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Kurfürst
Philipp 
„LTE-Nutzer“

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    Förderkreis Mahnmal St. Nikolai e.V., Museum und Aussichtsturm

    Willy-Brandt-Str. 60, 20457 Hamburg
    Tel: (040) 37 11 25
    1.
    Ein schöner Ort mit einem ernsten Hintergrund

    Im Internet habe ich vom Mahnmal St. Nikolai in Hamburg erfahren. Vom Turm und dem dazugehörigen Museum. Und die beiden Attraktionen wollten wir uns ansehen. Wo genau die Kirchenruine steht, kann ich nicht sagen, denn in einer so großen Stadt wie Hamburg lässt mein Orientierungssinn oft nach. Es gibt allerdings mehrere Parkhäuser. Der dichteste Parkplatz befindet sich an der Straße ,,Hopfenmarkt", allerdings ist er, wie alle anderen Parkhäuser auch, kostenpflichtig.

    Den Parkplatz haben wir übersehen und fuhren in ein etwas entferntes, teures Parkhaus und gingen in Richtung Kirchenruine. Über mehrere schöne Brücken ging der Weg, denn wir befanden uns mitten in der Speicherstadt.

    Auf dem Vorplatz, das eigentlich das zerstörte Kirchenschiff ist, war ein ziemlicher Andrang von Leuten. Nichtsdestotrotz sah ich mir die Wände, die noch standen, an. Mit dem Bau wurde 1195 begonnen und zuletzt 1874 umgebaut, damals im neugotischen Stil.

    Nachdem wir uns die Wände angesehen haben, wollten wir ins Museum gehen. Dieses befindet sich in der Krypta unterhalb des ehemaligen Kirchenschiffs. Für Gehbehinderte Personen gibt es einen Behindertenlift, alle anderen sollten Treppe steigen.

    Nachdem wir die Tickets zeigen mussten, begaben wir uns in die Räumlichkeiten. Gleich zu Beginn befanden sich Bilder der Kirche vor dem Krieg. Man konnte sehen, wie prachtvoll die Kirche einst war. Kein Wunder, war sie doch einst das höchste Gebäude Deutschlands und bis heute ist der Turm der höchste Kirchturm Hamburgs. Direkt daneben befinden sich alte Fenster, die früher in der Kirche ihren Platz hatten.

    Weiter ging es damit, was die NS-Funktionäre im Bezug auf Hamburg machten.

    Etwas später kamen Luftaufnahmen von Hamburg aus dem Krieg. Alles war zerstört, es stand nur noch die Fassade, aber auch die war stark beschädigt. Von Innenwänden oder Inneneinrichtung war nichts, aber auch gar nichts mehr zu sehen. Alles lag in Schutt und Asche und ich bekam ein mulmiges Gefühl. ,,Was mache ich, wenn sich das wiederholt?"

    Weiter ging es und ich fand Bilder von Orten, die zerstört wurden. Ganz oben waren Bilder von vor dem Krieg, darunter Bilder während der Zerstörung, wieder darunter Bilder nach der Zerstörung und ganz unten waren Bilder von nach dem Wiederaufbau.

    Ein Raum hat sich mir besonders ins Gedächtnis gebrannt, nämlich der, wo es um persönliche Erlebnisse aus dem Krieg geht. Zu sehen, wie Bomben vor einem niederschlagen, zu sehen, dass man nichts mehr hat, von Bombenanschlägen indirekt verletzt zu werden, das ist schon der Horror, selbst für jemanden, der das nicht miterlebt hat.

    Im letzten Raum war dann noch ein großer Nachbau der ehemaligen Kirche, bevor sie zerstört wurde. Darüber, an der Wand, war eine Aussage einer Persönlichkeit, die aussagte, dass Hamburg auch nach dem Wiederaufbau nicht mehr das Hamburg sein wird, dass es einst gewesen ist.

    Damit waren wir durch das Museum in der Krypta gegangen und wir gingen über die Treppe zurück nach oben. Noch einmal bewunderte ich den Kirchturm, bevor ich näher schritt. Ich war neugierig geworden, wie Hamburg denn jetzt aussieht. Oben im Turm ist nämlich in 76 Metern eine Aussichtsplattform, die man bequem über einen Panoramalift erreichen kann.

    Vor dem Aufzug warteten wir und hörten ein Glockenspiel der erhaltenen Glocken der Kirche. Dann kam auch die Kabine und öffnete uns freundlicherweise die Tür. Ich gab dem Lift noch den Fahrbefehl nach oben und er fuhr los. 45 Sekunden dauert die Fahrt nach oben und man hat schon einen schönen Blick auf Hamburg. Dann endlich waren wir oben und ich sage nur wow.

    Durch die Luken hat man den Blick auf eine moderne Weltmetropole, welche die alten Gebäude nicht vermissen lässt. Ein Dorfmensch wie ich kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, denn so groß, mit so vielen Häusern ist kein Dorf.

    Oben auf der Plattform waren mehrere Bilder aufgestellt, die einen Blick vom Kirchturm aufs zerstörte Hamburg zeigten und auch hier stand, wenn überhaupt, nur noch die Fassade.

    An der einen Seite hat man einen wunderbaren Blick von oben auf die Elbphilharmonie. Ich ließ den Blick schweifen und genoss den wunderschönen Blick auf Hamburg, den Hafen und die Elbphilharmonie, aber auch auf das Rathaus, das Zentrum und den Kirchturm des Michels (andere bekannte Kirche in Hamburg). Man konnte auch die historischen Gebäude der Speicherstadt sehen, in der früher wirklich Waren wie Teppiche ,,gespeichert" wurden. Zwischen den Häusern ist genug Wasser, damit Schiffe fahren können und die Waren einsammeln konnten, um sie dann woanders verkaufen zu können. Heute fahren dort keine Warentransporter mehr längst, dafür aber Barkassen, mit denen man eine Rundfahrt machen kann. Als ich das zum ersten Mal gemacht habe, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn so etwas habe ich noch nie gesehen und woanders gibt es sowas auch nicht, jedenfalls weiß ich nichts davon.

    So, zurück auf den Turm. Ich atmete die frische, klare Luft ein und dachte mir ,,Herrlich". Die Autos, die vorbeifuhren waren klein, die Menschen unten waren klein, nur wir hier oben waren für uns normal.

    Eine Treppe von der Aussichtsplattform nach oben gibt es noch, die ist aber für den normalen Publikumsverkehr nicht zugänglich.

    Jetzt wollten wir wieder nach unten, also warteten wir auf den Aufzug, der die Höhe, auf der er sich gerade befindet, außerhalb und innerhalb der Kabine anzeigt. Auch die Abwärtsfahrt dauerte 45 Sekunden. Zu Beginn der Fahrt nach unten hat man kurz das Gefühl, dass man frei fällt. Das passiert natürlich nicht in echt und nach einer Sekunde kann man die Fahrt unbeschwert genießen.

    Die Anlage hat einen bleibenden Eindruck auf mich gemacht. Das Museum war lehrreich und hat gezeigt, was in Hamburg passiert ist und der Turm hat einfach einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den Hafen gegeben. Nach dem Besuch der Elbphilharmonie fuhr ich erneut auf den Turm, weil ich den Blick noch einmal genießen wollte, bevor wir wieder in die Heimat fuhren.

    Der Eintritt kostet für Personen bis 17 Jahren 3€ und für die anderen 5€. Dafür kann man ins Museum gehen und auf den Turm fahren.

    Fazit: Auch einen Tag nach dem Besuch bin ich noch begeistert und werde wiederkommen. Der relativ günstige Eintrittspreis, das informative Museum und der tolle Ausblick vom Turm, wow. Ich vergebe volle 5 Sterne und das Herz und freue mich schon jetzt auf den nächsten Besuch.

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    Tikae Philipp, ich bin beeindruckt .
    Das ist wieder einmal eine sehr informative und lebendige Bewertung .

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    Erlebnis Bungsberg

    Bungsbergerhof, 23744 Schönwalde am Bungsberg
    Tel: (04537) 707 00 16
    2.
    Ein empfehlenswertes Ziel

    Es war einmal ein wunderschöner, sonniger Tag Mitte Mai und wir wollten den Bungsberg besuchen. Der Bungsberg ist mit 167,4m ü. NN der höchste Berg in Schleswig-Holstein und eine grandiose Aussicht ist garantiert. Der Berg liegt unweit der Kleinstadt Schönwalde und Mönchneversdorf.

    Man befährt das Gelände über einen nicht asphaltierten Weg, auf dem wir schon eine Begegnung der sonderbaren Art hatten. Nein, keine Aliens, wohl aber Menschen, 4 an der Zahl und drei davon trugen einen langen Ast auf den Schultern, machten aber Platz, als wir mit unserem Auto kamen.

    Der Weg ist schon ein Abenteuer für sich, er besteht aus Sand und ist ziemlich uneben, man hat das Gefühl, dass die Reifen abheben und danach wieder ziemlich unsanft wieder aufsetzen.

    Mitten auf dem Areal gibt es viele Parkplätze, sodass wir auch unser Auto im Schatten parken konnten.

    Und dann sahen wir ihn: Den Fernmeldeturm. Ungefähr 50 Meter über dem Boden befindet sich die Aussichtsplattform, somit ist man höher als auf dem natürlichen Gipfel, dementsprechend ist man auf der Plattform auf dem höchsten Punkt von Schleswig-Holstein.

    Dazu aber später mehr, denn erst wollten wir ins Café, denn auf den Fernmeldeturm konnte man auch später noch gehen. Wir gingen vorbei am Elisabethturm, der 1863/1864 als Aussichtsturm erbaut wurde. Jetzt wird der Turm allerdings saniert und man kann ihn nur von außen bewundern, was an sich schon reicht, denn der Turm ist wunderschön. Schlicht und elegant. Allerdings wurde vor dem Elisabethturm die Fläche neu gestaltet, ich gehe mal davon aus, dass der Turm dem Besucher bald wieder freigegeben wird. Warten wir's ab....

    Jetzt sollte es aber ins Café gehen. Und da schönes Wetter war, nahmen wir auf der kleinen Terrasse des Lokals Platz. Unter dem großen Sonnenschirm saß ich wunderbar im Schatten und alsbald kam auch eine freundliche Dame zu uns und nahm die Bestellung auf. Ich wollte eine kleine Sprite und 3 Kugeln Eis (Schokolade, Milka und meine neue Lieblingssorte Haselnuss). Nach kurzer Zeit kam das Eis in einer Porzellanschüssel an, die die Form eines Blattes hatte. Das Schokoladeneis war schokoladig und cremig, das Milkaeis war ebenso gut und das Haselnusseis einfach nur himmlisch. Aber wo war meine Sprite? Als wir alle schon mit Essen fertig waren, fehlte sie immer noch. Als eine Servicedame am Tisch vorbeiging, fragten wir nach und dann kam das Getränk zum Glück auch.

    Viel zu schnell war das Eis in meinem Magen verschwunden und ich musste zur Toilette, in den Keller des Restaurants. 50 Cent kostet der Toilettengang, für Besucher der Gaststätte (wie ich einer war) ist die Benutzung natürlich kostenfrei. Die Treppe war sehr steil, trotzdem konnte ich sie problemlos überwinden, da meine Beine auch sehr lang sind. Die Toiletten an sich waren sauber.

    Nachdem ich wieder oben war und erneut am Tisch Platz nahm, ließ ich ein wenig den Blick schweifen. Es gab einen kleinen (wirklich sehr kleinen) Spielplatz. Neben ihm führt ein Wanderweg in den Wald. Und der Wald war wirklich dicht, vor mir war nur eine grüne Wand mit ein paar Ästen.

    Als die Rechnung beglichen war, zog es uns endlich auf den Fernmdeturm. Dieser ist um 1970 erbaut worden und hat eine kostenfrei zugängliche Aussichtsplattform in ungefähr 50 Metern. Diese muss man sich ,,erkämpfen", denn dorthin gelangt man nur über ungefähr 215 Stufen.

    Das Treppenhaus könnte dreckiger nicht sein, viele Graffiti und Verewigungen gibt es dort. Immer höher stiegen wir im äußerst hässlichen Fernmeldeturm und bald war die Plattform erreicht. Dort wehte ein ziemlich starker Wind, sodass ich meine Jacke zumachen musste.

    Der Aufstieg hat sich definitiv gelohnt. Man konnte weit in die holsteinische Schweiz mit ihrer einzigartigen Hügellandschaft, vielen Dörfern und wenig Großstädten. Man konnte bis nach Lübeck, Timmendorfer Strand gucken, ebenso wie an die Ostseeküste und an die dort befindlichen Ortschaften. Mehr noch: Der Bungsberg befindet sich auf einer Art Landzunge, man kann also von drei der vier Seiten die Ostsee in ihrer ganzen Schönheit sehen. Für die Urlauber ist das natürlich super und der Einheimische denkt sich: ,,Ach ja, habe ich eine schöne Heimat." Und genau das habe ich mir gedacht.

    Normalerweise soll man auch bis Lübeck gucken können, das ist mir aber nicht gelungen. Trotzdem hat sich der anstrengende Aufstieg gelohnt, denn wo kann man sonst in Schleswig-Holstein so hoch sein? Nirgends. Und die Landschaft ist wirklich klasse.

    Hinab ging's die mehr als zweihundert Stufen und vor allem im oberen Teil kamen uns keuchende Menschen entgegen. Ja, auch ich war oben leicht außer Atem.

    Unten angekommen wollten wir dann doch noch auf den natürlichen Gipfel. Wie auch das Parken und der Eintritt zur Aussichtsplattform ist der Zugang dorthin ebenfalls kostenfrei. Über eine Wiese, auf der man immer nur ein Stückchen zum Gehen mäht, erreicht man dann den wahren Gipfel.

    Da der Gipfel nicht so hoch wie die Plattform ist, hat man dementsprechend auch keinen so weiten Blick über die holsteinische Schweiz. Aber trotzdem, um die Felder anzusehen, die vielen Wildblumen zu genießen oder um einfach nur die Augen zu schließen und der Natur zuzuhören eignet sich der Gipfel besser als die Aussichtsplattform, auf der man eh nur den Wind in den Ohren hat.

    Nach mehreren tiefen Atemzügen und Genießen der Umgebung ging es wieder zurück. Zwischen Parkplatz und Café hat man einen künstlichen Wasserlauf aufgebaut. Das Wasser trennt sich erst in mehrere Zweige ein und wird erst am Ende wieder zusammengeführt, damit das Wasser in den Abfluss laufen kann. Direkt am Wasserlauf besteht der Boden neben den befestigten Wegen aus grobem Kies, was sehr rutschig ist. Das musste ein kleines Kind leider am eigenen Leib erfahren :-/

    Zusätzlich gibt es noch ein Haus, in dem wechselnde Ausstellungen stattfinden. Manchmal gibt es dort auch Workshops, zu denen man sich anmelden kann. Auch Exkursionen von Schulklassen finden dort statt. Jedoch gab es heute dort keine Ausstellung, weshalb das gesamte Gebäude abgeschlossen war. Schade!

    Wir gingen zurück zum Auto, dass wir ja auf dem kostenfreien Parkplatz geparkt hatten. Von dort aus geht es über einen anderen, ebenfalls unasphaltierten Weg zurück zur Hauptstraße. Auch dieser Weg war in schlechtem Zustand, man hatte auch hier das Gefühl, dass die Räder abhoben.

    Fazit: Was für ein Erlebnis! Schöne Aussichten, leckeres Eis und so weiter. Nur für die schlecht ausgebauten Wege zum Parkplatz und vom Parkplatz weg und für das schmuddelige Treppenhaus zur Aussichtsplattform auf dem Fernmeldeturm ziehe ich einen Stern ab. Das Herz lege ich aber oben drauf und werde bald schon wieder kommen.

    Ach ja: Die Aussichtsplattform auf dem Fernmeldeturm ist von November bis März geschlossen.

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    Hofcafe mit Hofladen und Heuherberge am Dodauer Forst

    Friedrichshof 1, 24306 Bösdorf bei Plön
    3.
    Idyllisch liegt es ja, das Hofcafé am Dodauer Forst. Nah der B76 zwischen Eutin und Plön. Man muss nur eine eine kleine Straße hereinfahren und bald hat man es gefunden. Parkplätze gibt es zur Genüge, passt.

    Wir verlassen das Auto und das Erste, was wir sehen, sind zwei riesengroße Bäume, die schon komplett grün sind. Rechts herum geht es zum Eingang des Raumes, wo sich der Tresen befindet. Vor dem Eingang steht eine alte Nähmaschine, die als Blumenbeet umfunktioniert wurde. Darunter ein Schild: ,,Kein Kuchen ist auch keine Lösung!"

    Baisertorte, Schoko-Birne oder auch ein klassischer Apfelkuchen, Kuchen und Tortenliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Da ich das nicht vertrage, entschied ich mich für ein Eis. Drei Kugeln sollten es sein, Haselnuss, Stracciatella und Vanille. Eine Kugel schlägt mit günstigen 70 Cent zu Buche. Zu jedem Tortenstück gibt es wahlweise Kaffee oder Tee satt. Das heißt, man kann soviel Tee oder Kaffee trinken, wie man möchte. Dieses Angebot gilt natürlich nicht in Kombination mit dem Eis.

    Der Kuchen und das Eis wird am Tresen bestellt, aber nur der Kuchen wird mitgegeben. Die freundliche Dame hinter dem Tresen packte die Stücke auf den Teller und gab sie uns mit.

    Wo soll man sich denn bloß hinsetzen, dachten wir, als wir wieder nach draußen zu den Sitzplätzen gingen. Man kann auch drinnen sitzen, aber bei schönem Wetter nimmt man gerne draußen Platz. Dort hatte man ein altes Plumpsklo-Häuschen halbiert, entkernt und eine Bank hereingestellt. Nette Idee, aber leider war dieser Sitzplatz besetzt.

    Unter der riesigen Plane fanden wir dann noch einen freien Tisch, den wir sofort in Beschlag nahmen. Kaum später kam eine andere junge Dame und fragte uns, was wir trinken wollen. Die Bestellung lautete Kaffee und für mich eine Sprite. Auch wenn ich mittlerweile Kaffee trinke, mir war einfach nicht danach. Es war mir zu warm.

    Dann, nach kurzer Zeit, kam der Eisbecher an den Tisch. Die Dame schaute sich nach und um, weshalb wir winkten. Sie bemerkte uns und ging los. Bums, da ist ihr der Eisbecher auf dem Tablett umgefallen. Allerdings ist das ganze Eis im Glas (die Kugeln wurden im Glas serviert) geblieben, nur ein paar Streusel schmückten jetzt das Tablett. Trotzdem kam das Eis an unseren Tisch.

    Aber meine Sprite und der Kaffee fehlte noch. Nach ungefähr 10 Minuten (das Eis begann schon zu schmelzen) kam die Chefin, und da wir sie etwas sorgenvoll anblickten, fragte sie uns, was denn noch fehlt. Das war das Stichwort und die andere Dame (die mit dem umgefallen Eisbecher) brachte die Getränke. Sie sagte, dass sie etwas mit der Sprite gekleckert habe, es aber nicht schlimm sei. War es auch nicht, es klebte nicht und ich begann mein Eis zu essen.

    Das Vanilleeis war schön cremig, das Stracciatellaeis hatte viele Schokosplitter und das Haselnusseis war einfach nur lecker. So lecker, dass ich mir am Ende noch eine Kugel davon bestellte. Zusätzlich war das Eis mit einer runden Waffel dekoriert, die angenehm neutral daher kam. Schön knusprig war sie obendrein. Meine Begleitungen, die sich für Kaffee und Kuchen entschieden, ließen verlauten, dass ihnen der Kuchen schmeckt.

    Neben den Tischen stand ein alter Behälter für Heizkohle, dazu gab es einen Brunnen, mehrere Milcheimer und ein Schild: ,,Wenn der Gärtner Urlaub hat, sät der Teufel Unkraut." Wirklich prima.

    Alsbald war der Eisbecher aufgegessen und ich wollte mich etwas auf dem Gelände umsehen. Das Café befindet sich auf einem alten Bauernhof, es gibt ein nicht zugängliches Bauernhaus, in dem sich allerdings der Hofladen befindet. Dann gibt es eine große alte Scheune, dessen heutige Nutzung mir leider unklar ist. Für die kleinen Gäste wird auch etwas geboten. Es gibt mehrere GoKarts, ein Trampolin, eine Rutsche sowie ein Seil, welches zwischen zwei Bäumen hängt und zum Balancieren dient.

    Ein paar Tiere gibt es auch noch. Letztes Jahr hat Mutter Ziege zwei wirklich süße, übermütige Zicklein bekommen. Diese hüpften wie wild im Gehege herum. Ich wollte sehen, was aus ihnen geworden ist. Leider fand ich nur Mutter Ziege. Keine pubertierenden Zicklein, schade.

    Aber im anderen Gehege sah ich ein etwas schüchternes Kaninchen, welches gerade an einer Möhre knabberte und sich von mir wegdrehte, wahrscheinlich aus Angst, ich könne ihm die Möhre wegnehmen, was ich natürlich nicht tun wollte. Schließlich war mein Magen noch mit dem Verdauen des Eisbechers beschäftigt.

    Vorhin erwähnte ich den Hofladen. Da der sonntags geschlossen hat, erzähle ich von meinen Erfahrungen aus dem letzten Jahr. Der Hofladen ist relativ klein, trotzdem beinhaltet er ein kleines Sammelsurium an Lebensmitteln (Käse und Wurst aus eigener Herstellung), vielen Likören (ebenfalls aus eigener Herstellung), Eier, Fische und einiges mehr. Ich empfehle einen Besuch am Samstag, denn da haben Hofladen und Hofcafé ab 14 Uhr geöffnet.

    Öffnungszeiten sind ein gutes Stichwort. Geöffnet ist das Hofcafé nämlich samstags und sonntags von 14 Uhr, das gilt auch für Feiertage. Der Hofladen hat freitags geöffnet(ob sich das lohnt, wenn das Café geschlossen ist?) und am Samstag zu den Öffnungszeiten des Cafés.

    Fazit: Eine Perle inmitten von Feldern, fernab jedes Ortes, trotzdem gut zu erreichen und äußerst beliebt. Einen Stern Abzug gibt es nur für die teilweise ungeschickten Servicedamen. Das werde ich aber im Auge behalten, vielleicht kann ich bald den fünften Stern vergeben.

    Ich komme wieder!

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    Nike Klasse geschrieben, herzlichen Glückwunsch zur verdienten Begrünung!
    Nun habe ich ein Pfützchen auf der Zunge und gönne mir zum Nachtisch einen Frozen Skyr.

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    2. von 2 Bewertungen


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    Eiscafé Venezia

    Schuhstr. 4, 23758 Oldenburg in Holstein
    Tel: (04361) 26 83
    4.
    Ein frostiges Erlebnis!

    Unterwegs im schönen Oldenburg in Holstein überkam uns die Lust auf einen Eisbecher. Kurz überlegt, wo denn noch dieses schöne Eiscafe war, wo wir schon öfter leckere Eistüten gegessen hatten. Schnell war uns eingefallen, dass es in der Innenstadt ganz in der Nähe von NKD und Rossmann ist. Auch die Kirche ist nicht weit entfernt.

    Wir betraten das kleine Eiscafé und nahmen auf einer Bank am Fenster Platz. Bumm, es war etwas eng und ich hatte mir meine Knie am Tisch gestoßen. Autsch!

    Nicht viel später kam eine freundliche Dame zu uns und fragte uns nach den Wünschen. Die Bestellung lautete: einen Joghurt mit Erdbeeren, einen Schwarzwälder-Kirschbecher und für mich den Pralino-Becher. Pralino kommt von Praline und dementsprechend bereitete ich mich auf einen edlen und süßen Eisbecher vor.

    Auf das, was dann kam, war ich jedoch in keinster Weise vorbereitet. Drei Kugeln Eis, zwei Mal Vanille und einmal Schokolade. Darüber viel Sahne, in der mehrere Krokantpralinen ihren Platz fanden. Zusätzlich wurde Schokosauce und Krokant verwendet.

    Da der Geschmack von Sahne allseits bekannt sein dürfte, erzähle ich etwas über die verwendeten Krokantpralinen. Diese waren, wie soll ich das ausdrücken, fluffig (?), weich, cremig und herrlich süß. Zusammen mit der Sahne, der Schokosauce und dem Krokant war das einfach nur ein Traum, ganz gewiss ohne Alp davor.

    Kein Eiscafé ohne Eis, und genau darum geht es jetzt. Das Eis an sich war so cremig, dass ich es genossen habe, kleine Furchen mit dem Löffel zu ziehen und mir das dann in den Mund zu stecken. Absolut cremig und verdammt nochmal lecker!!

    Als ich das Eis aufgegessen hatte, machte es sich bemerkbar und reklamierte Platz für sich, den mein Magen allerdings nicht bieten kann. Deshalb ging ich in den Keller zu den Toiletten. Bong, schon wieder Knie gestoßen. Dort angekommen fand ich den Lichtschalter nicht! Also Handyleuchte. Soweit ich das jetzt erkennen konnte, war die Toilette sauber, mehr kann ich jetzt wirklich nicht sagen.

    Oben angekommen, bong. Die Bänke sind halt zu eng für meine 1,90 Meter. Dann bezahlten wir und verließen das Eiscafé wieder, natürlich nicht, ohne dass ich mir ein viertes Mal das Knie stieß. Aua!


    Das Eiscafé kommt hell und modern daher. Die Wände und der Tresen sind weiß-beige gehalten, nur das Gestühl, ein paar Bilder und natürlich die leckeren Eisbecher bringen Farbe ins Café. Eis in der Waffel gibt es nur zum Mitnehmen, den Rest muss man wahlweise im Inneren essen oder auf den Außensitzplätzen verzehren. Die Bedienungen sind auch freundlich und haben immer ein Lächeln auf den Lippen.

    Fazit: Leckeres Eis! Nette Bedienung, stimmiges Ambiente. Nur wegen der Kniegeschichte und den dunklen Toiletten ziehe ich einen Stern ab. Das Herz kommt aber oben drauf.

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    Chrome - Original American Diner

    Dieselstraße 1 A, 23738 Lensahn
    Tel: (04363) 90 14 86
    5.
    Supergut!

    Meine Mutter hatte Geburtstag und die Familie zum Essen ins Chrome eingeladen. Das Chrome hat, wider Erwarten, nichts mit dem beliebten Browser zu tun, sondern bezieht sich auf das äußere Erscheinungsbild des Diners. Jenes ist silbrig-schimmernd und reflektiert die Sonnenstrahlen, weshalb es im Sommer auch nicht zu heiß drin wird.

    Achja, das Diner befindet sich im Gewerbegebiet in Lensahn, unweit der Autobahnabfahrt von der A1.

    Wir fuhren auf den Parkplatz, stiegen aus und betraten die Räumlichkeiten. Gleich hinter der Tür steht ein Schild ,,Wait to be seated" was soviel heißt wie ,,Warten Sie, Sie werden platziert" Da im Innenraum alle Plätze frei waren, überließ uns die Bedienung, eine nette junge Frau die immer lacht, die Platzwahl und wir entschieden uns für einen Platz am Fenster, sodass wir das Treiben im Gewerbegebiet beäugen konnten. Am Tisch lagen nur zwei Speisekarten aus, also mussten wir sie dementsprechend teilen. Als die Kellnerin dies mitbekam, reichte sie uns eine weitere Karte, die sie auch wieder mitnahm, als die Bestellungen aufgegeben war. Die Burger werden in fünf (!) Größen angeboten, aber die letzten drei wären für mich schon zuviel. Mein Vater und ich entschieden uns für einen ,,Thunderbird", welcher wie ein Toast Hawaii belegt ist, nur statt Schinken mit Hähnchenbrust, und meine Mutter entschied sich für einen ,,Olds". Das ist ein normaler Cheeseburger. Wir alle entschieden uns für die Größe XLarge und gaben die Bestellung auf.

    Wie vertreibt sich der golocal User die Zeit? Er sieht sich in der Gegend um und ist begeistert. Von der Atmosphäre her fühlte ich mich wie in einem alten Amerika-Film. An der Wand hingen überwiegend Bilder mit alten Autos, die vor einem halben Jahrhundert topmodern waren. Über dem Tresen hat man Schallplatten (jedenfalls deren Hüllen) aufgehängt und die Tische samt Stühle haben einen altmodischen Touch. Dazu läuft im Hintergrund Rock'n'Roll Musik. Der Fußboden präsentiert sich schwarz-weiß, aber das nur am Rande.

    Ich hatte mich an der Einrichtung noch gar nicht sattgesehen, als der Olds und die beiden Thunderbirds an den Tisch kamen. Großer Burger, einigermaßen viele Pommes und der, wie in der Speisekarte beschrieben, Coleslaw. Weil wir alle nicht wussten, wat dat denn nu schon wieder is, habe ich den Google Übersetzer gefragt und der spuckte als Übersetzung Krautsalat aus. Fakt ist: Vom Krautsalat war nicht viel zu spüren. Der war in einem so kleinen Behältnis auf dem Teller, dass man es schwer hatte, mit dem absolut überdimensionalen Besteck überhaupt an den Krautsalat zu kommen!

    Als nächstes waren die Pommes an der Reihe. Sie waren schön dick, goldgelb, knusprig und gut gewürzt. Zwischendurch kam die freundliche Bedienung und fragte uns, ob alles okay wäre, was wir bejahten.

    Der Burger war so groß, dass man ihn nicht hätte in die Hand nehmen können um abzubeißen, wie es ja bei der großen Konkurrenz teilweise doch Gang und Gäbe ist. Also nahm ich zuerst die obere Hälfte des Brötchens ab und aß es. Wer weiche und lasche Bürgerbrötchen gewohnt ist, wird hier enttäuscht. Klar, es kommen normale Sesamburgerbrötchen zum Einsatz, diese sind allerdings leicht getoastet, weshalb sie leicht knusprig daher kommen.

    Darunter dann der Thunderbird. Hähnchenbrustfilet und Käse habe ich schon ausfindig machen können, aber wo zum Geier ist die Ananas? Nach der ersten Gabel konnte ich sie aber entdecken. Zusätzlich, sozusagen für die Vitamine, sorgten zwei Gurken und eine Tomate - natürlich auf dem Burger

    Der Donnervogel wirkte frisch auf mich. Ja, laut Speisekarte wird alles frisch zubereitet, aber Papier ist geduldig... Jedenfalls war das Hähnchenbrustfilet noch nicht zäh, der Käse einfach nur gut und die etwas versteckte Ananas war saftig und brachte etwas Pep in den ohnehin schon ausgezeichneten Burger.

    Burps, pappsatt waren wir und für mich heißt das, Testen des WCs. Oder eben des ,,Restrooms" wie an der Tür steht. Dahinter gleich die nächste Schwierigkeit: Guys oder Dolls? Ich entschied mich mal für die Guys und war auch richtig. Die Toilette an sich war sauber, nur die Tür zur Kabine hatte einen zwei Zentimeter großen Spalt, weshalb man gut in die Kabine des Andern gucken kann. Geht für mich gar nicht, Sternabzug!

    Wieder am Tisch beglichen wir die 40€ für einen Ölds, für zwei Thunderbirds, zwei Spezi und eine Sprite.

    Fazit: Wer sich in vergangene Tage zurückversetzen lassen möchte, sollte hier vorbeischauen. Leckere Burger (den Rest kann ich nicht beurteilen), angenehme Atmosphäre, gute Portionen und angemessene Preise sprechen für sich. Nur wegen dem Spalt an der Toilettentür ziehe ich einen Stern ab, lege eine Empfehlung aber ausdrücklich drauf.

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    Tikae Super !
    Mir wurde mal gesagt, wenn das Dach nicht so ist ,dann ist es kein echtes Diner .
    Das muss so .....:-)
    Nike Daumenglückwunsch!
    Auf jeden Fall ist das eine gute Option, wenn man mal in der Gegend ist oder an Lensahn vorbei kommt.
    Dieser mayonaisigen Coleslaw ist allerdings gar nicht mein Ding.

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    Bewertung: 4 von 5 Sternen

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    Restaurant Korfu

    Kirchenstr. 3, 23730 Neustadt in Holstein
    Tel: (04561) 717 45 25
    6.
    Restaurant Korfu in Neustadt

    Schön liegt es da, das Restaurant Korfu in Neustadt, direkt an der Kirche. Oft wollte ich dort essen gehen, aber immer blieb es mir verwährt, sei es wegen Zeitmangel oder keinem Appetit. Heute wurde ich allerdings von meinen Großeltern in dieses Lokal eingeladen, wo ich natürlich zusagte.

    Wir betraten das Lokal und gelangten in einen kleinen Raum, der trotz vieler Tische nicht eng war. Da alle Sitzplätze an den Fenstern besetzt waren, gingen wir durch einen Durchgang in den anderen Raum. Dort waren jedoch alle Plätze reserviert, weshalb wir in den anderen Raum zurückgingen und an einem Tisch an der Wand Platz nahmen.

    Nach kurzer Zeit kam der Kellner zu uns und fragte uns nach unseren Wünschen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir noch nicht einmal die Speisekarten erhalten! Das teilten wir dem Kellner mit, der gänzlich ohne Emotionen die Karten dann gab und sofort wieder ging.

    Die Speisekarte war mit griechischen Ornamenten verziert und mit Bildern aus Griechenland geschmückt. Meine Begleitungen entschieden sich jeweils für einen Grillteller (Leber und Gyros mit Pommes) und einen Leberteller (viel Leber und Pommes). Meine Wahl fiel auf Gyros mit Pommes, Reis und Zaziki. Dazu wird ein Salat gereicht, den der Kellner auch ungefähr 10 Minuten nach Abgabe der Bestellung emotionslos an den Tisch brachte.

    Der Salat mundete gar köstlich. Geraspeltes Gemüse, Dressing, Peperoni und eine Olive (mit Kern, das hat ordentlich KNACK gemacht) befanden sich dort. Alles war knackig und saftig und wirkte daher frisch.

    Nach weiteren 10 Minuten erreichte uns der Grillteller, der Leberteller und mein Gyros durch den emotionslosen Kellner. Mein Gyros dann wirklich gut aus. Es gab natürlich Gyros, Reis, Zaziki und eine Orange. ,,Wo bleiben denn die Pommes?" fragte mein Großvater und ich antwortete ,,Kommen bestimmt gleich." Und das taten sie.

    Die Portionen erinnerten an eine optische Täuschung, denn alles wirkte so, als wäre nicht viel auf dem Teller. Nur ein paar Pommes, wenig Gyros, extrem wenig Reis und viel Zaziki. Ich setzte das Besteck an den roten Reis und befand ihn für gut. Da ich nicht so für Reis schwärme, aß ich ihn als Erstes auf und widmete mich dann den Pommes.

    Der Teller, auf dem die Pommes daherkamen, wirkte klein und klein wirkte auch die Anzahl der Pommes, was eine große Fehleinschätzung darstellte. Die Pommes an sich wirkten wie die labberigen Exemplare aus dem Hause McD, aber schon beim Gabeltest knackten sie und auch im Mund waren sie schön knackig und lecker.

    Nach ein paar Gabeln voll Pommes widmete ich mich dem Gyros. Die Portion auf dem tiefen Teller wirkte klein, was allerdings nicht so war. Das Gyros war mit roten Zwiebeln garniert. Die erste Gabel voll Gyros brachte mir ein Lächeln auf mein Gesicht, denn es war gut gewürzt, dunkel, nicht zu weich, nicht zu hart, eben auf den Punkt. Nach einer kurzen Zeit verzog ich allerdings mein Gesicht, denn mit Mal schmeckte das Gyros nach Leber, und Leber mag ich einfach nicht. Ich ließ mir daraufhin ein Stückchen Leber von meinem Großvater geben, um herauszufinden, ob sich wirklich Leber in mein Gyros gemischt hat. Wenn ja, hätte ich meinen Teller zurückgehen lassen. Allerdings schmeckte die Leber etwas anders, für mich noch schlechter als die diffusen Bestandteile im Gyros.

    Zum Zaziki muss ich nicht viel sagen, das war einfach nur gut.

    Als ich aufgegessen hatte, ließ ich meinen Blick durch das griechische Restaurant schweifen. Direkt über mir hing ein großes Bild, das ein griechisches Dort am Meer zeigte. Sofort habe ich mich an Griechenlands Küsten gesehen...

    Hinter der Bank befand sich ein Pfeiler, an dem (künstliches?) Efeu an einem Gitter hing. Zusätzlich hatte man Weintrauben dort befestigt und schon hatte ich einen Ohrwurm (Griechischer Wein...). Auf einem Regal daneben stand das Bildnis einer griechischen Göttin, die dabei war, sich auszuziehen. Zum Glück war es nur eine Statue, sonst hätte ich mich woanders hingesetzt, denn nackte Personen beim Essen zu sehen mag ich gar nicht :-/

    An der großen Fensterfront waren blaue und weiße Gardinen, die genau zum blauen Fußboden und zur weißen Decke passen. Die Stühle kommen braun daher und bringen etwas Abwechslung in den blau-weißen Raum.

    Es lief im Hintergrund Musik mit griechischen Texten und ich habe mich für einen Moment wieder wie in Griechenland gefühlt. Der Kerzenhalter stellte übrigens eine Säule aus dem Olymp dar.

    Nach dem Mahl begab ich mich zur Toilette. Diese war sauber, jedoch fehlte das Handtuch am Waschbecken und die Lautstärke, in der die Musik dort dudelte, befand ich als unangenehm.

    Der Kellner war so eine Wissenschaft für sich, denn er verzog keine Miene, sondern erfüllte unsere Wünsche mit ein und demselben Gesichtsausdruck.

    Fazit: Von einem weiteren Besuch bin ich nicht abgeneigt. Wegen dem komischen Gyros und dem Kellner ziehe ich einen Stern ab. Vielleicht werde ich das Gyros dort demnächst mal wieder auf den komischen Geschmack testen.

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    KristinK Danke für deine tolle Bewertung. Hoffentlich schmeckt das Gyros beim nächsten Besuch nicht so komisch. Lecker sieht es auf jeden Fall auf den Bildern aus!
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    Bewertung: 5 von 5 Sternen

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    Bäckerei Brede

    Lindenstraße 32, 23684 Scharbeutz
    7.
    Bäckerei Brede, das schmeckt man!

    In der Lindenstraße in Pönitz findet man diese Filiale der Bäckerei Brede. Sie bewerben sich unter dem Slogan ,,Das schmeckt man" und das tut man auch. Brede an sich ist eine kleine Kette, die ein paar Filialen an der Ostseeküste und manche im Hinterland haben. Ein kleines Unternehmen also.

    Die Bäckerei wurde umgebaut. Vor dem Umbau gab es nur einen kleinen Raum mit wenig Sitzplätzen drinnen und draußen, sehr oft überfüllt, weil die Schule in unmittelbarer Nähe liegt und man zum Busbahnhof an der Bäckerei vorbeigehen muss. Jetzt gibt es viele Sitzplätze im Innenraum, wozu ich aber später mehr schreiben werde.

    Hinter dem neuen Eingang gelangt man an die Bedientheke. Die Entscheidung fällt einem wirklich nicht leicht! Belegte Brötchen in üppiger Vielfalt, eine der schönen Torten und Kuchen und auch die anderen Gebäcke sind ihr Geld (hält sich in Grenzen) absolut wert. Ich entschied mich nur für einen normalen Kaffee für 1,70€. Dann ging ich zu den neuen Innensitzplätzen und nahm hinten auf bequem gepolsterten Platz mit Blick zum Eingang, damit ich das Treiben an der Theke und auf der Lindenstraße beobachten kann. Nein, diese Lindenstraße hat nichts mit der bekannten Fernsehserie zu tun.

    Ich nippte an meinem Kaffee und war sofort begeistert. Bitter aber nicht zu stark, genau so, wie ich ihn mag. Nicht zu heiß, aber nicht eiskalt. Was soll ich sagen? Absolut perfekter Kaffee! Mittlerweile hat sich der Bereich zwischen Eingang und Tresen deutlich gefüllt, was zwangsweise zu einem Platzmangel führt, denn obwohl angebaut wurde, ist es hinter dem Eingang doch relativ eng.

    Etwas später am Tag war ich mit Begleitung wieder dort. Weil ich noch nichts gegessen hatte entschied ich mich für eine mit Camembert und Preiselbeeren belegte Laugenstange. Da mir ein Kaffee am Tag ausreicht, trank ich eine Fanta. Über diese braucht man glaube ich nicht viel zu sagen ;-)

    Und auch die Laugenstange haute mich vom Hocker. Sie wirkte frisch und der Camembert auch, so als wäre sie gerade frisch zubereitet worden. Wenn ich eins nicht mag, dann sind das alte und trockene Backwaren.

    Jetzt zum Ambiente.
    Man hat hier dunkle, angenehme Farben im Raum verarbeitet. Die Tische sind aus robustem Holz, weshalb ein rustikales Ambiente entsteht. An der einen Wand hat man Backsteine imitiert. Deren wahre Identität blieb allerdings auch nach einem ausgiebigen Klopftest unkenntlich. An einer anderen Wand prangt prominent die Aufschrift BÄCKEREI BREDE an einer Holzwand. Über eine große Fensterfront kann man das nicht immer unspektakuläre Treiben draußen beobachten und vor den beiden letzten Tischen hat man einen Raumteiler gezogen. Steckdosen für das Aufladen von Smartphones fehlen auch nicht, das habe ich so noch nicht erlebt. Man merkt es halt: Umbau 2018. Sitzen kann man auf bequemen Stühlen oder auf einer Bank, die allerdings zu meinem Besuch komplett belegt war.

    Mit dem Umbau hielt auch eine Toilette Einzug. Sie ist zwar räumlich etwas beengt, kommt aber modern und sauber daher.

    Parken kann man kostenfrei auf ein paar Parkplätzen vor der Tür. Außerdem gibt es noch einen großen Parkplatz hinter dem Gebäude.

    Ich wollte das Pfand von meiner Fanta abholen, als die freundliche Dame hinter dem Tresen telefonierte. Als sie mich sah, legte sie sofort auf und gab mir meine 25 Cent. Dabei blieb sie die Freundlichkeit in Person. Danach verließ ich das Café wieder.

    Fazit: Bäckerei Brede, DU gefällst mir! Bietest leckere Köstlichkeiten, siehst gut aus, bist sauber und hast Steckdosen für Smartphones. Ich vergebe hier mal die volle Punktzahl und werde hier noch des öfteren wieder einkehren.

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    Bewertung: 5 von 5 Sternen

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    Ehemaliges Gelände der Landesgartenschau Eutin

    Am Rosengarten, 23701 Eutin
    8.
    Das ehemalige Gelände der Landesgartenschau Eutin schmiegt sich wie eine Halbinsel an den großen Eutiner See. Ich beginne meine Reise am Zugang von der Straße ,,Am Rosengarten".

    Von dort aus gelangt man zur vor wenigen Jahren neu gestalteten Stadtbucht. Hier hat man einen Blick weit über den See, bis hin zur Fasaneninsel. Direkt über dem Wasser hat man eine Art Brücke gebaut, sodass man quasi auf dem Wasser laufen kann. Man hat auch einen Steg für Personen freigegeben, auf dem man sich oberhalb des Sees auf schmalen Wegen bewegt. Wie an der gesamten Promenade gibt es kein Geländer zum Wasser hin.

    Auch ins Auge sticht die kleine Meerjungfrau, die seit Jahren auf einem Stein sitzend direkt an der Stadtbucht jeden Besucher anguckt. Dort hat man auch Liegen aus Holz installiert. Ich nahm dort auch Platz und beobachtete die kurios-bedrohliche Wolkensituation am Firmament.

    Ich ging weg vom Schloss in Richtung historische Badestelle. Dort sah ich, dass das alte Haus des Gastes abgerissen worden war. Jetzt stand dort ein Zelt und ein Bierwagen wurde aufgestellt, von mehreren Personen geschoben.

    Weiter ging ich auf gut begehbaren Sandwegen. Immer wieder gibt sich der Blick zum See und damit zum Schloss frei. Was mir auch aufgefallen ist, ist dass man die Anzahl der Blumen neben den Wegen doch drastisch reduziert hat. Das finde ich nicht so schön, aber vielleicht werden dort wieder welche angepflanzt.

    Ich ging weiter meines Weges und sah eine Infostation. ,,Eutiner Erinnerungen" prangte dort prominent und ich drückte den Knopf, der die Vorlesung startet. Dort erfuhr ich, dass man auf der Fasaneninsel und drum herum Reste einer alten Siedlung, die etwa 1000 Jahre alt ist, gefunden hatte. Später dann, als das Schloss in adliger Hand war, befanden sich auf der Insel die Fasanen des Adels, woher die Insel auch ihren Namen hat. Heute ist die Insel Privatbesitz und daher nicht mehr zu betreten, was ich eigentlich schade finde, denn von dort hat man bestimmt eine ganz tolle Perspektive auf Eutin. Auch im großen Eutiner See befindet sich die Liebesinsel, allerdings weiß ich über besagte Insel leider nichts.

    Ich ging weiter und sah, dass man kleine Stege vom Weg auf den See gebaut hatte, auf der man sitzen kann und auf den See gucken kann.

    Dann war ich auf einem kerzengeraden Weg unterwegs auf das andere Ende des Parks. Dort fiel mir die Ruhe auf, die dort herrscht. Nur der Wind und ein paar pubertierenden Jugendlichen mit ihrer Rapmusik waren zu hören. Aber auch die Musik verstummte alsbald und es kehrte Ruhe ein. Am anderen Ende angekommen hat man nur einen Weg an den See befestigt, man kann also nicht komplett an den See. Trotzdem fand ich das sehr angenehm und atmete tief durch. Ja, weil dort keine Autos ihre Runden ziehen, ist die Luft dort schön angenehm und durch die Bäume schön sauber.

    Apropos Bäume: Wir haben Frühling und die Bäume bilden erste hellgrüne Blätter. Ein Zustand, den ich wunderschön finde.

    Gar nicht weit entfernt gibt es wieder einen Steg mit Sitzplätzen, den ich aber nicht weiter nutzte. Stattdessen entschied ich mich für einen Platz in einer Hängematte. Dort liegend beobachtete ich erneut den Himmel und mich durchzuckte ein Gefühl ,,Deine Heimat ist sehr, sehr schön." Dieses Gefühl intensivierte sich weiter, je länger ich meinen Spaziergang werden ließ. Und ich wollte ihn wirklich ausgedehnt führen! Als ich aus der Hängematte ausstieg, hatte ich einen Blick auf die historische Badestelle. Sie ist glaube ich noch in Betrieb und man kann im See schwimmen.

    Ich ging langsam über verschlungene Wege zurück in Richtung Stadtbucht. Neben den Wegen entdeckte ich Maulwurfshügel und teilweise zu lang geratenes Gras. Pflege scheint hier doch eher Mangelware als Dauerzustand zu sein, aber egal. Außerdem bemerkte ich Hunde, die trotz Leinenzwang frei herumliefen und Stöckchen holten.

    Ich bog ab in den ,, Rhododendron-Hain". So große Rhododendren habe ich noch nie gesehen! Diese Rhododendren würden auch als Versteck taugen, dafür bieten sie unterhalb der Blüten genug Platz. Da ich mich allerdings nicht verstecken wollte ging ich dran vorbei.

    Kurze Zeit später, ich befand mich auf dem befestigten Weg, sah ich einige Sportler, die Rad fuhren oder durch den Park liefen. ,,Mir ist die Schönheit des Parks wichtig, deshalb gehe ich langsam." Kaum dass ich diesen Gedanken fertig gedacht hätte, fuhr ein Fahrrad so dicht an mir vorbei, dass es mich FAST zu Boden gerissen hätte!! Sonntagsfahrer...

    Wieder an der Stadtbucht angekommen ging ich in Richtung Schloss. Dort hat man eine kleine Terrasse angelegt, auf der man hoch über dem See sitzen kann und einen fantastischen Blick auf den See in Richtung Fasaneninsel, zur Stadtbucht und zum Schloss gucken kann. Diese Fläche ist allerdings auf Grund ihrer Höhe umzäunt.

    Wie ich später sah, gibt es auch einen Pavillon, der einen Blick über fast den ganzen See bieten sollte. Als ich das sah, war ich allerdings wieder auf dem Weg in Richtung historische Badestelle. Dort ging ich noch einige Schritte und als ich zurückkam, bot sich mir ein Spektakel. Viele Möwen flogen kreischend kreuz und quer über die Bucht. Ich wollte es fotografieren, aber die Möwen waren für meine Kamera zu schnell. Schade, aber ich ging weiter und zwar aus dem Park raus, weil jetzt doch bedrohliche Wolken aufzogen.

    Fazit: Im gesamten Park gibt es viele Sitzmöglichkeiten. Außerdem gibt es dort mehrere Spielplätze und einen kleinen Skatepark sowie einen Niedrigseilgaren. Mir gefällt es dort sehr gut. Dort herrscht eine ruhige Atmosphäre und man hat teilweise einen wunderschönen Blick auf den großen Eutiner See und auf Eutin sowie aufs Schloss. Ich möchte hier über die genannten Kritikpunkte hinwegsehen und 5 Sterne inklusive einer absoluten Empfehlung in Form eines Herzes abgeben.

    Ich komme wieder!

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    Papa Uhu + Theo Philipp, guter Junge, das ist Dein Meisterstück - Uhuprima!!!

    und liest sich so traurig - ist alles iO mit Dir?

    Ganz liebe Grüsse...
    wenn Du magst, gerne PN.

    Uhu

    (da war glatt der Server zusammengebrochen)
    ich hoffe, der Kommentar kam an....
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    Philipp Lieben Dank Papa Uhu für den tollen Kommentar. Mit mir ist aber alles in Ordnung und die Bewertung soll nicht traurig sein. Macht euch um mich also keine Sorgen :-)
    Konzentrat Ich kenne das Gelände recht gut und bestätige gern, dass du alles sehr gut beschrieben hast.
    Glückwunsch zum grünen Daumen und danke für die Fotos.
    Puppenmama Danke für Deinen klasse und interessanten Bericht und die schönen Fotos.
    Herzlichen Glückwunsch zum grünen Daumen.

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    Bewertung: 5 von 5 Sternen

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    Tiger

    Dänischburger Landstr. 79 - 81, 23569 Lübeck
    Tel: (0451) 70 98 96 40
    9.
    Eine Kurzbewertung für Stöberfüchse!

    Schon oft, wenn ich im LUV-Shopping in Lübeck-Dänischburg unterwegs war, bin ich an diesem Tiger-Geschäft einfach nur vorbeigelaufen, weil ich nur Ramsch und dergleichen erwartete. Dass es auch sinnvolle Produkte gibt, davon habe ich mir heute ein Bild gemacht. Man ist ja neugierig :-)

    Durch den Markt geht es auf Schlangenlinien, so wie man es von Ikea kennt. Natürlich ist die Verkaufsfläche deutlich kleiner.

    Es gibt zum Beispiel:

    Goldene Spardosen, die aussehen wie eine Rakete

    Malereibedarf

    eine magische Box, bei der eine Kugel in besagter Box schwebt

    Kondome

    Perücken

    Hanteln

    Schreibwaren

    Dekorartikel

    Naschzeug

    Kopfhörer

    und und und...

    Sich das komplette Sortiment zu merken ist unmöglich. Bei jedem neuen Besuch wird man aufs neue überrascht, weil ja auch die Angebote wechseln.

    Ein Besuch lohnt sich und für den sauberen Markt gebe ich 5 Sterne.

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    Philipp Flying Tiger steht an den Plakaten im Schaufenster, überm Eingang steht nur Tiger. Und ja, es ist der versprochene Beitrag.

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    Bewertung: 4 von 5 Sternen

    3. von 3 Bewertungen


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    ALDI Nord

    Zierower Landstraße 2 A, 23968 Wismar in Mecklenburg
    10.
    Al di schönen Dinge...

    Im Industriegebiet Hinter Wendorf etwas außerhalb Wismars findet ihr diese Aldi-Niederlassung. Sie befindet sich dort seit über 20 Jahren und dementsprechend sieht der Markt von innen und außen auch aus.

    Parkplätze gibt es reichlich vor dem Geschäft, das ist schon mal ein großer Pluspunkt.

    In den Markt geht es durch zwei automatische Schwenktüren. Die zweite knallte gegen einen Türstopper, sodass ich dachte, dass sich das Gebäude selbst zerlegt bevor es demnächst abgerissen wird.

    Aha, so gut wie normal, etwas beengt aber okay. Gleich links befinden sich Angebote. Leider fand ich dort nichts, was ich brauchen konnte und so taperte ich in den Gang. Rechts Getränke und links Naschis, Kaffefilter, etc...

    Oft habe ich es erlebt, dass in der Getränkeabteilung ein heilloses Durcheinander herrscht, hier hielt es sich doch stark in Grenzen.

    Am Ende des Ganges gibt es Backwaren. Da unterscheidet sich dieser Aldi nicht von anderen Märkten. Aber die Gänge an der Kühlwand waren so eng, dass man gerade so eben mit einem Wagen da längst kann. Da kam mir wieder der Gedanke an den Abriss, der sich noch verstärkte, als ich den zweiten Gang in Richtung Eingang ging.

    Links Chips, Salzstangen und Co. Ordentlich in den Regalen, was will man mehr? Auf der rechten Seite des Ganges sind die Angebote. Hier waren Gartenstühle und Tische im Angebot, was eigentlich nicht schlecht ist, aber wenn der Platz nicht ausreicht und man den engen Gang noch mehr verengen muss, dass man nur mit einem Wagen die Stelle passieren kann, geht das doch etwas zu weit.

    Fast wieder am Eingang befinden sich die alkoholischen Getränke. Mein prüfender Blick ergab: Alle Kartons stehen akkurat im Regal! Auch die Vitrine mit Technikartikeln glänzte mit Ordnung und Struktur.

    Zusätzlich gibt es Wühltische mit Angebotsware. Dort geht es wie in allen anderen Filialen etwas chaotisch zu, aber man kann die Bemühungen der Mitarbeiter sehen, den Markt ordentlich zu halten. Getreu dem Motto: ,,Wenn er schon eng ist, soll er wenigstens ordentlich sein!" Und das gelingt doch gar nicht mal schlecht.

    Im dritten Gang sind rechts die Angebote. Dank der Verengung im vorigen Gang gab es dort keine und ich konnte ungehindert vorbei. Am Ende befinden sich noch ungekühlte Lebensmittel. Auch hier herrscht Ordnung! Ein anerkennendes Nicken zeigte ich und ging weiter.

    Aber an der Kühlwand sah ich wieder den schmalen Durchgang, den ich ja auch schon vorhin bemerkt hatte. Ein prüfender Blick in die Tiefkühltruhen ergab auch wieder Ordnung, so gut es halt geht, wenn immer wieder Kunden wie wild dort drin rumgrabbeln, was ich immer so gut wie möglich versuche zu vermeiden.

    Der letzte Gang, nicht zugestellt ist er, erfreute mich auch wieder mit piekfeiner Ordnung, wie es selbst so mancher Supermarkt nicht kann. Auch Obst und Gemüse konnten mich bis auf wenige Ausnahmen überzeugen, also Aldi-Standard.

    Ich verließ den Markt durch zwei Schwenktüren und ging weiter.

    Zum Ambiente möchte ich noch etwas sagen: Man merkt, dass der Markt seine 20 Jahre alt ist. Dafür ist er aber bis auf ein kleines Graffito an der Seite äußerlich gut in Schuss. Innen dominiert die Farbe braun, sind doch die Türen und der Boden in dieser Farbe. Auch die Fenster sind braun, aber durchweg gut geputzt und sauber.

    Fazit: Noch nie war ich von einem so alten Aldi so überzeugt, wie ich es hier war. Klar, hier und da ist Platz Mangelware, aber bei der HERAUSRAGENDEN Ordnung, die deutlich über dem Standard liegt und der Sauberkeit vergebe ich absolut verdiente vier Sterne und finde es fast schade, dass der Markt neu gebaut werden soll!

    Näheres dazu findet man bei Google (Stichwort: Aldi Wismar)

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    Philipp Ui, da ist meine versehentlich gelöschte Bewertung ja wieder!

    Und vielen Dank für den Daumen und die Glückwünsche. Ich freue mich sehr!
    eknarf49 Hallo Philipp, die Bewertung finde ich wirklich gut. Aber ein Laden, so eng wie Du ihn beschrieben hast, wäre nicht mein Fall. So etwas macht mich rappelig. Danke für den schönen Bericht.