleistungen zu erwerben.
    Das sieht CCV anscheinend anders, denn seit einigen Tagen gibt es immer wieder Anrufe von CCV.
    Zumindest ist dies zu vermuten, denn die angezeigte Rufnummer ist dieser Firma zuzurechnen.

    Entweder es ist niemand dran oder die Verbindung bricht sofort ab. Nicht weiter schlimm, aber es nervt. Im Internet nachgeforscht ergibt sich die Tatsache, dass zahlreiche Firmen Anrufe von dieser Nummer erhalten. Teils mit, teils ohne Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung.
    Es werden Kartenlesegeräte angeboten. Also scheinen die Anrufe wirklich von CCV zu kommen.

    Wir wollen das nicht, daher nur den einen Pflichtstern für die dauernde telefonische Belästigung. Einen zweiten vergebe ich, weil wenigstens die echte Rufnummer angezeigt wird und somit nicht vollkommen illegal Telefonaquise betrieben wird.

    geschrieben für:

    Abrechnungsstellen in Moers

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    2.



  3. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    DPD als Paketdienst ist so eigentlich recht zuverlässig und das Depot in unserer Region arbeitet schnell und kundenorientiert. Das ist auch dank der elektronischen Sendungsverfolgung, Abstellgenehmigung etc. gut nachvollziehbar.

    Nun hatte ich am Montag bei einer Firma im Umkreis von Hamburg etwas zur Lieferung nach Hause bestellt.
    Dienstag ging die meldung über den Versand bei mir ein. Ab da auch Sendungsverfolgung auf der DPD-Homepage möglich.
    Zustellung in 1-2 Tagen, steht da. Aber eben heute zum Sonnabend immer noch.
    Zudem ist der momentane "Aufenthaltsort" des Pakets immer noch Depot 120 in Hamburg.
    Streiken die dort ? Bei der Bahn läuft es doch seit Mittwoch wieder normal. Und nutzt DPD überhaupt den Güterverkehr auf der Schiene ? Eigentlich fahren die alles mit LKW und Transportern auf der Straße.

    Soweit also unzufrieden mit diesem Dienstleister.
    Mal sehen, wie lange das noch dauert.

    geschrieben für:

    Kurierdienste in Hamburg

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    3.



  4. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Die Netto-Filialen, die ich kenne, ähneln sich recht stark. Mittlerweile oft etwas in die Jahre gekommen würde vielen von ihnen eine Umgestaltung sicher gut tun. Die Gänge recht schmal, zu viel Ware auf engem Raum.

    Der Laden an der Bornaer Straße in Chemnitz macht da keine Ausnahme. Geht schon draußen los, die Linien der Parkplatzmarkierung sind recht eng beieinander auf das Pflaster gezeichnet. Da bekommt man mit Mühe die Autotür auf, ohne an das Nachbarfahrzeug anzustoßen. Wer deutsche Autofahrer kennt, weiß, was das für einen Ärger geben kann. Nächstes Problem, mit dem Einkaufswagen kommt man ebenfalls nicht durch die Lücke zwischen den Fahrzeugen. Heißt bei vollem Parkplatz, einmal um das ganze Areal herum, um in die zweite Reihe zu gelangen.

    Drinnen geht es eng weiter. Sehr eng, denn wir befinden uns Ende Oktober in der Vorweihnachtszeit. So deute ich jedenfalls das zusätzliche Warenangebot aus Lebkuchen, Schokokringel, Marzipanbroten und was noch so alles an Leckereien für die Zeit zum Jahresende feilgeboten wird. Ist leider oft in zusätzlichen Ständern oder großen Pappdisplays so halb im eh schon schmalen Gang aufgestellt.

    Am Freitag vor dem Feiertag am 31.10. war nachmittags viel los. Herbstwetter, etwas regnerisch. Deshalb wahrscheinlich so einiges an Laub in den Gängen. Kleben geblieben an den Schuhsohlen der Kunden, verlorengegangen im Laden. Unsauberer Eindruck.
    Dazu leere und volle Kartons auf dem Fußboden, es wurde noch so einiges hin und her, aus-, ein- und umgeräumt. In der gemüseabteilung um 14 Uhr keine Salatgurken, keine Strauchtomaten oder die ganz normalen Tomaten mehr. Nur kleines Partyzeugs. Im Kühlregal noch zwei Beutel Kloßteig. Schlecht geplant oder wegen der ab übermorgen geltenden coronabedingten Schließung der Restaurants übermäßige Einkäufe ? Ich weiß es nicht.

    An den 2 (von vier) geöffneten Kassen jeweils etwa 5-6 Kunden. dann die Durchsage "Kasse 1 schließt jetzt". Kann es wahr sein ? Jede Menge Kundschaft und die Kassierleistung wird um 50 % reduziert ??
    Zwei Minuten später "Entwarnung". Durchsage " wir öffnen in Kürze Kasse 1 ". War wohl zuvor eine Fehlinformation.
    Immerhin sehr freundliches Personal, welches auch bei erhöhtem Kundenandrang die Ruhe behielt.
    Ein besonderer Genuss war dieser Einkaufstag bei Netto allerdings nicht.

    geschrieben für:

    Lebensmittel / Verbrauchermärkte in Chemnitz in Sachsen

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    4.

    Ausgeblendete 25 Kommentare anzeigen
    Konzentrat @Tom, "normale" Tomaten nenne ich die geschmacklosen Dinger, welche schon vom Strauchgrün befreit sind. Groß wie kleine Äpfel, meist nicht richtig rot und donnerhart oder schon babbelweich :-))
    Aber für manche Anwendungen in der Küche doch geeignet.
    Massenware , meist aus Spanien oder Holland importiert.
    Problem, es gab am frühen Freitag-Nachmittag keine.
    eknarf49 Mit Netto habe ich kaum Erfahrung, aber gut hört es sich wirklich nicht an. Dafür gefällt mir aber der Bericht.
    Felixel Wer keinen Garten hat und doch gern Tomaten ißt greift doch auf diese zurück. In kleineren Orten etwas "passendes " finden, manchmal nicht möglich.
    Konzentrat Zweifelsohne richtig, Felixel.
    Selbst angebaute Tomaten oder welche vom Bio-Gärtner haben echten Tomatengeschmack. Die "normalen" aus dem Discounter erkennst du im Blindtest nicht mal unbedingt als Tomate :-))
    Calendula @ Konzentrat
    Meine Erfahrungen im Blindtest:
    Ein olfaktorischer Tomatentest lässt sich in Coranazeiten nur schwer umsetzen. ,-)
    Der taktile führt leider nicht immer zum besten Ergebnis.
    Konzentrat @Tikae, stimmt genau. Die kleinen Romatomaten oder auch welche, die Cocktailtomate oder "Naschperle" heißen. Die schmecken schon.
    Nur eben die "normalen" nicht. Zum kochen gehen die aber dann schon.
    Sedina Glückwunsch zum Daumen und übrigens auch zum Kommentarstrang!
    Das ist halt der Billigheimer der EDEKA-Gruppe...
    Kulturbeauftragte Bei Netto habe ich es sehr unterschiedlich erlebt und die, die ich zuletzt angesteuert habe, haben sich (nach Umbau / Veränderung) zum positiven gewechselt. Vielleicht ggf. nach einer solchen "Maßnahme" dieser ebenfalls!

    Glückwunsch zum Daumen!


  5. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    So viel vorweg - die ärztliche Leistung von Frau Dr. Braun kann ich nicht beurteilen, da ich nicht bis in das Sprechzimmer gekommen bin.

    Erster Versuch im Januar 2020. Ein Termin war etwa 6 Wochen zuvor vereinbart worden, 8 Uhr 30 die zugehörige Zeit. Eine runde Viertelstunde vorher fand ich mich im Wartezimmer neben einigen anderen Wartenden ein.
    Kommen und gehen setzte ein, neue Patienten erschienen, in unerfindlicher Reihenfolge ( so stellte sich mir das dar ) wurde aufgerufen. Nach 2 ( zwei ) Stunden Wartezeit brach ich den geplanten Arztbesuch ab, da ich um 11 Uhr zur Arbeit musste.

    Zwischenzeitlich verbesserte sich der gesundheitliche Zustand bei mir , auf Arztbesuch wurde verzichtet. Im Juni wieder Verschlechterung. Daher ein 2. Anlauf.
    Diesmal wurde ich telefonisch befragt, weshalb ich zur Ärztin möchte. Nach kurzer Schilderung der Symptome Verweis an den Hausarzt.
    Der stellte fest, ich sei ein Fall für den HNO-Arzt und gab mir einen Überweisungsschein.
    Persönlich sprach ich Ende Juni nunmehr erneut in der Praxis Dr. Braun vor und erhielt einen Termin für die dritte Augustwoche .
    Kein Wunder eigentlich, denn 16 Wochenstunden an vier Tagen lassen bei hohem Patientenaufkommen ganz einfach solche lange Wartezeiten auf Termine entstehen.
    Befriedigend ist das nicht.

    Suche nach Alternativen brachten schnellen Erfolg. Ohne jemals zuvor dort gewesen zu sein erhielt ich in einer anderen HNO-Praxis einen Termin für die folgende Woche. Behandlung inzwischen erfolgreich absolviert, es gibt eine andere Bewertung dazu.

    geschrieben für:

    Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in Lichtenstein in Sachsen

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    5.

    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen


  6. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Der Bahnhof in der sächsischen Kleinstadt Waldheim wurde 1852 in Betrieb genommen. Von Waldheim aus bediente die Bahn die Nebenstrecken nach Kriebethal und nach Rochlitz. Zudem war man Durchgangsstation auf der Hauptstrecke Chemnitz - Riesa.
    Es gab später im Gelände des Bahnhofs Güter- und Lokschuppen, mehrere Stellwerke, Wirtschafts- und Wohngebäude und eine Bahnmeisterei.
    Im Laufe der Jahre wurde immer mal etwas abgerissen und Neues errichtet. Das Empfangsgebäude mit Gaststätte , welches heute noch teilweise erhalten ist, ging 1920 in Betrieb.

    Im Jahr 2020 ist vom ursprünglichen Bahnhof nicht mehr viel übrig. Die Strecken nach Rochlitz und Kriebethal wurden 1998 stillgelegt. So fährt nun nur noch Personenverkehr auf der Strecke Chemnitz -Riesa mit Verlängerung bis Elsterwerda.
    Das Empfangsgebäude wurde 2015 teilweise abgerissen, die Gaststätte schon viele Jahre zuvor geschlossen.
    Die Ansicht von vorn vermittelt den Eindruck eines kleinen Theaters oder vielleicht auch eines Kinos. Steinerne , runde Säulen, vermutlich aus Rochlitzer Porphyr der roten Farbe nach. Ein dreieckiger Spitzgiebel dazu. Sieht gar nicht schlecht aus.
    Was vom Gebäude noch übrig ist, befindet sich rein äußerlich in annehmbaren Zustand, steht allerdings leer. Türen und Fenster sind mit Holztafeln fest verschlossen.

    Am Bahnhofsvorplatz stehen ein gutes Dutzend kostenloser PKW-Parkplätze zur Verfügung, zudem gibt es hier eine Haltestelle für den Omnibusverkehr.
    Zugang zum einzigen Bahnsteig hat man über einen Tunnel, der rechts in das Gebäude hinein bzw. vorbei führt und den höher gelegenen Bahndamm unterquert. Die alten hellblauen Fliesen sind noch in erstaunlich gutem Zustand, die zerstörungen und beschmierte Wände halten sich (noch) in Grenzen.
    Der komplett überdachte Bahnsteig ist vom Tunnel aus nur über eine steile Treppe zu erreichen, ein Aufzug ist nicht vorhanden.

    Am Bahnsteig mit seinen zwei Gleisen, von denen allerdings nur eines regelmäßig für die stündlich in jede Richtung fahrenden Züge genutzt wird, gibt es außer einem Fahrkartenautomaten und einer kleinen Anzeige mit Uhrzeit sowie Zugankündigung nichts. Ein Kasten für den Fahrplan ist leer, wann hier ein Zug in welche Richtung fährt, erfährt man somit auf schriftlichem Wege nicht.
    Interessant die Beschriftung der Bahnsteige, es gibt Bahnsteig 1 und Bahnsteig 12, hatte da jemand Zahlenprobleme ?

    Sitzgelegenheiten für Wartende ? Fehlanzeige.
    Die Sauberkeit am Bahnsteig und im Tunnel geht so, gereinigt und Müll entsorgt wird hier wahrscheinlich nur in größeren Abständen.
    Ein Aushängeschild für die Stadt ist dieser Bahnhof also nicht, immerhin bietet das Vorhandene die Möglichkeit, die Stadt mit der Bahn zu erreichen bzw. zu verlassen.
    Betrieben wird die Strecke Chemnitz-Riesa-Elsterwerda übrigens seit einigen Jahren nicht mehr von der DB, sondern von der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB), die hier sehr modernes rollendes Material einsetzt.

    geschrieben für:

    Verkehrsbetriebe in Waldheim in Sachsen

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    6.

    Ein golocal Nutzer Oh, was hab ich da entdeckt! Schön erzählt! Der Bf führt schon lange ein Schmuddeldasein. Als Aushängeschild kennen wir in nicht, aber er war eine recht gute Verkehrsanbindung.___Kommt hier auch einmal die Kölschtal Brücke zum Vorschein. Mit Bildern. Die Brücke wär interessant. (Selbstmörderbrücke von Waldheim)
    Ausgeblendete 18 Kommentare anzeigen
    Konzentrat Kölschtalbrücke ? Unbekannt. Meinst du die Göltzschtalbrücke im Vogtland ?
    Bei Waldheim gibt es zwei ähnliche Brücken mit Bögen aus Stein, den Diedenhainer Viadukt nach dem Bahnhof Fahrtrichtung Riesa und den ähnlich gebauten Viadukt vor dem Bahnhof aus Richtung Chemnitz im Ortsteil Heiligenborn. Beide hoch genug für die …...
    Ein golocal Nutzer @Konzentrat -Da ist das Klärwerk in der Nähe. Meine Schreibweise, in manchen mußt Du schon verzeihen.Wie man spricht , auch manchmal die Schreibweise. Ja vom Neubauviertel ( Kaufland) Richtung Riesa. Richtung Chemnitz ist mir nicht mehr bekannt, wie sie genannt wird. Sieht in etwa so aus, aber nicht so hoch! (Diedenhainer Viadukt -Google)
    ubier Erst hab ich gedacht: Genial, kostenlose Parkplätze an einem Bahnhof - nix wie hin! Aber die sind wohl für die Suizidkandidaten bestimmt...
    Ein golocal Nutzer Nee für die Suizidk.... wär es noch ganz schön weit zu dackeln. Oder sie kommen dann auf bessere Gedanken! Schau auf Google!
    Konzentrat Hauptstrecke ist zweigleisig.
    Der kleinere Viadukt vor Waldheim ( aus Richtung C.) hat , so viel ich weiß, keinen Namen. Er ist über eine Nebenstraße gebaut, außerdem fließt der Richzenhainer Bach drunter durch.
    Papa Uhu + Theo Sorry...
    ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß die Bezeichnungen nicht (immer) willkürlich (und nach entspr. Laune) vergeben werden...
    was sicher für den Einzelnen völlig Latte ist...

    :-)
    Konzentrat @grubmard, Hogwarts-Express habe ich in der Metropole Waldheim noch nicht abfahren sehen, Harry Potter sitzt evtl. im stadteigenen Knast (JVA Waldheim) ein - nix genaues weiß ich nich.

    @Papa Uhu, das ist schon interessant, was die Bahn da so für Regeln hat.
    Wenn ich das laienhaft richtig vom Bahnsteig 1 aus beobachtet habe, zweigt da nichts ab. Gleis 1 verläuft in Richtung Riesa geschaut rechts vom Bahnsteig 1, Gleis 2 parallel dazu links vom Bahnsteig, der hier 12 heißt.
    Es gibt ein drittes Gleis rechts von Gleis 1, das wurde wohl früher für den Güterverkehr genutzt. Sieht jetzt eher stillgelegt aus (Rostbefall). Vielleicht weiß Exempel etwas mehr dazu ?
    Ein golocal Nutzer @Konzentrat leider nein, nach Deiner Schilderung ist dort alles platt. DB ist ja noch bis Leipzig gefahren und jetzt nur bis Elsterwerda. Den Zug haben wir kaum genutzt, PKW. Da es vom Neubaugebiet doch ein Ende ist.(Baujahr 96)
    Konzentrat Verstehe, Exempel.
    Ja , platt insofern, dass nur nochder beschriebene Personenzug der MRB durch waldheim fährt und dort hält. Güterbahnhof ist nicht mehr existent mit Ausnahme des großen Güterschuppens. Der steht entweder leer oder wird von einer Firma, die sicher nichts mit der Bahn zu tun hat, genutzt.
    Sedina Wenn man die Politiker so hört, dann soll ja wohl wieder mehr in die umweltfreundlichere Eisenbahn investiert werden. Wie wäre es dann mit einem schönen Bahnhofsklo für Waldheim?


  7. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Unter der Adresse www.sms-verschicken.com drängt die Firma RC Media Network Internetnutzern ungefragt Werbung auf.
    Wie auch immer die es anstellen, trotz Markierung als Spam in meinem elektronischen Postfach kommt immer wieder neue Werbung aus München an.

    Aktuell geht es um "ORIGINAL NingXia-VITAL", eine angebliche "chinesische Wunderbeere", die dem Kunden in Kapselform angeboten wird.

    Der Werbetext liest sich in Auszügen so:

    "Ein schwedisches Forscherteam hat endlich in den Tiefen der mongolischen Steppe die Lösung gefunden, auf die so viele Menschen warten."

    "Ärzte fürchten diese Kapsel:
    Denn sie wird die Zahl der Krankheiten deutlich zurückdrängen."

    "Mit der chinesische Wunder-Beere NingXia fühlen auch Sie sich im Alter noch jung und voller Lebenskraft. Frei von Krankheiten."

    Wer es glaubt, wird selig. Oder arm, denn billig wird diese Wundermedizin nicht sein. Ich schaue gar nicht erst, was sich hinter
    "...die neue Jungbrunnen-Formel ORIGINAL NingXia-VITAL jetzt 30 Tage lang vollkommen risikolos und ganz in Ruhe testen! Hier klicken !"
    verbirgt.

    Die unangeforderte Email, von der ich mich belästigt fühle, kommt erneut in den Spamordner.

    Warum gebe ich 2 Sterne ?
    Immerhin gibt es ein ordentliches Impressum mit Adresse und Telefonnummer. Dort könnte ich mich also beschweren.
    Dies ist mir die Mühe allerdings nicht wert.
    Kurz ärgern, Werbung löschen, Ärger abstellen :-)

    geschrieben für:

    Werbeagenturen in München

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    7.



  8. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Die Bundesagentur für Arbeit, früher mal Bundesanstalt und jedem wohl ganz einfach als Arbeitsamt bekannt, ist mit fast 100.000 Mitarbeitern eine der größten Behörden der Bundesrepublik Deutschland.

    Ich hatte in meinem mehr als 40-jährigen Berufsleben das große Glück, nicht einen einzigen Tag arbeitslos gewesen zu sein. Ich benötigte daher aus Arbeitnehmersicht weder irgendwelche Leistungen noch Beratung. Jeglicher Kontakt zu Arbeitsamt oder Jobcenter fand schlichtweg mangels Notwendigkeit nicht statt.

    Da ich in unserer Firma gelegentlich Büroarbeiten ausführe, kam ich nun doch in Berührung mit einer der Dienststellen der Bundesagentur. Zumindest versuchte ich es.
    Die kontaktierte Stelle nennt sich Betriebsnummern-Service und hat ihren Sitz in Saarbrücken.

    Die Betriebsnummer ist für jedes Unternehmen verpflichtend notwendig, da sie als Identifikationsmerkmal der Arbeitgeber bei der Sozialversicherung dient.
    Bei jeder Datenübermittlung ist diese Nummer anzugeben.

    Nun bekam unsere Firma diese Betriebsnummer Anfang der 1990er Jahre zugeteilt, sie bleibt unverändert und wird als Erkennungsmerkmal dort eingesetzt, wo sie verlangt wird.
    Um Daten an die Sozialversicherung, also an die Krankenkassen oder auch die Berufsgenossenschaft zu senden , was heutzutage fast ausschließlich elektronisch möglich ist, benötigt man eine Software, die gesicherte Übertragung ermöglicht.
    Angeboten wird diese als vereinfachtes Modul unter dem Namen sv.net oder als "gehobenes" Modul namens Dakota , beides herausgegeben von der Firma ITSG.

    Dakota hat den Vorteil, direkt aus einem Entgeltabrechnungsprogramm (EAP) heraus die notwendigen Daten zu erfassen und abzusenden.
    Eine umständliche Übertragung der Daten Zeichen für Zeichen via Tastatur , wie es bei sv.net notwendig ist, entfällt hierbei. Also komfortabel und zeitsparend, was Dakota leistet.

    Bei uns wurde bisher mit sv.net gearbeitet, nun sollte Anfang des Jahres 2018 Dakota zum Einsatz kommen.
    Um die im EAP bereits vorhandene Software nutzen zu können, ist - wegen der notwendigen Datensicherheit bei der Übertragung - ein Zertifikat notwendig. Dieses wird ebenfalls von der Firma ITSG bereitgestellt und muss beantragt werden.

    Während dieser Antrag zunächst online gestellt werden kann, ist die weitere Bearbeitung schriftgebunden und per Post oder Fax zu versenden, denn es wird neben dem ausgefüllten Antrag eine Ausweiskopie zur Identifizierung des Antragstellers und eine Kopie des Zuteilungsbescheids in Sachen Betriebsnummer benötigt.

    Und an dieser Stelle kommt die Bundesagentur für Arbeit ins Spiel.
    Da dieser Zuteilungsbescheid, der ja nichts weiter als die Mitteilung einer Betriebsnummer für eine bestimmte Firmenanschrift ist, in unserer Firma nicht mehr vor liegt, sollte ich mich nun um das Ausstellen einer Kopie durch den Betriebsnummernservice bemühen.

    Die entsprechende Internetseite der Bundesagentur ist schnell gefunden, neue Betriebsnummern können sehr einfach über ein Onlineformular beantragt werden. Das ist übersichtlich dargestellt und wirklich einfach auszuführen, 5 Sterne dafür !

    Ich sollte aber keine neue Betriebsnummer generieren, sondern die Kopie des Bescheids der vor 25 Jahren vergebenen Nummer anfordern.
    Geht nicht. Jedenfalls nicht über ein Onlineformular.

    Wird nicht schwer sein, dachte ich, denn auf der Startseite ist sehr groß und einladend vermerkt :

    " Rufen Sie uns an!
    Gerne helfen wir Ihnen persönlich weiter. "

    Und:

    "Schreiben Sie uns eine E-Mail!
    Senden Sie eine E-Mail an Ihren Betriebsnummern-Service. Gerne helfen wir Ihnen persönlich weiter. "

    Liest sich gut. Und wird sofort ausprobiert.
    Rufnummer mit 0800 vorn dran, also sogar kostenlos. Betriebszeiten von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr . Großzügig für eine Behörde !

    Erster Versuch. Eine Stimme vom Band weist zunächst darauf hin, dass Betriebsnummern online beantragt werden können ( siehe oben).
    Dann der Hinweis, momentan seien alle Leitungen besetzt, aber der nächste freie Mitarbeiter würde zur Verfügung stehen....kennt man wahrscheinlich, wenn man irgendwo mal eine Hotline zu erreichen suchte.
    5 Minuten gewartet, kostet ja nur Zeit , keine Telefongebühr.
    Aufgelegt.

    2. Versuch nach etwa 30 Minuten. Zunächst die bekannte Ansage, dann eine etwas andere. "Wegen des hohen Anrufaufkommens ist es uns derzeit nicht möglich.... versuchen sie es zu einem späteren Zeitpunkt".

    Es folgten 4 weitere Versuche über den Tag verteilt, jeweiliges Ergebnis zu gleichen Teilen wie Versuch 1 bzw. 2 .

    Also eine Email, wird ja schließlich alternativ angeboten.
    Anliegen kurz dargelegt, sämtliche Kontaktdaten reingeschrieben, Betriebsnummer, Adresse, Telefonnummer, Emailadresse.
    Zusätzlich angeklickt "Bitte Lesebestätigung".
    Feierabend für heute.

    Nächster Tag. Keine Bestätigung über den Erhalt der Email von der BfA erhalten.
    Keine Email, keinen Anruf von der BfA erhalten.

    Alles von vorn. Einzelheiten erspare ich mir, es lief genau so ab, wie am Tag zuvor. Von besetzt über Warteschleife bis zu abschließender Email an die Behörde.
    Nun, nach einer Woche, ist keinerlei Reaktion vom Betriebsnummer-Service der Bundeagentur für Arbeit aus Saarbrücken erfolgt.
    Muss man sich wundern, wenn Behörden und deren Mitarbeiter nicht unbedingt den allerbesten Ruf genießen ?
    Null Sterne für diese "Leistungserbringung", " wir kümmern uns persönlich" geht wirklich anders. Insgesamt 2 Sterne gebe ich für den übersichtlichen Internetauftritt und die angebotenen Onlinemöglichkeiten.

    Um das Zertifikat dennoch zu bekommen, wurde inzwischen kurzfristig eine andere Lösung mit der ITSG gefunden, die eine Mitarbeit der BfA unnötig macht.
    Wen das nach diesem etwas drögen Büroexkurs noch interessiert, der kann dies gern in einer anderen Bewertung von mir nachlesen. Siehe ITSG Heusenstamm .

    Nachtrag: 11 Kalendertage nach meiner ersten Email, was 9 Arbeitstagen entspricht, verschickte der Betriebsnummernservice lt. Poststempel die Bestätigung betreffs der Betriebsnummer. Eingang als Postbrief am folgenden Tag und somit genau 4 Tage nach Erhalt des Zertifikats von der ITSG, die eine Ersatzlösung als Nachweis akzeptiert hatte.

    geschrieben für:

    Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken

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    8.

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    Konzentrat Genau den selben Gedanken hatte ich auch, Calendula.
    Ärger ist allerdings keiner da, ist ja letztlich alles ohne Beamtennichtstun erledigt worden
    Pelikaan Typisch deutsch ;)
    Ich durfte bei einer anderen Behörde nichts per Mail machen, weil meine Unterschrift dann fehlen würde.
    Also alles per Post oder persönlich.....
    Aber schön beschrieben Konzentrat :)
    kisto Ein ärgerlicher Vorfall, eine nachvollziehbare Bewertung, ein verdienter Daumen.
    Glückwunsch lieber Konzentrat!
    von Money Angemessener Grüner Daumen, auch wenn er mir Angst macht.
    Ich arbeite noch mit SV.net und habe mich schon Anfang des Jahres darüber geärgert, dass die Herrschaften ewig brauchten, bis die Daten für das vergangene Jahr überhaupt angenommen wurden.
    Im April brauche ich auch eine neue Betriebsnummer. Na, Mahlzeit.

    Aber es sind ja nicht nur die Beamten. Vor 2 Wochen habe ich eine Frage an die BARMER über die Mailadresse auf deren Webseite gestellt.
    Großmäulig wird dort angegeben, dass innerhalb von 2 Tagen jede Mail beantwortet wird.
    Nach 2 Wochen habe ich telefon. nachgefragt (Wartezeit ca. 6 Minuten). Antwort: Ihr Mail ist da. Sie wird bestimmt auch noch beantwortet, aber die Kollegen sind zur Zeit ein wenig überlastet.

    "Dann streicht doch mal eure falschen Versprechungen auf der Webseite."
    Antwort: Sie werden schon noch eine Antwort bekommen. Wir arbeiten alles der Reihe nach ab.

    Den Spruch hatte sie vorher schon zweimal gebracht.

    Dachte nur noch "Blöde K.. mit Gebetsmühle" und legte auf.


    Erida Das ist nicht nur bei dieser Kasse so. Ich habe ähnliches bei einer anderen erlebt. Nachdem ich dann (wörtlich) sagte: "was ist das für ein Schlamperladen?" Bekam ich als Antwort: "Ja, das stimmt!"
    Was hält man davon?


  9. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Dieser Bahnhof im Stadtgebiet Chemnitz liegt an der seit 1869 komplett in Betrieb befindlichen Eisenbahnstrecke Dresden-Hof, also an einer Hauptstrecke.
    Könnte man meinen.
    Da vor allem die Region um Chemnitz vom überregionalen Eisenbahnverkehr weitestgehend abgeschnitten ist, hat die Strecke lediglich noch bessern Vorortcharakter. IC oder ICE sind als Züge unbekannt, man beschränkt sich auf Regional- und Regional-Express ( einziger Unterschied, letztere halten nicht an allen Unterwegsbahnhöfen , sind daher etwas schneller unterwegs ), immerhin fährt man während der Hauptverkehrszeiten im 30-Minuten-Takt.

    Nun steigt man also in "Mitte" - dem früheren Nikolai-Bahnhof, da in der gleichnamigen Nikolaivorstadt gelegen - aus dem Regionalzug ( der überregionale hält hier nicht ) und wird vom Charme der 1920er Jahre begrüßt.
    Wobei "begrüßt" viel zu positiv klingt.
    Denn, und das ist das fast einzige positive, sauber ist es hier schon. Die Bahn hat Unternehmen beauftragt, die für die Reinhaltung des Bahnsteigs sorgen. Neben einem funktionierenden Ticketautomaten und zwei Sitzbänken für Wartende ist damit aber auch schon Feierabend in Sachen "gut".

    Der Bahnsteig selbst hat nicht die passende Höhe, um barrierefrei aus- bzw. einzusteigen. In den modernen Zügen, die auf dieser Strecke fahren, wird vor der Ankunft per Sprachansage auf diesen misslichen Umstand hingewiesen.
    Also Vorsicht, Höhenunterschied beachten und nicht stolpern. Rollstuhlfahrer sind auf Hilfe angewiesen.

    Über dem Bahnsteig zieht sich eine alte Holzdachkonstruktion als Wetterschutz entlang. Erneuerung oder wenigstens ein neuer Anstrich wären wünschenswert.
    Barrierefreiheit Teil 2 ist weiterer Punkt im Negativkatalog. Hat sich ein gehbehinderter Mensch aus dem Zug gequält, fehlt ein Aufzug, um vom Bahnsteig nach unten zur etwa 8 Meter tiefer liegenden Straße zu kommen.

    Es gibt nur eine lange Treppe. Und hier geht der Grusel erst richtig los.
    Was früher ein schönes Gebäude im Jugendstil war, sehr belebt ( weil früher mehr Kunden die Bahn nutzten ) und mit einer guten Mitropa-Gaststätte sowie Fahrkartenschalter bestückt, zeigt sich heute als verfallendes Bauwerk.
    Da klaffen schon mal weggerissene Mauern wie das Maul eines hässlichen Untiers, die Wände sind teilweise mit Schmierereien verunstaltet, erstes Grün erobert sich das Mauerwerk als Natur zurück.

    Einem gängigen Stereotyp folgend würde ich sagen: hier nachts als Frau alleine durchgehen ? Eine beängstigende Vorstellung.
    Kann man sich nur vorab bei jedem Touristen entschuldigen, der zufällig diesen Bahnhof als erstes Date mit Chemnitz gewählt hat.
    DAS ist nicht das wahre Chemnitz, die Stadt ist andernorts wesentlich schöner und liebenswerter.

    Einen kleinen Pluspunkt möchte ich als versöhnlichen Abschluß noch anfügen.
    Wenige dutzend Schritte vom Ausgang des Bahnhofsgebäudes entfernt befinden sich am Niklasberg bzw. an der Zwickauer Straße jeweils Haltestellen der Straßenbahn. Taktung tagsüber alle 10 Minuten !.
    Das ist allerdings kein Verdienst der Bahn, sondern liegt in der Regie der Chemnitzer Verkehrsbetriebe CVAG .

    geschrieben für:

    Verkehrsbetriebe in Chemnitz in Sachsen

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    9.

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    Konzentrat Danke für den grünen Daumen.
    Blattlaus rate ich, bis Hauptbahnhof zu fahren. Dort sieht es wesentlich besser aus.


  10. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Woran denkt man als erstes, wenn von E 262, E 331 oder E 450 die Rede ist ?
    Handelt es sich um die Bezeichnung von Europastraßen , die Typen verschiedener Elektrofahrzeuge
    oder sind es gar die neumodischen rauchfreien E-Zigaretten ?
    Nichts von alledem soll hier beschrieben werden, denn es geht um die Wurst.

    Was es mit den E `s auf sich hat, folgt später. Zunächst etwas zur bewerteten Location selbst.
    Die Firma "Schleizer Wurstwaren" gab es schon zu DDR-Zeiten, damals als PGH (Produktionsgenossenschaft des Handwerks)
    von Erichs Gnaden geduldet. Damals im Bezirk Gera gelegen findet man das Unternehmen heute im Freistaat Thüringen im Osten des Landes nahe der Autobahn A 9 zwischen Hermsdorfer Kreuz und bayerischer Landesgrenze.

    1992 wurde der Betrieb privatisiert und in eine GmbH überführt , die Mitarbeiter konnten dabei alle weiterhin im Betrieb beschäftigt bleiben, neue kamen durch Betriebserweiterung hinzu.
    Seither stellt man Fleisch- und Wurstwaren nach alten Rezepturen her, wobei allerdings neue Produktionsmethoden großen Einfluß auf Herstellung und Inhalt der Wurst nehmen.
    Die Produktionsanlagen selbst entsprechen nach Modernisierung bzw. Neubau den aktuellen strengen EU-Vorschriften, damit können die ebenso strengen Auflagen in Sachen Hygiene, Sauberkeit , Lebensmittelsicherheit erfüllt werden.

    Nun zum "E".
    Die E-Nummern bezeichnen die Lebensmittelzusatzstoffe die zurzeit EU-weit verwendet werden dürfen. Klingt einfach und ist es auch.
    In einer Liste, die derzeit rund 300 Positionen umfasst, werden z.B. Farbstoffe, Verdickungsmittel, Süßungsmittel, Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker aufgeführt.

    Was hat das alles in der Wurst zu suchen, fragt man sich nun. Ich erinnere mich noch an die Hausschlachtungen (heute fast kaum noch erlaubt ) , bei denen ein selbst gemästetes Schwein den schnellen Tod fand und von einem Fleischer fachgerecht zerlegt und verarbeitet wurde. Das Fleisch wurde zerlegt, zu Schinken, Wellfleisch und Schnitzel verarbeitet, Mett gab es und Gulasch. Und natürlich Wurst. Blut- und Leberwurst sowie Knacker. An diese kam außer Pfeffer, Salz und verschiedenen Gewürzen ( Geheimrezeptur des Fleischers ) nichts. Schon gar nichts chemisches.
    Gehalten hat sich die Wurst dennoch, es sei denn, sie wurde in kurzer Zeit verspeist.

    Heute sieht das in den modernen Schlacht- unde Verarbeitungsbetrieben anders aus. Um ein schönes Aussehen und lange Haltbarkeit in den Kühlregalen der Lebensmittelgeschäfte zu gewährleisten, kommen zahlreiche künstliche Hilfsmittel zum Einsatz. Womit ich wieder auf das "E" zu sprechen komme.

    Die Schleizer Fleisch- und Wurstwaren GmbH verwendet lt. Etikett auf der Umverpackung für den Artikel Currybockwurst 79 % Schweinefleisch, Speck und Trinkwasser als Grundprodukte mit dem höchsten Anteil.
    Dazu kommen Salz , Gewürze und Kräuter. So weit so gut, denn nachfolgend liest man von : Glucosesirup, Aromen, Hefeextrakt und Dextrose sowie den Zusatzstoffen E 300, E 472c, E 250, E330, E262, E331, E450 und E466 .

    Entschlüsselt sind dies: Ascorbinsäure , Citronensäureester von MDG (MDG = Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren) , Natriumnitrit , Citronensäure , Natriumacetat , Mononatriumcitrat( könnten auch Dinatriumcitrat oder Trinatriumcitrat sein, da nicht näher definiert ), Calciumdihydrogendiphosphat (oder andere Salze der Diphosphorsäure) und Carboxymethylcellulose.

    Ehrlich gesagt, das ist mir nicht Wurst, das klingt eher nach Chemiebaukasten.
    Vor allem, beim Blick auf Etiketten von Produkten anderer Hersteller ist durchaus oft wesentlich weniger "Fremdstoff" im Lebensmittel verarbeitet, also es geht auch ohne die "E"s .

    Geschmacklich war die Currybockwurst übrigens gut, da gab es nichts auszusetzen. Kaufen werde ich zukünftig aber lieber andere Produkte.

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    Fleischereien in Schleiz

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    Kaiser Robert Nein, aber ich dachte, da kann man parken um Bilder zu machen. Wally.s. hat mich gerettet und ihr Freund hat mich rausgezogen.
    Kulturbeauftragte Danke für die Warnung, zum Glück reagiere ich nur auf E 250 und NICHT auf deine Beiträge ;-)! Glückwunsch zum anti-Chemie-Wurst-Daumen :-D!