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Bewertungen (117 von 141)

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  1. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    5. von 5 Bewertungen


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    Checkin

    Umfangreich

    Hinten, in Eutin OT Neudorf, nahe der B76, findet man diese Niederlassung der Supermarktkette famila.

    Parkplätze gibt es auf dem Areal schon mal genug. Neben Famila ist dort eine Tankstelle, die preislich unter dem Eutiner Durchschnitt angesiedelt ist, sowie das Futterhaus, einen Friseur, Ernstings Family, Tedi, eine Gärtnerei, ein Backshop der Bäckerei Klausberger, einen Lottoladen, die Volksbank, eine Apotheke sowie meinen absoluten Lieblingsaldi. Ja, so etwas habe ich. Über einen separaten Eingang erreichbar ist der Getränkemarkt, der über moderne Pfandautomaten verfügt.

    Aber heute geht es um den Famila Eutin. Und damit meine ich den Laden an sich. Schon pompös, die Höhe der Decke. Vor allem am Eingang fällt das auf. Eine riesige Lampe, die die Farbe wechselt, hängt da auch.

    Aber nun hinein in den Markt. Alles ist hier XXL. Die Obst und Gemüseabteilung ist gleich zu Beginn ansässig und sehr üppig bestückt. Regionale und internationale Früchte gibt's dort, jeder findet dort etwas fruchtiges für sich. Und wer Inspiration braucht, kann sich direkt dort an einem Terminal Rezepte ausdrucken. Das gilt im Übrigen für alle Abteilungen im Markt (aber es gibt nur einen Terminal und der steht am Eingang).

    Gegenüber kann man sich für das Frühstück eindecken. Ob ganz klassisch Marmelade und Brot, oder modern Cornflakes, jeder kommt hier auf seinen Geschmack. Kaffee ist dort auch zu bekommen. Am Ende der Abteilung ist eine Backstation, wo selber gebacken wird (also von den Mitarbeitern) und auch verpacktes Brot verkauft wird. Aber nicht nur das: Auch Tortenböden und Co fand ich dort. Happy breakfast ;-)

    Wieder auf der anderen Seite geht es weiter mit dem Mittagessen. Instant-Sachen, aber eben auch Konserven, Gewürze und sonstiges findet man hier. Da man dazu auch etwas trinken möchte, kann man wieder auf der anderen Seite sich umsehen. Eine kleine Abordnung der Waren aus dem Getränkemarkt hat sich dort zusammengefunden, man braucht für das flüssige Vergnügen nicht extra nach nebenan zu gehen. Nahtlos in die Konservenabteilung geht die Abteilung für die Naschkatzen los.

    Und dann haben wir die Hälfte des Marktes ungefähr geschafft. Rechts ist der Kühlschrank. Ohne Witz, man geht hinein und findet dort alles, was gekühlt werden sollte. Joghurts, Käse, Milch, Eier, Pudding, und so weiter. Das gibt's entweder in Wandschränken mit Tür, Schränken im Gang auch mit Tür oder in Kühlfächern ohne Tür.

    Fertiggerichte, Tiefkühlkram und so weiter gibt es in der Mitte der breitesten Stelle, in Tiefkühltruhen mit einem Schiebedeckel. Pizza, Gemüse, TK-Gewürze, Torten etc liegen dort in den Tiefkühlern.

    Auch dort gibt es die Bedientheken, einmal für Käse, einmal für Fleisch. Bei der Ersteren gibt es immer mal wieder leckeren Käse zum Probieren, den man mit Wein nachspülen kann. Beide Theken sind extrem gut bestückt und das Personal ist freundlich. Besonders bei der Fleischtheke lasse ich mich gerne bedienen, weil es dort auch diverse Lebensmittel gibt, die man sich auf seine legger Stulle legen kann.

    Zum Abschluss des Food-Bereiches gibt es die Weinabteilung ,,Schneekloth" und Chips, Cracker und co.

    Die Lebensmittel sind im Einkaufswagen verstaut, jetzt kann geguckt werden, was es im Bereich Non-Food so alles gibt.

    Und das fängt an mit Zubehör fürs Auto oder auch fürs Fahrrad, Kleinelektro wie CD-Player, aber auch Radios und Lautsprecher und natürlich auch Haushaltselektronik wie ein Bügeleisen, einen Kühlschrank oder den Gefrierschrank, aber auch Leuchten kann man sich dort kaufen, falls einem mal kein Licht aufgeht...

    Gegenüber gibt's dann alles Unelektrische für den Haushalt.

    Weiter durch kommen wir zu den Spielwaren, gleichermaßen große Auswahl an Produkten für die Jungs und Mädels dieses Planetens. Puppen, Rennautos und co warten auf Abnehmer.

    Links geht es weiter mit Schreibwaren, aber auch Sachen wie Grußkarten und Postkarten (ja, es gibt sie noch). Auch nicht fehlen darf dort die Abteilung mit Besteck und Tellern, von billig bis hochfein gibt es dort alles. Auch ein Regsl mit Waren von Tchibo fehlt hier nicht.

    So, da sind wir auch fast durch und ich werde wieder etwas ausführlicher. Rechts hat sich die Unterhaltungselektronik platziert, neben CDs gibt's dort auch DVDs, Blu-rays und ein paar Computerspiele. Allerlei Kabel für Funk und Fernsehen gibt's dort, Sachen wie Fernseher und Satellitenschüsseln sind aber zu abgespaced für den Supermarkt. Die Auswahl dort ist auch eher geringer, ein reiner Elektromarkt hat da einfach mehr.

    Besonders hervorzuheben ist die Tek-Vitrine. Dort gibt es Navigationsgeräte, Festplatten und Smartphones. Die Smartphones sind allesamt eher im günstigsten Segment angesiedelt, mit Ausnahme der iPhones. Wer jetzt glaubt, neue iPhones dort zu bekommen, der irrt. Sämtliche iPhones sind generalüberholt sprich gebraucht. Und dafür sind die Preise teilweise doch zu hoch, allerdings hätte ich mir fast ein iPhone von dort geholt, wenn ich nicht über ein besseres Angebot gestolpert wäre. Eine große Zeitschriftenabteilung ist mit angeschlossen.

    Links ist wieder eine sehr große Abteilung und zwar die mit Bekleidung. Von unten bis oben gibt es alles, was man im Alltag so brauchen kann und tut. Schuhe, Strümpfe, Oberteile, Pullover, Mützen, Unterwäsche und so weiter gibt es dort, nicht zu teuer und dafür ist die Qualität echt gut. Ich habe einiges von dort und bin damit bislang immer zufrieden gewesen.

    Rechts ist die Drogerie mit Waschmitteln, diversen Cremes und Salben, Zahnpasta angesiedelt. Auf einer Extrafläche werden Parfums und Deos angeboten. Man(n) möchte ja nicht muffeln :-)

    Vor der Kasse, in einer Nische, gibt es wieder Lebensmittel und Zubehör. Allerdings für den Vierbeiner. Da ich zwei Katzen besitze (oder die Katzen mich) muss ich mich um deren Verpflegung und Vergnügung kümmern. Und das tue ich von dort.

    Und dann kommen schon die Kassen. Selbstscannerkassen und normale Kassen gibt's dort.

    Das Personal ist immer freundlich zu mir gewesen und der Markt ist sauber. Mehr oder weniger große Schilder helfen beim Zurechtfinden in dem sehr großen Markt. Leider sind die Preise immer etwas höher in dem gut strukturierten Supermarkt. Die zumeist sauberen Kundentoiletten sind kostenfrei zu benutzen.

    Fazit: Ich kaufe dort ab und an ein. Einen größeren Kritikpunkt habe ich nicht und so vergebe ich 5 verdiente Sterne :-)

    geschrieben für:

    Verbrauchermärkte / Lebensmittel in Eutin

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    1.

    Ausgeblendete 6 Kommentare anzeigen
    eknarf49 Hallo Philipp, das ist ja wieder mal eine ausführliche und mit viel Engagement geschriebene Bewertung. Einfach klasse.
    Philipp Freut mich, wenn es Euch gefällt :-)

    @ubier: So genau weiß ich das auch nicht, aber über der Weinabteilung steht das groß dran. Wahrscheinlich wird die Abteilung seperat betrieben.

  2. via iPhone
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Baltic Café oder der Kampf in der Öffentlichkeit

    Nein, keine Angst. Ich habe niemanden verhauen, das tue ich auch nicht. Einen kleinen Kampf musste ich trotzdem führen, dazu aber später mehr.

    In Schwentinental im Baltic Center, welches bis vor wenigen Jahren ein gottverlassenes Einkaufszentrum war und jetzt mit diversen Non-Foodläden belebt wurde, gibt es ein Café, welches man im Erdgeschoss (E1) gegenüber des Sonnenstudios findet. Und ich gehe gerne dorthin, denn es schmeckt dort immer gut.

    Kleine Gerichte kann man auch zu sich nehmen, wie zum Beispiel Nudelgerichte, Lasagne, Aufläufe oder auch Pizzen, welche im Durchmesser ca 28cm betragen. Die Preise hierfür gehen auch absolut in Ordnung, für eine Pizza wird hier knapp über 7€ fällig.

    Anstehen tut man direkt im Gang. Während ich da so rumstand und durch die Weltgeschichte glubschte, fiel mein Blick auf die Vitrine mit den Torten. Hui, eine sehr üppige Auswahl! Ich entschied mich nach kurzem Überlegungskampf für eine Schokobanane. Dazu sollte eine Cola light her. Bedient wurde ich von einer jungen Dame, die ein Kopftuch trug. Menschen mit Ablehnung gegenüber anderen Kulturen sollten der Location also tunlichst fernbleiben. Sie war sehr nett, wenn auch etwas schusselig, sie fragte immer wieder, was ich denn da bestellt hätte. Aber irgendwann hatte sie dann alles für mich und meine Begleitung beisammen und wir konnten wie die heiligen Drei Könige von dannen ziehen. Das Konzept vor Ort heißt: SELBSTBEDIENUNG.

    Und hier beginnt der Gedankenkampf: Wo soll ich den Popes hinbugsieren? Ich watschelte in den Wintergarten, zu dem später noch mehr kommen wird und setzte mich hinten in die Ecke.

    Mit zwei Gabeln bewaffnet begann der oben erwähnte Kampf. Der erste Gabelstich war noch relativ einfach, hier störte nur die harte und knackige Schokolade, die sich in meinem Mund als Zartbitterschokolade entpuppte.

    Der nächste Gabelstich war dann schon schwieriger, denn unter der Banane, mit in Schokolade gehüllt, ist ein Keks. Und der ist dick und hart. Auf der Zunge entfaltet sich jedoch ein ganz eigenartiger Geschmack, ich kann ihn nicht zuordnen. Allerdings schmeckt er! Und mit dem Kleinkriegen des oben genannten Kekses hatte ich meine Probleme, also einen kleinen Kampf :-)

    Die Banane ist natürlich geschält, denn auch sie ist von der Schokolade umhüllt. Von außen sieht man also nur Zartbitterschokolade in der Form einer Banane.

    Meine Begleitung, die sich für eine Friesentorte entschied, war auch sehr zufrieden damit. Sowohl Schokobanane als auch Friesentorte bekommt man nicht in jedem Café!

    Zum Ambiente: Die Stühle sind modern aber bequem, es gibt Armlehnen und die Ausrichtung Sitzhöhe-Tisch passte bei mir ganz gut. Neben der teilweise gold angestrichenen Wand ziehen orientalische Säulen den Blick auf sich. Und jetzt, zur Weihnachtszeit, stand dort auch ein kleiner Tannenbaum, der beleuchtet und nett geschmückt ist.

    Im Wintergarten, dort wo ich saß, dominiert eine riesige Fensterfront, die auf dem einen Bild gut zu sehen ist. Der Blick hinaus ist weniger schön, man sieht Parkplätze, eine Straße und Läden. Aber wenigstens kann man rausgucken und sehen, wie's Wetter ist :-)

    Einen kleinen Kritikpunkt gibt's dann doch noch. Mitten im Raum steht die Rolltreppe in das darüberliegende Stockwerk und zurück. Das führt dazu, dass dort gerne mal viele Menschen längstwatscheln und ich, ganz ausversehen, im ersten Obergeschoss (E2) gelandet bin. Dort gibt es allerdings die sauberen Toiletten, die gegen Gebühr nutzbar sind. Sie gehören nämlich zum Center und nicht zum Café, daher muss jeder bezahlen.

    Fazit: Große Auswahl, sauber und lecker! Nur die Rolltreppe stört etwas, aber sonst nichts. Für den Ausblick kann das Café auch nichts, also gibt's von mir 5 Sterne und das Herzchen. Wiederkommen werde ich auch...

    geschrieben für:

    Cafés in Schwentinental

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    2.

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  3. via iPhone
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    3. von 3 Bewertungen


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    Über diese Aldi-Filiale ist nicht sehr viel zu erzählen.

    Sie liegt sehr versteckt in einem Gewerbegebiet, aber wenn man sie gefunden hat, ist sie gut zu erreichen.

    Der Laden an sich ist eine typische Filiale, noch nicht auf dem neusten Stand, trotzdem ganz ordentlich. Obwohl ich zu späterer Stunde dort war, war der Brötchenknast am Ende des ersten Ganges noch sehr gut gefüllt, das erlebt man häufig anders.

    Auch der Gang mit den Angeboten, wo gerne viel Chaos herrscht, war hier ganz in Ordnung.

    Auch sonst macht der Markt einen sauberen und aufgeräumten Eindruck, hat aber keine weiteren Besonderheiten.

    Halt, da gibt es doch ein paar. Ich Schussel...

    Zum Einen gibt es nur einen Leergutautomaten, während andere Aldis zwei Exemplare in unmittelbarer Nähe zum Eingang haben.

    Und dann, HINTER den Kassen, war noch alles Mögliche an Spielzeug und so aufgebaut.

    Fazit: Ein Aldi wie jeder andere auch. Sauber, ordentlich und aufgeräumt, ich gebe die volle Punktzahl :-)

    geschrieben für:

    Lebensmittel / Verbrauchermärkte in Lübeck

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    3.

    Philipp @ps.schulz: Und das war nur eine kurze Bewertung, hab schon längere Texte (auch über Aldi) geschrieben :-)

    Freut mich, wenn's Dir gefällt.

  4. via iPhone
    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Bäckerei Brede in Scharbeutz, die zweite

    Zwei Filialen gibt es in Scharbeutz und heute besuchte ich die zweite Niederlassung, die mehr in Richtung Timmendorfer Strand liegt.

    Auf dem Weg dahin fing es an zu regnen und so rannten wir zum Eingang, drückten die Tür auf, traten ein und - zack - waren unsere Brillen so dermaßen beschlagen, dass wir nichts sehen konnten und sie abnahmen. Ein Kunde wurde vor uns bedient und so hatten wir genug Zeit, um uns die Auslage anzusehen. Kuchen und Torten, Kekse und belegte Brötchen ganz vorne, hinten Brot und Brötchen zum Mitnehmen. Mein Blick schweifte in die linke Richtung und da sah ich es: Jenes Mohnbrötchen mit Ei und Gurke, welches ich in der vorherigen Bewertung als bestes belegtes Brötchen tituliert hatte. Und so lautete meine Bestellung: Das Eibrötchen und einen Kaffee, der mir bei Bäckerei Brede ja bekanntlich am Besten schmeckt. Eine freundliche Dame stellte das auf ein Tablett und ich bezahlte mit der Kundenkarte, im Gedanken, dass nur der Kaffee umsonst wäre. Weit gefehlt, denn als ich nur 40 Cent bezahlen sollte, was ich dann am Ende auch tat, wurde ich stutzig und mir wurde erklärt, dass ich ALLES mit der Karte bezahlen muss und es nicht einzeln geht. Guthaben verbraucht, neues lasse ich wohl nicht draufladen. Aber jetzt schweife ich ab...

    Milch rin ins schwarze Gebräu und ab an einen Tisch. 3 Tische für jeweils 4 Leute gibt's, inklusive einem runden Tisch mit roten Sesseln, wo meine Begleitung und ich uns hinsetzten.

    Zunächst ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen. Hinter den 3 nebeneinander stehenden Tischen waren einfach nur weiße Holzbalken angebracht, was ziemlich trist wirkt. Auch die farbige Lehne der Bank an der Wand vermochte dies nicht zu ändern. Der dunkle Fußboden und die roten Sesseln brachten allerdings Abwechslung in die Tristesse. Und auf Grund der großen Fensterfront fühlte ich mich permanent beobachtet. Für Menschen mit Verfolgungswahn ist dat nix...

    Und dann lag es vor mir: Das von mir als weltbestes Brötchen ausgezeichnete belegte Brötchen. Doch zunächst kommen wir zum Kaffee, der mir ja auch am Besten schmeckt. Hier war absolut nichts auszusetzen, er war mild, nicht zu heiß und einfach nur lecker, genau das Richtige, um sich, nachdem man am Strand ordentlich durchgepustet wurde, wieder aufzuwärmen. Den Preis für den Kaffee zum vor Ort trinken habe ich mittlerweile im Kopf, 1,70€ werden hier fällig, was ich absolut angemessen finde. In einigen Cafés zahlt man für die gleiche Menge mehr als das Doppelte...

    Aber nun zum Brötchen. Voller Erwartung und Vorfreude schaute ich es an und biss hinein. Aber was war das? Das Brötchen war hart! Und auch die Gurke saftete relativ wenig. Positiver war das Ei welches aber auch schon leicht trocken war. Die Remoulade hingegen war noch schön cremig und schmeckte wunderbar, aber das war's dann auch an positiven Sachen am Brötchen. Schade. Aber der Kaffee war perfekt!

    Fazit: Irgendwo gibt's immer schwarze Schafe, auch so bei der Bäckerei Brede. Hierbei kritisiere ich nicht die freundliche Dame hinter dem Tresen oder die große Auswahl, sondern eher den tristen Speisesaal und die Fensterfront, durch die ich mich beobachtet fühlte. Noch weniger gefiel mir allerdings das belegte Brötchen. Ich vergebe hier 3 Sterne, werde der Kette allerdings treu bleiben. Nur diese Filiale werde ich wohl so schnell nicht mehr aufsuchen.

    geschrieben für:

    Bäckereien in Scharbeutz

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    4.

    Konzentrat Sehr schön beschriebener Bäckereibesuch.
    Die Brötchen lagen bestimmt schon recht lange vorbereitet da und warteten auf Käufer.
    Wenn man es rechtzeitig bemerkt, sollte man da lieber nicht zugreifen.
    Sehe ich auch oft in Fleischerei-Imbissen. Eine drei Stunden warmgehaltene Rostbratwurst sieht nicht gut aus und schmeckt auch nicht mehr.
    Philipp Danke für Daumen und Glückwünsche :-D

    @Konzentrat: Das Brötchen sah noch frisch aus, ich muss aber auch zugeben, dass ich das nicht erwartet hatte.

  5. via iPhone
    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    3. von 3 Bewertungen


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    Kaffee trinken

    Am zweiten Advent 2018 zog es mich und meine Begleitung an den Strand von Scharbeutz. Und an der Promenade in Richtung Haffkrug erscheint dann irgendwann zur Landseite hin diese Niederlassung der Bäckerei Brede.

    Durch eine große Glastür, welche nach außen öffnet und manuell zu betätigen ist (nicht unbedingt barrierefrei) gelangt man ins Innere der Filiale und sieht geradeaus vor sich den Tresen, an den man sich stellt, denn Bedienung ist ein Fremdwort. Nun kann man das Angebot überblicken und es ist doch kleiner als bei ,,meiner" Filiale in Pönitz, welche ich öfter als diese besuche.

    Auf Kuchen hatte ich keinen Appetit, aber mein Blick fiel direkt auf ein mit Gurke und Ei belegtes Mohnbrötchen, was ich mir aussuchte. By the way, hinter dem Tresen gibt es Brot und Brötchen zum Mitnehmen, zu dieser späten Stunde war die Auswahl dort aber nur noch sehr gering.

    Zum Mohnbrötchen dazu bestellte ich mir einen Kaffee, der wie ich finde, der beste Kaffee überhaupt ist. Er schmeckt milder und ist nicht brühend heiß, aber auch nicht kalt. Man kann ihn von Anfang an schmerzfrei genießen :-)

    So kamen wir auf zwei Tassen Kaffee (Begleitung wollte auch einen). Auf der Guthabenkarte war nur noch Geld für anderthalb Kaffees drauf. Ich hätte nachladen können, hab mir das aber gespart. Schließlich kommt der nächste Besuch bestimmt :-D

    Wir bezahlten bei der sehr freundlichen Dame einen Betrag unter 5 Euronen (günstig!) und stiefelten zu einem Tisch. 3 Stück für jeweils 4 Personen gibt's dort und ich setzte mich ans Fenster und genoss den Blick auf die Ostsee, bevor ich in mein Brötchen biss.

    Kracks! Nein, das iPhone ist nicht runtergefallen. Auch kein Zahn ist mir rausgebrochen. Das Geräusch verursachte das Brötchen. Ich war angenehm überrascht, denn oft sind die Brötchen in solchen Bäckereien oft sehr lasch und trocken, dieses Brötchen nicht. Auch die Gurke saftete noch ordentlich, das Ei schmeckte auch wunderbar und die leckere Remoulade war noch wunderbar cremig, mmmmmh! Philipp auf Wolke 7 :-D Und ich sage nicht zuviel, wenn ich sage, dass dieses Brötchen das beste Brötchen ist, welches ich in den Jahren gegessen habe, in denen ich auf dieser Erde weilen darf.

    Zum Kaffee brauche ich nicht viel zu sagen, er schmeckte so wie oben beschrieben und ist damit in meinen Augen der weltbeste Kaffee und die 1,70€, die man bezahlen muss, sind wirklich in Ordnung.

    Aber das Brötchen war ein reiner Traum! Wie der Kaffee...

    Noch kurz zum Ambiente: In dem kleinen Raum gibt es drei normale Tische und einen Tisch mit Barhockern, jeweils für 4 Personen. Durch eine sehr große Fensterfront hat man einen wunderschönen Blick auf die Promenade und die Ostsee. Die normalen Tische stehen an einer Wand, an der ein schmaler, aber langer Spiegel eingelassen wurde, damit man überprüfen kann, ob man sich die Futterluke beschmiert hat. Das kann nämlich immer passieren! Darüber ist dann die warmweiße Wand, in die ein Regal mit nur einem Fach eingelassen wurde. Dieses Fach ist separat beleuchtet und die Dekoration darin ist wechselnd, passend zur Jahreszeit stehen dort ein paar sehr kleine und geschmückte Tannenbäume drin. Und das Licht allgemein ist auch nicht grell oder ähnliches. Toiletten gibt es leider keine.

    Fazit: Für mich hat Bäckerei Brede seinen Slogan (Bäckerei Brede, das schmeckt man) absolut bestätigt. Das belegte Brötchen war Weltklasse, genau so wie der Kaffee. Und teuer ist es dort auch nicht. Allerdings ziehe ich wegen der fehlenden Toiletten und dem nicht barrierefreien Eingang einen Stern ab.

    Ich komme bestimmt wieder :-)

    geschrieben für:

    Bäckereien / Cafés in Scharbeutz

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    5.

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    Philipp Danke euch :-)

    @Kulturbeauftragte: Du kannst ja mal Urlaub hier machen :-)

    @Konzentrat: Den Besuch kann ich wärmstens empfehlen.


  6. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

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    Alle Jahre wieder,
    kommt das Christuskind,
    auf die Erde nieder,
    wo wir Menschen sind...

    Jedes Jahr vor Totensonntag beginnt auf Gut Pronstorf der Weihnachtsmarkt, der bis zum dritten Advent jeden Freitag, Samstag und Sonntag seine Türen öffnet. Der Eintritt ist kostenpflichtig, freitags kostet er 3€ pro Person, sonst werden 5€ fällig. Man geht durch einen Durchgang durch das Hotel Pronstorfer Torhaus auf den Platz, wo das Geschehen stattfindet.

    Direkt in diesem Durchgang werden Früchte verkauft. Bananen, Birnen und auch Äpfel werden hier in rauen Mengen verkauft. Ich widmete meine Aufmerksamkeit den Äpfeln und ich hatte Glück. Die von mir favorisierte Sorte, der ,,Rote Prinz", war verfügbar. Ich esse ihn gerne, da er von außen knallrot ist. Außerdem ist er sehr saftig und schmeckt intensiver. Man muss ihn allerdings im Kühlschrank aufbewahren.

    Und dann sieht man den Ort des Geschehens schon. Im Halbkreis sind die Häuschen angeordnet, dazu aber später mehr. Ich hatte keinen Mittag gegessen und ging deshalb in den Imbiss, direkt im Torhaus.

    An zwei Orten stellt man sich an, je nach dem, ob man Kuchen oder Mittag essen möchte. Und ich wollte Mittag haben!

    Sehr übersichtlich, die kleine Karte dort. Ich hätte unter Anderem Grünkohl mit Kassler und Kartoffeln bestellen können, ich entschied mich aber für eine Bratwurst mit Pommes für 6,50€. Warum das eine Fehlbestellung war, erzähle ich gleich.

    Zuerst bekommt man das Essen, geht dann weiter an Spender, wo man Senf, Ketchup und Mayonnaise nach Belieben nehmen kann. Nächste Station: Getränke. Wahl war einfach, Cola light. Die Getränke waren alle in Liter-Flaschen, wurden allerdings in einem Glas serviert. Nächste Station: Kasse. Und danach: Suchen und finden Sie einen geeigneten Tisch. Und ich hatte Glück. Ein runder Tisch war frei. Die Stühle mit Tüchern bespannt, dass sie bequem aussehen. Steinhart war'n se trotzdem. Und obendrein noch so leicht, dass er mir beim Aufstehen umfiel und nur knapp eine Person verfehlte. Ach ja: Saukalt war's da drin auch.

    Aber wieso war meine Wurst eine Fehlbestellung, Nun ja. Optisch schon kein Knaller, war sie eher zäh und nach Wurst schmeckte sie nur im entferntesten. Die Pommes waren hingegen sehr gut. Aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmte halt überhaupt nicht.

    Man sitzt in einem großen Stall mit roten Wänden. Über den Fenstern waren Tannenzweige aufgehängt und immer, wenn die große Eingangstür geöffnet wird, strömt kalte Luft ins Innere. Einen halben Stern Abzug für das Restaurant.

    Draußen ging ich auf Hackschnitzeln zu den Buden. Es gab dort Stände mit

    -Käse

    -Feinkost

    -Hundebedarf

    -Dekoartikel

    -Kunst gemacht von Kettensägen

    usw.

    Besonders hervorgehoben werden von mir die Stände mit den Brunnen und den Feuerkörben.

    Ersterer stellt wunderschöne Brunnen aus, wo das Wasser über mehrere Steine hinunterläuft. Letzterer zeigt Feuerkörbe, die unter Anderem aus alten Ölbuddeln gemacht sind. Man hat dort etwas ausgeschnitten, sodass Muster entstehen, wie auch einmal der Schriftzug von Star Wars oder das Design eines alten VW-Busses.

    Hinter den Ständen geht es weiter, dort gibt es noch unter anderem

    -echte Lederwaren

    -,,Alpaka und mehr"

    -Schals

    -Gestecke

    -Möbel

    Halt. Möbel in einer kleinen Bude? Das geht. Zwar werden dort keine kompletten Couchgarnituren verkauft, wohl aber Sachen, die dekorativ und nützlich sind. Beim nächsten Besuch nehme ich die Bude genauer unter die Lupe.

    Langsam schlenderte ich zurück in Richtung Ausgang. Natürlich wollte ich noch nicht gehen, denn in der ganz großen Halle war ich noch nicht. Ich ging hinein und erstmal auf die sauberen, kostenpflichtigen Toiletten.

    Unten gab es unter anderem folgende Stände:

    -Schmuck

    -Dekoartikel

    -Naschkram

    -eine Art magische Schuhpolitur, die wirklich hilft

    -Bilder

    -Honig

    -Spielwaren

    -Bekleidung

    -Schokolade

    An letzterem stoppte ich. Allerdings wird dort nicht nur Schokolade verkauft, sondern auch Stollen und allerlei Bonbons. Eben ein Stand für Naschkatzen. Eine nette Dame bediente mich und reichte mir direkt einen Teller zum Probieren. Der Stollen, welcher von Schokolade ummantelt ist, schmeckte gut und ich wollte zwei Stück mitnehmen. Da es den dritten günstiger dazu gab, nahm ich halt drei Stollen mit. Jetzt stopfte mir die Dame einen Brausebonbon in den Mund. Dieser schmeckte mir weniger, da Ausspucken allerdings unmöglich war, behielt ich ihn tapfer im Mund. Auf blauen Dunst nahm ich dann noch Salmiakbonbons mit.

    Ich ging weiter und kam an einen Stand, wo Dekoration verkauft wurde. Windräder (aber ohne Stromerzeugung), Bilder, leicht antikes Spielzeug und ein Windspiel war dort zu haben. Aber da ich das nicht brauchte, zog ich weiter und ging über einen separaten Eingang ins Obergeschoss. Einen Aufzug gibt's nicht, nur eine Treppe. Und dort (oben, nicht auf der Treppe) tummelte sich offenbar der Großteil der Gäste. Es war voll! Stände gibt's natürlich auch:

    -Café mit Sitzplätzen (alles voll)

    -viel Bekleidung

    -Chrisbaumschmuck aus Thüringen

    -Schmuck

    -Original Herrnhuter Sterne. Halt. Diese Sterne finde ich wunderschön. Vielleicht hole ich mir mal einen. Sie sind, glaube ich, wasserfest und in verschiedenen Farben erhältlich. Egal, wie man sie hält, sie sehen immer aus wie Sterne. Es gibt sie von ganz klein bis wirklich ganz groß. Herrnhut ist der Ort, von wo die hübschen Sterne kommen. Er liegt bei Bautzen und Görlitz. Da ich aber noch nicht weiß, wie und wo ich ein Exemplar anbringe geschweige denn welche Farbe passt, kaufte ich lieber erstmal nichts, bevor ich mich grün ärgere. Aber dann könnte man mich als Dekoration benutzen :-D

    Einen schönen Halter habe ich bei den Buden draußen schon gesehen, aber der passt nicht gut zu meinem Zuhause (rein optisch).

    Bevor ich das Gelände verlassen wollte, ging ich zurück ins Restaurant, was ich zu Beginn schon beschrieben hatte. Über das Ambiente will ich jetzt nicht nochmal reden, sondern nur über den Kaffee. Er wurde in einer sehr durchmesserstarken Tasse serviert, weshalb er schnell abkühlte, war es in dem Raum immer noch nicht wärmer. Schmecken tat er aber gut :-)

    Jetzt war ich überall, der Weg führte mich hinaus. Wer sich erinnert: Zu Beginn schwärmte ich von der Apfelsorte ,,Roter Prinz", weil er rotbackig ist, sehr saftig ist und obendrein intensiv und gut schmeckt. Jedenfalls dieser hier, denn Prinz ist nicht gleich Prinz. Soweit ich weiß, kommen jene Früchte, welche dort verkauft werden von Elbe-Obst. Neben Äpfeln gibt es dort auch Birnen, Orangen, Zitronen und so weiter. Eine 4-Kilo-Tüte roter Prinz für 12€ nahm ich der freundlichen Dame sehr gerne ab.

    Danach ging ich zurück zum kostenfreien und unbefestigten Parkplatz.

    Fazit: Sehr angenehm, der Weihnachtsmarkt! Viel zu kaufen, nur wegen dem Restaurant am Eingang und der teilweise nicht vorhanden Barrierefreiheit ziehe ich einen Stern ab. Aber eingestimmt bin ich auf die

    Stille Nacht, Heilige Nacht.

    In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Familien eine schöne, besinnliche Adventszeit und ein frohes Fest.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Pronstorf

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    6.

    Ausgeblendete 16 Kommentare anzeigen
    Tikae Darauf einen grünen Philipp...... ähem Daumen !
    Sehr amüsant beschrieben, ich habe mitgefühlt und gelitten :-)))
    Konzentrat Klasse Bericht, da ist man ja direkt mitten drin.
    Klein wenig Neid kommt auf, denn ich wäre gern live mal zur Pronstorfer Weihnacht dabei.
    Glückwunsch zum Daumen.

    Die Preise haben es ja insgesamt in sich mein lieber Mann.
    Bratwurst + Pommes für 6,50 und ein Kilo Äpfel 3 €, das ist nicht dem Prinzen angemessen, sondern schon königlich.
    Philipp Danke mrs.liona und FalkdS.

    @spreesurfer: Bei den Weihnachtsmärkten in der Stadt ist das auch bei uns so. Da dieser Markt aber einen privaten Betreiber hat, öffnet er früher.

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    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

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    Wenn einer eine Reise tut...

    Vor wenigen Wochen war ich in unserer Hauptstadt Berlin. Angereist bin ich nicht etwa mit dem Auto oder dem Bus, sondern mit der deutschen Bahn. Und mein Reiseausgangspunkt war genau dieser Bahnhof.

    Er liegt im kleinen Örtchen Haffkrug. Der Ort liegt an der Ostsee, der Bahnhof ist etwa 500 Meter vom Strand entfernt. Mit dem Auto erreicht man es über die A1, Abfahrt 15 (Eutin) und dann Richtung Haffkrug und Scharbeutz. Hinter dem Bahnübergang sieht man dann die Anlage.

    Der Bahnhof liegt auf der Zugstrecke Fehmarn/Lübeck. Zwei Gleise gibt's da, die leiderstens nicht optimal angeordnet sind. Aber dazu später mehr.

    Einen historischen Wert hat der Bahnhof nicht. Keine Dampflok hält dort und es fährt kein Sonderzug (weder nach Pankow noch sonstwo hin).

    Parken kann man mit dem Auto kostenlos auf dem Gelände. Wer den Weg nicht scheut, kann zu Fuß zum Strand gehen, denn der Parkplatz ist nicht für Zugreisende reserviert. Wer vor Abfahrt des Zuges noch aufs Örtchen muss, kann dies hier tun.

    Bei Regen, Sturm und Hagel bleibt der Bahnhof natürlich nicht geschlossen und man muss auch nicht am Bahnsteig ausharren. Es gibt ein Wartehäuschen mit einem Ticketautomaten. Das Wartehäuschen musste in den letzten Jahren aufgrund von Vandalismus mehrfach saniert werden. Jetzt steht im Innenraum auf einem Schild, dass wenn das Häuschen innen und außen noch einmal ,,vandalisiert" wird, es dauerhaft geschlossen bleibt. Dieses Schild hängt dort seit Jahren und es zeigt Wirkung. Das Häuschen ist ziemlich in Ordnung, wobei auch hier perfekt anders geht. Etwas zu essen oder zu trinken kaufen kann man am Haffkruger Bahnhof jedoch nicht.

    Bevor der Zug kommt, sollte man rechtzeitig zum Gleis gehen. Für zwei Gleise gibt es einen Bahnsteig.

    ,,Was für'n Kack schreibste da? Das geht doch gar nicht!"

    Und ob das geht. Die Lösung finde ich zwar semioptimal, aber irgendwie muss es ja funktionieren. Gleis 1 hat den ganz normalen Bahnsteig. Wenn der Zug aber auf Gleis 2 hält, wird's schon kompliziert. Man wartet auf dem Bahnsteig, muss dann über einen Übergang über Gleis 1 rüber. Dann kommt eine Schranke, die sich nur öffnet, wenn ein Zug dort hält. Und dann kommt da ein so schmaler Bahnsteig, ohne Sitzplätze und sonstiges. Nur schnell rein und raus. Ob zwei Personen nebeneinander vorbei kommen? Ich weiß es nicht, der Zug nach Berlin fuhr von Gleis 1 ab.

    Durchfahren bis Berlin tut der Zug vom barrierefreien Bahnhof Haffkrug natürlich nicht, am Lübecker Hauptbahnhof ist und war Schluss. Ich musste umsteigen.

    Vom Bahnsteig aus guckt man in einen kleinen Wald hinein, der vor allem im Herbst seinen Charme zeigt.

    Fazit: schöner kleiner Bahnhof, barrierefrei, ziemlich sauber. Nur die Lösung mit dem zweiten Gleis gefällt mir nicht. Deswegen gibt es nur 4 Sterne von mir an dieser Stelle :-)

    geschrieben für:

    Verkehrsbetriebe in Scharbeutz

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    7.

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    Kulturbeauftragte Glückwunsch zum Daumen! Solche kleinen Bahnhöfe können ihren Charme besitzen, aber auch sich nicht so dolle darstellen. Das kenne ich aus eigener Erfahrung, weil ich ausschließlich mit den Öffis unterwegs bin.

    Das mit den Gleisen, die nur betreten werden können / müssen, habe ich auch mehrmals mitbekommen, vor allem, wenn es sich eben um die kleineren Halte handelt. Bisweilen hat man schon ein mulmiges Gefühl, wenn man nicht weißt, wie oft etwas dort vorbeikommt... Bei meiner Freundin im Ausland war es jedenfalls der Fall gewesen!

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    Schöner Laden, der Parkplatz ist aber doof

    Zum Abschluss meiner Einkaufstour in Ahrensbök stand der Lidl auf der To-Do Liste. Er befindet sich auf einem eigenen Gelände unweit des neuen Rewe Marktes.

    Die Auffahrt ist schon abenteuerlich, zwei 90-Grad-Kurven müssen gefahren werden, zuerst nach links, dann nach rechts. Das spart dann auch die Armgymnastik :-)

    Nachdem ich mir einen Wagen krallte, begab ich mich in die Filiale und kam in einen größeren Raum, rechts waren Leergutautomaten und geradeaus geht es rein ins Lidlsche Vergnügen.

    Los geht's mit der Obst und Gemüse Abteilung, die wie eine Insel links erscheint. Die Qualität scheint zu stimmen und auch, wenn es schon später war, sah ich wenig bis gar keine welke Ware. Was mich etwas gestört hat war, dass diverse Produkte in Plastik verpackt waren. Das muss Ende 2018 mich mehr sein.

    Rechts gibt's dann Cerealien, Cornflakes und alles für einen perfekten Start in den Tag.

    Etwas weiter durch, rechts, gibt es frische Backwaren. Ob und was noch da war, konnte ich leider nicht sehen, denn da war immer ein mega Andrang.

    Wieder links gibt's einige Tiefkühltruhen mit Frischfleisch während rechts die Kühlwand beginnt.

    Die Angebote stehen in mehreren Gängen an der Kühlwand. Natürlich gibt's die typischen Wühltische, die aber gar nicht so chaotisch waren, wie in diversen anderen Filialen.

    Da der Aufbau der Filiale wie in allen neueren Lidls ist, werde ich zum weiteren Aufbau nicht viel mehr schreiben, wohl aber zum Aussehen und zur Atmosphäre, denn die variiert von Markt zu Markt.

    Die Ordnung im gesamten Markt ist im unteren Durchschnitt. Manchmal guckten die Produkte in die Gänge hinein, teilweise waren sie in den Gang gefallen, was vor allem bei Getränken mit Kohlensäure zu einer unfreiwilligen Dusche führen kann.

    Was mir auch gefallen hat ist, dass es nicht mehr so viel von diesen ollen Tiefkühltruhen gibt, in die man sich legen muss, sondern Schränke mit einer Tür davor. Aber die Türen bitte schließen...

    Der Fußboden war sehr sauber, ebenso wie die Wand und die Decke. Diese war leider relativ niedrig und auch die Gänge waren sehr schmal, dafür lang. Zwei Einkaufswagen kämen nicht aneinander vorbei.

    4 Kassen gibt's, an eine stellte ich mich. Eine freundliche Dame erleichterte mich um knapp 20€.

    Fazit: Enge Gänge, leichte Unordnung, doofer Parkplatz. Allerdings ist der Laden sehr sauber, hell und übersichtlich. Ich vergebe 3 Sterne.

    geschrieben für:

    Verbrauchermärkte in Ahrensbök

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    8.

    Konzentrat Fein beschrieben und gute Warnung für alle, die keine 90-Grad-Kurven auf dem Parkplatz fahren möchten :-)

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    Toller Brunnen

    Ziemlich im Zentrum von Braunlage, dort wo die Kreuzung mit den Straßen nach Elend und Torfhaus abgehen, ist ein kleiner Platz angelegt, wo der Brunnen steht.

    Aber dort hat sich was getan; der Eichhörnchenbrunnen ist nicht mehr der einzige in der Stadt. Auf einem grau geplatteten Weg steht ein grau-blauer Brunnen, relativ schlicht und ohne Eichhörnchen. Dort gibt es aber auch einen kostenpflichtigen Parkplatz.

    Steht man aber an diesem schlichten Brunnen, kann man die Eichhörnchen auf der anderen Straßenseite schon sehen. Bänke ringsrum laden zum Verweilen ein. Vor dem Brunnen sind je nach Saison Blumen angepflanzt, ebenso wie oben am Brunnen (siehe Fotos)

    Ganz oben turnen drei Eichhörnchen rum. Das Exemplar, das ganz oben sitzt, hat vermutlich eine Nuss in den Pfoten, während die anderen sagen könnten: ,,Ey, du da oben! Ich sehe, du hast eine Nuss, gib sie mir sonst gibt's Saures!

    Direkt unter den Nagern sind Blumen angepflanzt.

    Dann kommt auch schon das Wasser, was von dort nach oben sprudelt und über eine doch recht kurze Distanz nach unten fällt, wo es in einen Ausguss läuft und vermutlich wieder nach oben gepumpt wird.

    Zum Künstler: Georg Arfmann (geboren 20.6.1927 in Bremen, gestorben am 9.8.2015 in Königslutter) war schon als kleiner Junge ein begeisterter Künstler. Dies belegt eine erhaltene kleine Tierplastik. Er wurde durch seinen Großvater gefördert.

    1944 begann er eine Lehre zum Bildhauer und Steinmetz, welche er jedoch pausieren musste, weil er in den Reichsarbeitsdienst eingezogen wurde. Er machte eine handwerkliche Ausbildung, die er wenig später mit sehr gut abschloss. Sein Gesellenstück war ein Löwe.

    Danach studierte er Bildhauerei in seiner Heimatstadt. Dieses Studium schloss er mit Auszeichnung im Jahre 1950 ab. Zuerst begann er, als freiberuflicher Bildhauer zu arbeiten. 22 Jahre nach Beendigung seines Studiums arbeitete er als Fachlehrer in einer Kunstschule in Königslutter zu arbeiten. Höhepunkt war die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz Mitte der 80er.

    Georg Arfmann rekonstruierte viele Fassaden unter Anderem in Bremen, Hannover und Braunschweig. Daneben schuf er eigene Werke wie in Bremen das Denkmal für die Verteidiger der Bremer Räterepublik und den Eichhörnchenbrunnen in Braunlage. Weitere Werke gibt es natürlich noch, eine Kopie des Bremer Roland steht in Brasilien. Auch dafür war Arfmann zuständig. Die Werke stellten meist Lebewesen in Stein oder auch Bronze dar. Abstrakte Werke hatte er auch im Repertoire. Alle Werke sind im Spannungsfeld von Handwerk und Bildhauerei.

    Fazit: Der Brunnen gefällt mir sehr gut, ich gebe hier die volle Punktzahl samt Herz :-)

    Anmerkung: Der ,,Kampf um die Nuss" ist meiner Fantasie entsprungen und ist nicht Teil des Brunnens. Es beschrieb die Positionen der Eichhörnchen nur ganz gut.

    Und eine Reise nach Braunlage lohnt immer!

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Braunlage

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    saerdnA ich mag Eichhörnchen... z.B. als Squirrel all-in-one (Eichhörncheneintopf aus Ghana) oder gegrillt....

    Glückwunsch zum gD...

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    2. von 2 Bewertungen


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    Latent ungemütlich

    Hoppala, es ist nach 18 Uhr, die Cafés haben schon geschlossen... Enttäuscht wollte ich den Rückweg antreten aber halt, Bäckerei Junge im Hauptbahnhof hat bestimmt länger auf, und tatsächlich. 2 Stunden noch, na dann entern wir den ollen Kahn, bevor er untergeht...

    Durch eine Tür geht's rein und geradeaus kommt der Tresen. Ein Schild hängt dort, welches aussagt, dass an beiden Seiten der Tresen das gleiche Sortiment verfügbar ist. Unterbrochen wird der Tresen nur durch die DB, ähem SB-Getränkebox. Von dort aus wanderte eine Cola light in meine Hände.

    Ich stellte besagte Flasche auf den Tresen und eine etwas ältere Dame machte sich auf den Weg zu mir und nahm die weitere Bestellung auf. Ich hätte natürlich ein Tortenstück nehmen können, aber die Form derer macht mich stutzig. Rund sind die, aber die Grundfläche ist klein, dafür ist die Torte immer sehr hoch. Hat auch nicht jeder!

    Sehr ausgewählt war das Sortiment dort um kurz nach 18 Uhr, wenig Tortenstücke waren noch in der Auslage, Brot und Brötchen dafür umso mehr. Aber ein komplettes Brot wollte ich vor Ort doch nicht verzehren, also bestellte ich ein halbes Brötchen belegt mit Ei, Schnittlauch und einer Tomate.

    Gegenüber dem Tresen gibt's zwei Servicestationen, wo man Milch für den Kaffee vorfindet, aber auch Besteck und Strohhalme und so weiter und so fort.

    Einen normalen Tisch gibt's im kleinen Cafe, sonst nur diese hohen Stühle mit Tischen an der Servicestation und am Fenster. Ich entschied mich für letzteres, wobei ich mich da schon etwas beobachtet gefühlt habe. Ich konnte halt dem Treiben auf dem Bahnhof zusehen und die Leute mir...

    Etwas umständlich nahm ich Platz und begann meine sehr kalte Cola zu trinken. Kühlbox absolut in Ordnung, wo anders habe ich schon lauwarme Cola getrunken, die aber in einer Kühltheke stand.

    Ein Biss ins Brötchen offenbarte eines: taufrisch war es nicht mehr, es war super zäh. Der Schnittlauch teilweise welk, nur die Tomate saftete noch. Auch der Hauptdarsteller, das Ei, war nicht gerade frisch gekocht.

    Ambiente gibt's auch ein bisschen, von der Decke, genau über mir, hingen Nudelhölzer, was doch eher ungewöhnlich anmutet. Zum Glück ist keins runtergefallen, sonst ZACK und Licht aus. Daneben war ein LED-Band angebracht, welches mir genau ins Gesicht schien. Da ich kein Promi und daher dies nicht gewohnt bin, empfand ich das doch etwas als unangenehm.

    Zum Service: Bäckerei Junge setzt auf Selbstbedienung. Die Dame, die meine Bestellung aufnahm, war leider sehr wortkarg und unsympathisch. Die andere jüngere Dame, welche meine Flasche zurücknahm und mir meinen Viertel Euro gab, war hingegen sehr freundlich.

    Fazit: Das geht besser. Zwei Sterne, zum einen, weil ich einen Stern geben muss und der andere ist für die Sauberkeit und die freundliche Dame, die mir die Flasche abnahm. Toiletten gibt es keine, denn der Bahnhof hat welche. Über deren Sauberkeit kann ich allerdings nichts sagen.

    Für Reisende sicher nicht schlecht, aber sonst doch eher nicht sehr zu empfehlen.

    geschrieben für:

    Bäckereien / Lebensmittel in Lübeck

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    10.

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    LUT "latent ungemütlich" - das hast du hervorragend in zwei Worte gefasst, Philipp :-)
    Ben 2 Sterne für die Stadtbäckerei Junge und ein grüner Daumen für Dich. Herzlichen Glückwunsch

Philipp 
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